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Welchen Weg soll ich wählen?

Dieses Thema im Forum "Tarot" wurde erstellt von even, 3. September 2008.

  1. even

    even Mitglied

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    Beiträge:
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    Hallo :)

    Ich habe den Entscheidungsweg mit 3 Möglichkeiten gelegt und bin jetzt nicht sicher, welches der beste ist. Vielleicht könnt ihr mir helfen? (Gelegt mit Rider Waite-ähnlichen Karten)

    Herausgefallen: 7 Stäbe

    Ausgangslage: XVII Sterne

    Weg A: Ritter der Münzen - 8 Schwerter - VII Wagen // QS der 3 Karten: XV Teufel, QS mit Ausgangslage: V Hohepriester

    Weg B: 10 Münzen - 2 Münzen - 10 Stäbe // XXII Narr, XII Gehängter

    Weg C: 4 Münzen - XV Teufel - 0 Narr // XIX Sonne, IX Eremit



    Bei Weg B denke ich, dass es noch nicht die richtige Zeit ist. 10 Stäbe...Prioritäten setzen und dazu der Narr und der Gehägte als QS... hm :/

    Weg C ... hier "stört" mich, dass im Weg selbst erst der Teufel und dann der Narr auftauchen und dazu der Eremit in der QS.


    Also Weg A? Er sieht ja recht gut aus... erst Beharrlichkeit, dann Lossagen von Ängste, Zweifeln und Kontrollbewusstsein und schließlich sich mutig den Zielen stellen. Nun ja... die QS: Ich soll mich den "Trieben" stellen und sie akzeptieren und zulassen. Den Hohepriester kann ich nicht so gut deuten... mich von meiner inneren Weisheit belehren lassen?



    Kurz um: Welchen Weg würdet ihr mir empfehlen? Es geht nicht um den Weg des geringsten Risikos und Aufwands, sondern um quasi meinen "Lebensweg", den ich gehen soll. Nicht unbedingt eine Legung zum Thema Beruf (wenn nur Nebenjob), sondern eher Berufung.


    Wäre schön, wenn mir jemand helfen kann.
    Alles Liebe

    even
     
  2. even

    even Mitglied

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    8. Juni 2007
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    812
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    Rheinhessen/Mainz
    Kann mir denn niemand einen Tipp geben?
     
  3. Kangiska

    Kangiska Guest

    Hallo Even,

    Hattest du dir 3 Wege ausgesucht?
    Denn die Karten sind immer neutral und zeigen dir vielleicht keinen Weg an sich?


    Grübelnde Grüsse


    Kangiska
     
  4. even

    even Mitglied

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    8. Juni 2007
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    Rheinhessen/Mainz
    Hallo Kangiska!


    Danke, dass du mir geantwortet hast. Ich weiß, es sind keine 12 Stunden vergangen und viele müssen (wie ich ;) ) tagsüber arbeiten. Vielleicht war es vermessen, jetzt schon zu "Jammern", aber es beschäftigt mich sehr. :/


    Ich weiß nicht, ob du das damit meinst, aber: Ja, ich habe vorher bestimmt, was welche Möglichkeit "bedeutet".

    Um konkreter zu werden:
    Wie ich schon geschrieben habe, weiß ich nicht, wozu ich _wirklich_ berufen bin. Ich habe viele Interesse, kann mich für vieles begeistern, aber ich weiß nicht, in was ich wirklich mein Herzblut hineinlegen soll. Klar, ich arbeite bzw. studiere und werde später einen Bürojob annehmen. Aber ich möchte mich dennoch auch mit anderen "esoterischen" Dingen beschäftigen und sei es nur, um mich weiterzubilden.

    Weg A bedeutet die Arbeit mit Energiearbeit/Lichtarbeit.
    Weg B bedeutet Kinesiologie.
    Weg C bedeutet Heilkunde/Heilpflanzen.

    Das habe ich vorher so bestimmt und die Karten gelegt. Immer mit dem Gedanken "Was passiert wenn ich Weg A/B/C einschlage?"

