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Lebensreise ?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von littleboy, 18. Mai 2021.

  1. littleboy

    littleboy Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2021
    Beiträge:
    38
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    Hey,

    Ich hatte einen Traum, der sich gefüllt wie eine halbe Ewigkeit angefühlt hat. Ein Traum, wo ich eine kurze Zeit nachdenken musste, dass ich zurück in meiner eigentlichen Realität bin. Keine Verzögerungen, keine Schnittstellen, verlief wie ein Lebenslauf.


    Ich kann mich daran erinnern, dass wir zu 4. unterwegs waren. Einer davon war mein Vater, den Rest kenne ich nicht oder habe ich nicht in Erinnerung. Wir führten einen Spaziergang durch. Die Lage war friedlich und angenehm.

    Wir spazierten alle samt einen Steg entlang. **Wellen** kamen von links und trafen leicht den Steg. Für die anderen waren diese kleine Wellen (0,5 meter) keine Gefahr, für mich war es in der bisherigen angenehmen Situation auf einmal eine unangenehme. Ich habe die Wellen als Gefahr angesehen und warnte somit die anderen sich festzuhalten. Siehe da, die Wellen schienen auf den ersten Blick keine Gefahr zu sein, knallten jedoch mit voller Wucht auf, sodass sie mir komplett den Halt genommen und mich ins Wasser mitgezogen hätten, hätte ich mich nicht festgehalten.

    Kurz nach den Wellen trafen wir auf ein Dorf. Ein kleiner Junge war an einer Werkbank und tüftelte etwas. Er hatte die Gabe schnell und Flink etwas zu "verwandeln". Ein Stock beispielweise in einen spitzen Gegenstand. Als der Junge uns seine Fertigkeiten zeigen wollte, schien es meinen Vater nicht zu interessieren. Ich dagegen sagte ihm, es solle mehr von seiner Sorte auf der Welt geben. Kurz darauf ging der Vater meines Vaters (den ich persönlich nur 1x kennengelernt habe vor Jahrzehnten) an uns vorbei, saß sich auf ein Boot und fuhr mit Musik hinfort (Er spielte irgend ein Instrument). Er sagte nichts und trieb hinfort, mein Vater schaute ihm nach, tat aber nichts.

    Anschließend wollte ich mein Boot "schärfen", indem ich zu den Wellen fuhr und absichtlich "abprallte" um es standhafter zu machen. Dabei habe ich mich von den Wellen gegen den Steg absichtlich treiben lassen und mich anschließend, als es aufgeprallt war "zurück" gedrückt. Ich weiß, das ich es so "verbessert" habe.

    Als ich jedoch dort war, waren sehr viele Menschen. Es war eine Art "Wettbewerb". Eine ältere Dame saß als Richterin in der Mitte, mit Schmuck bekleidet. Überall Menschen mit Schmuck. Meine Ex Freundin war ebenfalls auf dem "Podest" mit einem goldenen Kleid. Ich habe mich dort geschämt und bin dort weg gegangen, anschließend sehe ich vor der Ausgangstür 2 Frauen die sich darüber debattieren, wie wertvoll sie sind, die eine hat mehr Schmuck, die andere qualitativeren. Ich war nicht so gepflegt angezogen und wegen dem Wasser und allem eher verschmutzt und deshalb bin ich da schnell weg gegangen. Daraufhin machte ich mir klar, das die Leute mit dem Schmuck und allem doch nicht so wertschätzend sind, wie ich sie immer wahrgenommen hatte.

    Anschließend war ich plötzlich in der Luft am schweben. Erstmal etwas schwierig, dann klappte es ganz leicht, ich konnte fliegen. Ich sprach im Zimmer meine Cousine darauf an und sie glaubte mir nicht und sagte mir, ich solle an der Dachdecke fliegen. Ich flog und blieb ganz oben an der Dachdecke. Anschließend hörte ich von selbst wieder auf, da ich mich nicht "überstrappazieren" wollte. Ich wollte etwas Geld meiner Cousine geben, aber das ging nicht. Sie fing an einzuschlafen. Ich stand auf.


