Mit Gott erlebt

Hi, Kredamoon!

Wer kann ALLES-DAS-WAS-IST schon wirklich erfassen und verstehen? :weihna1
Ich jedenfalls nicht...... obwohl ich es wirklich versuche .....
Frust! :weihna1

Echt- du versuchst es?
Ich verrate dir mal was: Ich habe es längst aufgegeben. Jeglicher Versuch ist kläglich gescheitert.
Nun gehts mir besser, bin entspannter. Soll er doch mal machen, wenn er meint. Ich lasse mich einfach fallen und BIN, bin voll im Genießen drin. Darin gibts viel zu Staunen, holla. Das nimmt gar kein Ende. :banane:
 
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Echt- du versuchst es?
Ich verrate dir mal was: Ich habe es längst aufgegeben. Jeglicher Versuch ist kläglich gescheitert.
Nun gehts mir besser, bin entspannter. Soll er doch mal machen, wenn er meint. Ich lasse mich einfach fallen und BIN, bin voll im Genießen drin. Darin gibts viel zu Staunen, holla. Das nimmt gar kein Ende. :banane:


Naja, ich GENIESSE es aber, es zu versuchen! :weihna1


Mir ist jetzt schon wieder soviel zum Thema "Gefäß" eingefallen, dass ich eine Abhandlung schreiben könnte! :weihna1

Aber es ist auch toll, einfach nur zu staunen, da hast du absolut recht! :liebe1:
 
Wenn Gott ALLES ist, muss er aber doch auch das GEFÄSS sein?! Bzw., ALLE Gefäße!

Das mag gut und gerne sein. Doch wenn Gott auch das Gefäß ist, in das er sich selber füllt, dann bin ich - der Mensch - eben nicht mehr da. Und Gott ist endlich wieder All in One und singt lustig: "Frei, das heißt allein, lala la la, lala la la ... frei, das heißt allein" .... Und auch ich hab keine Sorgen mehr.

Bin ich - der Mensch - aber nicht nur das Gefäß, sondern auch der Inhalt, der in seiner reinen Form göttlich ist, dann bin ich von Dir und den Anderen ja kaum noch zu unterscheiden, denn das göttliche Wesen, das mich belebt, beatmet, an und aufregt, ist überall das selbe. Wenn Gott "alle Gefäße" IST, dann IST er auch alle Inhalte. Dann verlier ich eben so mein individuelles Mensch Sein. Das heißt, je tiefer ich nach Innen geh, um so mehr verschwindet mein menschliches ICH. Was mir bestimmt ist zu erkennen, zu verstehen und zu verwirklichen oder auch zu verpatzen, dass ist angelegt in den Gefäßwänden, in der Haut allein. Hier bin ICH, der Mensch. Der Mann mit dem dicken Ego *hihi*

Drum bin ich gern ein menschliches Gefäß, eine elende Haut und unterscheide mich von meinem göttlichen Inhalt und von Gott, denn so kann ich zumindest mit Ihm plaudern. Und wenn ich seinen Rat befolge, dann hat Er auch manchmal Freude an mir, denn Kummer hab ich Ihm schon genug gemacht.

Ich glaub manchmal, alles ist eine großangelegte göttliche Täuschung.
Verstehen kann ich das sowieso nicht, wie das alles geht. :mad2:
 
Was ist das ÜBEL? WER MACHT es und WARUM?

Das Übel ... so nenn ich manchmal "das Böse", weils nicht so böse klingt.
Sag ich ja, der Mensch selber macht es. Aus dem Widerstand des menschlichen ICH gegen den göttlichen Willen wird es gemacht.
Vielleicht aus Angst vor Gott, oder aus Angst vor einem Persönlichkeitsverlust ... ach was weiß ich.

Ich vermute, Gott möchte keine ferngesteuerten Wesen, sondern SELBSTbestimmte.
Von mir will Er, dass ich rumrenn und mir vorsage: "Ich bin ein Gefäß, in das Er sich selbst füllen kann, in Form von Liebe etwa oder ein paar neuen Gedanken zum Tag."
Ja, und das ich keinen Alkohol mehr trinke, das wünscht Er sich auch von mir.

