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Umverteilung?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Teigabid, 2. November 2008.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.071
    Ort:
    burgenland.at
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    Warum zahlen wir Steuer? Dieses Thema wurde im Leitartikel der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „News“ angesprochen. Nicht zuletzt darum, weil doch diese daraus gesammelten Mittel in letzter Zeit dafür benutzt werden, um einer Fluglinie, den Banken und wer weiß noch wem alles, zu helfen.

    Nicht anders ist etwa dazu die Entwicklung in der USA vor den Wahlen zu beobachten.
    Darum darf man wohl verwundert sein, dass sich beide Kandidaten mit Nachdruck für eine Abkehr vom Sozialismus ausgesprochen haben, der in Amerika gleichgesetzt wird mit einer Politik gleich einem kommunistischen Regimes.

    Was passiert aber nun in der heutigen Zeit mit diesen Steuermitteln wirklich?
    Gleicht das nicht aufs Haar jenen Vorbildern die wir aus alten Tagen als Raubrittertum kennen, wo sich in scheinbar kleinen elitären Gruppierungen Spielchen ereignen, die nach den Grundsätzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung einmal positive und dann wieder negative Auswirkungen im Umgang mit Geld zeigen können?

    Dabei bleibt aber der Gebende sonderbarer Weise auf der Strecke. Er lässt sich das Mitspracherecht abknöpfen, und verliert damit sogar den eigenen unmittelbaren direkten Bezug zu diesen Werten. Da ist noch keine Rede davon, dass hier Mitglieder der Menschheit im einen Staat das bekommen, was ihnen im Rahmen der Möglichkeiten der Chancengleichheit vom Beginn weg verwehrt worden ist. Ja nicht einmal eine allgemeine Grundbedingung ist damit geschaffen, um jene Werte zu sichern, wie etwa der Ausbau des Straßen- und Schienenweges, oder die Absicherung des Lebensabends.

    Ist das nun die neueste „Mode“, einem Verlierer, das zu geben, was er gerade eben durch übermäßige Leichtgläubigkeit und Leichtsinn verschleudert hat? Da fragt man sich doch, was man hier erwarten möchte. Bin da gar nicht so sehr in den Reihen der Kritiker, die meinen es müsse eine Reduzierung der dabei gehandhabten Prämien und Bezüge der Manager stattfinden, sollen sie haben, wenn sie sich das verdienen. Hier geht es doch in erster Linie darum, wohin die gesammelten Steuermittel in ihrer Gesamtheit fliesen?

    Am Ende wird darauf hingewiesen, in absehbarer Zeit, muss damit gerechnet werden,
    dass die Grenze für das Budgetdefizit von 3% in den kommenden Jahren nicht aufrecht erhalten werden kann. Vom Abbau bestehender Staatsverschuldung im Sinne eines ordentlichen Haushaltes kann da sowieso noch lange nicht gesprochen werden, das ist in diesem Zusammenhang Utopie, daran mussten wir uns schon gewöhnen.

    Es sieht so aus, als fahre die Karre in die falsche Richtung!

    Den einzigen positiven Aspekt, den man aus meiner Sicht dieser Entwicklung abgewinnen könnte, das wäre dieses Nahverhältnis von Wirtschaft und Staat, der es möglich macht, auf Bedürfnisse der Menschen und allgemeine Erfordernisse rascher eingehen zu können.
    Ohne dabei von irgendwelchen europäischen Machtblöcken oder Lobbys, wie etwa einer Waffenindustrie, direkt abhängig zu sein.

    Seltsam. Genau diese Möglichkeit lässt man aber ungenutzt verstreichen.

    So als wolle man die jeweilige Bevölkerung für ihre gezeigte Meinung bestrafen,
    wie es sich etwa bei der europäischen Verfassungsabstimmung gezeigt hatte,
    in den Ländern Holland, Frankreich oder Irland – als Beispiel.

    Wenn es den Menschen generell schlechter geht, dann werden sie schon zusammenrücken!


    und ein :jump1:

     
  2. WTweety

    WTweety Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2008
    Beiträge:
    3.558
    Ort:
    Magdeburg
    Die Karre fährt schon lange in der falschen Richtung nur niemand hat es gemerkt.
    Man sollte schon alles dabei betrachten.
    Arbeiter die ihre Arbeit verloren wurden auch schon immer als Sozialschmarotzet betittelt, nur niemand hat sich gewehrt.
    Es wird schon immer dafür gezahlt das Arbeitslose in den Betrieben und im Handel eingestellt werden ABM und ESF Maßnahmen waren schon immer Steuergelder. Die 1,- € Jobs sind Steuergelder, wobei der größte Teil auch wieder an die Betriebe oder auch Maßnahmeeinrichtungen fließt. Das die Leute da in H.IV kaum Leben können interessiert doch keinen. Kindergeld wir frech fröhlich frei gleich mal wieder mit reingerechnet, der super Reiche bekommt es extra oben drauf.
     
