Mediations Erlebnis

PanThau

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2. Dezember 2008
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Hi,

Hatte gestern bei meiner Holosync Meditation ein eigenartiges Erlebnis.

Nach wenigen Minuten haben sich meine Finger 10cm dick angefühlt und ich hab das Gefühl für den Raum verloren...es war so unangenehm das ich fast abgebrochen hab. Mit der Zeit hat sich dieses Gefühl umgewandelt in eine Schwere...ich hatte dann das Gefühl ein riesiger Stein liegt auf mir.

Ich hab diesen Stein dann im Geiste auf die Seite gerollt. Dahinter hat sich ein Pfad aufgetan...ich bin ein paar Schritte gegangen, war aber zu schwach um weit zu kommen (wie jemand der monatelang ans Bett gefesselt ist und dann versucht aufzustehen).

Nun frag ich mich, sollte ich an diesem Punkt irgendwann wieder weitermachen oder dorthin kommen, muss ich mir den Stein ansehen, oder reicht es einfach weiterzugehen?

Hab Angst das mich der Stein irgendwann wieder einholt wenn ich ihn nicht "auflöse" :autsch:

LG
Pan
 
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ich nehm mal an du hast das im liegen gemacht?

dann sind diese körperempfindungen warscheinlich darauf zurückzuführen, dass dein körper am einschlafen war, aber dein geist nicht.

hemi-sync kann man eben auch benutzen um astralreisen zu starten.
ist das denn deine intention?
 
Hi,

Hatte gestern bei meiner Holosync Meditation ein eigenartiges Erlebnis.

Nach wenigen Minuten haben sich meine Finger 10cm dick angefühlt und ich hab das Gefühl für den Raum verloren...es war so unangenehm das ich fast abgebrochen hab. Mit der Zeit hat sich dieses Gefühl umgewandelt in eine Schwere...ich hatte dann das Gefühl ein riesiger Stein liegt auf mir.

Ich hab diesen Stein dann im Geiste auf die Seite gerollt. Dahinter hat sich ein Pfad aufgetan...ich bin ein paar Schritte gegangen, war aber zu schwach um weit zu kommen (wie jemand der monatelang ans Bett gefesselt ist und dann versucht aufzustehen).

Nun frag ich mich, sollte ich an diesem Punkt irgendwann wieder weitermachen oder dorthin kommen, muss ich mir den Stein ansehen, oder reicht es einfach weiterzugehen?

Hab Angst das mich der Stein irgendwann wieder einholt wenn ich ihn nicht "auflöse" :autsch:

LG
Pan

Deine Erfahrung erinnert mich an die Schwereübung beim Autogenen Training. Ich kenne das Gefühl, dass der Körper sich schwer wie ein Stein anfühlt, sehr gut. Im Gegensatz zu dir, habe ich dieses Gefühl immer sehr genossen. Ich denke, du brauchst vor diesem Gefühl (vor der Schwere) keine Angst zu haben. Nimm es einfach an, wie einen Freund. Kultiviere es. Das Gefühl der Schwere zeigt den Grad der Entspannung an. Ich würde sogar behaupten, es sind Vorstufen zur Trance. Bei mir war es immer mit einem sehr angenehmen Kribbeln verbunden, welches sich im ganzen Körper ausbreitete. Vielleicht solltest du nach deiner Übung das "Zurücknehmen" üben, welches im Autogenen Training empfohlen wird. Dabei reckt und streckt man die Glieder, damit der Körper sich wieder auf den normalen Alltagstonus einstellt. Informationen über das Autogene Training findest du auf meiner Seite (siehe unten: Meditation).

Wenn man das Gefühl für den Raum verliert, dann ist dies wahrscheinlich auf einen physiologischen Prozess zurückzuführen, der sich im Gehirn abspielt.

In jüngster Zeit haben Neurologen sowohl betende Nonnen als auch meditierende Mönche untersucht, um die Vorgänge, die als Unio mystica, als Einssein mit dem Kosmos, als ekstatische Verbindung zu Gott, betrachtet werden, besser zu verstehen. Dabei hat man festgestellt, dass im Gehirn zweierlei geschieht. Zum einen findet im vorderen Bereich des Gehirns, im Stirnbereich, in dem sensorische Signale empfangen und verarbeitet werden, kognitive (mentale, geistige, intellektuelle) Prozesse stattfinden und psychische und bewusstseinsbildende Funktionen verarbeitet und neuronalen Regelkreise gesteuert werden, ein eindeutiger Aktivitätsanstieg stattfindet.

