Die Aufgabe einer Schule ist, den Kindern innerhalb einer genau definierten Zeit einen weitgehend genau definierten Stoff zu vermitteln.
Warum hat Schule genau diesen Auftrag, der sich teilweise vollständig von den natürlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Menschen entfernt hat?
Es gibt vereinzelt strebsame Schüler, die wunderbar mit Auswendigkernen zurechtkommen, die Frontalunterricht sogar lieben. Diese Schüler sind in der Minderheit. Ihnen fällt es leicht diesen vereinfachten "Nürnberger-Trichter-Weg" zu gehen, sich mit Wissen, anstatt es selbst zu erarbeiten, füllen zu lassen.
Warum muss sich bei einer Klassenarbeit die Gauß'sche Kurve in der Notenvergabe wiederspiegeln?
Warum sollen Kinder nicht bdürfnis- und talentgerecht gefördert und utnerrichtet werden?
Warum soll es kein wirklich durchgehend gebildetes Volk geben?
Warum muss nach einer Leistungsvorgabe auf Zeit aussortiert werden?
Warum müssen Kinder inhaltlich zerrissenen Unterricht ertragen? Warum erschwert man an Schulen zusammenhängendes Lernen?
Warum dürfen Lehrer nicht per Videoaufnahmen sporadisch in ihrem Tun kontrolliert und so auch überwacht werden?
Diese Normierung macht nur dann Sinn, wenn man einen Menschen heranziehen will, der folgsam und strebsam, aber doch im Ganzen unwissend und unfähig ist, der Arbeitsanweisungen ohne sie zu hinterfragen Folge leistet, sich in Autoritätshörigkeit eingeübt hat, sich in Wettbewerb zu seinen Mitmenschen sieht (nebst der Bereitschaft andere Menschen zu verdrängen), also ein widerspruchsfreier, dem Arbeitgeber in allen Punkten gegenüber loyaler Arbeitssklave zu sein hat.