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Was ist los mit mir?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von sunce92, 8. Juli 2015.

  1. sunce92

    sunce92 Mitglied

    Registriert seit:
    20. November 2014
    Beiträge:
    87
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    Hallo,

    Ich Wollt euch kurz meine Geschichte erzählen !

    Ich Bin 22 und stecke momentan wieder fest!

    Meine erste Panikattacke hatte ich 2009, daraufhin ging es 1,5 Jahre sehr schwer. 2012 waren sie sozusagen "weg" doch nun sind sie seit 2015 sehr stark wieder da und jetzt hab ich noch Depressionen! Ich Habe eigentlich noch seehr viel vor und ich liebe eig das Leben, wenn nur nicht das da wäre . Ich Hab so richtige angst das es nicht mehr weggeht oder das ich vll davon sterbe. Denn das möchte ich noch nicht, meine angst davor is aber sehr groß!

    Kann es sein das ich iwie fremdenergien aufgesaugt habe? Ich Lebe schon seit jahren jeden Tag unter Stress. Noch dazu hab ich jetzt eine trennung am laufen und ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr weiter!

    Hilfreiche Tipps wären sehr Willkommen. Danke euch .. Bussi
     
  2. Anni

    Anni Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.153
    Ort:
    77963 Schwanau, Ba-Wü
    Hallöchen Du Liebe!

    Hast Du denn (therapeutische) Hilfe um Deinen Problemem auf den Grund zu gehen oder zumindest Menschen, mit denen Du darüber sprechen kannst, wie Du Dich fühlst? Würde Dir bestimmt gut tun!?

    Hilfreiche Tipps... hmm... Kommt darauf an für was Du offen bist :) Weißt Du z.B. ob es in Deiner Familie weitere "Fälle" gibt, die Deinem gleichen /ähneln. Ich finde es immer wichtig zu hibterfragen, ob man nicht gewisse Themen/Lasten/Verantwortungen von den Ahnen übernommen hat und da was ausagiert...

    Liebe Grüße
     
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  3. Venus083

    Venus083 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2005
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    FFM
    Hallo meine Liebe,

    sterben wirst du nicht! :umarmen:

    Ist denn 2009 jemand verstorben? Weil....

    .... sich dieses Gefühl der "Verlustsangst" hier wiederfindet. Du hast angst vor dem alleine sein. Kann das sein? Kann es sein, dass dir das so ein schlimmes Angst-Gefühl gibt?

    Das ist schön :) und wie stehst du zu deinen lebens Details? Liebst du deinen Job, deine Wohnung, dein Umfeld, dich selbst??? Versuche mal jedes Detail mit deinem Gefühl zu überprüfen. Denn manchmal übersehen wir vor lauter Pflichten nicht, dass unsere Bedürfnisse, nicht mehr in Harmonie zu uns stehen.


    Liebe Grüße
    Venus
     
  4. sunce92

    sunce92 Mitglied

    Registriert seit:
    20. November 2014
    Beiträge:
    87

    Danke liebe Venus!

    Also ja, 2009 habe ich mit meiner ersten Liebe an dem Tag schluss gemacht wo unser gemeinsamer Freund gestorben ist. War das erste mal bei einer Beerdigung und habe seine Leiche dort gesehen.

    Und ja habe extreem große Verlustangst, Existenzangst! Usw

    Und ich bin alleinerziehende Mutter die noch bei meinen Eltern wohnt.
    Ich Hatte eine Wohnung, den schein hab ich fasr geschafft und ich war fast auf meinen eigenen beinen nun hab ich alles verloren und keine Kraft alles von vorne.

    Mein Umfeld ist nicht gerade das was ich will, lieben tu ich mich .. Bin halt ur unzufrieden mit meinem Leben und hab angst das ich es nicht auf die Reihe bekommen werde! Es is schwer allein mit nem Kind zum Glück hab ich meine Familie hinter mir. Trotzdem hab ich Angst es nicht zu schaffen.lg
     
  5. Heidi Marley

    Heidi Marley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2015
    Beiträge:
    1.857
    Guten Morgen sunce :) ich hab grad in einem anderen thread was geschrieben - das passt vielleicht auch dir
    Ich wünsche dir Glück (y)
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Sunce,

    es macht wenig Sinn nach den Ursachen zu suchen, denn die wirst Du nicht auflösen können – denn sie sind genetisch bedingt. Diese Ursache hindert dich daran, die Gedanken loslassen zu können und deshalb beginnt ein endloses Grübeln über alle möglichen Dingen, selbst im Alltäglichen.

    Es ist eine endlose Suche nach einer perfekten Lösung, nach allen möglichen Was-wäre-wenn-Möglichkeiten unterschiedlicher Situationen und auch der Zweifel an deiner eigenen Persönlichkeit. Im Prinzip geht es da um das Streben nach Perfektion und über alles Kontrolle haben zu wollen, das dann letztlich in ein Chaos der Gedanken führt („Ich bin nicht gut genug!“).

