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DOKU Wölfe schützen oder schießen

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von Waldkraut, 27. November 2018.

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Habt ihr Angst einem Wolf in der freien Natur zu begegnen?

  1. Nein

    25 Stimme(n)
    62,5%
  2. Ja

    5 Stimme(n)
    12,5%
  3. vielleicht, weil ich weiß zu wenig darüber wie man sich richtig verhält

    4 Stimme(n)
    10,0%
  4. vielleicht, ich habe keine Ahnung von Wölfen

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  5. ist mir wurscht was mit den Wölfen ist

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  6. Ich weiß gut über diese Tiere bescheid und habe deswegen auch keine Angst

    6 Stimme(n)
    15,0%
  1. Waldkraut

    Waldkraut Guest

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    Nun hat es der Wolf endlich geschafft. Es gibt wieder viel mehr Rudel als angenommen wurde und der Wolf findet sich besser zurecht als man dachte.
    Wie sich das auswirkt wird in dieser Doku erläutert und gut erklärt wie man sich richtig verhalten soll, damit Mensch und Wolf nebeneinander leben können.

    Ausstrahlung gestern im TV

    Anzusehen bis 26.11.2019:

    https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/woelfe-video-100.html
     
    Talen, Loop, Fiona und 5 anderen gefällt das.
  2. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2018
    Beiträge:
    27.338
    Ort:
    Niederösterreich
    Der Film hier hat leider so oft gestockt, bis ich aufgegeben habe. Ich werde ihn mir im Fernsehen anschauen.
    https://www.wolfscience.at/
    Ich beschäftige mich schon viele Jahre mit dem Thema Wolf - Mensch.
    Ich sehe absolut keine Gefahr durch den Wolf, umgekehrt sehr wohl.
     
  3. Holztiger

    Holztiger Guest

    Würde es den Hund nicht bereits geben, so würde es wohl viele tausende Jahre dauern, bis sich eine solche Tier-Mensch Beziehung erneut anbahnen könnte.
    Der Wolf hat gelernt, daß es gesünder ist, vom Menschen Abstand zu halten. Nur wenn der Wolf eine Schafherde oder Vieh antrifft, kann er sich aufgrund seines Jagdtriebes nicht halten...Schafe haben zudem noch die unangenehme Eigenschaft, immer im Kreis zu laufen anstatt davonzurennen. Das führt zu Schäden jenseits des Eigenbedarfs und schwierigen Diskussionen zwischen Landwirt und Tierschutzkommission.

    Ich habe es mir einmal pro Jahr zur Angewohntheit gemacht, in den Spuren des Wolfes gut 30-50km zwischen Aut und De mitzulaufen und hatte bereits geringfügigen Kontakt.
    Dazu kommt Beutetier, Kot, Spuren und Anwohner, die sich mal freundlich und mal feindlich der Population gegenüber äussern.

    Allgemein ist es gut um den Wolf bestellt und das Argument der Jagdschaft, man müsse so viel Wild schiessen, weil es keine natürliche Feinde gibt, hat keinen Bestand mehr.

    Um die Population der Wölfe ist es allgemein gut bestellt. Was im Wald noch fehlt ist der Bär.

    Dieser aber stellt schon viel eher eine Gefahr für den Menschen dar, weil ein Bär recht launisch sein kann. In Transylvaniens umliegenden Wäldern, in der Gegend von Siebenbürgen fürchten die Menschen die recht hohe Population von Wolf und Bär gleichermaßen, aber es gibt kaum Vorfälle mit Wölfen. Dafür fehlt einigen Menschen der Unterkiefer dank eines Bären, oder wurden von solchem getötet.

    Der Wolf ist und bleibt ein Raubtier. In freier Wildbahn wird dieses kaum die Nähe zum Menschen suchen und falls doch ist Vorsicht geboten, weil Tollwutgefahr.

    Die Vorfälle, die es in Europa gab, sind an einer Hand abzuzählen und sehr viele Jahrzehnte her.

    Die Existenz eines Tieres darf nicht von seinem wirtschaftlichen Nutzen/Schadensfaktor abhängen, denn ginge es danach, so wäre es an der höchsten Zeit, daß sich der Mensch um mindestens 80% seiner weltlichen Präsenz selbst reduziert. Die menschliche Spezies hat sich mehr als jede andere Lebensform zum wahren Parasiten dieses Planeten entwickelt.