    Darf man sowas vielleicht nicht fragen?

    Eine Möglichkeit wäre natürlich "höre auf dein Inneres. Wenn es soweit ist, dann weißt du es", aber ich bin mir nicht so sicher, ob ich es wirklich höre/verstehe. :/ Wie gesagt, ich interessiere mich für sooooo viele und verzettele mich gerne. Am liebsten würde ich auch alles zur Astrologie und diversen Karten lernen und wissen und miteinander verbinden, aber das geht natürlich nicht. Deswegen möchte ich mich auf eins konzentrieren. Auf das eine, dass mir am meisten liegt bzw. auf das, was mich "weiterbringt" (im Sinne des Faust'schen Erkenntnisdrangs ;) ).


    Wie meinst du das?


    even
     
  5. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

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    Von Berufung steht in den Karten aber nix... Egal wo ich hinschaue sehe ich die 15 / 6 und die 7 und 8, nur auf dem mittleren Weg nicht, deiner Ansicht nach erwartet dich da aber der Gehängte also auch kein dauerhafter Weg für dich.

    Ich würd sagen nimm die Herausforderung des Teufels an und ich glaube sogar du wirst letztendlich doch den ersten Weg wählen.

    LG,
    Anakra
     
  6. even

    even Mitglied

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    Hallo Anakra!


    Nun ja, das ist ja auch eine Antwort. ;) (Wenn auch nicht die erhoffte, aber was soll'S :D )


    Ist deine Ansicht anders?

    Wieso glaubst du es? Was verleitet dich zu dieser Annahme, wenn du doch eher - wenn ich richtig zwischen den Zeilen lese - mir Weg B ans Herz legen würdest?


    Viele Grüße
    even
     
  7. Fiat Lux

    Fiat Lux Aktives Mitglied

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    Schweiz
    Hallo
    Nur so als Anregung: Weg B, C enden mit eher passiven Karten (Hängender und Eremit). Bei Weg A) hingegen, der Wagen, scheint das eher nicht der Fall zu sein. Man nimmt selber die Zügel in die Hand und los gehts.
    Weisst du mit dem Begriff Energiearbeit, in diesem liegen da viele Möglicheiten drin. Also ich meine das Gebiet ist gross und man muss halt wohl selbständig suchen!
    Ich glaube du bist auf dem richtigen Weg..
    Viel Glück wünscht
    Fiat Lux
     
  8. even

    even Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2007
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    Rheinhessen/Mainz
    Hallo Fiat Lux!


    Danke für deine Einschätzung. Du hast recht. Energiearbeit ist ein weites Fenster.
     
  9. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

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    2. November 2005
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    Braunschweig
    Weg B sieht für mich letztendlich trotzdem sehr gut aus, ich erklär auch gleich warum aber ich halte es auch für sehr wichtig sich mit dem Teufel auseinander zu setzen wenn er einen schon so stark dazu auffordert. Meist hilft er einen sich von etwas zu lösen um dadurch für die Berufung den Weg frei zu machen. ...erklär ich auch gerne gleich noch genauer.

    Meine Ansicht:
    Ich rechne immer gerne alle Möglichkeiten durch.
    Einmal die Quersumme aller Karten um einen Abschließenden Ratschlag zu bekommen wie die Entscheidung zu treffen ist, das wären hier ohne die 7 Stäbe 73 / 10 und mit der Karte 80.
    Dann gibt es noch die Möglichkeit den einzelnen Weg mit Ausgangslage zu rechnen, dann haben wir 32/5, 39/12/3 (nimmt man hier die 8 anstatt der 17 kommt man gleich auf 3(0)), 36/9. Das hast du zwar auch mit Ausgangslage gemacht aber du hast die Zwischenschritte einfach weggelassen, die würde ich nie beiseite lassen, eigentlich gibt es noch mehr Möglichkeiten wie z.B. die 27 auf weg C wenn man die 17 gleich als 8 nimmt (19+8 = 27).