    Ich weiß zwar nicht inwiefern das einen Sinn oder Zusammenhang ergibt, nur denke ich dass mit dem Schmuck ist eher auf das oberflächliche, wertvoll anhand was man besitzt zu meinen. Das ich davon los bin "was auch stimmt". Die Wellen würde ich als Herausforderungen, als Konflikte ansehen. An sich war der Traum sehr angenehmen. Danke !
     
  2. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    1.380
    Ja, das sehe ich auch so.
    Du hast schon deinen Lebensweg gesehen, aber den Weg deiner seelisch-geistigen Entwicklung. Man lernt ja aus jeder gemachten Erfahrung, man verändert sich und wird so nach und nach ein gereifter Mensch. Und eben das hast du geträumt.
    Jeder Sohn der Welt lernt von seinem Vater, was es heißt, als ein Mann das Leben zu bewältigen. Weiter haben wir rein geistige „Wesen“ bei uns, das ganze Leben lang.
    Allein deshalb, weil du eine Gefahr sehen wolltest, wurden diese kleinen Wellen tatsächlich zur Gefahr. Es war dein Wille, dein geistiges Wollen, was eine angenehme Situation in eine Gefahrensituation verwandelte.
    Ist exakt dasselbe wie eine harmlose Welle in eine Gefahr zu verwandeln. Nur eben anders herum, mit einem positiven Effekt.
    Du schaust interessiert, das sollte es mehr geben. Ja klar, ist ja eigentlich auch einfach. Kommt nur darauf an, wofür man seine geistigen Fähigkeiten benutzt....

    Du verstehst so was schon. Dein Vater, der aus einer anderen Zeit kommt, hat dafür keinen Sinn mehr. Und sein Vater, von dem er geprägt wurde, hat mit allem nichts mehr zu tun, er ist wahrscheinlich schon im Jenseits mit sich selbst beschäftigt.
    Dein Boot ist das Vehikel, mit dem du deinen Lebensweg bewältigst. Und da muss nun schon immer was geschärft werden, was wohl heißen soll, du willst deine Kraft und Fähigkeit zur Abwehr von allgegenwärtigen Gefahren stärken. Obwohl du eben gesehen hast, dass du die Wellen absichtlich gefährlich machen knnst und der Junge dasselebe macht, nur anders herum.
    Ja, das machst du nun schon dein Leben lang, oder?
    Nun siehst du die Seite des Lebens, die außen um dich herum stattfindet. Und da geht es nur um Selbstdarstellung, um einen Eindruck zu erwecken, um einen Wettbewerb aus Neid und Mussgunst.
    Das ist nichts für dich, das weißt du sofort. Ist dir eher peinlich so was.

    Aber es sind nur Frauen, die du in diesem Wettbewerb erlebst. Hat wohl auch was zu tun mit deinem Blick auf Frauen allgemein.......
    Fliegen können im Traum ist das klassisches Symbol dafür, dass wir uns eigentlich ganz leicht erheben könnten über alle Schwierigkeiten, alle Widerstände und unangenehmen Umstände. Du kannst es, auch wen dir das am Tage (noch) nicht bewusst ist.
    Deine Cousine – wieder eine Frau – schläft lieber ein.

    Der Traum zeigt dir, dass du doch reiche Erfahrungen gemacht hast und dabei bist, ein in dir selbst gefestigter Mensch zu sein.
     
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  3. littleboy

    littleboy Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2021
    Beiträge:
    38
    Jap, mit Frauen habe ich abgeschlossen.
    Ja, mal schauen wie lange


    Vielen Dank Renate für die Traumdeutungen, ich werde mich weiter bewusst auf mich konzentrieren und sollte was kommen, was mich tatsächlich zum nachdenken bringt, werde ich mich melden. Danke nochmal ! Mfg
     
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  4. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    1.380
    Bist aber doch hetero, oder? Wenn ja, dann wird das mit „abgeschlossen“ nicht wirklich funktionieren für die Dauer deines weiteren Lebens.
    So lange, bis die immer gleiche Nummer von Gefahren brauchen/haben wollen, Gefahren erzeugen, Gefahren siegreich abwenden, langweilig wird.

