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Vierdimensionale Aspektdeutung.

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Arnold, 1. Juli 2016.

  1. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Vierdimensionale Aspektdeutung.


    Konjunktion: Sonne/Mond Aspekt.

    1 .Stufe Ichhaftigkeit, Zusammenballung, Komplexbildung.

    2. Stufe Kraftempfinden, Undifferenziertheit, Latenz.

    3. Stufe Magische Kraft, Quelle der Inspiration.

    4. Stufe Kraftreservoi, schöpferisches Wirken, Knospe.


    Halbsextil: Merkur Aspekt.


    1. Stufe Erregbarkeit, Nervosität, Unsicherheit.

    2. Stufe Neugierde, Anpassung, lernbegierig.

    3. Stufe Waches Interesse, intelligentes Verarbeiten.

    4. Stufe Informationsquelle, geführt werden.


    Sextil: Venus Aspekt.


    1 .Stufe Komfortbedürfnis, Sinn für Modisches, Bequemlichkeit.

    2. Stufe Harmoniestreben, Konfliktängste, Kompromisse.

    3. Stufe Perfektionsansprüche, Ästhetik, Schönheit.

    4.Stufe Gerechter Standpunkt, Synthese und Vollkommenheit.


    Quadrat: Mars Aspekt.


    1. Stufe Energie, Leistung, Aktivität

    2. Stufe Auseinandersetzung, Konflikt, Kampf.

    3. Stufe Psychische Kraft, Euphorie, Durchsetzung.

    4. Stufe Intelligenter Einsatz der Energie, Zielverwirklichung.


    Trigon: Jupiteraspekt.


    1. Stufe Bedürfnis nach Ruhe, Trägheit, Sattheit.

    2. Stufe Genießen, Glücksempfindung, Lust.

    3. Stufe Optimale Fülle, Überlegenheit, Abgeklärtheit.

    4. Stufe Füllhorn ausgießen, Vertrauen und Güte erwecken.


    Quincunx: Saturnaspekt.


    1. Stufe Unsicherheit, Umherschweifen, Projektionen

    2 .Stufe Sehnsucht, Zweifel, irretierbar.

    3. Stufe Entscheidungskrisen, Willensbildung.

    4. Stufe Kreativität, Lösungen im Sinnenzusammenhang finden.


    Opposition: Saturnaspekt.


    1. Stufe Blockierung, Fixiertheit, Verdrängung.

    2. Stufe Polarisierung, Entweder oder Haltung.

    3. Stufe Kraftreserve, Antagonismus, Rückgrat.

    4. Stufe Überwindung der Polarität, der Weg durch die Mitte.


    Bei dieser vierdimensionalen Betrachtungsweise betrachtet man als Erstes nicht die Aspektfiguren und die Planeten, sondern nur die Aspekte an sich. Bei dieser Methode der Horoskopbetrachtung handelt sich es um die Einteilung unserer Erscheinungswelt in vier Ebenen:

    Physisch, psychisch, mental und spirituell. So deutet man zunächst die Aspekte nach dem Erleben des menschlichen Erlebens wie folgt:


    1. Stufe (physisch) undifferenziertes physisches Befangensein.

    2. Stufe (psychisch) psychische und seelische Verfassung des Klienten.

    3. Stufe (mental) das mentale autonome Bewusstsein eines Menschen.

    4 .Stufe (spirituell) Transformation von egoistischen zu humanen Zielen.


    In ihrem Buch „Aspektbildastrologie“ schreiben die Autoren Bruno und Louise Huber: Die vierte Stufe wird erreicht nach Transformation von egoistischen Motiven zu humanitären Zielen oder mit anderen Worten, wenn wir unser Bewusstsein vom ICH zum Höheren Selbst transformiert haben. Dabei können wir auch die Vierdimensionalität als Entwicklungsprozess ansehen, den wir erst verstehen müssen.


    Die Wirkungsweise der Aspekte.


    Je nach Qualität der Aspekte und gemäß ihrer Winkelbeziehungen, können sie die Funktion der Planeten fördern, einschränken, abwandeln oder erweitern. Sie zeigen im Wesentlichen die Beziehungsfunktionen der Horoskopfaktoren, insbesondere der Planeten als Wesenskräfte untereinander an.
     
  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Die Konjunktion.


    Wenn zwei Planeten zusammenstehen, so sind sie wie ein Keim. Alles ist in ihnen enthalten: Anlagen, Potenzial, Möglichkeiten für die Zukunft. Was man jedoch wissen muss: Diese Planeten können nichts aus sich heraus tun, sind kaum imstande aufeinander zu reagieren oder miteinander aktiv zu werden. Dazu brauchen sie einen Anstoß (Hilfe von außen). Führen keine anderen Aspekte von oder zu der Konjunktion, kann der Mensch nur mit Mühe die Qualitäten umsetzen, die in den beiden Planeten „schlummern“. Die Konjunktion braucht also einen zündenden Impuls, um wirksam zu werden.