Dagegen findet im Parietallappen (Scheitellappen – etwa von der Kopfmitte bis zum oberen Hinterkopf), der neben dem Sehen, Fühlen, Riechen und der Sprache, für die räumliche Wahrnehmung, für Zeitabläufe, das Körperempfinden, die Ich-Identität zuständig ist, eine Verminderung der Gehirnaktivität stattfindet. Durch die Abnahme der Gehirnaktivität im Scheitellappen verlieren die Meditierenden oder Betenden den Sinn für das Selbst, die Ich-Identität und erfahren sehr oft ein Gefühl von Raum- und Zeitlosigkeit. Der Scheitellappen scheint am Höhepunkt der Meditation immer weniger mit Blut versorgt zu werden. Er wird sozusagen abgeschaltet. Der Scheitellappen gibt uns Orientierung in Raum und Zeit und verleiht uns ein Gefühl für unseren Körper. Wird dieses Areal still gelegt, können wir nicht mehr zwischen unserem Körper und der äußeren Welt unterscheiden. Es entsteht der Eindruck, als würden wir mit der Welt verschmelzen. Dieses Gefühl spielt bei vielen Religionen eine entscheidende Rolle.

Ein Hirnareal, das sonst unentwegt rattert, verstummt in der Stille der Versenkung. Das stoppt nach Aussage des Wissenschaftlers den Zufluss von Informationen aus dem Hippocampus, einer tiefliegenden Hirnstruktur, in den Scheitellappen. Im „Orientierungsfeld“, ein Bereich der für das Gefühl von Raum und Zeit verantwortlich ist, sinkt dadurch die Aktivität. Die Blockierung dieses Bereichs führt nach Ansicht von Newberg zum Empfinden der Raum- und Zeitlosigkeit in der meditativen Versenkung. Dies ist insofern bedeutsam, da in diesem Hirngebiet normalerweise Informationen über Zeitabläufe und räumliche Orientierung verarbeitet werden.

Aufgrund der Reizblockade im oberen Teil des Scheitellappens wäre es somit durchaus erklärbar, dass sich das subjektive Erleben bei der spirituellen Versenkung gänzlich in der Raum- und Zeitlosigkeit verliert. In derartigen Transzendenzzuständen meint der spirituell Entgrenzte, die Unendlichkeit in Erhabenheit zu berühren. Durch den Verlust für das Gefühl von Raum und Zeit, entsteht außerdem das Gefühl einer „Leere“, von der oft im Zen-Buddhismus die Rede ist.

Quelle: Gott spüren - ein Gefühl schöner als Glück
 
Hi und Danke für eure Antworten,

ich nehm mal an du hast das im liegen gemacht?

dann sind diese körperempfindungen warscheinlich darauf zurückzuführen, dass dein körper am einschlafen war, aber dein geist nicht.

hemi-sync kann man eben auch benutzen um astralreisen zu starten.
ist das denn deine intention?

Nein, in Sitzposition. Es handelt sich "nicht" um Hemi-Sync (welches ich auch schon benutzt habe und noch benutzen werde), und auch nicht um den Versuch Astralreisen zu unternehmen. Holosync ist nur für die Mediation gedacht, und das war es auch was ich getan hab.

Deine Erfahrung erinnert mich an die Schwereübung beim Autogenen Training. Ich kenne das Gefühl, dass der Körper sich schwer wie ein Stein anfühlt, sehr gut. Im Gegensatz zu dir, habe ich dieses Gefühl immer sehr genossen. Ich denke, du brauchst vor diesem Gefühl (vor der Schwere) keine Angst zu haben. Nimm es einfach an, wie einen Freund. Kultiviere es. Das Gefühl der Schwere zeigt den Grad der Entspannung an. Ich würde sogar behaupten, es sind Vorstufen zur Trance. Bei mir war es immer mit einem sehr angenehmen Kribbeln verbunden, welches sich im ganzen Körper ausbreitete. Vielleicht solltest du nach deiner Übung das "Zurücknehmen" üben, welches im Autogenen Training empfohlen wird. Dabei reckt und streckt man die Glieder, damit der Körper sich wieder auf den normalen Alltagstonus einstellt. Informationen über das Autogene Training findest du auf meiner Seite (siehe unten: Meditation).

Wenn man das Gefühl für den Raum verliert, dann ist dies wahrscheinlich auf einen physiologischen Prozess zurückzuführen, der sich im Gehirn abspielt.

