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Urvertrauen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Qilin, 9. Januar 2006.

  1. Qilin

    Qilin Guest

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    Hallo :)

    Urvertrauen ist für mich das Fundament des Menschens.

    Wer es nicht hat, bzw. wem es genommen wurde, wird bemüht sein (müssen), Ersatzmöglichkeiten zu finden für ein stabiles Grundgerüst.
    Ist Urvertrauen also, wenn nicht gegeben, erlernbar?
    Oder liegt es sogar in einem und schlummert nur? Wie kann man es dann wecken?
    Ist Urvertrauen generell eine nicht kaputtbare (ich liebe dieses Unwort :D) Kraft, die in uns verankert ist - egal, was geschieht oder ist es das erst ab einer gewissen Entwicklungsstufe?

    Ich bin heute neugierig: Wie sehen/sahen Eure Wege zum Urvertrauen aus?

    Liebe Grüße
    Qilin
     
  2. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Ja, ich glaube schon, dass sich Urvertrauen erlernen oder zurückerobern lässt. Da ich aber noch nie völlig ohne Vertrauen war, kann ich nicht für die mitreden, welche durch tiefe Schocks oder liebloses Aufwachsen im Vertauen verunsichert sind. Urvertrauen ist ein Vertrauen, welches tiefer geht, als das reine Vertrauen in Menschen und Lebensumstände. Es ist Gottvertrauen und Selbstvertrauen in einem. Das lässt sich durchaus üben...
    lg Kalihan
     
  3. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge
    hi qilin.

    mir war lange zeit gar nicht bewußt, dass es das ist was mir fehlt: urvertrauen. erst als ich es langsam zurückbekam wußte ich, dass es gefehlt hat.

    urvertrauen kann man mE verlieren und wie du schon schreibst, suchen wir dann ersatz ...

    erst wenn wir uns daran machen, unsere verletzungen zu heilen, dann kehrt auch das urvertrauen zu uns zurück ...
    mein weg war die liebe. durch die liebe bekam ich zugang zu dem wissen, zu mythen. ich habe sehr viel traumarbeit gemacht, schattenarbeit ... dann energiearbeit ... und immer wieder löste sich etwas in mir und konnte heilen. mit jeder erkenntnis, wer wir wirklich sind, wie die welt wirklich ist kehrte langsam auch das urvertrauen zurück.

    dazu allerdings mußte ich auch bereit sein, meinem "neuen" wissen und den erkenntnissen zu folgen, zu vertrauen. urvertrauen ist für mich heute nichts anderes wie gottvertrauen ...

    urvertrauen ist gleichzusetzen mit "ich werde immer genau das haben was ich brauche" "gott sorgt für mich" "das leben ist fülle" "wir sind alle eins" "es gibt nur die liebe" ...

    urvertrauen heißt für mich auch: "alles ist in seinem kern göttlich und somit gut. alles strebt auf heilung zu, auf ganzsein."

    und "es ist gut wie es ist" ...

    meines erachtens stellen wir das urvertrauen also durch erkenntnisse und wissen wieder her ...

    :)
     
  4. Achilleus

    Achilleus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. August 2005
    Beiträge:
    1.536
    Ort:
    Beautiful Switzerland
    Dem stimme ich zu. :)

    Ur-Vertrauen hat jeder in sich, aber man kann den Draht dazu verlieren. Das war bei mir einmal der Fall, als ich mich in einem extrem destabilisiertem psychischen Zustand befand. Suizidgedanken und/oder pulsierende und nicht aushaltbare panische Angstzustände.


    Findest du die Mitte, findest du das Ur-Vertrauen.

    Für mich bedeutet Ur-Vertrauen Flow.

    Achilleus
     
  5. Dhyana

    Dhyana Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    213
    Ort:
    France
    Vielleicht geht es darum, das Vertrauen in das Urvertrauen wiederzufinden.
    Dazu ist es notwendig, das starke Vertrauen in die Vernunft in Frage zu stellen.
    Rituale, Mantras und Meditation können helfen, unsere oft zwanghafte Verstrickung in unsere Vernunft und unseren Intellekt zu lockern. Ich meine, dass wenn erst mal diese starke Fixierung gebrochen ist, beginnt das "Urvertrauen" unseren Weg zu steuern.

    :) LG D
     
  6. HerrHundi

    HerrHundi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2005
    Beiträge:
    1.336
    Ort:
    Zwinger
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    Dann hast du aber ziemlich gute Arbeit geleistet. :D
    Das passt mir ganz und gar nicht auf dich... (wie du jetzt bist, bzw. ich den Eindruck von dir habe).


    Der Mensch kriegt alles kaputt... :lachen:

    Aber gut, das Konkrete kann man auch reparieren. :D
     
  7. Achilleus

    Achilleus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. August 2005
    Beiträge:
    1.536
    Ort:
    Beautiful Switzerland
    Ja, ich habe an mir gearbeitet. ;)

    Achilleus
     
  8. Regelwerk

    Regelwerk Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2006
    Beiträge:
    1.042
    Damit enthebst du dich aber deiner "göttlichen" Gabe, deine Welt selbst zu gestalten. Meiner Ansicht nach ist dieses Konstrukt nicht stabil, da es dem "Geist" "Gut" Aufzwängt, wo dieser nicht unbedingt "Gut" bewertet.
    Dieser Standpunkt vernachlässigt völlig die Schönheit und Komplexität des Prozesses etwas als Gut zu bewerten. Dazu gehört meiner Ansicht nach, selbst zu erschaffen, nicht zu erdulden.

