CO2-Theorie widerlegt!

Sie wollen so hohe Versicherungsprämien kassieren daß ihnen noch ein Gewinn bleibt ohne daß sie so teuer sind daß die Versicherungen zu anderen Rückversicherungen gehen.

Ist schliesslich kein Monopolbetrieb. Eine Rückversicherung die völlig utopische Prämien für magere Leistungen verlangt wäre raus aus dem Geschäft.

Sie treten alarmistisch auf. Ich hab vor einiger Zeit mal ein Radiointerview mit einem Wissenschaftler gehört der für eine Rückversicherung arbeitet und der erklärt hat wie die rund um den Globus immer mehr Naturkatastrophen registrieren und wie sie auch für die Zukunft eine weitere Steigerung erwarten. Der Mann war da relativ nüchtern in seiner Einschätzung.

Das beantwortet nicht condems frage
 
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Sie wollen so hohe Versicherungsprämien kassieren daß ihnen noch ein Gewinn bleibt ohne daß sie so teuer sind daß die Versicherungen zu anderen Rückversicherungen gehen.

Ist schliesslich kein Monopolbetrieb. Eine Rückversicherung die völlig utopische Prämien für magere Leistungen verlangt wäre raus aus dem Geschäft.

Sie treten alarmistisch auf. Ich hab vor einiger Zeit mal ein Radiointerview mit einem Wissenschaftler gehört der für eine Rückversicherung arbeitet und der erklärt hat wie die rund um den Globus immer mehr Naturkatastrophen registrieren und wie sie auch für die Zukunft eine weitere Steigerung erwarten. Der Mann war da relativ nüchtern in seiner Einschätzung.

Unterm Strich ist es sehr simpel: Die Münchner Rück hat ein wirtschaftliches Interesse an dem Thema. Und man darf getrost davon ausgehen, dass sie daher keineswegs unparteiisch und objektiv ist. Und ich darf noch mal auf diesen Artikel verweisen (Und der Spiegel ist absolut nicht dafür bekannt besonders kritisch in Sachen Klimawandel zu sein):

Die Münchener Rück (MR), die Versicherungen gegen extreme Schadenszahlungen versichert, meldet einen wichtigen Befund: Naturkatastrophen der vergangenen 30 Jahre offenbarten "den ersten Fußabdruck" des menschengemachten Klimawandels in Nordamerika. Prompt nehmen viele Medien die Meldung auf: Katastrophen nehmen zu, warnt eine Versicherung, heißt es da. Wissenschaftler jedoch kritisieren den Rückversicherer für sein Vorpreschen.

(...)

Wissenschaftler jedoch vermissen Beweise: "In der Studie stehen sie nicht", wundert sich der Umweltforscher Roger Pielke Junior von der University of Colorado in Boulder, USA. "Das meiste darin ergibt keinen Sinn, und es widerspricht den Beobachtungen", ergänzt der Atmosphärenforscher Clifford Mass von der University of Washington in Seattle.


(...)

Pielke kritisiert die Münchener Rück für ihr Vorgehen: "Wenn die MR meint, sie habe den ersten Fußabdruck entdeckt, sollte sie ihre Studie in einem wissenschaftlichen Fachmagazin zur Begutachtung einreichen." Eine angebliche Entdeckung per Pressemitteilung zu verbreiten "mache verdächtig". Atmosphärenforscher Mass stimmt zu: "Der Klimawandel ist ernst, aber den Trend zu hypen und ihn zu verzerren, ist unverantwortlich."

(...)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/...ngen-von-versicherung-in-kritik-a-861839.html
 
Die Cui Bono - Frage ist Teil jeder kriminalistischen Untersuchung. Sie ist der Alltag der ganz normalen Polizei. Wenn ein Mann ermordet wird und seine Frau durch Erbe und Lebensversicherung zur Millionärin wird, wird das kein Kriminologe einfach ignorieren. Gleichzeitig kann/sollte man natürlich nicht einfach sagen: Er/sie profitiert = Täter. Aber... Die Frage nicht zu stellen wäre dumm.
Die Frage wird gestellt, um auf handfeste Beweise zu kommen. An diesen Beweisen mangelt es halt bei allen gängigen New-Age-VTs, weil sie eben völlig unrealistische, irrsinnige Hirngespinste sind.

