1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Was ich Dir nicht mehr schreiben kann

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von chaya_wien, 31. Mai 2010.

  1. chaya_wien

    chaya_wien Guest

    Werbung:
    Es hat mich ins Grün gezogen, hin zur Mauer,
    auf die ich stieg und dort rastete,
    bis der Mond aufstieg und gelbe Schatten ins hohe Gras malte,
    der Junge erschien, sich niederließ und zu mir sprach,
    mir seine Geschichte erzählte,
    die ich schon kannte,
    zugetragen von einer Stimme,
    die wir selten hören und die uns alles verrät.
    Ich sprang zu ihm herab in den Garten
    und wir nahmen uns bei den Händen.
    Unsere Hände sagten: Gut.
    Unsere Hände schwärmten: Schön. Schön.
    Aber im Garten stand das Gras so hoch und ich wurde immer kleiner darin,
    ein Kind wurde ich mit dem Jungen
    nicht fähig weiterzugehen,
    keinen weiteren Zentimeter.
    Der Mond verschwand und ich, aufgenommen von ewiger Nacht,
    vernahm die Botschaft:
    Du mußt jetzt alleine weitergehen.

    Ich stieg aus meinem Körper und in den Brunnen,
    er erreicht niemanden,
    außer meine Seele,
    dort bin ich gut aufgehoben.
    Darum darf ich mich nicht beschweren,
    hier, an diesem Fleck,
    der ich bin,
    dass ich dich gefunden habe,
    zum falschen Zeitpunkt.
    Du, der du der Richtige für mich bist,
    kamst zum unmöglichen Termin,
    weil ich angesichts der Liebe meinen Glauben verliere
    und alles falsch mache.

    Ich koste das was ist,
    wenn ich bei mir bin,
    mit Tränen, die in mir glitzern und hochsteigen,
    aber wegwaschen kann ich Dich nicht.
    Gestern im Traum tratst Du noch einmal hervor,
    der eine, der Einzige
    und ich vernahm Dich,
    in Deiner Schönheit, Deiner Pracht,
    die mir ein Zittern schenkte,
    weil mir klar wurde, was verloren geht,
    in dieser Sekunde,
    aber da erreichte mich Dein Flüstern,
    mit dem einzigen Satz, der helfen konnte,
    mit dem einen Satz,
    der mich zu Dir zurückfinden ließ:
    Eines kannst Du mir noch schenken.
    Eine Begegnung, eine zweite, eine letzte,
    dann wirst Du wissen, dass wir wahr sind
    und nicht mehr von mir lassen,
    trotz aller ängstlicher Zweifel,
    dann werden wir uns lieben und der Rest verstummen.
    Heute, frühmorgens, bemerke ich,
    dass diese Zeilen nicht existieren, ich werde sie niemals hören, lesen
    und muss sie mir darum selbst schenken.
    Ich bin angekommen,
    am Ende eines langen Traumes, der sich durch mehrere Leben zieht.
     

Diese Seite empfehlen