    1.Stufe - Ichhaftigkeit, Zusammenballung, Komplexbildung.


    Auf der physischen Ebene wird eine Konjunktion als innere Kraft gespürt. Es ergibt sich eine Verdoppelung, eine Verstärkung, weshalb als physische Erfahrung eine Zusammenballung von Energie gespürt wird. Die Konjunktion ist dann wie ein Kraftpaket, der Betreffende ist davon überzeugt, dass er in sich ein ungeheuerliches Reservoir an Energie hat, das er im richtigen Moment mit einem Schlag einsetzen kann. Aber wenn Energien so eng zusammenwirken, können sie nicht ohne weiteres auseinandergehalten werden und man überschätzt leicht seine Kräfte.


    2.Stufe – Kraftempfinden, Undifferenziertheit, Latenz.


    Auf der emotionalen Ebene ruft die Konjunktion eine starke Ichhaftigkeit oder Subjektivität hervor. Bei einigen wirkt sie sich auch als psychische Unbeweglichkeit und als Undifferenziertheit aus. Manche sind davon überzeugt, dass sie über besondere Fähigkeiten verfügen, die andere nicht wahrnehmen können. Sie stellen sich vor, dass sie im Verborgenen eine besondere Macht haben, die sie einmal einsetzen werden, sobald die Zeit reif ist.


    3.Stufe – Magische Kraft, Quelle der Inspiration.


    Auf der mentalen Ebene bewirkt die Konjunktion eine potenzierte Energiesteigerung. Man meint, dass man ein ganz besonderer Mensch sei, einmalig und unübertroffen. Vom Bewusstsein, vom Mentalraum her, ergibt dies den Eindruck „ich bin machtvoll und besitze magische Ausstrahlung, niemand weiß, wer ich wirklich bin, Ich werde es euch schon noch zeigen, sobald die Zeit gekommen ist“.


    4.Stufe – Kraftreservoi, schöpferisches Wirken, Knospe.


    Die transformierte Konjunktion funktioniert als Reservoir von Fähigkeiten im Mentalraum und als Quelle der Inspiration. Plötzlich können Energien wachwerden und im schöpferischen Wirken als Inspiration ausfließen. Die Umwelt ist erstaunt über die inspiratorische Fülle, die da plötzlich zum Vorschein kommt. Aber nicht notwendigerweise, denn Inspiration und schöpferisches Wirken verlangen die Einbeziehung höherer Bewusstseinsebenen, da sie, wie man so schön sagt, von oben kommen.


    Das Halbsextil.


    Man nennt die grünen Aspekte sensitive oder Informationsaspekte. Planeten, die über diesen Aspekt verbunden sind, stehen miteinander in einem informatorischen Austausch. Das Halbsextil ist ein Merkuraspekt. Merkur ist bekanntlich unsere Informationsmechanik. Alles was über diesen Aspekt erfolgt, dient der Information und hat meist provisorischen Charakter. So ist alles möglich, vieles bleibt im Unbestimmten. Keine Resultate, nichts Endgültiges, vieles kann noch geschehen oder ganz anders verlaufen. Dieser Aspekt ist auch bekannt als „kleiner Denkschritt“. Es ist der Versuch des Bewusstseins etwas zu begreifen. Merkur besitzt die Qualität neutral zu sein und keine eindeutige Stellung zu beziehen. Im Vordergrund steht der möglichst neutrale Informationsaustausch. Merkur ist auch bekannt als der „Götterbote“.


    1.Stufe – Erregbarkeit, Nervosität, Unsicherheit.


    Auf der physischen Ebene der ersten Stufe ist das Halbsextil als merkurischer „kleiner Denkschritt“ nicht geeignet, große Aktionen zu starten. Er befindet sich in einem Versuchsstadium und verliert leicht den Überblick, lässt sich beeinflussen und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Deshalb macht dieser Merkuraspekt den Menschen auf der physischen Ebene unsicher und leicht irritierbar. Der „kleine Grüne“ ist einem „quecksilbrigen Merkurier“ vergleichbar, der überall herumrennt und Informationen sammelt, keine Wertungen vornimmt. Er relativiert und neutralisiert die Dinge ständig, wirft alles in einen Topf und verliert leicht den Überblick.


    2. Stufe – Neugierde, Anpassung, lernbegierig.


    Auf der emotionalen Ebene ist der Halbsextilaspekt pure Neugierde. Diese Gefühlskomponente bewirkt, dass ein solcher Mensch überall hingetrieben wird und unbedingt dabei sein möchte, um wieder etwas zur Befriedigung seines Wissensdurstes zu erfahren. Wenn diese gefühlsmäßig funktioniert befriedigt ist, wird nichts mehr daraus gemacht. Auf der Gefühlsebene entsteht häufig eine Unsicherheit, man weiß nicht so recht, was man eigentlich will. Viele lassen sich von anderen beeinflussen, blenden und verführen. In vielen Belangen hat man keinen festen Standpunkt, ändert häufig seine Meinung und fragt Jedermann um Rat.