Auf den Klimawandel bezogen: Wie ich schon sagte, ist das Thema verdammt komplex. Da gibts keine unanfechtbaren simplen Wahrheiten. Daher kann momentan so ziemlich alles behauptet und manches davon mehr, manches weniger gut mit Argumenten untermauert werden. Und interessant ist (das weiß ich aus eigener Erfahrung): Wenn man die Wahl hat was man glauben will, ordnet man sich in der Regel dort ein was man lieber hätte. Und wenn das wiederum mit z.B. finanziellen Interessen verbunden ist, muss man nicht mal lügen um der ganzen Situation den "Spin" zu geben der für einen selbst vorteilhaft wäre. Und je größer und mächtiger eine Interessengruppe ist, desto besser kann sie das, desto größere Aufmerksamkeit wird sie bekommen und damit wird der gewünschte Effekt zumindest nicht vollkommen abwesend sein. DAS ist Lobbyismus. Und den gibts in jedem Extrem. Von absolut logischer Argumentation in bestem Wissen bis hin zu extremen Lügen. Da gibts einfach alles und in Sachen Klimawandel auf jeder Seite.
Sorry, aber an den Grundfesten der Theorie des anthropogenen Klimawandels gibt es keinen "Spin". Wir reden hier über eine gefestigte wissenschaftliche Theorie, die von über 97% aller Wissenschaftler in diesem Gebiet geteilt wird. Die Argumente der Gegenseite sind auf dem Niveau der Argumente der Kreationisten gegen die Evolution - sie sind keine ernstzunehmende Wissenschaft und kommen im absoluten Großteil der Fälle von Leuten, die noch nie in ihrem Leben in einem klimawissenschaftlichen Medium publiziert haben. Der größte Sieg der Klimaleugner ist, dass diese einfach zu belegende Tatsache beim Ottonormalverbraucher noch immer nicht angekommen ist.

Klimawissenschaft ist unglaublich komplex. Ich habe einen naturwissenschaftlichen Hintergrund und muss mich regelmäßig schnell in neue Themengebiete einarbeiten, doch Klimawissenschaft ist so komplex, dass ich selbst nach den vielen Stunden, die ich mich damit auseinandergesetzt habe, nicht mehr weiß als die allergröbsten Basics. Was ich damit sagen will: Wenn man nicht bereit ist, Physik zu studieren und sich professionell damit auseinanderzusetzen, ist man als Bürger darauf angewiesen, auf den wissenschaftlichen Konsens zu hören und ihm zu vertrauen - zumindest, wenn man rational handeln möchte.
 
Die Frage wird gestellt, um auf handfeste Beweise zu kommen. An diesen Beweisen mangelt es halt bei allen gängigen New-Age-VTs, weil sie eben völlig unrealistische, irrsinnige Hirngespinste sind.
Ich hab keine Ahnung was genau New-Age-VTs sind und was nicht. Die Schublade scheint jeder anders voll zu machen. Ich weiß aber absolut sicher: Die Welt ist voll von großen und kleinen Verschwörungen. Verschwörungen sind die Regel. Und es gibt eben auch wirklich gigantische und verdammt bösartige Verschwörungen und da zeigt die Cui-Bono-Frage nicht weniger als das Motiv.

Übrigens: Wenn es um 9/11 geht, ist auch die offizielle Theorie eine Verschwörungstheorie. Und auch die offizielle Theorie kommt nicht ohne Cui-Bono aus, denn logischerweise geht es immer um das Motiv/die Motive der Täter. Bei jedem Verbrechen.



Sorry, aber an den Grundfesten der Theorie des anthropogenen Klimawandels gibt es keinen "Spin". Wir reden hier über eine gefestigte wissenschaftliche Theorie, die von über 97% aller Wissenschaftler in diesem Gebiet geteilt wird.
Erstens: Eine Umfrage unter Wissenschaftlern ist nicht Wissenschaft. Selbst wenn dieser Konsens existieren sollte, ist das keine wirklich wissenschaftliche Aussage. Vor einigen hundert Jahren gab es einen wissenschaftlichen Konsens das sich die Sonne um die Erde dreht... oder das die Erde eine Scheibe ist etc. Das sagt gar nichts aus. Zweitens: Die Vorhersagen stimmen nicht. Das Klima ist weiterhin verdammt überraschend. Drittens: Natürlich gibt es einen Spin. Sonst wären Artikel wie die über Rahmstorf doch gar nicht möglich. Der Mann wird extrem kritisiert und zwar von seinen "Konsens-Kollegen". Es ist eben ein großer Unterschied ob jemand wissenschaftlich-zurückhaltend sagt: "Ja, ich glaube der Mensch hat maßgeblichen Einfluss aber das ist noch nicht vollkommen geklärt" und damit dann zum Konsens gehört, oder ob jemand auftritt wie Rahmstorf... der ebenfalls zum Konsens gehört.



Die Argumente der Gegenseite sind auf dem Niveau der Argumente der Kreationisten gegen die Evolution - sie sind keine ernstzunehmende Wissenschaft und kommen im absoluten Großteil der Fälle von Leuten, die noch nie in ihrem Leben in einem klimawissenschaftlichen Medium publiziert haben. Der größte Sieg der Klimaleugner ist, dass diese einfach zu belegende Tatsache beim Ottonormalverbraucher noch immer nicht angekommen ist.
Haha... so spricht also jemand der von sich sagt, wissenschaftlichen Hintergrund zu haben. Also einfach nur polemisch. ;)


Klimawissenschaft ist unglaublich komplex. Ich habe einen naturwissenschaftlichen Hintergrund und muss mich regelmäßig schnell in neue Themengebiete einarbeiten, doch Klimawissenschaft ist so komplex, dass ich selbst nach den vielen Stunden, die ich mich damit auseinandergesetzt habe, nicht mehr weiß als die allergröbsten Basics. Was ich damit sagen will: Wenn man nicht bereit ist, Physik zu studieren und sich professionell damit auseinanderzusetzen, ist man als Bürger darauf angewiesen, auf den wissenschaftlichen Konsens zu hören und ihm zu vertrauen - zumindest, wenn man rational handeln möchte.

