Katzenurin - Gestank - Mutterthema

rivella03

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956
Hi Zusammen

letzte Nacht habe ich geträumt ich sei bei meinen Eltern. Es ging ums Schlafen. Meine Eltern haben eine Katze und im Traum war überall Katzenurin.
Am Boden auf dem Sofa etc. Und es stank so richtig danach.
Alle Betten waren besetzt und ich sollte auf dem Sofa voller Katzenurin schlafen. Eine Nacht habe ich das sogar bereits gemacht.
Ich habe mich noch gefragt wie ich diese Nacht wohl überstanden habe.
Dann bei der 2. eben aktuellen Nacht habe ich mich gewehrt aber niemand ist darauf eingegangen.
Ich gehe sie suchen und meine Eltern sowie mein Sohn schlafen bereits in meinem Bett. Ich war soo wütend sag ich euch.

Danach bin ich aufgewacht. Und der Uringeruch habe ich nun immerwieder diesen Morgen in der Nase....

Schon vor einer Woche habe ich geträumt dass ich noch bei meinen Eltern wohne und meine Mutter ist mich in der Früh wecken gekommen und ich habe gesagt sie soll wieder gehen ich sei schliesslich schon 43 und es gehe sie nichts mehr an wann ich aufstehe 😅

Nun dass ich da was verarbeite ist wohl klar. Aufgearbeitet habe ich schon einiges.
Ich vermute es ist die Wut darüber dass man mir meine Rechte abgesprochen hat...oder Wut über Entwertung.

Oder habt ihr eine bessere Idee?

lg
 
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Mir kommt grad noch in den Sinn dass Katzen mit dem Urin ja ihr Revier markieren. Und der Traum ist wohl ein Hinweis.

Also will ich unbewusst nicht Grenzen setzen, weil ich mich weigere im Urin zu schlafen?
Oder sind da noch aufgestaute Gefühle betreffend Grenzverletzendem Verhalten von meiner Familie dass ich zugelassen habe evtl.?
 
Mir kommt grad noch in den Sinn dass Katzen mit dem Urin ja ihr Revier markieren. Und der Traum ist wohl ein Hinweis.

Also will ich unbewusst nicht Grenzen setzen, weil ich mich weigere im Urin zu schlafen?
Oder sind da noch aufgestaute Gefühle betreffend Grenzverletzendem Verhalten von meiner Familie dass ich zugelassen habe evtl.?
Meine Idee ist, dass Du keinen Raum ha(tte)st in dieser Familie...
 
Mir kommt grad noch in den Sinn dass Katzen mit dem Urin ja ihr Revier markieren. Und der Traum ist wohl ein Hinweis.

Also will ich unbewusst nicht Grenzen setzen, weil ich mich weigere im Urin zu schlafen?
Oder sind da noch aufgestaute Gefühle betreffend Grenzverletzendem Verhalten von meiner Familie dass ich zugelassen habe evtl.?

Ich glaube, da suchst du zu weit.
Die Wut zeigt meines Erachtens, wie nah du noch an allem bist. Und ja, ich denke, es geht noch um andere Gefühle. Das differenzierende Fühlen auf Spurensuche zu dir selbst.
 
Alle Betten waren besetzt und ich sollte auf dem Sofa voller Katzenurin schlafen. Eine Nacht habe ich das sogar bereits gemacht.

Hallo Rivella, eigentlich hast du deinen Traum ja schon selbst ganz gut verstanden.
Dass dein Bett besetzt ist, heißt, in dieser Familie hast du keinen Platz mehr. Du bist Besuch, der auf dem Sofa schläft.

Da das nun arg verschmutzt ist, heißt, das Beziehungsgefüge innerhalb der Familie „stinkt zum Himmel“. Also nicht nur was deine Person betrifft, der Umgang der Familienmitglieder miteinander ist wohl auch nicht besser als der Umgang mit dir.

Der Urin offenbart, was tatsächlich los ist mit deinen älteren Familienmitgliedern. Also nicht nur deine Mutter, auch deren Eltern mussten jeder für sich dermaßen schlechte Erfahrungen machen in der eigenen Kindheit, so dass sie alle – jeder auf seine Art – seelisch-moralisch ziemlich „kaputt“ sind.

