Ein Traum als Beobachter

Gluecksweisheit

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18. März 2025
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Ich hatte diese Nacht eine kleine Traumhandlung, in der ich nur Beobachter war........

Ich war Beobachter in einem Restaurant. Eine sehr große Gesellschaft war beisammen und man hatte vorher Geld gespendet, damit alle beköstigt werden konnten. Tief in der Nacht neigte sich dann die Feier dem Ende zu und man wollte für jeden einen Art Absacker, Gute-Nacht-Getränk ordern……, das Geld würde reichen…….

Und plötzlich begehrte eine Frau auf und wollte, dass die Feier noch unbedingt fortgesetzt werden sollte…….., und natürlich gab es hier auch alkoholische Getränke. Und ich wußte in der Traumhandlung, das gemeinsam gesammelte Geld wird für die Bedürfnisse der Frau nicht ausreichen, sie überschätzt den Etat . Dann ließ mich meine Seele erwachen………..
 
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Tief in der Nacht neigte sich dann die Feier dem Ende zu und man wollte für jeden einen Art Absacker, Gute-Nacht-Getränk ordern……, das Geld würde reichen…….
Auch das ist mal ein prophetischer Traum, wenn auch recht abstrakt.

Das Leben ist ein Gemeinschaftsunternehmen. Jeder trägt an seinem Platz seinen Beitrag dazu ein und alle profitieren. Zum Beispiel muss keiner die Schuhe, die wir alle brauchen, selber herstellen.

Mal ändert sich alles.................es geht zu Ende..............

Wichtig als Info, es geht gewollt, geplant zu Ende!

Natürlich gibt es Bestrebungen, die Feier des Lebens fortzusetzen. Und natürlich wissen Diejenigen (hier mal wieder symbolisiert mit deiner im Traum allgegenwärtigen Frau), die das versuchen sehr genau, dass sie es nüchtern nicht schaffen. Besoffen auch nicht, aber das erträgt sich leichter.
 
Hi @Renate Ritter ,

ich danke für deine Sichtweise.
Ich selbst habe den Traum eher als Hinweis auf Veränderungen verstanden – aber nicht als Abschlussszenario. Für mich wirkt die Frau im Traum eher wie jemand, der aus purer Lebensfreude heraus die Nacht verlängern möchte, vielleicht sogar mit einem Schuss visionärer Überschwänglichkeit.

Ob das nun prophetisch ist oder einfach nur ein Bild für Übergänge, weiß ich selbst noch nicht. Ich taste mich da noch heran und bleibe neugierig……...
 
oder einfach nur ein Bild für Übergänge
Welcher Übergang? Es war Schluss, Ende der Veranstaltung.
Für mich wirkt die Frau im Traum eher wie jemand, der aus purer Lebensfreude heraus die Nacht verlängern möchte, vielleicht sogar mit einem Schuss visionärer Überschwänglichkeit.
Lebensfreude ja.
Aber visionär? Gut, wenn es deine heilige Frauenfigur ist, dann hat sie wohl sämtliche Eigenschaften, der Traum gibt das aber nicht her.
Und du selbst als Beobachter hattest ja so deine Bedenken, dass es nicht gut gehen kann, was die Frau will.
 
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Hi, @Renate Ritter ,

ich danke dir für deine kritischen Rückfragen. Ich versuche bei meinen Träumen immer zuerst die Abweichungen von üblichen Situationen zu betrachten, weil genau dort oft die Bedeutung liegt.

Auffällig ist hier für mich, dass es bei großen Feiern normalerweise einen Gastgeber gibt, der alles finanziert. Im Traum dagegen tragen alle gemeinsam die Kosten. Das könnte – rein symbolisch – auf eine Art kollektive Energie- oder Bewusstseinsleistung hinweisen: Jeder bringt etwas ein, niemand ist allein verantwortlich. Diese Abweichung ist für mich ein erster Hinweis auf eine mögliche spirituelle Dimension.

Auffällig ist auch das Verhalten der Frau. Die Traumhandlung lässt mehrere Hypothesen zu, die alle aus der Szene ableitbar sind:

1. Sie handelt aus einem übersteigerten Impuls heraus – sei es durch Alkohol oder emotionale Überschwänglichkeit. Dann wäre ihr Wunsch, bis in den nächsten Tag hinein zu feiern, eine impulsive Idee, die die Gruppe überfordert.

2. Sie glaubt, etwas erkannt zu haben, das die anderen nicht sehen – eine Art innerer Impuls, die Nacht nicht enden zu lassen. In dieser Lesart könnte das Durchfeiern symbolisieren, dass die Dunkelheit der Nacht nicht „gewinnen“ soll, sondern dass man gemeinsam in den Morgen – also in etwas Helleres – hinübergleitet. Das wäre dann ein Bild für eine kollektive Bewegung: nicht auseinanderfallen, sondern gemeinsam durch eine schwierige Phase hindurchgehen.

3. Oder sie führt, ohne eigene Ressourcen zu haben – eine Einzelperson, die eine Richtung vorgibt, die sie selbst nicht tragen kann. Auch das lässt die Traumhandlung offen.

Alle drei Varianten sind für mich diskutierbar, weil sie durch die Handlung gedeckt sind. Ich möchte mich deshalb nicht vorschnell festlegen, sondern die verschiedenen Möglichkeiten nebeneinander stehen lassen.
 
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