Ne... das ist für mich nicht rational. Warum sollte ich denen denn einfach vertrauen? Für mich ist dann rational das ich einfach sage: "Die Frage ist noch nicht geklärt. Ich beziehe dazu bis auf weiteres gar keine Stellung. Kann sein, muss aber nicht." Der Mehrheit einfach glauben ist Religion. Dann glaube ich in muslimischen Ländern an Allah und in Bayern an Jehova und in Berlin an Angela Merkel.
 
Erstens: Eine Umfrage unter Wissenschaftlern ist nicht Wissenschaft. Selbst wenn dieser Konsens existieren sollte, ist das keine wirklich wissenschaftliche Aussage. Vor einigen hundert Jahren gab es einen wissenschaftlichen Konsens das sich die Sonne um die Erde dreht... oder das die Erde eine Scheibe ist etc. Das sagt gar nichts aus.
Doch, natürlich ist eine Umfrage unter Wissenschaftlern Wissenschaft. Und zwar, wenn das Ziel die Evaluierung eines Konsenses ist, also die Frage der Studie ist: "Gibt es einen Konsens?"
Zum Thema Konsens gibt es mehr als eine Studie. Die sind sehr eindeutig. Das braucht ja nicht zu heißen, dass die Meinung richtig ist. Man kann aber daraus schließen, dass die Datenlage momentan keine überzeugenden Gegenargumente zulässt. Und das hat Bedeutung. Auch für eine wissenschaftliche Betrachtung. Mehr dazu unten.

Zweitens: Die Vorhersagen stimmen nicht. Das Klima ist weiterhin verdammt überraschend. Drittens: Natürlich gibt es einen Spin. Sonst wären Artikel wie die über Rahmstorf doch gar nicht möglich. Der Mann wird extrem kritisiert und zwar von seinen "Konsens-Kollegen". Es ist eben ein großer Unterschied ob jemand wissenschaftlich-zurückhaltend sagt: "Ja, ich glaube der Mensch hat maßgeblichen Einfluss aber das ist noch nicht vollkommen geklärt" und damit dann zum Konsens gehört, oder ob jemand auftritt wie Rahmstorf... der ebenfalls zum Konsens gehört.
Rahmstorf wird nicht wegen seiner Position zur anthropogenen Klimaerwärmung kritisiert. Und Artikel wie der von mir verlinkte sind möglich, weil Zeitungen Meinungen publizieren, die nichts mit Wissenschaft oder dem Stand der Forschung zu tun haben.

Haha... so spricht also jemand der von sich sagt, wissenschaftlichen Hintergrund zu haben. Also einfach nur polemisch. ;)
Dass sogar ich, der ich ein sehr beschränktes Verständnis der Klimawissenschaft habe so einige Fehler in den Argumenten der Skeptiker finde sagt doch wohl sehr deutlich aus, wie platt sie sind.

Ne... das ist für mich nicht rational. Warum sollte ich denen denn einfach vertrauen? Für mich ist dann rational das ich einfach sage: "Die Frage ist noch nicht geklärt. Ich beziehe dazu bis auf weiteres gar keine Stellung. Kann sein, muss aber nicht." Der Mehrheit einfach glauben ist Religion. Dann glaube ich in muslimischen Ländern an Allah und in Bayern an Jehova und in Berlin an Angela Merkel.
Es geht aber hier nicht einfach um einen Theorienstreit. Es geht nicht ums "rechthaben". Es geht darum, dass man sich entweder entscheidet etwas zu tun, oder eben nicht. Es geht um Risikomanagement. Man sieht den Klimawandel entweder als realistische Bedrohung an, oder eben nicht. Und die Gefahren, denen wir uns konfrontiert sehen, wenn IPCC und Co recht haben, sind keine Kleinigkeiten. Und dazu reicht es nicht, bequemerweise zu sagen "Ich beziehe keine Stellung. Ich wart mal ab." - weil bis man abgewartet hat, ist es unter Umständen zu spät, falls die Wissenschaft recht behält. Das ist wie nicht wählen gehen, weil man Angst hat man wählt die "falsche" Partei. Ohne Rückhalt aus der Bevölkerung wird sich eine Veränderung unseren Umgangs mit der Umwelt, der wirtschaftsschädlich ist, niemals durchsetzen.

