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weiß nich weiter

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Creed, 15. September 2008.

  1. Creed

    Creed Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2008
    Beiträge:
    3
    Ort:
    Karlsruhe
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    Hallo erstmal,

    Ich habe seit Mittwoch eine innere Meinungsverschiedenheit.
    Erstmal vorweg. Ich bin gefühlte 16 Jahre jung und somit noch Schüler. Im Religionsunterricht nehmen wir immoment Jesus Christus durch, und so kahm ihc währemd dem unterricht zu der Erkenntnis, dass es Jesus zwar gab, er aber meiner Meinung nach ein Geisteskranker Irrer oder ähnliches war der einfach Aufmerksamkeit von den Leuten wollte und somit anfing zu erzählen er sei Gottes Sohn. Somit gab es für mich keinen Sohn Gottes, keinen Messiahs...

    Nicht das ich nicht an Gott glauben würde, das finde ich logischer, da es kulturen gibt oder gab die alle Götter besaßen und somit wäre es nur logisch wenn es wirklich ein solches höhreres Wesen gibt.

    Ich überlege mir aus der katholischen Kirche auszutreten. Nicht allein wegen meiner einstellung zur "Jesusgeschichte" sondern ebenfalls dadurch hergeführt, dass die Kirche als völlig Unnütz erachte, erfunden um Anhänger zu finden, die dafür sorgen und mithelfen den "höher" gestellten Kirchenanhängern macht zu verabreichen.
    Ein Grund mehr aus der Kirche auszutreten wäre die tatsache, dass die katholische Kirche in ihrer Geschichte sehr sehr viel Blödsinn angestellt hatte, was ich völlig inkorrekt finde und die sache mit der Macht nur versärkt (ablassbriefe, Kreuzzüge)

    Langer text kurze frage:
    sollte ich aufgrund dieser Einstellung aus der Kirche austreten obwohl ich ja an GOTT glaube?

    :danke:
     
  2. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier
    Sowas kann dir niemand wirklich beantworten! Das muss man alleine entscheiden! Ich empfehle dir, in dich reinzuspüren, dann wirst du mit der Zeit schon merken, was richtig für dich ist!


    LG

    believe :)
     
  3. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    Was hat die Kirche mit Gott zu tun oder Gott mit der Kirche? Kann Gott nur mit Kirche sein oder auch ohne?
     
  4. tomjohn

    tomjohn Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2008
    Beiträge:
    348
    Ort:
    nahe Wien (südwestlich)

    Hallo !

    Ich kann von mir sagen , wie ich rund 18 war , habe ich die
    Kirche und Religion , fast gehasst.

    Aber keine zwei Jahre später habe ich begonnen
    diese Aversion in interessante Bahnen zu lenken.

    Ich bin langsam daraufgekommen , dass die ganze Geschichte
    fast aller Religionen unglaublich verändert und manipuliert wurde.

    Und habe darauhin begonnen sehr intensiv das "Alte Testament"
    und das "Neue Testament" nicht nur zu lesen sondern auch
    zu sezieren ( Querverweise über hunderte Seiten , die auf
    extreme Widersprüch hinweisen oder sehr interressante
    Aussagen , die in der Bibel nie vorkommen usw. ....mein AT und NT
    kann ich niemanden zeigen ... es ist an den Rändern vollgeschrieben
    und es sind sogar zusätzliche Seiten eingeklebt)

    Glaube mir ... erforsche und seziere die Religionen ... es lohnt sich wirkilch
    Du wirst auch viel über die Machtgier der herrschenden Kaste lernen.

    Wenn Du Dich mit vielen Religionen beschäftigst
    wird Dein Gefühl und Dein geistiges Bild von Gott,
    "Dem großem Geist" (sagt mir mehr zu)
    noch viel klarer werden.

    Ich würde es einmal beim Nichtaustritt belassen,
    Du kannst ja auch einmal ein passives Mitglied sein.

    Austreten kannst ja später auch.

