Hallo Martina
(ist doch richtig mit dem Vornamen?)
Das kommt auch in den mythischen Figuren zum Ausdruck, die den einzelnen Mondphasen zugeordnet werden können, wobei ich hier insbesondere an Artemis (Göttin der Jagd) denke.
Der Mond ist ein Symbol für ein sehr komplexes Phänomen und ich persönlich würde ihn keinesfalls nur auf die passive Wahrnehmung reduzieren wollen. Ich würde auch nicht sagen, dass nur ein oder zwei bestimmte Planetenprinzipen für unsere Handlungsfähigkeit stehen, sondern dass bestimmte Handlungen durch jede Planetenkraft angezeigt werden können.
In der Klassik war der Mond ein sehr wichtiger Signifikator für die Persönlichkeit, für den Charakter und damit auch für das daraus resultierende Verhalten. Er war eng mit dem Habitus einer Person verknüpft. Und selbst in modernen Astro-Büchern steht der Mond für das reaktive und von frühkindlichen Erfahrungen geprägte "Verhalten".
Und schließlich war der Mond bei den Alten ein Signifikator für das Gehirn und damit auch für die Gedanken (neben Merkur). Und wir wissen heute ja, dass Gedanken und Einstellungen zu bestimmten Gefühlen führen und diese Gefühle sich wiederum in einem ganz bestimmten Verhalten zeigen.
LG
Jogi
Ich schätze, ich habe da einen etwas anderen Zugang zu den Planeten (der mittlerweile sehr stark klassisch geprägt ist). Der Mond besteht aus den Urqualitäten kalt + feucht, wobei das Kalte zusammen mit dem Warmen zwei aktive Prinzipien sind. Allerdings überwiegt beim Mond die feuchte Qualität, was aber nicht heißt, dass sich das Mondprinzip nicht auch aktiv äußern könnte. Auch deshalb, weil er durch das Licht der Sonne ebenso an der warmen Qualität Anteil hat. Die einzelnen Mondphasen wiederum verstärken je nach Phase bestimmte Qualitäten, also entweder warm, kalt, trocken oder feucht.Der Mond tut aber nichts, das scheint immer und immer wieder vergessen zu werden. Der Mond steht für unsere Wahrnehmung, für unser Muster, die aus unserer Wahrnehmung entstanden sind. Wahrnehmung beeinflusst natürlich die Handlung, aber die Handlung selbst kommt nicht aus dem Mond.
Das kommt auch in den mythischen Figuren zum Ausdruck, die den einzelnen Mondphasen zugeordnet werden können, wobei ich hier insbesondere an Artemis (Göttin der Jagd) denke.
Der Mond ist ein Symbol für ein sehr komplexes Phänomen und ich persönlich würde ihn keinesfalls nur auf die passive Wahrnehmung reduzieren wollen. Ich würde auch nicht sagen, dass nur ein oder zwei bestimmte Planetenprinzipen für unsere Handlungsfähigkeit stehen, sondern dass bestimmte Handlungen durch jede Planetenkraft angezeigt werden können.
In der Klassik war der Mond ein sehr wichtiger Signifikator für die Persönlichkeit, für den Charakter und damit auch für das daraus resultierende Verhalten. Er war eng mit dem Habitus einer Person verknüpft. Und selbst in modernen Astro-Büchern steht der Mond für das reaktive und von frühkindlichen Erfahrungen geprägte "Verhalten".
Und schließlich war der Mond bei den Alten ein Signifikator für das Gehirn und damit auch für die Gedanken (neben Merkur). Und wir wissen heute ja, dass Gedanken und Einstellungen zu bestimmten Gefühlen führen und diese Gefühle sich wiederum in einem ganz bestimmten Verhalten zeigen.
LG
Jogi