WOW, immerhin mal sowas wie eine Theorie zur allgemeinen 9/11 Verschwörung. :D Und das auch noch von einem ausgesprochenen VT-Gegner...
Das ist mein Problem mit 9/11. Ich will jetzt hier nicht das Thema verwässern mit so einem Nebenschauplatz, aber das muss kurz sein: Bei all der Kritik an der "offiziellen Version" habe ich noch keinen einzigen Truther gesehen, der mir einen ungefähren allgemeinen Hergang der Geschehnisse schildern kann - quasi eine "Gegentheorie", die die Argumente der Truther in Kongruenz bringt -, die nicht in sich schon so grotesk und widersprüchlich ist, dass sie von einem Kabarettisten kommen könnte. Stattdessen werden immer einzelne Details hergenommen und ohne Zusammenhang nebeneinandergestellt, um durch schiere Quantität zu überzeugen. 1000 haltlose Argumente machen in Summe aber trotzdem noch nichtmal ein schlagendes, schon gar nicht, wenn sie sich gegenseitig widersprechen.

Diese Passiv-Manöver der Truther ziehen sich so durch, dass es dafür schon einen eigenen Terminus gibt, "JAQing off" (JAQ="just asking questions", also "nur Fragen stellen").
Ich behaupte sogar, der weltweite Terror wurde erst mit 9/11 integriert, dingfest gemacht,... erfunden vielleicht nicht gleich (aber nur aus Schüchternheit, nicht etwa, weil ichs mir etwa nicht zu denken in der Lage wäre)... aber dennoch ganz klar kaluliert instrumentalisiert .... ;) :)
9/11 wurde natürlich politisch instrumentalisiert, auch sehr erfolgreich. Das macht aber keine der Aluhütchen-Theorien auch nur um ein Quäntchen plausibler.
 
Doch, natürlich ist eine Umfrage unter Wissenschaftlern Wissenschaft. Und zwar, wenn das Ziel die Evaluierung eines Konsenses ist, also die Frage der Studie ist: "Gibt es einen Konsens?"
Zum Thema Konsens gibt es mehr als eine Studie. Die sind sehr eindeutig. Das braucht ja nicht zu heißen, dass die Meinung richtig ist. Man kann aber daraus schließen, dass die Datenlage momentan keine überzeugenden Gegenargumente zulässt. Und das hat Bedeutung. Auch für eine wissenschaftliche Betrachtung. Mehr dazu unten.

Wir hatten diese Diskussion schon mal. Und da gab ich Dir u.a. diesen Artikel zum Thema Konsens:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/...nter-klimaforschern-zum-konsens-a-900562.html

Da heißt es z.B. auch mal:

Weniger als ein Prozent der Studien widersprachen ausdrücklich dem Einfluss des Menschen. Gut zwei Drittel hatten keine Position zu dem Thema - sie blieben außen vor. 97 Prozent der anderen legten einen menschlichen Einfluss zugrunde.

Zwei Drittel wollen sich dann nicht festlegen und werden rausgerechnet... dann bleiben 97%. Und ja, ich weiß... es gibt auch andere Umfragen. Aber ich weiß auch noch das ich mir damals einige angesehen habe und daher keiner wirklich glaube.



Rahmstorf wird nicht wegen seiner Position zur anthropogenen Klimaerwärmung kritisiert. Und Artikel wie der von mir verlinkte sind möglich, weil Zeitungen Meinungen publizieren, die nichts mit Wissenschaft oder dem Stand der Forschung zu tun haben.
Ich rede nicht von dem von Dir verlinkten Artikel, sondern von dem den ich verlinkte:

Stefan Rahmstorf ist der Bekannteste unter den Top-Klimaforschern Deutschlands - und zugleich der unerbittlichste. Journalisten beklagen Einschüchterungsversuche, Forscher gehen auf Distanz zum Potsdamer Professor. Der Konflikt wird inzwischen in Zeitungen ausgetragen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/...en-des-klimaforschers-rahmstorf-a-505095.html

Der Punkt dabei ist: Er agiert wie ein Ideologe und nicht wie ein Wissenschaftler. Das trifft insgesamt zu oft auf die gesamte Debatte zu... das sie ideologisch geführt wird.


Dass sogar ich, der ich ein sehr beschränktes Verständnis der Klimawissenschaft habe so einige Fehler in den Argumenten der Skeptiker finde sagt doch wohl sehr deutlich aus, wie platt sie sind.
Große Sprüche bin ich von Dir durchaus gewohnt. Mehr sage ich dazu nicht. ;)


Es geht aber hier nicht einfach um einen Theorienstreit. Es geht nicht ums "rechthaben". Es geht darum, dass man sich entweder entscheidet etwas zu tun, oder eben nicht. Es geht um Risikomanagement. Man sieht den Klimawandel entweder als realistische Bedrohung an, oder eben nicht. Und die Gefahren, denen wir uns konfrontiert sehen, wenn IPCC und Co recht haben, sind keine Kleinigkeiten. Und dazu reicht es nicht, bequemerweise zu sagen "Ich beziehe keine Stellung. Ich wart mal ab." - weil bis man abgewartet hat, ist es unter Umständen zu spät, falls die Wissenschaft recht behält. Das ist wie nicht wählen gehen, weil man Angst hat man wählt die "falsche" Partei. Ohne Rückhalt aus der Bevölkerung wird sich eine Veränderung unseren Umgangs mit der Umwelt, der wirtschaftsschädlich ist, niemals durchsetzen.
Es ist doch sowieso sinnvoll mit Energie sparsamer umzugehen als wir es tun. Es macht Sinn nicht jeden meter mit dem Auto zu fahren etc. Das alles macht auch für mich Sinn, vollkommen unabhängig inwiefern wir nun großen oder nur kleinen Einfluss aufs Klima nehmen. Was ich kritisiere ist die Art wie diese ganze Debatte geführt wird... zu oft zu hysterisch und ideologisch.


