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Weisheit im Traum?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von wolkenflug, 29. Februar 2008.

  1. wolkenflug

    wolkenflug Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2007
    Beiträge:
    316
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    Bisher habe ich es so gehalten:

    „Sicherheitshalber nicht vertrauen, denn das Vertrauen könnte ja verletzt werden!“

    Heute Morgen überreichte mir aber ein Traumwesen kurz vor dem Aufwachen einen Zettel, und auf diesem Zettel stand zu lesen:

    "Vertrauen wächst am Ufer der Persönlichkeit"

    Lange habe ich gegrübelt, was das bedeuten könnte.
    Und nach vielen Diskussionen mit Freunden, kam ich zu dem Schluss, dass ich mein altes Denkmuster umwandeln muss:


    "Ich bringe dem Menschen ab sofort ein gutes Stück Vertrauen entgegen,
    damit er die Chance hat es zu missbrauchen- oder eben auch nicht!"


    Ich habe meinem Mann diese Chance noch gar nie gegeben... weil ich viel zu sehr Angst hatte, er könnte es missbrauchen. Aus dieser Angst heraus entstanden viele Ängste und Sorgen, Kontrolle und Energieverlust…

    Das ist die Essenz...

    Missbraucht er mein Vertrauen, kann ich die Reißleine noch immer ziehen und er war mein Vertrauen dann ohnehin nicht wert...
    Bis dahin aber kann ich mir ja ein schönes Leben machen und meine Zeit hier auf der Erde genießen, ganz ohne Ängste und Schmerzen...

    Alles Liebe, Wolkenflug
     
  2. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
    Ja, Weisheit im Traum gibt es.

    Ich hatte einmal einen langen Traum und am Ende hatte mir eine Stimme (wahrscheinlich Gottes) gesagt:
    "Es ist erstaunlich zu sehen - wann und wie - man doch befangen in Geborgenheit sein kann!"
    Wortwörtlich. (wobei mir das "wann und wie" noch paarmal wiederholt wurden).
    Dieser Satz hatte auch keine Symbolikdeutung, sondern man kann ihn nur so nehmen, wie er ist.

    Und ja, es stimmt, ich war keineswegs vorurteilslos dort gewesen, die Stimme hatte recht und bin (immer noch) dabei, mich versuchen zu ändern in dieser Hinsicht. Gute Weisheit.

    Bei dir ist Problem mit Vertrauen, dass heißt auch mit der "Liebe".
    Ohne Risiko geht fast nichts im Leben, du hast es sehr schwer, wenn du nicht vertrauen kannst. Mach es dir nicht schwerer, sei kein mißtrauischer Mensch. Der Traum (also Gott/dein UB/höheres Selbst) will dir offensichtlich helfen. Nimm es an und versuch es zu ändern, die Gedankenmuster umzuprogramieren, es lebt sich leichter mit Vertrauen.
    Du wirst sehen: so wie du anderen rüberkommst, so wird man auch dir begegnen.
    Lieben Gruß
     
  3. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    2.208
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Hallo Wolkenflug!

    Warum hast du diesen Namen gewählt? Wolkenflug? Möchtest du frei sein? Frei von allen Ängsten und Sorgen?

    Es gibt da so einen schönen Satz: "Du bist, was du denkst du bist"

    Wenn du denkst, dass du niemandem vertrauen kannst, dann ist es auch so. Aber das geht auch andersherum. Nämlich so... wenn du denkst, dass du den anderen Vertrauen kannst, dann ist es auch so.

    Ich war früher nicht anders. Für mich war die Welt böse. Vertrauen haben war für mich ein Fremdwort. Aber das ist verkehrt. Das weiß ich heute.

    Wenn du anderen nicht vertraust, dann frage dich selber mal... "Vertraue ich eigentlich mir selber?" "Habe ich mich selber lieb genug?"

    Die Welt siehst du so, wie du sie in dir fühlst. Das trägt sich nach außen. Verschließ dich nicht vor der Welt, das macht nur einsam. Wenn man dann mal "verletzt" wird, weil man jemandem vertraut hat, dann kann das manchmal weh tun. Manchmal sogar sehr weh tun. Aber dann darf die Welt nicht für einen gleich untergehen. Dann muss man diesen Menschen einfach loslassen und sich anderen zuwenden, denen man vertrauen kann.

    Versuche es einfach mal und du wirst sehen, es gibt sehr viel mehr Menschen denen du vertrauen kannst, als du denkst. :)

    Vertrauen wächst am Ufer der Persönlichkeit... heißt soviel wie... vertraue dir erst einmal selber. Vertraue deiner eigenen Persönlichkeit und du hast den ersten Schritt gemacht um der Menschheit zu vertrauen. :)

    Liebe Grüße
    Nordluchs
     
  4. wolkenflug

    wolkenflug Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2007
    Beiträge:
    316
    vielen herzlichen dank euch beiden für die antworten!