    Wer weis , vielleicht benötigst Du mal einen Job
    und nur die Kirche hat eine Stelle für Dich frei....

    mfg
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.060
    Ort:
    burgenland.at
    hallo Creed!

    deine frage ist wohl so zu verstehen,
    ob du die richtung des menschlichen humanismus mit dem christlichen glauben beschreiten kannst,
    oder auch trotz dem christlichen glauben?!

    geschichtlich ist der christliche glaube zwischen zwei machtblöcken entstanden,
    den älteren gruppierungen der essener,
    und den danach herrschenden pharisäern,
    und einigen kleineren glaubensgemeinschaften,
    in der religion eine landes, eines volkes.

    später hat sich diese teilung in der christlichen gemeinschaft selbst wiederholt.
    in solchen persönlichkeitsentwicklungen der jeweiligen zeit findet man immer wieder richtige und falsche werte.
    je nach dem wo man sich selbst zuordnet,
    wird man eine andere sicht der dinge bekommen.

    dem humanismus heute, mit seinem hauptgedanken, alle menschen mit ihren unterschiedlichen ausrichtungen, auf eine gemeinschaftliche basis zu stellen,
    ist es dabei egal, ob sich jemand im christlichen glauben befindet, oder ausserhalb, ob der christliche glaube dabei federführend ist, oder von ihm mitgenommen wird.

    für jeden einzelnen ist es nur soweit wichtig, in seiner umgebung die positiven werte gegenüber den negativen abzuwägen. entweder haben sich die inhalte bereits überholt, und gelten für dich weniger, oder die interessen in deinem umfeld haben sich anders orientiert.

    grundsätzlich geht es darum, mit dem leben zufrieden zu sein,
    es vom anfang bis zum ende zu erfassen.
    das sollte man keinesfalls auslassen und verpassen.
    diese aufgabe liegt bei dir allein.

    oder ob danach für dich eine geistige und seelische befindlichkeit des menschen bedeutung hat,
    die durchaus in das leben hinein reichen kann.
    wie gross oder wie klein dieser menschliche bereich zu verstehen ist,
    oder wieweit das mit dem jeweiligen gottesbegriff zusammen hängt,
    das lernt dir die zeit, in der du dich befindest.

    und ein :zauberer1
     
  6. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    2.110
    Ort:
    Land Brandenburg
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    Hallo lieber Creed,
    Was ein Mensch tun soll oder nicht, liegt tatsächlich nur bei ihm selbst. Auch wenn Du eine Antwort darauf bekommen würdest, ob ja oder nein, ist es immer noch Deine Entscheidung, diese auch anzunehmen. Da wirst Du Dich wohl im Kreis bewegen.

    Gleich vorne weg, ich bin nicht mal getauft, glaube an Gott, an das Licht, an Jesus und auch an die Engel, sowie, weil dazu gehörig auch an die Dämonen...

    Hast Du schon mal erlebt, dass es bei einem Menschen oder bei einer Situation immer nur Positives gab? Kennst Du das Gesetz der Dualität? Es gibt immer zwei Seiten einer Münze. Eine mit Kopf und eine mit Zahl. Daraus folgt, egal was es auf dieser Welt für Situation gibt, aus ihrgendeinem Grunde glaubt der eine das total richtige zu machen und der andere sagt, das es total falsch sei.

    Die Kirche hat sich bestimmt nicht mit Ruhm bekleckert. Inquisiation, Glaubenskriege...ja, auch ein Grund mehr, nicht zu glauben. Aber wer sagt denn, dass das alles allen so recht war, gab es nicht auch Menschen, die nicht von Macht und Habgier sowie vom Fanatismus geblendet waren, die tatsächlich das predigten, was Gott, ja was Jesus meinte? Mehret und liebet Euch...sie sprachen beide von Liebe, Jesus nahm die Sünden der Menschheit auf sich und dennoch glaubten nur wenige...
    Diese Menschen vertraten doch auch die Kirche, sie waren getauft und standen Gott sehr nahe...

    So lange wir einen freien Willen haben, uns entscheiden können, für die Seite des Egoismus oder die Seite der Liebe, wird es immer diese eine Frage, die Du gerade stelltest geben.

    Andere können es Dir wahrscheinlich noch besser darlegen. Wenn Du aber den Weg des Ichmenschen nicht gehen willst, dann gehe diesen Weg auch in Deinem Herzen nicht...

    Licht und Liebe auf Deinen Wegen, mögen die Engel Dir eine Erkenntnis geben
    Orion7
     
  7. Sitanka

    Sitanka Guest

    okay, das ist vielleicht jetzt in diesem moment deine erkenntnis? doch was ist, wenn du eines tages deine meinung änderst, oder generell drauf kommst, dass du dich geirrt hast, was dann?
    war das die meinungsverschiedenheit wert?
     