Das ist mein Problem mit 9/11. Ich will jetzt hier nicht das Thema verwässern mit so einem Nebenschauplatz, aber das muss kurz sein: Bei all der Kritik an der "offiziellen Version" habe ich noch keinen einzigen Truther gesehen, der mir einen ungefähren allgemeinen Hergang der Geschehnisse schildern kann - quasi eine "Gegentheorie", die die Argumente der Truther in Kongruenz bringt -, die nicht in sich schon so grotesk und widersprüchlich ist, dass sie von einem Kabarettisten kommen könnte.

1. Seriöse Truther sind nicht angetreten zu sagen wie es konkret war. Sie hinterfragen vor allem die offizielle Theorie.

2. Witzig ist: Vor Jahren hast Du mich mal so lange genervt mit Deinem "Ich will eine kongruente Theorie sehen!" das ich Dir mehrere Seiten dazu schrieb. Und darauf gab es dann wieder keine Antwort! ;)

Falls Du möchtest, suche ich es Dir raus.. möchtest Du?



Stattdessen werden immer einzelne Details hergenommen und ohne Zusammenhang nebeneinandergestellt, um durch schiere Quantität zu überzeugen. 1000 haltlose Argumente machen in Summe aber trotzdem noch nichtmal ein schlagendes, schon gar nicht, wenn sie sich gegenseitig widersprechen.
Oh doch... wenn jedes verdammte Detail zu jedem Schritt der Anschläge sagt: Die offizielle Version ist eine Lüge, dann zeigt gerade die Summe: Die offizielle Version ist eine Lüge.

Diese Passiv-Manöver der Truther ziehen sich so durch, dass es dafür schon einen eigenen Terminus gibt, "JAQing off" (JAQ="just asking questions", also "nur Fragen stellen").

9/11 wurde natürlich politisch instrumentalisiert, auch sehr erfolgreich. Das macht aber keine der Aluhütchen-Theorien auch nur um ein Quäntchen plausibler.

...
 
Wir hatten diese Diskussion schon mal. Und da gab ich Dir u.a. diesen Artikel zum Thema Konsens:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/...nter-klimaforschern-zum-konsens-a-900562.html

Da heißt es z.B. auch mal:



Zwei Drittel wollen sich dann nicht festlegen und werden rausgerechnet... dann bleiben 97%. Und ja, ich weiß... es gibt auch andere Umfragen. Aber ich weiß auch noch das ich mir damals einige angesehen habe und daher keiner wirklich glaube.
Dass ich in meine Studie meine Meinung nicht reinschreibe, heißt nicht, dass ich mich "nicht festlegen will". Viele klimawissenschaftlichen Studien verlangen einfach nicht danach. Es gibt weitere Studien, auch solche mit direkten Befragungen, von Doran, 2009, wo es auch ausdrücklich die Auswahlmöglichkeit "Ich bin nicht sicher" gab. Bei Wissenschaftlern, die mit Klimaforschung zu tun hatten, sagten trotzdem regelmäßig etwa 90% "ja".

Ich rede nicht von dem von Dir verlinkten Artikel, sondern von dem den ich verlinkte:
Ich auch. Da wird er nicht wegen seiner Position zum anthropogenen Klimawandel kritisiert, sondern wegen seiner harschen persönlichen Kritik an einer Journalistin.

Es ist doch sowieso sinnvoll mit Energie sparsamer umzugehen als wir es tun. Es macht Sinn nicht jeden meter mit dem Auto zu fahren etc. Das alles macht auch für mich Sinn, vollkommen unabhängig inwiefern wir nun großen oder nur kleinen Einfluss aufs Klima nehmen. Was ich kritisiere ist die Art wie diese ganze Debatte geführt wird... zu oft zu hysterisch und ideologisch.
Wir müssen Prioritäten setzen. Wir müssen gucken, was wichtig ist. Was, wenn wir durch erheblichen Energieaufwand z.B. bedrohte Arten retten oder Verwüstungen von Landstrichen verhindern können? Was nimmt im Zweifelsfall den Vorrang ein?
Abgesehen davon muss so ein Bewusstsein erstens beim gemeinen Bürger ankommen - und das passiert nicht, solange dem Problem weiter mit Gleichgültigkeit begegnet wird. Außerdem - was am wichtigsten ist - muss auch die Industrie zum Umdenken gezwungen werden. Ein bedeutender Teil der Treibhausgasemissionen gehen z.B. auf Fleischkonsum zurück. Wenn Fleisch aber weiter zu Schleuderpreisen angeboten gibt und das Angebot an Alternativen so rar bleibt, hat der Endkonsument wenig Grund umzusteigen.
 