    Wichtiger wäre es für dich Strategien zu entwickeln, wie Du diese Gedanken leichter loslassen lernst. So sind zum Beispiel kleine suggestive Botschaften sehr hilfreich. Wenn Du dich einmal wieder in so einem Grübel-Karussell verfangen hast, sag dir einfach solange, bis es gelingt: „Ich kann das im Augenblick nicht lösen und werde deshalb morgen nochmals darüber nachdenken!“ Das Morgen ist deshalb so wichtig, weil im Schlaf die neuronalen Verbindungen im Gehirn neu geordnet, optimiert und bewertet werden.​

    Ein Training, mit dem man da auch langfristiger etwas erreichen kann, ist sich mit dem guten Dingen ganz allgemein zu beschäftigen. Damit meine ich nicht ein Frohreden der Situation mit einer rosaroten Brille, sondern seine Achtsamkeit verstärkt auf diesen Aspekt zu richten (Gutes denken, Gutes reden und Gutes tun).

    Ein kleines Beispiel wäre einem anderen aus ganzem Herzen etwas Gutes wünschen oder für ihn selbstlos tun. Aber auch ein Buch lesen oder noch besser über Dinge schreiben, die sich mit diesem Aspekt des Guten beschäftigen, ist da sehr hilfreich. Auf den ersten Blick mag da sicherlich kein Zusammenhang zu sehen sein, aber damit wird auf den Mechanismus eingegriffen, der mit dem Grübeln verbunden ist.


    Merlin
     
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  7. Venus083

    Venus083 Sehr aktives Mitglied

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    Meinst du das ernst? Suchst du nicht auch nach einem Wieso, Weshalb, Warum, wenn dir etwas auf der Seele lastet?

    Ich glaube das Problem liegt weniger bei @sunce92 , sondern bei den Eltern. Genau das ist das Problem.
    Solange Sunce Zuhause in Obhut Ihrer Eltern lebt, ihnen zudem noch das Gefühl vermittelt, ich bin noch ein Kind, habe selbst eins und mir gehts es schlecht weil ich überfordert bin..... solange zieht sich das wie ein Kaugummi.

    Vielleicht, liebe Sunce, war das mal wirklich der Fall. Jung Mama geworden. Dann ist man Froh die Unterstützung der Eltern zu haben. Für eine gewisse Zeit ist das völlig in Ordnung, doch irgendwann wenn man sich weiterentwickelt und eigenständiger wird, die Eltern aber das nicht bemerken... weil du vielleicht nicht wirklich was gesagt hast.... dann führt das irgendwann zur Unzufriedenheit.

    Werde dir mal bewusst, was du im Leben wirklich möchtest und dann setze dich, mit deinen Eltern zusammen und rede über das was in dir vorgeht. Solange ihr nebeneinander statt miteinander redet, wird zwangsweise immer einer unzufrieden sein.


    Liebe Grüße
    Venus
     
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  8. sunce92

    sunce92 Mitglied

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    Beiträge:
    87


    Soooooorry Venus aber du hast mich grad umgehauen!

    Ich Rede die ganze zeit das solang ich Zuhause wohne sich nie was ändern wird! Und niemand nimmt mich ernst oder hört mir zu oder gibt mir auch nur ne kleine Chance es zu beweisen! Immer stellen sie mich als unfähig dar, bin ich aber nicht. Habs ihnen sooft gesagt, ich hab kein bock iwas hier im haushalt zu machen oder sonst was wenn es einem nie passt & warum auch wenn es eh genug Menschen da gibt die es übernehmen! Da hast du vollkommen recht und ich will allein wohnen, ich will allein alles aufbauen, erwachsen werden, mental wachsen ... Ist als alleinerziehende etwas schwer! Aber ich gedulde mich noch etwas! Und vertraue auf dem Prozess Gottes und meiner Seele.

    Ich Danke dir liebe Venus für die Bestätigung!
     
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  9. Venus083

    Venus083 Sehr aktives Mitglied

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    Ach Liebes, ich bin zwar ein wenig älter als du, aber wurde auch mit 19 Mama. Mitlerweile habe ich zwei Kinder und bin seit ein paar Jahren alleinerziehend. Auch ich habe vorher noch nie alleine gewohnt und plötzlich war es mit 2 kleinen Kindern. Es ist am Anfang eine sehr ungewohnte und durch arbeiten gehen auch nicht leichte Situation. Aber und das ist das wichtigste..... wenn man dem Herzen folgt und etwas wirklich, wirklich will... dann schafft man das, ist glücklich und garnicht mehr so schwer wie man dachte.