    Ich denke nicht, daß du an allg. Konstruierbarkeit glaubst :
    Das bedeutet in diesem Punkt, daß alle Emotionen künstlich sind, wie auch die Assoziationen, sie existieren dann in einem Prozess, der etwas an die Ausbreitung einer Elektromagnetischen Welle erinnert. (Meiner Ansicht nach aber 3 Felder...aber jedem das seine)

    -> Urvertrauen : Konstruktion für mich...habs irgendwie gebastelt, ist stabil *G*
     
  9. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge
    nein. wieso ?

    ich gestalte sogar sehr effektiv mit diesem "konstrukt" ;) ...

    sag mir, warum du das so empfindest ?

    ich spreche nicht vom "geist" sondern vom "bewußtsein" und dieses bewußtsein ist das was wir schlechthin als "gut" bezeichnen würden ... es bewertet nicht, dass ist völlig korrekt, doch das es selbst nicht bewertet heißt doch nicht gleichzeitig, dass es selbst keine qualität hat ???

    nein, denn sieh mal, was ich beschrieb ist doch nur die "substanz" sozusagen mit der ich arbeite ... wie willst du schaffen, wenn du nichts hast auf das du bauen kannst ? dieses urvertrauen heißt nicht ,die hände in den schoß legen und nichts mehr tun, sondern es ist das berühmte nicht-handeln, dass aus sich selbst heraus handelt ...

    ich sehe es genau umgekehrt irgendwie - erst wenn du weißt, wie die welt funktioniert, wie sie aufgebaut ist, woraus sie besteht, wer du bist - erst dann kannst du erschaffen und mußt nicht mehr erdulden ...

    kannst du mir das bitte noch in anderen worten erklären ? das sagt mir gar nichts...

    weil du nicht weißt, wie die welt wirklich funktioniert ;) ... wenn du dir was bastelst re-agiert die welt auf dein gebasteltes als etwas gebasteltes ... wenn du im urvertrauen bist - also als ein SEIN - dann re-agiert die welt auf dich dem entsprechend. die "welt" ist unser spiegel ... es geht um wahrheit. immer. und die umwelt zeigt dir sehr genau, ob du wahr bist, oder nicht. die welt um dich rum ist unbetrügbar.

    denn wir sind alle eins - wir alle sind nur ein einziges bewußtsein - so als ob wir alle zusammen ein mensch wären (nur das dieser mensch ein übermensch wäre - also alle qualitäten in sich vereint) - d.h. jeder weiß immer alles von jedem - es gibt da kein versteck.

    daraus ergibt sich "wahrheit" ;)
     
  10. Regelwerk

    Regelwerk Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2006
    Beiträge:
    1.042
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    Das baut sich zu einer heftigen Diskussion aus...

    Ich hab sicher schon mal erwähnt, daß ich "Wahrheit" nur bis zu meiner Nasenspitze für Gültig halte, dahinter wird es zur Schablone...egal wie die Welt darauf reagiert, selbst wenn jeder Ankommt...er wäre jetzt erleuchtet ist es doch nur eine Konstruktion für mich.

    Was den Spiegel der Welt angeht : Wenn, dann nicht 1:1.

    Verm. verstehe ich das falsch ?
    Ich habe deine Aussage so interpretiert, daß du alles in Gottes Hände legst und schläfst...*G*

    Häääää ? Also Bewußtsein ist schon das richtige Wort (hoffe ich, sonst sage ich Csys).
    Aber den Rest der Aussage kann ich nur ungenügend Entschlüsseln.
    Soweit wie ich das Verstehe, sitzen wir an folgender Stelle fest :
    -> Geist.Attribut:="Gut"
    -> Geist.Assoziation(x):="Gut"

    Du hast das erste Verstanden, ich meinte das 2.
    Ich denke damit versteht man meins besser.
    (Deutsch : Aufgezwungene Meinung was Gut ist)

    Ok, also sowas wie Basisknoten(~Grundentscheidungen, aber für alle Prozesse/SRS)
    Allerdings würde ich das nicht Äquivalent mit Urvertrauen sehen.
    Ach ja : Basisknoten stehen meiner Meinung nach im Nichts (keine Begründungen mehr, da Wahl), Ausdruck des meine Wahrheit endet an der "Nasenspitze". (Muß mich selbst oft dran erinnern, nicht so...)

    Das hatte ich hinzugefügt für den Fall, daß du die Hände in den Schoß legst.

    Das bedeutet nichts weiter, als daß du alle Emotionen/Assoziationen ändern kannst, und zwar ohne "gewisse" Beschränkungen. Es geht also weder in die Richtung des "Lichts" noch der "Dunkelheit" weil diese Werte bei mir nicht vorhanden sind. (nicht an dich direkt, an die Leute die das so erzählen)
    Dem Fallen natürlich so Sachen wie die Liebe in die Hände, die für mich eine Konstruktion darstellt, übrigens eine Hochgeschätzte an der ich viel arbeite.
    Die Dinge verlieren hier ihre "Überwältigende" Wahrheit und werden zur Illusion.
    Mein Urvertrauen ist dann Formulierbar als Einschätzung meiner selbst als ein Bild im R^n als eine Möglichkeit. (R^n wegen der unbegrenzten möglichen Überzeiten(nur für mich, für euch ist das Schablone!)). Für ein angenehmes emotionales Umfeld muß ich aber unabhängig davon sorgen.

    Ist sicher nicht jedermans Sache mit so vielen Illusionen Rumzuspielen, ich hab da wohl Glück(*G*), daß ich in dieser Welt Interessen stabilisieren kann.
     
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