Wir müssen Prioritäten setzen. Wir müssen gucken, was wichtig ist. Was, wenn wir durch erheblichen Energieaufwand z.B. bedrohte Arten retten oder Verwüstungen von Landstrichen verhindern können? Was nimmt im Zweifelsfall den Vorrang ein?
Abgesehen davon muss so ein Bewusstsein erstens beim gemeinen Bürger ankommen - und das passiert nicht, solange dem Problem weiter mit Gleichgültigkeit begegnet wird. Außerdem - was am wichtigsten ist - muss auch die Industrie zum Umdenken gezwungen werden. Ein bedeutender Teil der Treibhausgasemissionen gehen z.B. auf Fleischkonsum zurück. Wenn Fleisch aber weiter zu Schleuderpreisen angeboten gibt und das Angebot an Alternativen so rar bleibt, hat der Endkonsument wenig Grund umzusteigen.

1. WIR MÜSSEN - danke für diese klare Aussage!
Nein, Überraschung, wir müssen nicht. Menschen mit Sklavenmentalität müssen und müssen dann natürlich auch fordern, dass Gewalt angewendet wird, wenn man ihren Ideen nicht folgen will - "SIE (wer auch immer dann dafür in Frage kommt) müssen zum umdenken gezwungen werden". Das ist alles, worum es hier geht! Herrschaft und Ausbeutung als Ziel, Gewalt und Falschinformation als Mittel.

2. Kaum jemand in Deutschland begegnet der Ideologie des menschen-gemachten Klimawandels mit Gleichgültigkeit. Seine "Bekämpfung" ist offizielles Regierungsprogramm, sein Lied wird in allen Medien gesungen. Es gibt zig Gebote und Verbote, die sich um ihn drehen.

3. 2/3 der Agrarfläche der Erde ist nicht für den Anbau von Getreide und Gemüse nutzbar, sondern ausschließlich als Weideland. Die Forderung, Fleisch künstlich teurer zu machen, um das Klima so zu beeinflussen ist nicht nur irrwitzig, sondern an grausamer Menschenverachtung nicht zu überbieten. Wie es üblich ist bei totalitären Ideologien, wird der Tot von Millionen Menschen billigend in Kauf genommen.

Ausschließlich der verschmähten und beschimpften modernen Landwirtschaft, die es geschafft hat, so viel Fleisch zu produzieren, dass es tatsächlich in großen Mengen billig exportiert werden kann, ist es zu verdanken, dass heute weniger Menschen weltweit verhungern, als jemals zuvor. Das gilt im Übrigen auch für Deutschland - nur durch die Kombination aus Industrialisierung und Verbesserung der landwirtschaftlichen Erträge konnte es dazu kommen, dass die meisten unserer Ururgroßeltern nicht verhungert sind, keine Rachitis hatten, keine mit Fleischmangel einhergehenden Erkrankungen (Erblindung durch Vit A Mangel zum Beispiel) hatten, nicht im Kindbett wegen Unterernährung gestorben sind.

Wer tatsächlich aus rationalen Gründen vom menschen gemachten Klimawandel überzeugt ist, müsste eigentlich mit aller Kraft für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Kernkraftwerke eintreten.
Allerdings tut das kaum jemand, was auch zeigt, dass es sich hier nicht um bewusste Denkvorgänge, sondern um irrationale Ängste dreht, Ängste die sich in dem Fall dann gegenseitig blockieren :lachen:

lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass ich in meine Studie meine Meinung nicht reinschreibe, heißt nicht, dass ich mich "nicht festlegen will". Viele klimawissenschaftlichen Studien verlangen einfach nicht danach. Es gibt weitere Studien, auch solche mit direkten Befragungen, von Doran, 2009, wo es auch ausdrücklich die Auswahlmöglichkeit "Ich bin nicht sicher" gab. Bei Wissenschaftlern, die mit Klimaforschung zu tun hatten, sagten trotzdem regelmäßig etwa 90% "ja".

Was man bei bisher all diesen Studien findet, ist, dass sie wie zurechtgebogen wirken. Wir hatten diese Diskussion schon mal. Und auch bei der Doran-Studie, wenn diese Seite hier die Wahrheit erzählt was mir so erscheint:
http://wattsupwiththat.com/2013/12/10/an-oopsie-in-the-doranzimmerman-97-consensus-claim/

Zuerst werden die Fragen also an 10,257 Wissenschaftler versendet. Davon antworten jedoch nur 3146. Von denen wiederum werden dann nur 79 in die Studie mit einbezogen. Und sicher, man kann jetzt sagen: Ahaa.. sie wollten eben nur die allerbesten aufnehmen, nämlich jene die mehr als 50% ihrer Veröffentlichungen dem Thema Klimawandel gewidmet haben.