  8. Aratron

    Aratron Guest

    wenn man jede gruppierung verläßt, welche ne menge blödsinn gemacht..:D..
    allerdings, wenn du dich auch nicht ansatzweise zumindest mit der idee, was kirche sein kann/soll/ist anfreunden kannst, tritt aus.
    insgesamt ist es wichtiger darauf zu achten, was man selbst immer wieder für einen blödsinn macht. wenn man darauf fixiert ist, "schuldige" überall zu entdecken, sieht man sie auch.

    je älter man wird, um so häufiger kann man auch seine eigenen verstrickungen entdecken -dann wird man auch zur umwelt toleranter, zumindest im idealfall.
     
  9. eva07

    eva07 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2007
    Beiträge:
    5.949
    Ort:
    WIEN
    =Creed;1613673]Hallo erstmal,

    Vorweg, ich bin gegen das Missionieren. Alles, was ich hier schreibe geht von mir aus.

    Als ich so alt war wie Du, hat mir Vieles in der Religion auch nicht gefallen, doch ich wäre nie aus dem Religionsunterricht ausgetreten. Zugegeben, die meisten Religionslehrer sind nicht in der Lage, ihren Schülern einen wahren Zugang zu diesem Glauben zu verschaffen. Sie sind hauptsächlich Kirchendiener.

    Meine Tochter hat es später gewagt, doch glaube ich, dass sie dadurch an ihrer Schule viele Nachteile in Kauf nehmen musste. Sie blieb dabei. Bis jetzt ist sie aus der röm. kath. Gemeinschaft nicht ausgetreten, handelt jedoch nicht nach religiösen, aber nach einem allgemeinen humanistischen Gedankengut. Von Gott redet sie nie. Ob sie an ihn glaubt? Eher nicht, doch sicher bin ich nicht. Außerdem kann ein Mensch im Laufe eines Lebens seine Meinung ändern.

    Ich bin nicht fromm, aber ich konnte für Jesus wohl Gefühle entwickeln, denn ich hatte in ihm den Propheten erkannt, der viel Wichtiges der Menschheit mitgeteilt hat. Dass er Gottes Sohn ist, hat er von sich aus bestimmt nicht gesagt. Vielleicht ist es ihm gar nicht recht so bezeichnet zu werden. Das Alte Testament strotzt vor Horror-Geschichten, doch das Neue Testament kennt keine Gewalt. Christus war nie gewalttätig und hat nur die Liebe gepredigt. Die röm.kath. Kirche, auf ihre Macht bedacht, dürfte viel geändert haben, doch das Gebot der christlichen Nächstenliebe ist unverändert geblieben.

    Wenn sich Menschen Christen nennen und im Namen Christi töten (Kreuzzüge) sind sie keine Christen mehr. Dafür kann man Jesus Christus nicht verantwortlich machen.

    Aus der Kirche kann man austreten, doch ein Christusbewusstsein im Sinne einer wahren Humanität, sollte man leben.


    Es ist wichtig, dass Du an einen Gott glaubst und ehrlich versuchst, nach den 10 Geboten zu leben.

    Natürlich ist es keine Sünde aus der angestammten röm.kath. Kirche auszutreten. Mir hat diese Gemeinschaft nur Ärger beschert. Die Katholiken, die ich kennen gelernt haben, waren oft scheinheilig, intrigant und ungerecht.
    Diese Eigenschaften findet man aber auch an Menschen anderer Konfessionen.
    Nur will ich mit solchen Scheuklappenwesen nichts zu tun haben, und schon gar nicht, wenn sie behaupten, gute Christen zu sein.

    Zu Deiner Frage, die Du letztendlich selber entscheiden musst, würde ich meinen:

    Glaube an Gott, denke, dass Christus ein weiser Prophet war, und versuche keinem Menschen zu schaden!!

    Meine besten Wünsche auf Deinem weiteren Lebensweg!

    eva07 :)

    :danke:[/QUOTE]
     
  10. Nordsee49

    Nordsee49 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2008
    Beiträge:
    18
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    Hallo, die Kirche kann Dir wenn Du einen guten Pastor hast weiterhelfen.Wenn nicht suche nach einem.Ich habe auch lange gezweifelt und in der Esoterik gesucht.Es ist wahr,Christus lebt in uns,man muß nur die Menschen treffen,die es uns vermitteln können. Bei mir war es Rudolf Steiner.Er war ein grosser Eingeweiter und sehr glaubwürdig,schwer zu lesen,aber es lohnt sich,für mich hat die Suche ein Ende und ich bin wieder ein Christ aus Überzeugund.

    Grüsse von Nordsee49
     
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