    3. Stufe – Waches Interesse, intelligentes Verarbeiten.


    Auf der mentalen Ebene macht dieser merkurische Aspekt vernünftig und lernfähig. Man sammelt Wissen und hofft, es einmal brauchen zu können. Das hat ähnliche Qualität wie das Zwillingszeichen, denn der Merkur ist dort der Planetenherrscher. Daraus resultieren dann auch die Kombinationsfähigkeit und der Wunsch das Gelernte weiterzugeben und Informationen auszutauschen. Obwohl das Wissen angesammelt wird, kann das Gelernte leicht wieder vergessen werden. Man vergisst auch häufig, was man getan oder versprochen hat.


    4. Stufe – Informationen, geführt werden.


    Der transformierte Merkuraspekt kann als eine ganz besondere Informationsquelle angesehen werden. Wohin sich das Denken auch wendet, überall bekommt man die Informationen, die man gerade braucht. Oft wird man unbewusst dort hingeführt und findet im Buchladen genau das richtige Buch, das einem etwas zu sagen hat. Man ist auch gerne bereit, alle Informationen weiterzugeben, und behält nichts für sich, sondern lässt die Allgemeinheit davon profitieren.
     
  3. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Das Sextil.


    Blaue Aspekte sind Träger von Fähigkeiten und Qualitäten, sie haben mit Substanz zu tun. Häufig lassen sie auf ein bestimmtes Talent schließen, dass keine Anstrengung und keine besondere Leistung erfordern. Beim Sextilaspekt ist jedoch, im Gegensatz zum Trigon, das Talent noch in einer Wachstumsphase und deshalb noch nicht ganz ausgereizt. Harmonie und Perfektion sind bei den blauen Aspekten das Maß aller Dinge. Sextile sind Venusaspekte. Sie machen uns offen für Beziehungen und für den Genuss der schönen Seiten des Lebens. Sextilaspekte im Horoskop unterstützen die Auflösung bestehender Spannungen. Häufig wirkt das Sextil als Problemlöser in konfliktreichen Situationen.


    1.Stufe – Komfortbedürfnis, Sinn für Modisches, Bequemlichkeit.


    Auf der physischen Ebene verlangt man mit einem Sextil Komfort. Man neigt zur Bequemlichkeit und lässt andere für sich arbeiten. Aus der Harmonie und dem Wohlbehagen möchte man nicht herausgerissen werden und reagiert empfindlich auf jegliche Störung. Deshalb besteht da häufig ein erheblicher Anspruch auf gleichbleibende Abläufe, auf modische Erscheinung, wie auch auf Geld, Besitz und Wohlstand.


    2.Stufe – Harmoniestreben, Konfliktängste, Kompromisse.


    Im emotionalen Bereich wirkt ein Sextilaspekt vor allem auf die Reize der Schönheit und Harmonie, man hat Zugang zur weiblichen Libido, zum Femininem oder den schönen Künsten. Vom Gefühl her ist man auf Vollkommenheit und Perfektion und auf das „gewisse etwas“ eingestellt, das einem das Leben lebenswert macht. „Das Beste ist gerade gut genug für mich“ wird häufig von Menschen beansprucht, wenn Ich - Planeten (Sonne, Mond, Saturn) mit diesem Aspekt verbunden sind. Man möchte keinen Streit und keine Unannehmlichkeiten, geht diesen geflissentlich aus dem Weg. Menschen, die mit Sextil – Aspekten auf der Gefühlsebene funktionieren, sind auf der einen Seite durch ihre Harmonieliebe angenehme Gesellschafter, zeigen sich aber auch kritisch und abweisend gegenüber dem Hässlichen, dem Unvollkommenen.


    3.Stufe – Perfektionsanspruch, Ästhetik, Schönheit.


    Auf der mentalen Ebene wirkt sich das Sextil als gewisser Ästhetizismus aus. Man sucht nach harmonischen Beziehungen und nach einer schöngeistigen Philosophie. Man möchte das Glücksgefühl vom Gleichklang der Seelen in einer Weltanschauung oder in der Kunst zum Ausdruck bringen. Das ergibt dann schöngeistige Bestrebungen und idealistische Ansprüche. Diese kulturelle Denkart des venusischen Aspektes kann leicht von einem starken Geist beeindruckt werden. Wenn der Stil und die Formen stimmen, kann man sich seinen Einfluss nicht so leicht entziehen. Aber bei der geringsten Unstimmigkeit wendet man sich befremdet ab.


    4.Stufe – Gerechter Standpunkt, Synthese und Vollkommenheit.