Nur: Warum haben sie dann zuerst mal an über 10tausende verschickt? Warum nicht gleich nur an jene die sie mit einbeziehen wollten? All das wirkt immer wieder, und nicht nur bei dieser Studie, als ob um jeden Preis die magischen 97% herauskommen sollen, die ja interessanterweise auch bei fast jeder Studie herauskommen. Ich glaube da keiner einzigen um ehrlich zu sein.

Plus: Regelmäßig nimmt die ganz große Mehrheit gar keine Stellung. Und ja, Du sagst ganz richtig dass das nicht heißt das sie sich nicht festlegen wollen oder würden. Wir wissen es aber nicht. Wir wissen nicht ob und wenn ja, wie, sie sich festlegen würden.

Ich auch. Da wird er nicht wegen seiner Position zum anthropogenen Klimawandel kritisiert, sondern wegen seiner harschen persönlichen Kritik an einer Journalistin.
Ja, ich sagte ja: "Er agiert wie ein Ideologe und nicht wie ein Wissenschaftler." Und er war Lobbyist... Munich Re.


Wir müssen Prioritäten setzen. Wir müssen gucken, was wichtig ist. Was, wenn wir durch erheblichen Energieaufwand z.B. bedrohte Arten retten oder Verwüstungen von Landstrichen verhindern können? Was nimmt im Zweifelsfall den Vorrang ein?
Abgesehen davon muss so ein Bewusstsein erstens beim gemeinen Bürger ankommen - und das passiert nicht, solange dem Problem weiter mit Gleichgültigkeit begegnet wird. Außerdem - was am wichtigsten ist - muss auch die Industrie zum Umdenken gezwungen werden. Ein bedeutender Teil der Treibhausgasemissionen gehen z.B. auf Fleischkonsum zurück. Wenn Fleisch aber weiter zu Schleuderpreisen angeboten gibt und das Angebot an Alternativen so rar bleibt, hat der Endkonsument wenig Grund umzusteigen.

Was mich bei der ganzen Debatte ziemlich nervt, ist: CO2 ist so ein riesen Thema, ohne das bisher klar ist ob die Auswirkungen tatsächlich so gigantisch sind. Gleichzeitig wird an jeder Ecke die Umwelt ausgebeutet und verschmutzt ohne das es irgendwelche Zweifel gibt wie destruktiv das ist. Und all das geschieht sogar noch mit dem Argument einer besseren CO2-Bilanz. Selbst Atomkraftwerken wurden schon wegen der besseren CO2-Bilanz beworben. Aber das der gesamte Rest eine einzige Katastrophe ist, ist nun mal deutlich sicherer als das Gerede über CO2.

Insgesamt wird das Thema CO2 meiner Ansicht nach überschätzt, während andere Dinge die glasklar sind, relativiert werden... Etwa Fracking.


Aber grundlegend: Ja.. meiner Ansicht nach sollte Fleisch mehr kosten, dafür qualitativ hochwertiger sein. Und ja, es sollte insgesamt möglichst viel dafür getan werden weniger Energie zu verbrauchen. Und da ist im Grunde jeder einzelne gefragt. Die Debatte wird da aber insgesamt falsch geführt. Denn der Fokus auf CO2 führt immer mehr dazu, das sich die Menschen verarscht vorkommen. Es wirkt wie ein gigantischer Alarmismus und wie Gehirnwäsche, während zu viel herausgekommen ist, das nahelegt, das die Wissenschaftler nicht so wirklich wissen welche Rolle das CO2 spielt. Man muss sich nur die Kommentare unter den Artikeln zum Thema durchlesen. Und wenn die gleichen Zeitungen z.B. "Pro-Fracking" sind, aber im Krieg gegen CO2, dann wirkt das einfach nicht glaubhaft.

Abgesehen davon: Es ist doch sowieso ne gigantische Heuchelei. Denn während hier ein gigantischer Aufwand wegen CO2 gemacht wird, und die große Panik vor Naturkatastrophen durch Klimawandel gemacht wird, sorgen wir doch gleichzeitig dafür das Regenwälder im Super-Tempo kleingemacht werden. Wofür brauchts denn da noch Naturkatastrophen? Vieles, das als ökologisch und mit dem "super-CO2-Bilanz-Label" beworben wird ist es auf den zweiten Blick dann schon nicht mehr. Und da das mittlerweile kein Geheimnis mehr ist, glauben die Menschen vieles auch nicht mehr. Dazu kommen die ganzen Panik-Meldungen der letzten Jahrzehnte die nicht eingetroffen werden, gleichzeitig wird aber eben alles andere unter "Klimawandel" eingeordnet, egal ob mal mehr oder mal weniger Niederschlag oder mehr oder weniger Schnee im Winter etc. Alles ist mittlerweile Klimawandel. Aber die ganz konkrete Umweltzerstörung der Konzerne geht weiter...

Oder nimm "Biosprit"... das ist so krank das es nur noch abartig ist. Gigantische Flächen werden diesem Hype geopfert und alles unter dem Label "CO2-Bilanz". Perverser gehts nicht. Und auf diese perverse Art läuft vieles was oberflächlich grün angestrichen wird.
 
