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VM7G - Lebensenergie und Psychokinese messen

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von SchwarzerDrache, 3. Februar 2012.

  1. SchwarzerDrache

    SchwarzerDrache Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2008
    Beiträge:
    22
    Ort:
    Deutschland
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    Hallo,

    das Tool VM7G soll die Lebensenergie und Psychokinese messen können. Dazu benutzt es den gleichen Effekt wie beim Global Consciousness Project - der Verstand kann Zufallsgeneratoren beeinflussen.

    Nur das die hier einem Zusammenhang zwischen der Fähigkeit dazu und der Gesundheit ziehen.

    Es schwankt zwar sehr stark, aber es gibt ja auch den 90 Minuten Ryhthmus. Über lange Zeit sieht man ein Muster: Zu Vollmond sinkt die Energie.

    Nach Meditationen steigt sie.

    Hab es schon Freunden gezeigt, waren aber nicht sehr davon angetan. Kann aber daran liegen, dass sie keine tollen Ergebnisse erzielten. Lieber Verdrängen statt glauben...

    youtube.com/watch?v=ZyEKtK96vI4

    Was denkt ihr?
     
  2. Priesterin

    Priesterin Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2012
    Beiträge:
    44
    Also basiert diese Methodik dieses Nachweises primär auf statistischen Evaluationen?

    Was ist eigentlich Energie im parapsychologischen Kontext? Und was ist Energie in der modernen Physik? Meines Wissens ist die "Energie" per se bloß ein Begriff. Energie tritt immer nur in ihren jeweiligen Erscheinungsformen auf (thermische Energie, kinetische Energie, potenzielle Energie, elektrische Energie, Strahlungsenergie etc.). Wie ist die paranormale Energie" also definiert?

    Psycho- bzw. Telekinese ist die Manipulation materieller Objekte mittels mentaler Konzentrationen. Zumindest nach meinem Verständnis. Das fokussierte Denken bzw. Wollen eines Menschen kann demzufolge Gegenstände (beispielsweise Tischtennisbälle, Streichhölzer, Kompassnadeln usw.) beeinflussen und in Bewegung versetzen. Kinetische Energie tritt auf. Doch wo findet selbige in jenen Fällen ihren Ursprung? Im Universum gilt der Energieerhaltungssatz, der besagt, dass Energieformen lediglich ineinander überführbar sind, jedoch keinesfalls aus dem Nichts generiert werden können. Es bleibt also die Frage: Welche Energieform geht der Bewegungsenergie bei telekinetischen Phänomenen voraus? Was ist mentale Energie im Speziellen? Ist sie überhaupt real existent? Kann man sie mit Hilfe technischer Apparaturen empirisch belegen bzw. messen?
     
  3. McCoy

    McCoy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2007
    Beiträge:
    1.961
    Ort:
    Köln
    Hallo

    Es wird nirgendwo genau erklärt, wie dieses "VM7G" funktioniert. Es scheint sich um ein Java-Applet zu halndeln, also eine Anwendung, die in der Programmiersprache Java geschrieben ist und im Browser läuft. Ein Computerprogramm eben.

    Nun ist aber aber gar nicht so einfach echte Zufallszahlen zu erzeugen, ein Computerprogramm alleine kann das gar nicht. Das kann eine Zahlenfolge produzieren, die zufällig scheint, es aber nicht wirklich ist. Das sieht man schon daran, dass man ein solches Programm starten kann, so oft man will, es wird bei gleichen Startbedingungen immer die gleiche Zahlenfolge liefern.
    Man kann natürlich z.B. das Datum oder die Uhrzeit in diese Startbedingungen einbeziehen und sie so verändern. Das macht die erzeugten Zahlen aber kein Stück zufälliger.

    Um eine von einem Computerprogramm erzeugte Zahl zu beieinfussen, sei es mit Gedankenkraft oder sonst wie, müsste man ganz gezielt den Zustand einzelner Bits im Speicher und/oder Prozessor verändern. Makroskopische, messbare Vorgänge müssten also beeinflusst werden. Wäre das möglich, würden Computer wegen der ständigen Störungen gar nicht funktionieren.

    Ich halte also nicht wirklich viel von "VM7G". Nicht zuletzt auch deshalb:


    @ "Priesterin":




    Gruß
    McCoy
     
  4. Priesterin

    Priesterin Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2012
    Beiträge:
    44
    Genau das impliziert eine physikalische Energieübetragung, die bei psychokinetischen Phänomenen jedoch recht intransparent zu sein scheint. Jedenfalls ist mir nicht klar, wie die mentale Energie in eine physikalisch reale Energieform umstrukturiert werden kann. Bisher explizierte dies auch niemand zufriedenstellend. Der Definition der Telekinese ist aber gerade inhärent, dass ein objektiv zu konstatierender Einfluss auf makroskopische Körper ausgeübt wird.

    Danke fürs Video, sehr informativ.^^
     
  5. McCoy

    McCoy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2007
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    Köln
    Hallo


    So intransparent, dass es nicht mal den Ansatz eines gesicherten Nachweises dafür gibt, dass solche Phänomene überhaupt existieren.