Ja ich kenn das was hier beschrieben wird sehr gut, wenn man in tiefe Mediation verfällt. Das fühlt sich um einiges angenehmer an, wie das von mir gemeinte...ich verlier nicht wirklich das Gefühl für den Raum sondern es ist verzerrt, meine Finger fühlen sich wie gesagt extrem dick an, mein ganzer Körper fühlt sich irgendwie fürchterlich angeschwollen an.
Ein Gefühl das ich eben schon aus der Kindheit her kenne, wenn ich zb Fieber hatte.

Es ist ja dann in ein Schweregefühl übergegangen, und nach dem wegrollen des imaginären Steins war es auch wieder normal. Das Schweregefühl selber war, denke ich, nicht so unangenehm wie das "dicke"-Gefühl. Von einer Tiefenentspannung war ich, rein subjektiv, relativ weit entfernt...ich war recht angespannt.

Hab gestern wieder mit Holosync meditiert und es war alles wieder perfekt normal...einfach nur entspannend und erholsam. Man muss bei dem Zeug wohl auf alles gefasst sein. Steht aber auch in der Beschreibung, das Dinge hochkommen können...

LG
Pan
 
Hi und Danke für eure Antworten,

Nein, in Sitzposition. Es handelt sich "nicht" um Hemi-Sync (welches ich auch schon benutzt habe und noch benutzen werde), und auch nicht um den Versuch Astralreisen zu unternehmen. Holosync ist nur für die Mediation gedacht, und das war es auch was ich getan hab.

Ja ich kenn das was hier beschrieben wird sehr gut, wenn man in tiefe Mediation verfällt. Das fühlt sich um einiges angenehmer an, wie das von mir gemeinte...ich verlier nicht wirklich das Gefühl für den Raum sondern es ist verzerrt, meine Finger fühlen sich wie gesagt extrem dick an, mein ganzer Körper fühlt sich irgendwie fürchterlich angeschwollen an.
Ein Gefühl das ich eben schon aus der Kindheit her kenne, wenn ich zb Fieber hatte.

Es ist ja dann in ein Schweregefühl übergegangen, und nach dem wegrollen des imaginären Steins war es auch wieder normal. Das Schweregefühl selber war, denke ich, nicht so unangenehm wie das "dicke"-Gefühl. Von einer Tiefenentspannung war ich, rein subjektiv, relativ weit entfernt...ich war recht angespannt.

Hab gestern wieder mit Holosync meditiert und es war alles wieder perfekt normal...einfach nur entspannend und erholsam. Man muss bei dem Zeug wohl auf alles gefasst sein. Steht aber auch in der Beschreibung, das Dinge hochkommen können...

LG Pan

Als ich seinerzeit das Autogene Training perfekt beherrschte (ich verlor diese Fähigkeit irgendwann wieder und jetzt näher ich mich ihr langsam wieder an), gab es stets das Gefühl der Schwere und der Dicke. Ich fühlte mich einerseits schwer wie ein Stein und andererseits, wie ein aufgeblasener Ballon. Dazu gab es eben noch dieses Kribbeln im ganzen Körper und Energien, die besonders vom Nabelzentrum ausgingen. Es war so ein tranceähnlicher Zustand. Die Schwere und Dicke habe ich dabei sehr genossen. Ich würde vermuten, dass sich das Schweregefühl und das Gefühl der Dicke erst im fortgeschrittenen autogenen (meditativen) Zustand einstellen. Ich empfinde sie als einen großen Segen.
 
Als ich seinerzeit das Autogene Training perfekt beherrschte (ich verlor diese Fähigkeit irgendwann wieder und jetzt näher ich mich ihr langsam wieder an), gab es stets das Gefühl der Schwere und der Dicke. Ich fühlte mich einerseits schwer wie ein Stein und andererseits, wie ein aufgeblasener Ballon. Dazu gab es eben noch dieses Kribbeln im ganzen Körper und Energien, die besonders vom Nabelzentrum ausgingen. Es war so ein tranceähnlicher Zustand. Die Schwere und Dicke habe ich dabei sehr genossen. Ich würde vermuten, dass sich das Schweregefühl und das Gefühl der Dicke erst im fortgeschrittenen autogenen (meditativen) Zustand einstellen. Ich empfinde sie als einen großen Segen.

Interessant...naja mir gings ja nicht primär um dieses Gefühl, sondern um den Stein, weil ich nicht weiss, ob ich mir den noch genauer ansehen soll...aber vermutlich ergibt sich das eh von selbst.