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Hallo

farnblüte schrieb:
1. WIR MÜSSEN - danke für diese klare Aussage!
Nein, Überraschung, wir müssen nicht. Menschen mit Sklavenmentalität müssen und müssen dann natürlich auch fordern, dass Gewalt angewendet wird, wenn man ihren Ideen nicht folgen will - "SIE (wer auch immer dann dafür in Frage kommt) müssen zum umdenken gezwungen werden". Das ist alles, worum es hier geht! Herrschaft und Ausbeutung als Ziel, Gewalt und Falschinformation als Mittel.

Wenn ich meinen Müll und meine Ausscheidungen regelmäßig aus dem Fenster auf die Straße kippe, dann schaut früher oder später die Polizei vorbei, um mir zu sagen, dass ich damit aufhören MUSS. Versuchen die nun, mich im Auftrag derer zu versklaven, die mich beherrschen und ausbeuten wollen (wer auch immer dann dafür in Frage kommt)?


farnblüte schrieb:
2. Kaum jemand in Deutschland begegnet der Ideologie des menschen-gemachten Klimawandels mit Gleichgültigkeit.

Ach ja, ist das so? Das mag ich nicht so recht glauben, dazu sehe ich zu viele Leute, die am Supermarkt aus ihrem SUV steigen, dort Rindfleisch aus Argentinien oder Äpfel aus Neuseeland kaufen, alles in eine oder mehrere Plastiktüten packen und sich anschließend mit ihrem 1,5 Tonnen schweren Gefährt wieder auf den Heimweg machen.


farnblüte schrieb:
Seine "Bekämpfung" ist offizielles Regierungsprogramm, sein Lied wird in allen Medien gesungen. Es gibt zig Gebote und Verbote, die sich um ihn drehen.

Eben dieser Trugschluss ist es, der meiner Meinung nach zur oben erwähnten Gleichgültigkeit führt. Denn wollte man wirklich was gegen einen eventuellen menschengemachten Klimawandel tun, dann müsste man an größeren Rädern drehen, als Glühbirnen zu verbieten. Das will aber keiner so wirklich, deshalb täuscht man als Politiker gerne mal Handlungsfähigkeit vor, indem man irgendeinen Unsinn wie z.B. die von dir angesprochenen Dämmverordnungen produziert. Der Bürger wiederum glaubt mindestens ebenso gerne, dass der Politiker sich schon um alles kümmert und steigt mit ruhigem Gewissen in seinen SUV um zum Supermarkt...


farnblüte schrieb:
3. 2/3 der Agrarfläche der Erde ist nicht für den Anbau von Getreide und Gemüse nutzbar, sondern ausschließlich als Weideland. Die Forderung, Fleisch künstlich teurer zu machen, um das Klima so zu beeinflussen ist nicht nur irrwitzig, sondern an grausamer Menschenverachtung nicht zu überbieten. Wie es üblich ist bei totalitären Ideologien, wird der Tot von Millionen Menschen billigend in Kauf genommen.

Die Tiere, die gegessen werden, standen aber vor ihrem Tod zu einem guten Teil nicht auf einer Weide, gerade bei Schweinen oder Hühnern ist das sogar recht selten der Fall. Viele von ihnen lebten in einem Stall und wurden mit Sojaschrot vollgestopft, das unter Einsatz von Spritz- und Düngemitteln produziert und dann um den halben Globus verschifft wurde. Ein Drittel der für Ackerbau geeigneten Fläche auf der Welt wird mittlerweile für die Erzeugung von Tierfutter genutzt, Tendenz steigend.
Man kann sicher darüber streiten, ob eine Verteuerung von Fleisch der richtige Ansatz ist oder aber (wie auch immer - den Zusammenhang verstehe ich nicht ganz) Millionen Tote fordert. Vielleicht würde es ja schon was nützen, wenn wir unsere, von der EU hochsubventionierten Hähnchen-Schlachtabfälle, nicht mehr unschlagbar billig nach Afrika exportieren und damit die dortigen Fleischpreise derart ruinieren, dass lokale Kleinbauern nicht mehr mithalten können. Das zum Thema grausame Menschenverachtung.


farnblüte schrieb:
Wer tatsächlich aus rationalen Gründen vom menschen gemachten Klimawandel überzeugt ist, müsste eigentlich mit aller Kraft für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Kernkraftwerke eintreten.
Allerdings tut das kaum jemand, was auch zeigt, dass es sich hier nicht um bewusste Denkvorgänge, sondern um irrationale Ängste dreht, Ängste die sich in dem Fall dann gegenseitig blockieren :lachen:

Bedenken gegen die Nutzung der Kernenergie oder Zweifel daran, dass man durch deren Ausbau den weltweiten CO2-Ausstoß nennenswert beeinflussen könnte, kannst du nicht einfach als Folge irrationaler Ängste abtun.


Gruß
McCoy
 
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