    Angenommen, Psychokinese gäbe wirklich und es wäre möglich, Dinge mit Gedankenkraft zu bewegen. Warum ist die Evolution nicht richtig auf diesen Zug aufgesprungen? Warum haben wir Arme und Hände, wenn es möglich wäre, Gegenstände wie ein Jedi-Ritter nur mit Gedankenkraft zu bewegen? Die Natur hätte doch auch im Laufe der Entwicklungsgeschichte den präfrontalen Telekineselappen im Gehirn, oder was immer diese Energie in uns erzeugte, vergrößern können.
    Und warum soll es so schwer sein, diese Fähigkeiten zu nutzen? Warum braucht man dazu eine bestimmte Begabung, eine besondere Vorbereitung oder muss erleuchtet sein? Warum ist der Gebrauch nicht so normal und so alltäglich, wie der von Schall- oder elektromagnetischen Wellen?


    Nicht wahr? Hier ist noch eins:




    Gruß
    McCoy
     
  6. Priesterin

    Priesterin Neues Mitglied

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    13. Februar 2012
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    Ja, Du stellst durchaus interessante und völlig legitime Fragen.^^ Ich persönlich gehe auch nicht davon aus, dass Psychokinese in der Realität existiert. Allein die durch viele Experimente nahegelegte universelle Gültigkeit des Energieerhaltungssatzes sorgt für eine gewisse Skepsis meinerseits hinsichtlich telekinetischer Potenziale. Um etwas physikalisch Reales zu bewirken, bedarf es stets einer physikalisch realen Energieübertragung. Mentale Energie ist jedoch weder messbar noch anderweitig beobachtbar.

    Telepathie und Teleempathie könnten dagegen theoretisch möglich sein, da sie nicht den Energieerhaltungssatz verletzten. Jedoch müsste man in beiden Fällen wohl von einem autarken Geist des Menschen ausgehen, der wesensmäßig mit der materiellen Basis des Organismus differiert. Über immaterielle Kanäle (morphogenetische Felder?) könnten dann gedankliche und emotionale Inhalte zwischen den Individuen ausgetauscht werden, ohne einen physikalischen Einfluss auf materiell-energetische Komponenten zu nehmen.

    Teleempathie und Telepathie könnten bei Säuglingen und Kleinstkindern zweifelsohne evolutionär begründet werden, denn in jenen Lebensphasen sind die Kleinkinder noch vollkommen hilflos und unfähig, sich anderer Kommunikationsmethoden zu bedienen, um die Spezifität ihrer elementaren Bedürfnisse zu vermitteln. Viel mehr als schreien können sie ja nicht.
     
  7. McCoy

    McCoy Sehr aktives Mitglied

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    Ich sehe keinen Unterschied zwischen Telekinese und Telepathie. Ob ich mit Gedankenkraft mein Laserschwert heranhole oder messbare Nervenimpulse in einem fremden Gehirn auslöse, spielt doch im Prinzip keine Rolle. Es bleibt die Frage, wie es eine Wirkung in der physischen Welt geben kann, ohne eine physische Ursache?

    Und wie soll die Schnittstelle zwischen immateriellem Kanal und materiell-energetischer Komponente aussehen? Siehe oben.


    Na ja, sie können nicht nur die Art des Schreiens verändern, sie verfügen auch über nonverbale Kommunikationsmöglichkeiten wie Gestik und Mimik.

    Da wären wir auch wieder bei der Frage aus meinem vorigen Beitrag. Es scheint ja so zu sein, dass unser Gehirn einen guten Teil seiner Kapazitäten dazu nutzt, in den Gesichtern anderer zu lesen. Wir Menschen sind darin (in der Regel) absolute Meister. Will mir mein Gegenüber etwas Böses, lügt er mich an oder sagt die Wahrheit? Es kann überlebenswichtig sein, das entsprechende Mienenspiel richtig zu deuten. Warum sollte uns die Evolution mit dieser Fähigkeit ausgestattet haben, wenn es Teleemapthie und Telepathie gäbe? Warum die vielen Gesichtsmuskeln, die die komplexe Mimik des Menschen erst möglich machen? Warum so ein komplizierter Sprechapparat? Das alles hätte sich die Natur doch sparen können, wenn es Gedankenkommunikation geben würde.


    Gruß
    McCoy
     
  8. Priesterin

    Priesterin Neues Mitglied

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    Zwischen Telepathie und Telekinese besteht meines Erachtens eine relevante Differenz, denn Psychokinese bedeutet die direkte Manipulation physikalischer Objekte, während telepathische Informationsübertragungen ohne eine Einflussnahme aufs Materielle oder Energetische auskommen. Gedankliche Informationen werden mittels immaterieller Kanäle von mentalem Bewusstsein zu mentalem Bewusstsein projiziert, ohne dass eine Modifikation neuronaler Operationen erfolgt. Daher erwähnte ich, dass man einen Substanzdualismus von Körper und Geist postulieren müsse, um eine Kompatibilität zwischen dem Energieerhaltungssatz der Physik und der Annahme realer telepathischer Phänomene zu gewährleisten.