Ich hab da halt andere Assozationen mit diesem Gefühl. Vor etwa 1,5 Jahren war ich beim Hypnotiseur, wollte mir meine Platzangst wegzaubern lassen (fürs Skifahren samt Gondel eher unpraktisch) und hatte genau dieses "Dicke"-Gefühl. Zwei Tage danach hatte ich einen Nervenzusammenbruch...wiegesagt, nur eine Assozation (die wirkliche Ursache für den Nervenzusammenbruch war wohl kaum der Hypnotiseur), die sich auch wieder auflösen wird. Aber deswegen das eher unangenehme Gefühl.

Lg
Pan
 
Hi,

Hatte gestern bei meiner Holosync Meditation ein eigenartiges Erlebnis.

Nach wenigen Minuten haben sich meine Finger 10cm dick angefühlt und ich hab das Gefühl für den Raum verloren...es war so unangenehm das ich fast abgebrochen hab. Mit der Zeit hat sich dieses Gefühl umgewandelt in eine Schwere...ich hatte dann das Gefühl ein riesiger Stein liegt auf mir.

Ich hab diesen Stein dann im Geiste auf die Seite gerollt. Dahinter hat sich ein Pfad aufgetan...ich bin ein paar Schritte gegangen, war aber zu schwach um weit zu kommen (wie jemand der monatelang ans Bett gefesselt ist und dann versucht aufzustehen).

Nun frag ich mich, sollte ich an diesem Punkt irgendwann wieder weitermachen oder dorthin kommen, muss ich mir den Stein ansehen, oder reicht es einfach weiterzugehen?

Hab Angst das mich der Stein irgendwann wieder einholt wenn ich ihn nicht "auflöse" :autsch:

LG
Pan
Ja dann holt Dich der Stein eben ein. Also Du hast Probleme.... sei doch mal Du selbst und nimm doch einfach daran teil, was Du erlebst. Ohne diese ständige Frage, ob es richtig ist, ob es besser geht und allen weiteren Gedankenaufwand!

:kiss4:
 
Ja dann holt Dich der Stein eben ein. Also Du hast Probleme.... sei doch mal Du selbst und nimm doch einfach daran teil, was Du erlebst. Ohne diese ständige Frage, ob es richtig ist, ob es besser geht und allen weiteren Gedankenaufwand!

:kiss4:

:nudelwalk: ........... :escape:

Jaja eh hast ja recht...ich bin halt ständig am analysieren :kugel:
 
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Lieber PanThau,

:nudelwalk: ........... :escape:

Jaja eh hast ja recht...ich bin halt ständig am analysieren :kugel:
Ich hab da halt andere Assozationen mit diesem Gefühl. Vor etwa 1,5 Jahren war ich beim Hypnotiseur, wollte mir meine Platzangst wegzaubern lassen (fürs Skifahren samt Gondel eher unpraktisch) und hatte genau dieses "Dicke"-Gefühl. Zwei Tage danach hatte ich einen Nervenzusammenbruch...wiegesagt, nur eine Assozation (die wirkliche Ursache für den Nervenzusammenbruch war wohl kaum der Hypnotiseur), die sich auch wieder auflösen wird. Aber deswegen das eher unangenehme Gefühl.

also, wenn ich deine Beiträge lese, dann habe ich das gleiche Gefühl wie Trixi das hier beschreibt:

Ja dann holt Dich der Stein eben ein. Also Du hast Probleme.... sei doch mal Du selbst und nimm doch einfach daran teil, was Du erlebst. Ohne diese ständige Frage, ob es richtig ist, ob es besser geht und allen weiteren Gedankenaufwand!

einfach mal loslassen in der Meditation, das unangenehme Gefühl zulassen, dich überfluten lassen: e i n t a u c h e n und l o s l a s s e n.
Du scheinst hier eine Präferenz für geistige Distanznahme zu haben und sträubst dich ein wenig vor dem Eintauchen, Verschmelzen, Auflösen.

Es kann dann immer sehr gut sein, dass in solchen Situation Assoziationen zu Erlebnissen auftauchen, in welchen sich ein ähnliches Leibgefühl einstellte, aber wenn du dann zu analysieren beginnst, dann reagierst du... ...anstatt es einfach loszulassen, das "Sankhara" (Buddhismus: geistigleibiches Reaktionsmuster) aufzulösen, reproduzierst du eine Gegenreaktion.

Liebe Grüße,
Energeia
 
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