    Ich kann verstehen, dass wenn deine Eltern dich ständig kleinreden und dich nicht Leben lassen, dass du dann auch keine Lust auf Abwaschen, Putzen, Kochen und sonst was hast... dennoch, rede mal mit ihnen. Sag ganz klar was du fühlst und was du willst und dass du bereit für all die Aufgaben bist, dir aber die Lust dazu fehlt wenn du dich nicht frei bewegen kannst.

    Weißt du, es ist schwer für deine Eltern in der Hinsicht umzudenken. Sie sehen ihre Tochter die Null mitanpackt. Dann wird natürlich weiter gedacht..... Sie macht nichts, also kann sie auch nicht alleine wohnen. Das wird nicht gutgehen.....

    Ich verstehe euch beide! Aber als Mama das Kind ein leben lang kleinhalten, funktioniert nun mal nicht. Wenn dein Kind zb. jetzt schon im Kindergarten ist, kannst du morgens in deiner eigenen Wohnung den Haushalt schmeißen, dann kochen und nach dem Kindergarten noch auf den Spielplatz gehen. Wärst du denn für so einen Alltag schon bereit?

    Rede mit deinen Eltern! Ewig Zuhause wohnen, schadet auf dauer euch allen 4!
     
  10. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Venus,

    sicherlich suche ich auch nach dem Warum, aber die Antwort dazu suche ich nicht in der Vergangenheit, sondern in mir selbst. Deshalb habe ich auch schon lange den Versuch aufgegeben, die Vergangenheit gestalten zu wollen.

    Du meinst die Ursache läge im Elternhaus, aber das ist nur die Folge einer Ursache, die tief in der Seelenwelt verborgen liegt. Damit erklärt sich dann auch, warum zwei Geschwister auf bestimmte Situationen unterschiedlich reagieren können.

    Die Ursache davon liegt in dem kleinen Gen 5-HTT, das es in zwei verschiedenen Variationen vererbt werden kann. In der Übertragung der neuronalen Ströme gibt es kleine Schalter (synaptischer Spalt), mit denen die jeweiligen Botschaften ein und ausgestaltet werden können.

    Um etwas einzuschalten, wird aus dem Endstück einer neuronalen Verbindung ein Botenstoff in den synaptischen Spalt ausgeschüttet. Dieser Botenstoffe dockt dann an den gegenüberliegenden Rezeptoren an und leitet somit, das Signal zur nächsten Zelle weiter.​

    Abgeschaltet wird dieser Prozess durch das besagte 5-HTT, das eine Art kleiner Pumpe darstellt, mit dem der ausgeschüttete Botenstoff wieder aus dem synaptischen Spalt gepumpt wird. Die beiden Varianten von 5-HTT unterscheiden sich durch ihre Leistungsfähigkeit. Die schwächer Variante hat dann zur Folge, dass die neuronalen Verbindungen länger anhalten.​

    Dieser Botenstoff hat großen Einfluss auf die Amygdala, die Schaltzentrale der Gefühle. Man könnte sie auch mit einem Wachhund vergleichen, der immer dann anfängt zu bellen, wenn etwas geschieht, dessen Folgen wir nicht richtig einschätzen können. Vom Bellen geweckt wird dann der Chef der Security (Stirnhirn), der sich dann auf die Suche macht, um den Grund der Aufregung zu klären.​

    Wenn alles unbedenklich ist, stellt er dann die Alarmanlage mit dem Schalter 5-HTT wieder ab und legt sich zur Ruhe. Doof ist es dann halt, wenn durch den noch vorhandenen Botenstoff im synaptischen Spalt die Alarmglocken immer wieder einen Fehlalarm auslösen und den Chef der Security einfach nicht zu Ruhe kommen lassen.

    Dieser ganze Prozess hat dann einen großen Einfluss darauf, wie wir mit den Herausforderungen in unserer Umwelt umgehen und welche Erfahrungen wir damit sammeln. Ein behütetes oder ein chaotisches Elternhaus führt also bei unterschiedlichen Kindern in diesen Familien nicht zwangsweise zu der gleichen Entwicklung. In diesem Prozess liegt dann auch der Grund, warum wir zwar unser Leben verändern können, aber nicht unsere Seele. Wir bleiben deshalb tief in unserem Herzen immer so, wie wir mit fünfzehn oder sechzehn waren.

    Die Situation von Sunce ist eigentlich typisch für den Lebensabschnitt, in dem sie sich gerade befindet und da wird es besonders wichtig, mit dem Wachhund richtig umzugehen. Neue Lebensabschnitte brauchen neue Regeln und Strategien, die man dann letztlich mit der Seelenwelt in einen Einklang bringen muss. Es gibt da halt Situationen, bei denen man sich nicht auf Erfahrungen stützen kann und genau das ruft den Wachhund Amygdala auf den Plan.​

    Zu wissen, warum man so ist, wie man ist – schafft Klarheit und entzieht somit den Ängsten ihre Nahrung.


    Merlin
     
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