Die Boshaftigkeit bzw. die Geringschätzung, die sich immer wieder zeigt, das ist erlerntes Verhalten. Heißt, deine älteren Familienmitglieder können nicht mehr anders...
Und du kannst nur noch Abstand halten, weil ändern kann man nichts mehr.

Im Traum warst du soo wütend..., ist verständlich, zeigt aber auch, dass die Opferrolle auch schon erlerntes Verhalten ist für dich. Dir geschieht Unrecht, das kennst du.

Doch damit kann man kein zufriedenes Leben finden. Versuche, eine Strategie zu finden, wie du deinen Blick auf die Familie insgesamt soweit verändern kannst, dass keiner mehr der/die Böse ist und du das wehrlose Opfer bleibst.

Falls du damit noch nicht angefangen hast, wird es längerer Prozess.
 
Hallo Rivella, eigentlich hast du deinen Traum ja schon selbst ganz gut verstanden.
Dass dein Bett besetzt ist, heißt, in dieser Familie hast du keinen Platz mehr. Du bist Besuch, der auf dem Sofa schläft.

Da das nun arg verschmutzt ist, heißt, das Beziehungsgefüge innerhalb der Familie „stinkt zum Himmel“. Also nicht nur was deine Person betrifft, der Umgang der Familienmitglieder miteinander ist wohl auch nicht besser als der Umgang mit dir.

Der Urin offenbart, was tatsächlich los ist mit deinen älteren Familienmitgliedern. Also nicht nur deine Mutter, auch deren Eltern mussten jeder für sich dermaßen schlechte Erfahrungen machen in der eigenen Kindheit, so dass sie alle – jeder auf seine Art – seelisch-moralisch ziemlich „kaputt“ sind.

Die Boshaftigkeit bzw. die Geringschätzung, die sich immer wieder zeigt, das ist erlerntes Verhalten. Heißt, deine älteren Familienmitglieder können nicht mehr anders...
Und du kannst nur noch Abstand halten, weil ändern kann man nichts mehr.

Im Traum warst du soo wütend..., ist verständlich, zeigt aber auch, dass die Opferrolle auch schon erlerntes Verhalten ist für dich. Dir geschieht Unrecht, das kennst du.

Doch damit kann man kein zufriedenes Leben finden. Versuche, eine Strategie zu finden, wie du deinen Blick auf die Familie insgesamt soweit verändern kannst, dass keiner mehr der/die Böse ist und du das wehrlose Opfer bleibst.

Falls du damit noch nicht angefangen hast, wird es längerer Prozess.

Hi Renate

Auf dich habe ich gewartet ☺️

Oh ich bin schon länger drann. Das mit der Empfindung des Unrechts..ja das nagt noch etwas...da muss ich noch über die Bücher 👍
Abstand halte ich seit 2 Jahren sehr konsequent ein. Nur sporadische kurze und sehr oberflächliche Besuche / Gespräche.
Vor 3 Wochen hatte meine Mutter dann eine plötzlich eintretende, vorübergehende Demenz, genannt TGA.
Da musste ich vorbei und den Notruf holen, sie ist ins Spital eingeliefert worden, ein Tamtam.
Und das hat wohl einiges wieder aufgerollt....

lg
 
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Oh ich bin schon länger drann. Das mit der Empfindung des Unrechts..ja das nagt noch etwas...da muss ich noch über die Bücher
Was meinst du mit Bücher? So Lebenshilfebücher, wo man Anleitung findet für alle Lebenssituationen?
Für die Theorie meist ganz hilfreich. Ist halt alles Kopfsache.

Aber die praktische Umsetzung, das ist ein Reifeprozess, den man erstmal durchmachen muss. Man muss nichts weniger als sein Denken und Fühlen ins Gegenteil verkehren und den ehemaligen Hass- oder Angstgegner nun als schwachen Menschen sehen können, der seinerseits Zuwendung und Verständnis braucht.

Ist ein großer Schritt, der allein mit dem Kopf nicht zu schaffen ist.
 
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