    @nordluchs: du hast den nagel auf den kopf getroffen und genau die punkte angesprochen, die mir im moment zu schaffen machen: ich verschliesse mich, ich verstecke mich aus angst, ich liebe mich selbst nicht und ich bin der meinung nicht liebenswert zu sein.
    und ja, das macht einsam. das sehe ich, seit ich dieses problem habe (etwa seit drei-vier jahren- da gab es ein traumatisches erlebnis)
    und das mit dem vertrauen beschränkt sich eigentlich nur auf die partnerschaft.
    und eigentlich ist es auch nur oberflächlich... ganz tief drinnen weiß ich, daß ich vertrauen kann. aber in panik reagiere ich dann über und traue ihm ALLES zu, weil die anderen ja auch sow aren. (ich schliesse von anderen die mir weh getan haben dann auf ihn)... in ähnlichen situationen mache ich sicherheitshalber zu und gebe ihm keine chance...
    das ist natürlich unmöglich und kann so in einer beziehung nicht weitergehen... er ist zwar sehr tapfer und wir sind nun schon fast drei jahre zusammen, haben inzwischen ein kind zusammen und geheiratet... aber ich weiß für mich, daß ich so nicht mehr will. ich liebe ihn ja und will ihn nicht einengen und mich selbst auch nicht...
    ich werde mir deshalb diesen traum sehr zu herzen nehmen... und es umsetzen. JETZT...



    @berlinerin:
    gedankenmuster umprogrammieren....
    hast du eine idee wie man das am besten zsuatdne bringt?
    einfach immer wieder vorsagen hab ich schon mehrmals versucht, aber das dringt nicht bis dorthin wo es hin soll- es bleibt im kopf... hast du eine idee? tipps?

    alles liebe euch beiden, wolkenflug
     
  5. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    2.208
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Werbung:
    Hallo Wolkenflug!

    Freut mich, dass ich dir ein wenig weiterhelfen konnte. :)

    Den ersten Schritt hast du ja im Grunde schon gemacht. Dir ist bewusst geworden, WAS los ist und WARUM es so ist. Jetzt musst du das im Leben umsetzen. Du schreibst, dass du tief in dir drin schon weißt, dass du vertrauen kannst. Aber da du dir selbst, deinem Gefühl nicht mal vertraust, kannst du das nicht umsetzen.

    Lerne auf dein Gefühl zu achten und danach zu handeln. Gefühl und Verstand müssen zusammenarbeiten. Sowas schafft man im allgemeinen nicht von heute auf morgen und man wird von Zeit zu Zeit auch enttäuscht werden aber es werden auch positive Erlebnisse kommen und die sind es, worauf du deine Aufmerksamkeit richten musst.

    Du fängst also quasi an auf dein Gefühl zu hören (auch in alltäglichen, kleinen Dingen des Lebens solltest du das tun), hast Erfolgserlebnisse und stärkst dadurch dein Selbst-Vertrauen. Es fängt klein an. Bleibst du aber am Ball und bemühst dich weiterhin, dann werden die Erfolgserlebnisse mehr und auch größer. Also nicht gleich den ganzen Kuchen haben wollen sondern mit kleinen Stückchen anfangen. Stück für Stück kommst du so ans Ziel.

    Ein kleines Beispiel: Du hast nun also, durch schlechte Erfahrung, einige negative Gedankenmuster in dir gespeichert und jedes Mal, wenn eine bestimmte Situation eintrifft, reagierst du einfach nur nach diesem gespeicherten Gedankenmuster. In dem Moment muss dir das bewusst werden, dass du wieder einfach nur reagierst. Dann änderst du deine Reaktion ganz bewusst ins Gegenteil. Also ins Positive.

    Das nächste Mal reagierst du wieder negativ und änderst es dann wieder ins Positive. Machst du das immer und immer wieder, dann werden sich auch nach einer gewissen Zeit deine Gedankenmuster ganz automatisch ändern. Es ist wie Autofahren lernen. Zu Anfang macht man noch Fehler, ist unbeholfen und weiß nicht so recht, ob man das jemals schaffen wird. Aber wenn man beibleibt und immer weiter übt, dann ist man irgendwann so gut, dass es quasi ins Blut übergeht. Man fährt dann ganz automatisch, ohne großartig darüber nachdenken zu müssen.

    Sowas klappt im Positiven genauso, wie im Negativen. Deine negativen Gedankenmuster sind ja auch nicht von heut auf morgen gekommen sondern haben sich im laufe der Zeit immer mehr verfestigt, bis sie "ins Blut übergegangen sind" wie man so schön sagt.

    Es ist auch sehr hilfreich, wenn man sich einige Bücher holt. Esoterische Bücher. Louise L. Hay kann ich da empfehlen. Sie schreibt gute Bücher, die leicht zu lesen sind und auch einige AHA-Erlebnisse bieten.

    Es ist ein schwerer Weg aber es lohnt sich, denn das Ziel verspricht ein besseres Leben. :)

    Liebe Grüße
    Nordluchs
     
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