    Und wenn dann womöglich eine Frau um die Ecke kommt, die hhm, hhm, hhm irgendwie interessant ................. dann wird es erst richtig gefährlich für dich;):)
     
  5. littleboy

    littleboy Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2021
    Beiträge:
    38
    Die ganze Zeit über wolltest du eine Frau kennenlernen, eine Person der du vertrauen kannst. Du hast stets das gute in Frauen gesehen - weshalb auch immer. Nach 4 Jahren und zahlreichen Körben, Verluste, Erniedrigungen, Ego Schmeicheleien etc. was du zum Teil durch Frauen erlebt hast (während es dir eben beschissen ging) bemerkst du, dass es dir viel besser gehen würde, wenn du keine gesucht hättest.

    4 Jahre lang ziehst du die Nummer durch - auch mit Frauen. Du sprichst eine Frau an, bist gut zu ihr, schenkst ihr die nötige Aufmerksamkeit, wirst enttäuscht und rappelst dich wieder auf - versuchst es erneut. Bis du nach 4 Jahren bemerkst immer das selbe Bild zu sehen. Egal was du tust, egal wie sehr du selbst bist, egal was du machst, es geht immer nach hinten los.

    Die ganze Zeit über wolltest du nicht aufgeben, beweisen dass du doch interessant für Frauen bist, beweisen das du doch im Leben etwas erreichen kannst, bis du mal in dir gehst und review passieren lässt, was eigentlich die ganze Zeit über passiert ist. Du bemerkst das deine Intuition damals war, eine Frau zu finden, die dich "hochzieht". Die dir das Gefühl des besseren gibt, anscheinend wurdest du deshalb von deren Körben so stark verletzt, weil sie dir das gegenteilige Gefühl gegeben haben. Du bemerkst, dass das Problem an dir liegt, an deinen Glaubenssätzen, was du über dich haltest.

    Gleichzeitig bemerkst du jedoch was du allein und selbst erreicht hast in den 4 Jahren. Wie viel Schmerz, Leid und Kummer du auf dich genommen hast, nur um den Rest der Welt zeigen zu wollen, dass du was bist. Du wirst dir bewusst was du allein ohne eine Frau oder irgend wem erreicht hast - Entscheidungen ohne Unterstützung getroffen hast.

    Haben mich Partys/Discos glücklich gemacht ?
    Hat mich eine Frau glücklich gemacht ?
    Haben mich die Freunde glücklich gemacht ?

    Haben sie alle mir geholfen und sind diese dafür verantwortlich mich aus der Spielsucht, dem Ego, dem Scheitern, den negativen Erlebnissen rausgezogen zu haben, oder bin ich das allein gewesen ?

    Gegen was kämpfe ich also überhaupt an ? Dazu kommen wir zu den zahlreichen Träumen, Kampf/Flucht gegen das Unbekannte - Gegen mich selbst.

    In Filmen - Narichtensendungen etc. wird das aufgeben als etwas negative suggeriert, was ebenfalls als ein Gedanke im Kopf gespeichert bleibt. Aufgeben wird mit Schwäche gleichgestellt. Man soll weitermachen, sich nicht "entmutigen" lassen.


    Von den ganzen Paradigmen haltest du gar nichts mehr. Du fängst an zu akzeptieren. Du akzeptierst wie du behandelt worden bist. Du akzeptierst was dir widerfahren ist, du akzeptierst deine negative Jugend, deine Vergangenheit und all die Menschen von denen du nicht akzeptiert worden bist - ja diese Meinung von den Menschen akzeptierst du auch. All die Körbe, das Versagen und was diese von dir halten. Die mangelnde Wertschätzung, die mangelnde Aufmerksamkeit sowie die bewusste Ausnutzung davon. Du nimmst all die negativen Einflüsse in dieser Vergangenheit wahr, schenkst ihnen die Aufmerksamkeit statt gegen sie anzukämpfen. Du akzeptierst sie alle man und anschließend lässt du sie los. Du verdrückst sie auch nicht, nein du lässt sie los. Wahrgenommen, akzeptiert, losgelassen.

    Anschließend formst du dich neu, formatierst dich neu - mit einigen Selbstverpflichtungen - z.B. eine über Frauen.

