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Wann ist unüberwindbare Trauer hilfebedürftig?

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Sonnengold, 31. Juli 2008.

  1. Sonnengold

    Sonnengold Guest

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    Hallo Ihr Lieben!

    Es geht um mein Couisine, die jetzt seit 1/1/2 mit 34 Jahren plötzlich verstarb.

    Zur Vorgeschichte:
    Meine Cousine war leider immer schon ein sogenanntes schwarzes Schaf der Familie. Wir wohnen alle recht nah zusammen. Meine Couisine konsumierte Drogen, Alkohol und Schlafmittel. Eines Abends zog sie sich zurück, da es ihr schlecht ging. 2 Stunden später fand man sie dann schon tot in Ihrem Zimmer auf. Der Notarzt konnte nichts mehr für sie tun. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung wurde erst abgelehnt, aber dann doch von der Staatsanwaltschaft genehmigt. Es wurde ein Herzinfarkt diagnostiziert.
    Mein Onkel ist seit dem Tod meiner Couisine völlig durch den Wind.
    Er fährt jeden Tag zum Grab seiner Tochter und weint so bitterlich.
    Was soll ich ihm sagen? Wie soll ich ihn trösten?
    Wenn ein Mensch würdevoll alt geworden ist und ein hohes Alter erreicht hat,dann kann man Trost spenden.
    Aber wie soll ich das machen, wenn meine Couisine im blühenden Alter von 34 Jahren verstarb. Ich habe den Eindruck, dass die Trauer meines Onkels immer schlimmer wird. Eine Aufarbeitung bzw. Trauerbewältigung nimmt er nicht wahr und er will auch nichts davon hören.
    Ich stelle es mir so schrecklich vor, sein eigenes, geliebtes Kind zu verlieren.
    Bin selbst Mutter von 2 wunderbaren Mädchen.
    Aber wann wird eine Trauer untragbar, wann sollte man Hilfe in Anspruch nehmen?
    Ich würde Ihm ja so gern helfen, aber wie?

    Alles Liebe
    Sonnengold
     
  2. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier
    Liebe Sonnengold! :trost:


    Trauer ist ein Prozess, der bei jedem Menschen einen anderen Zeitraum einnimmt. Ich denke, Du hilfst ihm am meisten, wenn du seine Trauer akzeptierst und eben nicht versuchst, sie abzukürzen! Fällt natürlich schwer, denn man möchte Menschen, die man liebt, lieber fröhlich sehen.
    So oder so, man kann keinem helfen, der sich nicht helfen lassen möchte. Ist zwar bitter, aber Fakt.
    An sich sind Tränen ja heilsam. Wer weiß, vielleicht trauert er ja noch um viel mehr! Was weiß man schon, was ein Mensch so alles durchmacht in seinem Leben.


    Liebe Grüße und alles Gute!

    believe
     
  3. Sonnengold

    Sonnengold Guest

    Hallo believe!
    Ja, du magst Recht haben. Ich habe selbst fast 2 Jahre gebraucht, um den Tod meines Vaters zu verarbeiten. Es ist auch nicht einfach. Keine Frage, besonders wenn mann ein Kind verliert.
    Ich habe nur den Eindruck, dass mein Onkel schon depressiv ist. Schlimm ist es, da er keinen Halt für seine hinterlassene Enkelin geben kann. Die kleine ist 14 Jahre alt und macht was sie will. Mein Onkel hat das Sorgerecht für seine Enkelin bekommen.
    Er interessiert sich nicht für sie, sondern hat nur seine Trauer. Was die kleine macht, ist ihm egal. Die kleine ist schon 3 mal zwecks Diebstahl nach Haus gebracht worden. Er sagt nichts, sondern fährt in die Kneipe. Sie kann machen, was sie will, bekommt genügend Geld, befindet sich mittlerweile in einer psychologischen Anstalt.

    LG Sonnengold
     
  4. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier
    Werbung:
    Hi, Sonnengold! :)

    Dann wäre es vermutlich angebracht, erst mal Hilfe und Betreuung für die Enkelin zu suchen! Lass dich doch irgendwo beraten. Es gibt doch Anlaufstellen, wo jeder hin kann. Aber vielleicht wird ihr ja schon in dieser Anstalt geholfen, ich wünsche es ihr.


    Liebe Grüße

    believe :)
     
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