    Dann gibt es noch die Möglichkeit zur jeweiligen Quersumme die zusätzliche Karte zu nehmen, dann kommen wir am Ende auf 12/3 , 19/10/1 , 16/ 7.

    Soweit hab ich ehrlich gesagt beim ersten Blick gestern auch nicht geschaut, aber es ist sehr aufschlussreich.:)

    Gut in der gesamt Quersumme haben wir jetzt die 73 was sich zur 10 rechnen lässt womit wir dann doch beim Schicksalsrad und deiner Berufung wären. Schauen wir uns nun den Zusätzlichen Hinweis an landen wir aber bei der 80, was und sagt wir haben noch viel zu lernen bevor wir da ankommen. Was die Karte an sich aber auch schon zeigt wie ich finde.

    Weg A
    Der Ritter der Münzen weißt auf einen Aufbruch hin, noch wird hier nur geschaut aber der Blick fällt auf etwas sehr lukratives, solides und wertvolles.
    Die 8 der Schwerter zeigen Zweifel, Ängste, Beschränkung, Enge und eingesperrt sein. Meist legt man sich hier selbst lahm...
    Die nächste Karte zeigt dann eine art tatsächlichen Aufbruch, die Durststrecke aus Zweifel und Angst ist überwunden und der eigentliche Impuls hat sich durchgesetzt.
    Quersumme der beiden Zahlkarten ist die 15 weil hier Ängste und Zweifel überwunden werden und man sich frei macht um ein Stück mehr man selbst zu werden, man geht letztendlich doch den Weg des Herzens (15/6).
    Mich machen der Ritter der Münzen, der Wagen und die letztendliche Quersumme so sicher, vielleicht wäre es aber auch der Weg den ich gegangen wäre.
    Der Hohepriester als Quersumme mit den 7 Stäben warnt davor dem Ego zu folgen und nicht dem innerlichen wahren Drang zu folgen. Der Hohepriester kann ein guter Lehrer sein und für eine Zeit wertvoller lehrreicher Erfahrungen stehen für die man sehr oft auch ein wenig herumreisen muss, aber er kann genauso gut der Prediger sein der alle von seiner Sichtweise überzeugen muss weil es die einzig Richtige sein muss.

    Weg B
    Auch dieser Weg verspricht zunächst sehr gut laufende Geschäfte, eine lukrative Möglichkeit die oftmals auch sehr vertraut ist. Hier schaut uns zwar die 10 entgegen, aber es ist nur eine der 4 Aufgaben die uns das Schicksalsrad mitgibt.
    Die 2 der Münzen deutet darauf hin dass auch hier viel Umdenken und Flexibilität gefragt sind.
    Mit den 10 Stäben lächelt uns ein weiterer Aspekt der 10 entgegen. Auch wenn es uns hier zunächst zu überfordern scheint schaffen wir es die Aufgabe zu bewältigen. Auch hier haben wir zu kämpfen, die Aufgabe ist aber auch hier nicht unlösbar.
    Die Quersumme 22 kann auf den Narren hinweisen und fordert uns damit auf offen für alles zu sein. Als 4 (2+2) lächelt uns aber der Herrscher entgegen der genau das Gegenteil fordert, nämlich zu planen. Gut das kann man sicherlich auch vereinen indem man nicht zu fest an seinen Plänen festhält und damit flexibel bleibt.
    Hier schauen uns aber auch der Gehängte und die Herrscherin an, die uns auf etwas ganz ähnliches Hinweisen, flexibel bleiben und offen, bereit sein immer und immer wieder die Sichtweise zu ändern, dann ist uns der Erfolg bzw. das Wachstum hier sicher.
    Diese beiden haben wir auch bei Weg A wenn wir die zusätzliche Karte der 7 Stäbe hinzunehmen.
    Hier haben wir aber noch etwas, die 19 / 10 / 1 . Vielleicht war mein Schluss zu voreilig...so viele 10er sind vielleicht doch ein deutlicherer Hinweis als das was ich auf den ersten Blick gesehen habe.