    Das transformierte Ich wächst gewissermaßen aus den Ichbereichen der dreifaltigen Welt heraus. Hier vermittelt das Sextil die Fähigkeit, die Dinge möglichst perfekt, haarscharf und klar darzustellen. Es ist die Fähigkeit, eine gewisse Synthese zwischen allen Dingen zu finden und das Übereinstimmende aufzuzeigen. Die Liebe unter den Menschen wird proklamiert und intensiv nach Vollkommenheit und Gerechtigkeit gesucht. Diese harmonische, venusische Denkungsart ist im Umgang sehr angenehm, vermittelt Vertrauen und einen gerechten Standpunkt, wenn eine falsche Kompromissbereitschaft überwunden wurde.


    Das Quadrat.


    Die Natur des Quadrats ist feurig und dynamisch. Es entsteht durch die Verbindung dreier Kreuzqualitäten (kardinal, fix und veränderlich) und ist ein Energieaspekt. Meistens besteht eine Kraftentfaltung, eine Energiezufuhr. Die Qualität des Aspekts wird dem Marsprinzip zugeordnet. Für Durchsetzung und Verteidigung steht mit diesem Aspekt viel Kraft zur Verfügung. Es besteht eine erhöhte Aktions- und Leistungsbereitschaft. Je nach Planetenbesetzung sind mit diesem Aspekt Konflikt, Reibungen, Krisen, Stress und eine gewisse Aggressionsneigung bereits „vorprogrammiert“, denn die Natur des Quadrats ist feurig und dynamisch.


    1.Stufe – Energie, Leistung, Aktivität.


    Auf der physischen Ebene liefert dieser Aspekt Kraftentfaltung, die zur Leistung führt. Dieser Aspekt ist auf dieser Stufe undifferenzierte Aktivität, Energieumsatz, ohne zu fragen warum. Er ist wie ein Motor, der Energie umsetzt. Deshalb sind Menschen mit vielen Quadraten auf dieser Stufe aggressive Kampfnaturen (Soldaten, Wettkampfsportler). Es hängt natürlich auch von den Planeten ab, die im Quadrat verbunden sind. Aber im Quadrat selbst steckt bereits eine expansive Kraft, die etwas bewirken will. Das Quadrat ist als solches mit seiner marsischen Wirkung auf der physischen Ebene etwas Undifferenziertes, eine Kraft die blind eingesetzt wird, wenn Kampfgeist oder Fanatismus herrschen.

    2. Stufe – Auseinandersetzung, Konflikt, Kampf.


    Auf der emotionalen Ebene wirkt das Quadrat aktivierend und meist unausgeglichen. Die Gefühle werden durch ein Quadrat angeheizt und angestachelt. Wenn nichts geschieht, wird man unruhig und hat das Gefühl etwas versäumt zu haben. Man treibt sich selbst an, kommt nicht zur Ruhe bis alles getan ist, was einem aufgetragen wurde. In Gefühlsdingen reagiert man mit einer gewissen Empfindlichkeit auf mögliche Zurückweisungen und mit Euphorie und Leidenschaft auf Kontakt und Liebe. Man hat einen Erlebnishunger, der einen unkontrolliert antreibt und in Konflikte verstrickt. Auch der Kampfgeist kann emotional aufgeheizt werden, wenn der richtige Funke anzündet.


    3.Stufe – psychische Kraft, Euphorie, Durchsetzung.


    Erst auf der Mentalebene erfahren wir das Quadrat als Energie – Spannung. Es bringt meistens Bewusstseinsprozesse hervor. Wir lernen, auf der Denkebene mit Konflikten umzugehen. Meistens geht es um eine Gegenüberstellung der Polaritätskräfte, die intelligent erfasst werden. Das gehört mehr zum Denken und nicht zum Fühlen. Die Auseinandersetzung ist dann eine notwendige Folge, vor allem, wenn man sich im Denkbereich mit bestehenden Problemen näher befasst. Man möchte wissen, weshalb und warum etwas nicht in Ordnung ist. Man sucht Wege zu finden, um aus den Konflikt herauszukommen. Weist das Horoskop mehrere Quadrate auf, kann daraus auch eine gewisse Freude am Konflikt entstehen. Solche Menschen können oft nur aus einer Konfliktsituation heraus etwas gewinnen. Sie schaffen sich immer wieder Konflikte, weil sie denken, es läuft sonst nichts. Sie kommen durch den Widerstand erst zu einer echten Auseinandersetzung. Wer kein Quadrat im Horoskop hat, dem fehlt diese Kraft, er scheut dann Auseinandersetzung und Konflikte.


    4.Stufe – Intelligenter Einsatz der Energie, Zielverwirklichung.


    Sind die Energien des Quadrats transformiert, ist der Mensch frei vom triebhaften ungesteuerten Aktivitätsdrang. Energie wird nicht vergeudet, sondern intelligent eingesetzt, um Ziele zu erreichen und etwas zustande zu bringen, was vorher nicht gewesen ist. Man will Lösungen für bestimmte Probleme finden und mit alten Zustanden aufräumen, man setzt Dinge in Bewegung, etwas für die Verbesserung zu tun, man scheut keine Mühe Schwierigkeiten zu beseitigen. Der ökonomische und intelligente Einsatz der Energie erreicht auch immer etwas. Es gehört zum mentalen Unternehmergeist, mentale Energie zur Verfügung zu haben. Das Quadrat gibt eine energiegeladene Denkkraft und überzeugt auch Andersdenkende.
     