    Im naturalistischen Monismus wäre eine über geringe Distanzen hinausgehende telepathische Kommunikation in der Tat nicht erklärbar, da man in einen Konflikt mit den Erhaltungssätzen geriete. Ein statistischer oder anderweitiger Nachweis telepathischer Potenziale bildete ein starkes Indiz gegen die "Richtigkeit" des Materialismus.

    Wie gesagt, bei der Telepathie bzw. Teleempathie gibt es keine. Sie geschehen ausschließlich auf metaphysischer Ebene.

    Damit die elterliche Bezugsperson jene Signale auch erkennt, muss sie sich aber zwingend in der Nähe des Säuglings/Kleinstkindes aufhalten, was ja bekanntlich nicht immer der Fall ist, da auch Eltern mal die Räume wechseln, ohne immerzu den Nachwuchs mitzuführen.^^

    Ich bin der Meinung, dass die teleempathische respektive telepathische Fähigkeit bei vielen Menschen degeneriert, sobald sie die Kindheitsphase erreicht haben. Bei der telepathischen Kommunikation handelt es sich demnach um ein Notbehelf für die Episode, in der die Säuglinge und Kleinstkinder in der Tat noch recht unfähig, wehrlos und immer auf die rechtzeitige Reaktionen sozialer Bezugspersonen angewiesen sind. Manchen Menschen blieb diese Fähigkeit offenbar auch im adulten Alter erhalten. Das sind dann eventuell diejenigen, die in den statistischen Telepathie-Tests eine Signifikanz erreichen.

    Gedankliche Inhalte sind Informationen. Selbige können notiert, verbalisiert oder auch mimisch mitgeteilt werden. Zu beachten ist, dass es sich bei Informationen um etwas Immaterielles handelt, denn Informationen sind weder Materie noch Energie noch Feld. Informationen besitzen oftmals eine repräsentative Funktion. So stehen architektonische Konstruktionspläne für die noch zu bauende Immobilie. Die codierten Regionen der DNA wiederum stehen für noch zu synthetisierende Proteine, sind aber nicht jene Eiweiße selbst. Der immaterielle Charakter von Information wird hier recht deutlich, finde ich. Warum sollte Immaterielles (Information) zwingend einen materiellen Mechanismus benötigen, um von Immateriellem (Geist) zu Immateriellem (anderer Geist) transportiert zu werden?
     
  9. McCoy

    McCoy Sehr aktives Mitglied

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    Genau das war ja meine Frage. Warum sollte das so sein? Weshalb stattet uns die Evolution mit einer Fähigkeit wie der Telepathie aus und lässt diese dann verkümmern? Wäre das nicht so, als würden unsere Augen oder Ohren nach der Geburt schrumpfen und zuwachsen?


    Ok, aber ist es nicht ein argumentativer Taschenspielertrick, wenn du dich lediglich auf den Prozess der Gedankenübertragung beziehst? Letztlich geht es doch um die Reaktion des Körpers auf die telepathisch empfangenen Signale, um Handlungen, die beim Menschen dadurch ausgelöst werden.

    Information ist doch immer Eigenschaft oder Zustand von etwas Materiellem. Sei es die Anordnung der Farbe auf dem Konstruktionsplan oder die Abfolge der Basenpaare in der DNS. Ich kenne kein Beispiel für Information ohne physischen Träger. Warum sollte ich Information also als etwas von der materiellen Welt verschiedenes oder unabhängiges ansehen?


    Gruß
    McCoy
     
  10. Priesterin

    Priesterin Neues Mitglied

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    Nein, ich nehmen an, dass die telepathische Fähigkeit deshalb degeneriert, weil sie gewissermaßen vom verbalen Kommunikationsapparat abgelöst wird, sobald das Kind des aktiven Sprechens fähig wird. Selektionsvorteilhaft ist die telepathische Verbindung zur Mutter also lediglich in der ersten Lebensphase des Kleinstkindes. Augen und Ohren müssten durch etwas Produktiveres bzw. Effizienteres ersetzt werden, damit sie weitgehend überflüssig würden und z. B. in der Folge zuwüchsen.

    Der Telepathie ist zunächst einmal nur die gedankliche Informationsübertragung inhärent. Damit ein Mensch aufgrund jener mentalen Signale eine konkrete Handlung einleiten kann, muss selbiger sich bewusst zu einer solchen entschließen. Dieser persönliche Willensakt initiiert dann im Anschluss die jeweilige Tat.

    Auch mir sind bisher nur an materielle Träger gebundene Informationen bekannt. Ich halte jedoch nur dieses physikalische Medium für materiell, nicht die Information selber. Allerdings gibt es in der Tat keinen Anlass zu glauben, Informationen könnten unabhängig von einer materiellen Basis existieren. Lediglich die statistisch signifikanten Resultate mancher telepathischer Experimente legitimieren diese Annahme.
     

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