    Weg C:
    Hier haben wir die 4 Münzen, die weist auf ein sehr starkes Sicherheitsbedürfnis hin, oft Ängste zuwenig Geld zu haben, Existenzängste.
    Dann haben wir hier ganz deutlich den Teufel, der hier sagt "auch hier kommst du nicht einfach so davon" und dazu aufruft sich ganz Bewusst mit ihm zu befassen. Und zum Schluss den Narren, der auf mich den Eindruck macht als würde er dich hier von diesem Weg entlassen und dir neue Wege eröffnen.
    Mit der 19 als Sonne sieht der Weg auch gar nicht so schlecht aus, denn die zeigt letztendlich auch die 10/1. Dann gibt es hier aber noch den Eremiten, den Turm und den Wagen. Es ist zumindest ein sehr holpriger Weg um es mal kurz zu fassen.

    Letztendlich führen dich alle Wege zu deinem Ziel, die Frage ist nur welchen Weg du bevorzugst, welche Erfahrungen du machen möchtest um dahin zu kommen.

    Lieben Gruß,
    Anakra
     
  10. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

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    Die Karten zeigen ja einen Lebensweg und beschäftigt man sich mit der Reise des Helden wird auch klar warum hier zwangsläufig (start)Schwierigkeiten auftauchen. Die sich in deiner Legung durch die 15 zeigen.

    Auf seiner Reise kommt der Held bei der 8 an eine Station wo er sich seiner Verantwortung bewusst wird, er bekommt die Waffe die er braucht um seine späteren Aufgaben zu bewältigen.
    Der Eremit nennt ihm seinen wahren Namen und die Zauberformel, beides darf er niemals vergessen.
    Nun kommt er bei der 10 zum Orakel, das ihm seine wahre Aufgabe (die Berufung) nennt.
    Bei der 11 allerdings geht der Ärger schon los... Vom Magier bis zum Schicksalsrad geht der Tagesbogen, nun begeben wir uns auf die andere Seite. Während es bis hierhin galt das Ich und das Bewusstsein zu stärken, geht es jetzt darum sich auch dem Unbewussten anzuvertrauen, ein Weg in die Unterwelt beginnt, der Nachtbogen oder die Nachtmeerfahrt.

    Hier gibt Banzhaf das Beispiel von Jonas (Jona 1-3)
    Jonas bekommt von Gott einen Auftrag, der soviel sagt wie drohe der Stadt Ninive das Strafgericht an. Das entspricht dem Schicksalsrad.
    Und das erste was er tut und das entspricht der 11. Karte...er flüchtet, es ist ihm zuviel er weiß gar nicht wie ihm geschieht. Es ist ein Irrglaube unsere Aufgabe liegt irgendwo im Bereich unserer Stärken, denn unsere Lebensaufgabe fordert uns immer dazu auf ganz (sal, salus = heil) zu werden und das bedeutet auch mit dem eins zu werden das wir am meisten fürchten.
    Jonas tut also das was jeder macht wenn er merkt was seine Aufgabe beinhaltet, ihn überkommen Ängste und er ist erst einmal überfordert (10 der Stäbe).
    Genau diese erste Verweigerung ist die Hybris der 11. Karte und zeigt die (start) Schwierigkeiten denen wir uns ausgeliefert sehen wenn wir unserer Aufgabe begegnen.

    Er hat sich auf ein Schiff geflüchtet und Gott hat ihm einen Sturm geschickt, er zeigt sich reumütig und lässt sich von den Schiffsleuten über Bord werfen, da verschluckt ihn ein Wal. Nach 3 Tagen und Nächten speite das Tier in an Land aus. Nun war er bereit seine Aufgabe anzunehmen und sie zu erfüllen. Die Zeit im Bauch des Wales entspricht den Karten 14 bis 18. Und bei der 19 ist die Nachtmeerfahrt dann auch schon vorbei...

    LG,
    Anakra
     
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