  4. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Das Quincunx.


    Der Quincunx – Aspekt ist wie das Halbsextil ein Denkaspekt und hat auch die Dreidimensionalität in sich. Bei den grünen Aspekten kommt es auch auf das Niveau des Bewusstseins an oder auf die Umgebung, in der man sich gerade bewegt. Es sind Bewusstseinsvorgänge, die irgendwo hinstreben. Es ist das lange ausgedehnte Streben, das Ausgreifen und Sehnen des Bewusstseins nach unbekannten Wegen, das Warten auf irgendetwas. Das sind sowohl Gefühl als auch Denkprozess, die irgendwelche Resultate erarbeiten wollen. Erst wenn sich der lange grüne Aspekt für ein Ziel entscheidet, wird er zum willensbildenden Faktor.


    Hier ist ein Bemühen unseres Bewusstseins, sich auszudehnen und an ein Ziel zu kommen, irgendeine Erkenntnis oder Erfahrung anzustreben. Wenn man einen Denkprozess mit dem Bewusstsein durchschreitet und ein Denkziel bekommt, heißt das Schlussfolgerung. Das ist eine mögliche Form des langen grünen Aspekts, Erkenntnisse zu erlangen. Sehnen wir uns im Herbst nach dem Frühling, dann ist es auch der Quincunx – Aspekt, der eine Sehnsucht hervorruft, und auch das ist ein Prozess. Streben wir im Bewusstsein nach etwas, was noch nicht da ist und wir warten darauf mit allen Gefühlen bis es eintritt, um es dann genießen zu können, dann ist es der lange grüne Aspekt, der diesen Prozess in uns bewirkt.


    Während wir im Denken versuchen, zu einer Entscheidung zu kommen, müssen wir uns durch verschiedene Erkenntnisprozesse durcharbeiten, auch Erfahrungen machen, bis wir uns entscheiden können. In diesem Sinne ist das Quincunx ein willensbildender und somit ein wichtiger Aspekt, denn die Willensbildung ist ein sehr wesentlicher Vorgang. Er macht den Menschen stark, auch ein saturnischer Aspekt. Wie oft müssen wir uns auf die vielen Möglichkeiten, die wir uns ausgedacht haben, verzichten, um unsere Kräfte auf ein einziges Ziel zu konzentrieren? Von der reinen Instinktebene bis hinauf zu den geistigen Vorgängen sind diese beiden grünen Aspekte wirksam. Anhand des Quincunx – Aspektes wird die bewusstseinsbildende Qualität des ihm entsprechenden veränderlichen Kreuzes sichtbar.


    Als „großer Denkschritt“ kommt eine Qualität in das bisherige Weltbild. Dieses ist bislang bestimmt durch Polaritäten (kardinale Energie, fix passive Substanz), die alleinige Wahrnehmung von schwarz/weiß/gut/böse etc. Mit der Erfahrung der Relativität der Werte ist durch die Entwicklung des psychologischen Denkens seit Beginn des 20. Jahrhunderts und der Formulierung der Relativitätstheorie durch Albert Einstein eine neue Denkdimension in der Menschheit entwickelt worden. Diese Tatsache macht auch verständlich, warum Ptolemäus die grünen Aspekte noch nicht definiert hat, obschon er sie in der Tetrabiblos besonders erwähnte. Im Quincunx wird diese neue Qualität erfahrbar. Ihm genügen die alten Schwarz – Weiß – Kategorien nicht mehr, er stellt eine dritte Dimension dar, eine Neutralisierung oder eine Erhöhung der Gegensätze.


    Obwohl Menschen mit Quincunxaspekten in allen Dingen nach Kausalitäten und Ursachen forschen, suchen sie auch nach Finalitäten, das heißt, sie suchen die Richtung und den Sinn von Entwicklungen zu erkennen. Der Quincunxaspekt ist ein langer Denkprozess, mit dem man erkennen kann, wohin man geht. Betrachtet man die Position des Quincunx )150°) in der Farbtafel „die sieben Hauptaspekte“ zwischen dem jupiterhaften Trigon und dem harten, spannungsgeladenen Oppositionsaspekt (180°), so entspricht er der weichen Seite des Saturns, also der Bereitschaft Dinge, Begebenheiten und Informationen aufzunehmen, zu pflegen und an einer langwierigen Entwicklung interessiert zu sein. Gleichzeitig will der Quincunxaspekt der Forderung Jupiters, der in der „Regenten Manier“ die Frage nach dem Sinn, Zusammenhang und Perspektive stellt, nachgehen. So wird die Qualität des Quincunx als Sehnsuchts- und Suchaspekt deutlich und seine willensbildende Funktion. Man hat eine Vision, häufig nur eine Projektion, versucht diese zu realisieren, wird sich aber bald bewusst, dass das Ziel nur auf dem langen Wege zu erreichen ist.