    Amituofo, Tiger
     
  4. Laerad

    Laerad Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2015
    Beiträge:
    3.162
    Eine Arbeitskollegin hat mir von einer Begegnung mit einem Wolf erzählt.
    Sie fuhr mit dem Auto und ein Wolf wollte die Straße überqueren.
    Sie fuhr dann langsam und blieb letztendlich stehen.
    Der Wolf drehte sich zu ihr um, er schaute ihr direkt in die Augen.
    Es entstand ein Moment indem meine Kollegin total davon gefangen war.

    Erst als ein anderes Auto kam lief er weiter.
    Sie fragte mich nach der Bedeutung aber ich sagte ihr die Bedeutung kann ihr nur ihr Herz sagen.
    Sie hat vielleicht eine Botschaft empfangen und wenn dann wird sie irgendwann wissen welche es war.
     
  5. hanna amberg

    hanna amberg Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2017
    Beiträge:
    3
    Ort:
    Ahrensburg
    Bei mir ist es so ,dass ich Wölfe zwar mag , und sie schätze , sie sind halt charismatische Tiere .
    Jedoch glorifiziere ich sie nicht , sie sind wie sie sind . Auch hatte ich schon mal die Gelegenheit eines langen Wolfsblickes , es war sehr unbeschreiblich , aber schön .

    Trotzdem bedaure ich die Wölfe in diesem Land ,da ich befürchte ,dass sie kaum angemessenen Raum finden , und somit sehr "deutsch" werden . Gestresst , unfähig Tiere kurz und effektiv zu reißen , um sich zu ernähren . Qualvoll verendende Beutetiere , und nicht seltenes "Overkill "von Beutetieren, die dann
    nicht gefressen werden( können ... )

    Ich denke das Projekt "Wölfe auswildern und kucken ,was passiert", ist gegen die Wand gefahren, falls es so entstanden ist ,was ich nicht ausschließen möchte .

    Ich sorge mich ,dass die Wölfe irgendwann mal dann geschossen werden ,da etwas schief ging wie
    Angriff aus Platznot /Revierenge etc.


    Man muss auch nicht davon ausgehen ,dass so ein Tier einen dann lange warnt ,durch drohen oder so ,wenn es entschlossen ist,oder in Bedrängnis ,greift es an.
    (Nur weil es immer so betont wird ,bei Wolfsbegenungen," das Tier hätte nicht geknurrt ,es sei nicht aggressiv gewesen" etc.
     
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  6. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    5. August 2007
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    Es gibt nicht die einfache Antwort Wölfe generell zu schießen oder zu schützen.

    Wölfe sind opportunistische Beutegreifer. Die Idee mit der natürlichen Scheu ist falsch. Wölfe haben gelernt, dass Menschen gefährlich sind über Generationen, und das Gegenteil davon kann und wird auch passieren, was man Habituation nennt. Wölfe werden dann langsam immer furchtloser, attackieren zuerst Vieh, und letztendlich werden dann auch Menschen angegriffen. Eine Liste über Angriffe auf Menschen in der Wikipedia ist lang.

    Was man also tun muss, ist der Abschuss von Wölfen, die sich in Siedlungen wagen, sich für Menschen "interessieren", und/oder Haus- und Nutztiere reißen. Das schützt am Ende auch die Wölfe insgesamt, denn die Leute hier werden es bestimmt nicht akzeptieren, dass Kinder angegriffen und getötet werden. Das Wölfe Menschen meiden und fürchten ist leider kein Naturgesetz, und wenn wir es zulassen, dass sie ihre Furcht verlieren geraten wir selbst auch in Gefahr, und dadurch am Ende auch wieder die Wölfe generell.

    Wolf und Mensch können nur beide in diesem Land leben, wenn die Wölfe wissen, dass wir eine Gefahr sind. Ohne Abschüsse von "Problemtieren" (das ist keine moralische Verurteilung, aber es ist eben inakzeptabel für uns, wenn Wölfe langsam auf die Idee kommen, dass es bei uns Futter gibt, und dass wir auch selbst potentielle Beute sind) wird das nicht funktionieren.