    Könnte z.B. so aussehen :

    Waren all die gesamten negativen Erlebnisse mit den Frauen es nun wert für meine Triebe ? War es mir das Wert, mir das anzutun ? Eine derart Angriffsfläche zu bieten für Sex, Liebe oder Aufmerksamkeit ? Will ich das wirklich in Zukunft wieder zu lassen ? Macht mich das wirklich glücklich ? Will ich wirklich dieses Risiko eingehen, verletzt zu werden ? Fange ich nicht gerade damit an, mit mir selbst super zurecht zu kommen ? Warum brauche ich eigentlich dann wen anders ? Warum ?

    Wie bitte ? Hoffnung auf ein besseres Leben ? Warum denkst du bekomme ich das durch eine Frau ? Ahh, oke Unterbewusstsein, ich verstehe. Wieder mal ein Glaubenssatz der irgendwo mal abgespeichert worden ist durch Filme, wo gezeigt wurde das man allein nicht klarkommt sondern erst dann glücklich ist, wenn man einen Partner an seiner Seite hat. Akzeptieren, loslassen.


    Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ich keine Frau benötigte. Ich bin weder auf sie angewiesen noch abhängig. Die Vergangenheit hat gezeigt das ich auf eigenen Füßen prima stehen kann und werde. Ich habe mich nämlich selbst schon mehrere Male rausgezogen.

    Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine Frau das Loch in mir nicht füllen kann. Das Loch der Verantwortung. Wahre Glückseeligkeit muss zuerst von meiner Seite aus kommen. Dafür bin ich alleine verantwortlich. Eine Frau bringt mir dazu gar nichts.

    Ich brauche keine Frau. Und mich nur für meine Triebe Abhängig zu machen sowie eine Angriffsfläche zu bieten sehe ich auch nicht für nötig. Das ist es mir nicht wert. Ich kam 4 Jahre ohne Frau aus. Mir mangelt es an nichts bezogen auf Frauen.

    Triebe werden durch Überzeugungen gesteuert, meine Überzeugung ist es an meine Zielen zu arbeiten. Mich selbst zu entwickeln und Fortschritt zu machen. Das ist ab sofort meine höchste Überzeugung. Nur das macht mich Glücklich. Und ich will Glücklich sein, aus dem Grund und durch die Erfahrungen der Vergangenheit sehe ich Eigenverantwortung, Pflichtbewusstsein, Konsequenz als mein oberstes Gebot.


    Wenn sie interessant wird ja, dann wird sie für mich sehr gefährlich, zumindest solange ich nicht 100% Eigenverantwortung trage und somit selbst glücklich werde.

    Aber ein Glaube bzw. eine Überzeugung finde ich jedoch noch gefährlicher. Er ist wie ein Virus pflichtbewusst und gnadenlos, sehr resistent. Gerade dann, wenn man ihn mit guten Gründen, Erfahrungen und Erlebnisse sowie der glatten Wahrheit einpflanzt und unterstützt kann er alle Triebe und noch so gutes Aussehen problemlos entwaffnen.

    Da bin ich mal gespannt :) ;)
     
  6. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
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    Stimmt, ein besseres Leben bekommst du nicht von oder durch andere Menschen, auch nicht von einer Frau.

    Es gibt Menschen, die besser allein leben können als in irgendwelcher Partnerschaft. Aber – das machen sie nicht gegen Frauen, nicht gegen andere Menschen. Sie verstehen andere Menschen und besonders die Frauen nicht als schädigende, die Gefühle verletzende, alles kaputtmachende Wesen.

    Du hast es selbst gesagt, du wolltest von einer Frau hochgezogen, aufgewertet werden. Und das kann natürlich niemals funktionieren. Soweit bist du selbst.
    Richtig.
    Solange du immer noch eine kleine Welle zur großen Gefahr werden lässt und dein Boot schärfst, um dieser Gefahr begegnen zu können, solange sind Frauen - aber auch sämtliche andere Menschen – einfach nur Hindernisse für dich.

    Was füllt das Loch? Sei der kleine Junge, der in Frieden mit sich und der Welt und im Vertrauen auf sich selbst die Dinge so verwandeln kann, wie es ihm gefällt und Spaß macht.
    Schließe Frieden mit dir und der Welt.
    Nimm dich selbst nicht allzu hart in die Zange. Lass Raum für Lebensfreude.
     

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