    Man muss seinen Willen entwickeln, wenn man nicht auf halben Wege aufgeben will. Das Wünschen und Sehnen sollte dem Bemühen um eigene Denkresultate weichen. Dann wirkt der Aspekt willensbildend. So entstehen Entwicklungsprozesse, die die ganze Persönlichkeit transformieren können.


    1.Stufe – Unsicherheit, Umherschweifen, Projektionen.


    Auf der physischen Ebene der ersten Stufe stellt sich der 150° Winkel als ein Unsicherheitsfaktor dar, weil das Denken in dieser Aspektverbindung physisch nicht leicht verwirklicht werden kann. Wie oft lassen Menschen mit vielen grünen Aspekten die ihnen aufgetragene Arbeit einfach liegen, schieben sich vor sich her, warten auf bessere Zeiten. Auf der physischen wie auf der Gefühlsebene erzeugt das Quincunx abschweifendes Denken, verschwommene Ziele, Illusionen, Projektionen, Luftschlösser. Dadurch verzögert es und irritiert die Verwirklichungsgabe. Dinge die man in Angriff nehmen will, schiebt man immer wieder hinaus und stellt sie erst nach langem Zögern und Grübeln fertig. Häufig es, sich ein Ziel, eine Gegend oder einen Zustand sich einfach vorzustellen. Die Vorstellung ist wichtig, aber das Ziel erreichen muss man das Ziel nicht unbedingt. Man schwelgt gerne in seinen Gedanken und in seiner Phantasie und oft befriedigt ihn schon das. Ohne zu wissen, was man konkret tun soll, hat man das unbestimmte Gefühl, zu etwas Besseres geboren worden zu sein. Man lässt sich beeinflussen, tut meistens nur das, was andere von uns erwarten, unterwirft sich gerne einem stärkeren Willen, wenigstens bis man weiß was man wirklich will. Wir erfahren diese Qualität als Suchende, die durch unbestimmte Sehnsüchte getrieben werden.


    2. Stufe – Sehnsucht, Zweifel, leicht irritierbar.


    Auf der psychischen Ebene der zweiten Stufe wirkt sich das Quincunx als Sehnsuchtsaspekt aus, wie ihn Thomas Ring in seinen Büchern beschreibt. Es handelt sich um ein Gefühl, welches mit seiner ganzen Wunschkraft auf einen unbestimmten Zustand hintendiert, das eigentliche Ziel aber nicht richtig anpeilen kann. Entweder greift man zu kurz, oder, wenn die Sehnsucht überwuchert zu weit. Es ist dieses Ausgreifen nach irgendetwas aus einer unklaren Sehnsucht heraus.


    Auf der zweiten Stufe finden wir uns in der Zweifelphase. Obwohl wir uns anfangs in unseren Träumen und Projektionen recht wohl fühlen, ergreift uns dennoch mit der Zeit ein nagender Zweifel, ob alles richtig ist, wie es läuft. Wir fangen nun an zu denken, fragen und zu philosophieren. Ein geradezu faustisches Ringen beginnt, mit all den Zweifeln und den dazugehörigen Glaubenskrisen. Die Wahrheit hat so viele Gesichter, wir sehen so viele Möglichkeiten und verlieren uns im Relativen. Wir können uns für nichts entscheiden, was von geringerem Wert ist als das Beste und Schönste, das wir uns vorstellen können und geraten in eine intensive Entscheidungskrise.


    3. Stufe – Entscheidungskrisen, Willensbildung.


    Auf der Mentalebene der dritten Denkstufe wirkt der lange grüne Denkaspekt besonders bewusstseinsbildend. Er setzt ununterbrochen Denkprozesse in Gang. Eine Auswahl zu treffen, verlangt Unterscheidungsfähigkeit. Deshalb ist das Aneignen dieser Fähigkeit erstrebenswert, was jeder Mensch entwickeln sollte. Sie ist die wichtigste Funktion des Denkens, wie auch der ganzen Intelligenzentwicklung. Der große Denkschritt des Quincunxaspektes sammelt aus vielen Erfahrungen das Wesentliche heraus. Erst wenn der Mensch durch Entscheidungskrisen gegangen ist, und sich intensiv mit vorhandenen Konflikten auseinandergesetzt hat, kann er eine Wahl treffen und das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden. Was dann geschieht, ist sehr interessant. Entscheidungen trifft man erst in dem Augenblick, wenn der Wille aktiviert wird. Die Willensfunktion beim Quincunxaspekt auf der Mentalebene, ist dasjenige Element, das eine Auswahl trifft und sich für das entscheidet, was für die eigene Entwicklung wichtig ist.


