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Sollte Ausmaß des Leidens im Umfang von Wohlwollen abgewogen werden?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Samana Johann, 18. Juli 2021.

  1. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2019
    Beiträge:
    1.848
    Ort:
    Kampuchea, Aural
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    "Für jenes Leiden, solch Ausmaß von Wohlwollen, oder wie?"

    Meinereiner auch dieses zum "gesonderten" Thema vermacht, denkend guten Haushälters Gedankengang mit Themenformulierung getroffen zu haben:

    Nein, ja nicht in für langfristig nützliche Metta-Praxis versucjen, oder absehen, zu portionieren, "gerecht" zu verteilen, guter Haushälter. Abseits davon, daß es stets unrichtig sein würde, läßt es jegliche Öffnung für Trübungen, nicht nur im Bezug auf mentale Übung, sondern auch im Bezug auf Wohlwollen in Sprache und Tat umgesetzt. Alles Wesen umschießen, ohne Ausnahme, ohne Vorzüge.

    Vielleicht mag solch Annahme, wie jene, solche Frage szellend, auf einer falschen Zuordnung ruhen, und so ist es gut Liebhaben, Dankbarkeit und Wohlwollen besser zu unterscheiden.

    Metta bedeutet Wohlwollen

    Dankbar wäre nicht angebracht allen und jedem zu sein, doch Mudita, Anerkennung aller, ist dann eine weitere, noch schwierigere Übung.

    So Dankbarkeit gewissermaßen Grundlage von Metta ist, sicher auch gut sich mit den Lehren der Dankbarkeit auseinander zu setzen.

    Ob da nun einer an einem verlorenen Fuß oder Handy extrem oder kaum leidet, oder weil er sich mit «her Gonzo» verletzt und aifgebracht fühlt, all doeses ist nur Frage der einzelnen Neigung sich zu identifizieren, und meist nur konventionell, doch nie wirklich recht, unterschieden, aich wenn es dazu dient völliges Chaos einzuschränken, wie etwa "Ich wäre gestorben, hätte ich ihn nicht getötet um dieses Händy zu erlangen", oder "In Notwehr habe ich ihn geschlagen".

    Metta, rechte Sichtweise, läßt Wohlwollen weder für Händy noch Körper Fallen, noch für gepeinigte "Schutzenswerte".

    Wie unheuchlerisch und unparteisch dieses zu üben wäre, beschreibt sehr gut das Sägengleichniss-Sutta.

    (Abseits von der Antwortung und interessiertem Weitererörtern, mag man das Thema bedachte wie möglicher vernutzen, wenn nur dazu aufgelegt)
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juli 2021
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  2. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Kampuchea, Aural
    Hier heringezogen, guter Haushäter @Ultim4te .

    Kurz, was Zorn, das Gegenteil von Wohlwollen, betrifft, abseits vom gut dazu schon im Sägengleicnis-Sutta oben eingegangen, ist da sicher vorerst Gleichmut und dann Wohlwollen zum herunterkommen passend:

    Sutta-link (schlechte Verbindung, später)

    Wohlwollen dient zur Schuldenfreiheit, Loslösen.
     
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  3. Ultim4te

    Ultim4te Sehr aktives Mitglied

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    4.544
    Ich kann das nachvollziehen.
    Bei einer Situation war ich zu verbunden/gebunden und wusste nicht damit umzugehen.
    (Ich spreche von nicht "virtuellen" Menschen in meinem Leben. )

    Da war ich zu nah dran. Ich werde ihr Problem nicht lösen können. Das war und ist auch gar nicht meine Absicht, auch wenn mir die Ursachen recht klar sind. :dontknow:
    Keine Chance.
    Ich wünsche Ihnen einfach, dass sie glücklich werden, was auch immer das für sie fordert. Und wenn ich sie treffe, kann ich ja trotzdem für sie da sein.
     
  4. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Passend hier nachtragend, zur Ermutigung, dann auch das Sutta:


    „Das sind diese zehn Wege, Haß zu bewältigen. Welche zehn?

    [1] „Denkend: 'Er hat mich verletzt. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

    [2] „Denkend: 'Er verletzt mich. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

    [3] „Denkend: 'Er wird mich verletzten. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

    [4] „Denkend: 'Er hat Leuten, die mir lieb und gefällig sind verletzt. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

    [5] „Denkend: 'Er verletzt Leute, die mir lieb und gefällig sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

    [6] „Denkend: 'Er wird Leute verletzen, die mir lieb und gefällig sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

    [7] „Denkend: 'Er hat Leuten geholfen, die mir nicht lieb und gefällig waren. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

    [8] „Denkend: 'Er hilft Leuten, die mir nicht lieb und gefällig sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

    [9] „Denkend: 'Er wird Leuten helfen, die mir nicht lieb und gefällig sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

    [10] „Er regt sich nicht über Unmöglichkeiten auf.“

    „Dieses sind die zehn Wege des Bewältigens von Haß.“​
     
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  5. Ultim4te

    Ultim4te Sehr aktives Mitglied

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    Es ist schon verwirrend zwei Menschen zu mögen und gleichzeitig ihre hässlichen Seiten gegeneinander zu sehen.

    Guter Text für diese ambivalente Situation.

    Diese Verbundenheit/Gebundenheit, das hin und her zwischen zweien, auch wenn recht subtil, hatte für "Stress" gesorgt. Wie das Leben so spielt, über Ecken und Umwege wurde ich involviert und habe doch gar nichts damit zu tun.
     
  6. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Was immer da an Bindungen sind, innen, außen, so sind diese immer dem Zerfall unterworfen. Gut dann, sich vorzugsweise mit dem Lösen der eigenen stets zu befassen. Solches richtig erkennend, führt dann zu wahrhaftigem Metta und unbeflecker Tugend, den Strom erlangt.

    Mudita
     
  7. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

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    Wien
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    Niemand miss das Schwert des Karmas werden!
    Das wäre noch schöner und eine Verhöhnung des Karmas.

    Vielfach läuft es automatisch.



    Frauen, die schon viel Leid erfahren haben können z.B. Augenbling.
     
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