Lagerfeuer
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Ein Heiler stand im Morgenlicht,
doch Schatten lagen im Gesicht.
Er sprach von Trost, von Mut, von Zeit,
doch trug er selbst noch altes Leid.
Er lernte erst durch düstere Nacht,
was echte Heilung mit uns macht.
Er fiel, zerbrach, stand neu und still,
bis Liebe stärker war als Wille.
Er sah: Wer andre führen mag,
muss selbst bestehen dunklen Tag.
Nur wer durch die Tiefe einst gegangen,
versteht des Leidens leisen Klang.
So heilt er nun mit sanfter Macht,
nicht stolz, nicht kalt, nicht über Nacht.
Sein Licht wächst aus dem eignen Riss,
weil Heilung oft Verwundung ist.
doch Schatten lagen im Gesicht.
Er sprach von Trost, von Mut, von Zeit,
doch trug er selbst noch altes Leid.
Er lernte erst durch düstere Nacht,
was echte Heilung mit uns macht.
Er fiel, zerbrach, stand neu und still,
bis Liebe stärker war als Wille.
Er sah: Wer andre führen mag,
muss selbst bestehen dunklen Tag.
Nur wer durch die Tiefe einst gegangen,
versteht des Leidens leisen Klang.
So heilt er nun mit sanfter Macht,
nicht stolz, nicht kalt, nicht über Nacht.
Sein Licht wächst aus dem eignen Riss,
weil Heilung oft Verwundung ist.
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