    Alles andere wird zurückgestoßen und schließlich ausgeschieden. Aber auch hier gibt es gefährliche Klippen. Wenn wir uns diesem mehrstufigen Entwicklungsprozess nicht unterziehen, uns nicht für die Gesetzmäßigkeiten inneren Wachstums entscheiden, kann uns ein langer grüner Aspekt durch ein der Planetenqualität entsprechendes Geschehnis die Entscheidung abnehmen. In der modernen astrologischen Literatur wird der Quincunxaspekt auch „der Fingerzeig Gottes“ genannt, und oft hat er schon Unsicherheiten oder Launen, harte Schicksalsschläge eingebracht. Es ist empfehlenswert, sich frühzeitig auf die Entwicklungsqualität des Quincunxaspektes einzustellen und sich bei Alterspunktaspekten darauf vorzubereiten.


    4 .Stufe – Kreativität, Lösungen im Sinnenzusammenhang finden.


    Der transformierte Quincunxaspekt bedeutet die Fähigkeit, selbstständige Denkprozesse zu führen und kreative, einfallsreiche Lösungen zu finden. Auf dieser Stufe sind wir flexibel und autonom zugleich. Wir erkennen, dass es an uns selbst liegt, ob wir ans Ziel kommen oder nicht. Jetzt können wir uns auf ein Ding, auf eine Angelegenheit beschränken, auch wenn dies eine Minderung unserer Freiheit, unserer Phantasie oder idealen Vorstellung bedeuten sollte. Hier wird der lange grüne Aspekt zum Willensaspekt. Mit erhöhter Konzentration wird das Denken an einem bestimmten Punkt entlanggeführt, holt alles zusammen, was dazugehört und rundet das Bild ab. Es ist ein neuer, auf Synthese ausgerichteter Denkvorgang, wo das angehäufte Wissen sowohl im Detail wie auch im Zusammenhang Resultate abwirft. Über einen langen, beschwerlichen Weg kommen wir doch vorwärts. Daher nennen wir diesen Aspekt auch Entwicklungsaspekt.
     
  5. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Die Opposition.


    Auf der Aspekttafel von Ptolemäus führt die Opposition zu einem Punkt, wo die beiden Saturnzeichen Steinbock und Wassermann gewissermaßen den Aspekt einklemmen. Links und rechts steht Saturn, der signalisiert Härte, Kälte, Stillstand, Kristallisation. Das ist auch der Grund, weswegen diese roten Aspekte, wie auch das Quadrat, das eine marsische Note in sich trägt, in der traditionellen Astrologie als negativ bezeichnet wurden. Wer leidet schon freiwillig? Wer strengt sich schon übermäßig an, wenn es auch anders geht? Unser Widerstand gegen Bemühungen, gegen Arbeit und Anstrengungen ist das Problem, wenn wir mit diesen Aspekten in Schwierigkeiten geraden. Sehr oft kompensieren wir die daraus entstehenden Schuldgefühle in einem hektischen, sinnlosen Tätigkeitsdrang. Wir flüchten uns in die Arbeit, verfallen gewissermaßen blind der dynamischen Energie roter Aspekte, treiben Raubbau an unseren Kräften, ohne befriedigende Resultate zu erzielen. Weil wir unkontrolliert und voreilig handeln, machen wir leicht Fehler, die auf uns zurückfallen und für die wir zur Rechenschaft gezogen werden.


    Obwohl die Opposition Stillstand bedeutet und die Lebensfunktion auf ein Minimum herunterschraubt, ist das doch kein absoluter Nullzustand. Man ist auf Wartestation und bereitet sich auf einen neuen Zyklus vor: In der Natur sind es Eis und Schnee, die den Boden zudecken und auch beschützen. Das heißt, auch wenn Saturn kalt ist, so bedeutet er einen Schutz. Er ist eine starke Hülle und ist definitiv, da kommt nichts durch, da entsteht Blockade, Abwehr, Immunität. Warten gehört zum Saturn, er wurde schon immer mit der Zeit in Zusammenhang gebracht. Saturn, der Zeitmesser, der Kronos. Mit Saturn muss man Geduld haben, mit der Opposition ebenso. Rote Aspekte haben auch einen positiven Effekt bei den sogenannten „weichen Planeten“ Mond, Merkur, Jupiter und Neptun werden in ihrer Funktion positiv aktiviert. Sie lösen in uns und öfters auch in der Umwelt energetische Prozesse aus, die bedeutende Veränderungen in unseren Lebensgewohnheiten bewirken können


    1.Stufe – Blockierung, Fixiertheit, Verdrängung.