    P.S: Die Umfrage ist nicht ausreichend. Korrekt als Antwort ist, dass man in Zukunft immer mehr Angst haben muss, wenn ahnungslose Tierschützer nichts von Habituation verstehen, komplettes Jagdverbot durchsetzen und Wölfe dadurch immer furchtloser werden. Weder ist die Antwort generell ja, noch ist es automatisch grundlose Angst.
     
  7. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

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    Niederösterreich
    Ein Wolf greift in freier Wildbahn keinen Menschen an, wir passen nicht ins Beuteschema.
    Einen Wolf in die Enge treiben, dann würde er angreifen, ist ein Kunststück für Otto Normalverbraucher.;)
     
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  8. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Saarland
    Natürlich passen wir ins Beuteschema (https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_wolf_attacks), sie haben hier nur gelernt, dass das nicht gut für sie ausgeht. Diese Angst und Vorsicht wird auch an Nachkommen weitergegeben. Aber das kann auch alles verlernt werden, wenn die Wölfe den Menschen immer mehr mit Futter und weniger mit Gefahr in Verbindung bringen, dadurch dass sie Schafe in der Nähe von Siedlungen reißen, Futter aus Mülleimern stehlen und ähnliches.

    Es gibt ohnehin kein Beuteschema bei Wölfen, sie sind viel zu intelligent (und als Rudel organisiert) dafür, um nur bestimmte Tiere anzugreifen. Es werden Mäuse gejagt bis hin zu Bisons. Man müsste ein Elefant sein, damit das prinzipiell nicht ins Beuteschema passt.
     
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  9. Laerad

    Laerad Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2015
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    3.162
    Ja, ich würde auch nicht darauf vertrauen dass er flüchtet.
    Ich gehe oft in den Wald und bei uns soll es mehrer Rudel geben, habe aber noch keinen gesehen.

    Außer eine Frau der ich öfter begegne die jeden Tag durch den Wald geht, also mit Walking Stöcke und so.
    Sie hatte Wölfe auf einer Anhöhe gesehen und diese sie aber sie schauten sie nur an und taten nichts.
    Sie hatte auch keine Angst vor ihnen

    Mein Hund hatte einmal sein Fell gesträubt und mit seiner tiefen Stimme geknurrt.
    Er knurrt nie, keinen Menschen an und andere Hunde sowieso nicht und Wildtiere will er nur jagen, ist dann ganz aufgeregt weil er sie jagen will.
    Aber an diesem Abend schaute er in den Wald und knurrte, damit war dann unsere Hunderunde beendet denn ich drehte um und ging nach Hause.

    Ich vertraue auf ihn und sobald er sich wieder so verhält drehe ich um und gehe zurück. ;)
     
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  10. Azuris

    Azuris Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Klar, der Mensch war schon die letzten Jahrhunderte beispielhaft darin, alles was ihm für seine Lebensweise Weg war einfach aus dem Weg zu schaffen. Egal ob Tier oder auch Mensch. Immerhin hat sich der Mensch im Lebensraum der Wildtiere breit gemacht. Anstatt Hetze und Panikmache wäre einfach zu verstehende Aufklärung und Lösungen für ein gemeinsames nebeneinander her Leben eine Option. Die Spezies Mensch, zumindest hierzulande, verhält sich so als würde ihr der Planet Erde gehören.
    Die Wolf-Mensch-Debatte wäre nicht nötig, denn nicht der Wolf ist das Problem sondern der Mensch; Wegen dessen Verhalten sich wiederum weitere Probleme ergeben.

    Kürzlich hat ein Mann in Niedersachsen behauptet, er wäre von einem Wolf in den Arm (später hieß es in die Hand) gebissen worden. Der Mann war bei dem angeblichen Vorfall alleine, es gibt somit keine Zeugen. Das es ein Hund gewesen sein könnte, schließt er aber eindeutig aus. Auf manchen Seiten wird berichtet, das noch 3 weitere Wölfe anwesend waren aber nichts machten.
    Solche Storys machen es für den Wolf, und das Thema Wolf-Mensch nicht besser. Und ich denke, das Negativ-Storys bei den Menschen eher hängen bleiben, als Dokus und sachliche Aufklärung. Angst ist oft stärker als Vernunft und es ist für viele schwer, sich trotz Angst und Unsicherheit überhaupt sachlich mit dem Thema befassen zu wollen. Ich denke, dass der Abschuss-Gedanke größtenteils aus Angst und Überforderung ist.
     
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