Müssen wir nicht lernen, selbst zu entscheiden, wieweit wir unsere Ventile öffnen oder schließen? :confused:
hmmmm .... ja, kann schon sein, dass das eine Phase ist auf dem Weg oder eine individuelle Aufgabe. Ich weiß es nicht. Ich hab mich früher auch in so allerhand Ritualansätzen geübt, aber ich hab für mich erkannt, dass ich keine Kontrolle habe, über die Öffnungen, wo der göttliche Inhalt entweder eingefüllt oder auch mal ausgeleert wird. Dann wäre ich wie ein Krug, der sich selbst den Deckel hochhält und gleichzeitig auch noch den Hahn am Weinfass aufdreht.

Nein, ich, der Mensch, habe keine Kontrolle über Gott und das will ich auch nicht, sonst wäre ich nicht Mensch geworden sondern gleich Gott.
Ich kann nur beten und hoffen, dass ich ein besseres Gefäß werde, als ich es war. So voller Löcher und Rissen, undichten Stellen und innen voller Schlamm und Schmutz.
 
Ich vermute, Gott möchte keine ferngesteuerten Wesen, sondern SELBSTbestimmte.

Nein. Bestimmung ist ein Akt der Gewalt. Ich klopfe mit der Faust auf den Tisch und rufe laut: "Ich bestimme hier, was ich mache! So! Jetzt hab ichs Euch gesagt!"

Ja, das hat schon seinen Wert, das kann gut sein. Aber vor allem, um mich gegen Fremdbestimmung durch andere Menschen zu schützen. Da geb ich dir schon recht.

Aber in meinem Verhältnis zu Gott brauch ich dieses Durchsetzungsvermögen nicht mehr, wenn ich Ihn als Quelle der Kraft erkannt habe.
Von mir will Gott vor allem, dass ich mich frei entscheide, ob ich mit Ihm oder Allein durchs Leben gehen will.

Wenn ich sage: "ich will allein gehen" dann distanziere ich mich innerlich von Ihm und verschließe mich so selbst. Natürlich läßt Er mich nicht wirklich allein, aber Er läßt mich in dem Glauben wandeln, allein zu sein. Dann habe ich "nur" die anderen Menschen und da brauch ich die Selbstbestimmung.

In meinem Verhältnis zu Gott reicht es mir, ich selbst zu sein.
 
So richtig glaube ich auch nicht an den Teufel.

Das Gegenteil von Gott ist nämlich nicht der Teufel. Warum er das nicht ist? Eigentlich ganz einfach. Gott ist Gott weil er so intelligent ist. Die Ursache von Gott ist also reinster vollkommener Geist/Intelligenz was die Ursache von "DEM GUTEN" ist. Das Gegenteil von Geist/Intelligenz ist ganz einfach weniger Geist/Intelligenz bis hin zu überhaupt keinen Geist/Intelligenz.

Das müsste also bedeuten, dass die Ursache von Böse einfach das nicht Vorhandensein von Geist/Intelligenz ist. Also dürfte es rein logisch gesehen sowas wie den Teufel="DAS BÖSE" garnicht geben. Es gibt einfach nur Individuen, die nicht genug Geist/Intelligenz haben oder nicht genug Weisheit (die Paarung von Wissen & Erfahrung) verfügen. Das sollte die einfache Ursache von "Böse" sein.

Habe ich irgendwo einen Denkfehler?

Hallo,

Kein Denkfehler, nur eine Teilwahrheit. Natürlich entspringt viel Böses einem Unverstand aber nicht nur.

Leider gibt es Menschen, die von Natur aus ungerecht und deswegen auch böse sind. Kann sein, dass diese Boshaftigkeit ein Ausfluss von schlechten Nerven, also Veranlagung, ist. Vielleicht haben sie sich nie bemüht zu beherrschen oder sie wurden in der Kindheit geschädigt. Es gibt Menschen, die Dich ohne Grund bis aufs Blut sekieren können. Sie schaden anderen Menschen, daher sind sie böse, egal was dazu geführt hat. Was man einem Unschuldigen zufügt, ist immer böse.