    Auf der physischen Ebene der ersten Stufe besteht eine echte Polarität. Die Opposition entsteht ja auch durch zwei Planeten, die sich gegenüberstehen. Wir zeichnen sie im Horoskop als roten Strich ein, sie ist eine Blockade auf der physischen – realen Erfahrungsebene, wirkt wie ein Sperraspekt und erzeugt ein Gefühl des Fixiertseins, des nicht Weiterkommens. Man fühlt sich wie an zwei Enden angenagelt, blockiert. Physisch kann das im Leben alle möglichen Auswirkungen haben, wie Sturheit, Fehlleistungen, falsche Einschätzungen. Man identifiziert sich leicht mit dem einen Pol, der andere wird verdrängt und als Feindbild gewertet. Die Polarität ruft zum Bekämpfen auf, wodurch die Energien in eine verkehrte Richtung gelenkt werden. Je nach Häuserachse entstehen Ängste, Abwehrhaltungen und Fanatismus, die gar nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun haben. Das Kämpfen gegen Windmühlen, gegen vermeintliche Feinde, die Verteidigung als Angriff. All das sind Fehlhaltungen einer nicht gelösten Opposition.


    2.Stufe – Polarisierung, Entweder- Oder Haltung.


    Auf der psychischen Ebene der zweiten Stufe ist die Polarisierung schon etwas schwankend, weil vom Gefühlselement das Bewegliche dazukommt. Der Mond ist wechselhaft und gilt als Wasserprinzip. Hier kommt es zum Hin- und Herpendeln, man schwankt von einem Pol zum anderen, wodurch die Polarität zur echten Dualität wird. Man wird das Opfer von der einen wie von der anderen Seite, je nachdem, welcher Planet stärker ist. Weil die Opposition durch das Zentrum geht, durch die Mitte, fühlen sich manche wie „durchbohrt“ und leiden unter Ängsten. Aber die Opposition beinhaltet als roter Aspekt eine Menge Energie, diese kann manchmal explosionsartig hervorbrechen und sowohl Unheil wie auch Schaffenskraft bewirken. Aber fast immer wird auf dieser Stufe die Energieentladung durch Angst hervorgerufen.


    3.Stufe – Kraftreserve, Antagonismus, Rückgrat.


    Erst auf der Mentalebene, der dritten Stufe, wird die Opposition als Energiequelle zu einem intensiven Denkkonflikt führen, indem man die Spannung, die man in sich fühlt, Herr werden möchte. Da kommt es zunächst zu einer Entweder - Oder – Haltung. Menschen mit starken Oppositionen argumentieren vielfach mit diesen Kategorien. Sie sind kompromisslos, entweder schwarz oder weiß, dazwischen gibt es nichts. Weil diese Spannung unerträglich und quälend sein kann, entwickelt sich daraus, vom mentalen Bewusstsein her ein Prozess des Suchens nach Befreiung von dieser Spannung bis hin zur Verdrängung. Wie bereits gesagt, ist die Opposition auch ein „Verdrängungsaspekt“. Vom Denken kann relativ leicht die Kraft des Blockierens, Fixierung und der Sperrung die quälende Situation ins Unterbewusstsein verdrängt und weggewischt werden. Erst wenn andere Elemente im Horoskop mitfunktionieren, wenn lange genug darüber nachgedacht wurde, oder die Opposition durch blaue oder grüne Aspekte aufgelöst wird, kommt die Erkenntnis, dass die Polaritäten im Leben nicht diese bekämpfenden Kräfte darstellen, sondern das sie ein Antagonismus sind.


    4.Stufe – Überwindung der Polarität, der Weg durch die Mitte.


    Die vierte Stufe der Transformation verlangt eine gewisse Loslösung von den Verhaftungen, Wünschen und Zwängen der drei Persönlichkeitsebenen. Die Aspektwirkung bezieht sich demnach auf überpersönliche Ziele und Aufgaben, die der Gemeinschaft dienen. Die Transformation der Opposition ist eine wirklich innere Kraftquelle. Sie verleiht dem Menschen Rückgrat, Festigung und eine stabile Haltung. Die Opposition geht nicht mehr durch das Wesenszentrum hindurch und verursacht keine Schmerzen und Ängste, sondern bekommt jetzt aus dem inneren Kern eine kraftvolle Energiezufuhr; Antagonismus, das Prinzip von Wirkung und Gegenwirkung, was so viel wie Widerstreit und unversöhnliche Gegensätzlichkeit bedeutet, wandelt sich jetzt in Ergänzung, der eine Pol braucht den anderen, und nur miteinander können sie in einer schöpferischen und konstruktiven Weise kraftvoll eingesetzt werden.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  6. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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  7. Arnold

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    Hallo ihr Lieben,

    Aus gegebenen Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass obiger Beitrag von mir in Zusammenarbeit mit der Redaktion der Zeitschrift "Astrolog" in den Heften 206 und 207 abgedruckt worden ist. Dabei sind einige Teile didaktisch von meiner verstorbenen Lehrerin Louise Huber eingefügt, welche mir seit nun über 13 Jahren erlaubt hat, ihre Beiträge in den Astrologieforen veröffentlichen zu dürfen. Somit verletzte ich keinerlei Urheberrechte, bin ja schließlich von diesem Verein! :)

    Alles liebe!

    Arnold
     
    Oceani und Steph hani gefällt das.
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