Ah, gut zu wissen.Ein Notar / Gerichtskommissar arbeitet bei einem Verlassenschaftsverfahren grundsätzlich neutral und unabhängig. Gerade wenn sich Linien ins Ausland verzweigen, kann es lange dauern.
Sollte das der Grund der Verzögerung sein (ist naheliegend), kann ein Anwalt auch nicht viel ausrichten und den Prozess beschleunigen.
Wenn man aus irgendeinem Grund das Gefühl hat, dass der zugewiesene Notar nicht passt, das Verfahren unnötig verzögert, könnte man sich auch erstmal an das zuständige Bezirksgericht wenden.. Das hat den Notar schließlich bestellt.
Ich habe ein Haus eher "auf dem kleinen direkten Dienstweg" geerbt - direkt von meinem Vater - da gab es keinen Stress. Mein Bruder hat parallel eine grosse Eigentumswohnung vererbt bekommen - war in beider Sinne vorher bekannt und so abgestimmt /zugestimmt..
Von so langwierigen weitläufigen Erbschaften habe ich also eher keine Ahnung.