Lügner, Verleumder und Intriganten sind in meinen Augen böse. Sie können viel Unheil stiften und heraufbeschwören. Einen anderen Menschen zu ermorden, ist in meinen Augen das Böseste. Hier gibt es für mich keine Entschuldigung. Auch das Quälen von anderen Menschen, Foltern, auch von Tieren kann nur böse sein.

Manche entschuldigen das Böse, weil sie meinen, es würde zum Leben gehören, wie eben auch Yin und Yang zusammengehören. Das ist ein fürchterlicher Trugschluss. Das Böse ist wohl in dieser Welt, doch wir sind angehalten, auch aus eigenem Interesse, es zu vermeiden.

Vielleicht fällt mir später noch mehr dazu ein.

Liebe Grüße

eva07
 
also diese titelgeschichte.

zwei wandern und kommen in einen schneesturm.
dabei geht der eine verloren und ein anderer wird dafür gewonnen.
am ende kommen wieder zwei aus dem gestöber heraus.

wie wäre es, wenn da drei herauskommen täten?

jedes ehepaar schafft es, am ende mit drei menschen aus einer solchen bedrängnis hervorzugehen, aber in der philosophie ist eine solche forderung eher ungewöhnlich.

das ist aber nicht mein problem, sondern schon ein christliches, und eines des nazaräners ganz besonders.
vielleicht weniger in seiner eigenen person, aber dafür umso mehr in seiner lehre, in der darauf folgenden auslegung seiner lehre.

jedenfalls möchte ich vor einem solchen hintergrund
nicht über das grundsätzliche des seins sprechen.

wirklich nicht.


und ein :zauberer1
 
believe schrieb:
Und wenn die Gefäße nicht offen sind, warum nicht? Das muss Gott doch wissen? Wer hat die Erde und ihre Menschheit erschaffen und warum genau SO? Gott ist auch die Intelligenz in allem, da muss er sich was dabei gedacht haben! :weihna1


kredamoon schrieb:
Frag ihn halt *lach

Ja, frag ihn. Er ist eh bei dir. :engel:

Warum sind die Gefäße nicht offen? Weiß nicht ... vielleicht werden sie von Zuhältern zugehalten :dontknow:

Oder vielleicht darf man sie nur vorsichtig aufmachen, dass sich das Gefäß langsam dran gewöhnt.
Stell dir vor, Gott käme mit seinem ganzen Licht und seiner ganzen Liebe, Weisheit, Indeligenz und Kraft auf einmal über mich.
Mich würd`s zerfetzen in 1000 Scherben und ich würd noch irrer werden, als ich sowieso schon bin und gar nicht mehr wissen, wo ich zu Hause bin.
Wie sollt ich das mit meinem Erbsenorgan verarbeiten, wenns nicht langsam dran gewöhnt wird?

:mad2:
 
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Ja, Selbstbestimmung brauch ich nur in meinem Verhältnis zu meinen Mitmenschen, die mir zwanghaft erklären wollen, wie der Hase läuft. Täglich begegnen sie mir. Auf der Strasse, Freunde, Feinde, die alte Mama mit ihrer strengen Moral, Tante Grete, Onkel Franz und die ganze Familien-Bande, die sofern sie in die Kirche gehen, mit einem seltsamen Ausdruck im Gesicht ihren Gott noch in den Wolken suchen. Da brauch ich meine Selbstbestimmung.

In meinem Verhältnis zu Gott brauch ich keine Selbstbestimmung. Da bin ich frei und ungebunden und die Rollen sind vergeben.
Er ist der Treibstoff und ich bin das Fahrzeug und ich hab auch gar keine Lust, die Rollen zu vertauschen.

Nur wenn ich einen anderen, falschen Treibstoff tanke, dann kommt Scheiße raus dabei.

:mad2:
 
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