  3. eva07

    eva07 Neues Mitglied

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    WIEN
    =Teigabid;1701231]

    Betr. Österreich

    Noch dazu hat man beim offiziellen Kassasturz einen Schuldenberg festgestellt. Vorher aber hat es geheißen, dass Österreich Reserven hat und gut dasteht.

    Dann frage ich mich nur, woher sie die Milliarden für die Banken hernehmen, wenn der Staat angeblich verschuldet ist. Oder hab ich etwas falsch verstanden? Auch ziehen sie in Betracht, die AUA zu verstaatlichen, dh. sie zu kaufen oder zumindest zu beteiligen.

    Verzeih, wenn ich mich mit finanziellen Dingen nicht so gut auskenne, doch hoffe ich, dass mich jemand aufklären kann. Einiges kommt mir nämlich "spanisch" vor.

    So hat man den Pensionisten erst nach ca. 2 Jahrzehnten ein paar Euro im Monat mehr zugestanden. Da denkt man doch automatisch:"Aha, für die Banken und Fluglinie haben sie das Geld, doch die Bevölkerung bleibt auf der Strecke."

    Wo stecken die Reserven des Staates? Wieso bekommt das Volk nichts davon? Den Banken wird es sogar angeboten, obwohl es nur die wenigsten notwendig haben.

    Die Politiker schanzen sich selbst immer höhere Gehälter zu und die Kleinverdiener werden ausgenützt und bleiben auf der Strecke. Das scheint die moderne Sklaverei zu sein.

    Im ORF werden viele runde Tische serviert, doch ohne Essen. Nach all den Diskussionen ist man nachher nicht gescheiter als vorher. Das ist die reinste Augenauswischerei. Das Volk wird wirklich für blöd gehalten und man macht mit ihm, was man will.

    Während sich die Sklaven plagen, lachen sich die Politiker und Manager ins Fäustchen, sprechen von Verzicht, den sie niemals halten. Lügen, nichts wie Lügen! Es ist zum Verzweifeln.

    Während sich Rentner keine Heizung mehr leisten können, werden die Banken mit unserem Geld großzügig unterstützt. Und dann getrauen sie sich noch zu sagen, dass das zum Wohle der Bevölkerung geschehe.

    Und jetzt haben wir wieder die alte Koalition, die nichts wert war und auch so bleiben wird. Es sind doch dieselben Menschen mit ihren karierten Meinungen. Warum sollten sie sich über Nacht in ein himmelblaues Bett verwandeln? Sie haben doch gar nicht die Absicht. Obwohl durch die letzte Wahl geschwächt, hängen sie am Futternapf der Macht und des Geldes wie gierige Zeloten.

    Wenn ich Unrecht habe, verbessert mich bitte! Diese Kritik würde ich gern hören. Ansonsten bleiben mir nämlich meine Frustrationen in bezug auf unsere rot-schwarzen Politiker erhalten. Umverteilung? Ja, in ihre eigenen Taschen.

    Und die vom Profit abhängigen Finanzberater? Denen kann man doch nichts mehr glauben. Finanzberatung vom AWD - sehr viele Gutgläubige haben dadurch ihr geglaubt gut angelegtes Geld verloren. Das habe ich aus einer Fernsehsendung erfahren.

    Ich glaube fast, dass diese Krisen absichtlich erzeugt wurden und in bestimmten Gremien weiß man das auch. Es gibt immer Gewinner und Verlierer.
    Die Verlierer sind wieder einmal die Rechtlosen, das arme Volk.
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    3. November 2006
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    hei WTweety

    Das Sahnehäubchen oben drauf, das stört mich nicht.
    Unten bekommt man weniger als oben, daran habe ich mich auch gewöhnt.
    Ich bin doch sooo ein Gewohnheitstier.

    Je enger das Korsett geschnürt, umso mehr bin ich nicht nur verknüpft,
    sondern ganz fest verbunden mit solchen Lebensbedingung.

    Worauf ich hier aber gezielt hindeuten möchte, das ist diese technische Abwicklung.
    Dabei ist es mir passiert, und ich nannte das ein „Bestrafen“.
    So ist das natürlich nicht zu verstehen, sondern es handelt sich dabei um Belastungen für die Bevölkerung.
    So heißt die wirklich Bezeichnung dafür.

    Wenn ich mir die Situation vor Augen halte, denke ich mir oft, was macht den Unterschied, zwischen einer Staatenorganisation wie in Amerika, und der gleiche Versuch auf europäischen Boden? Da fallen immer zuerst die expandierenden Grenzen in der amerikanischen Variante auf, die eine europäische Gemeinschaft nicht kennen will. In dieses Fahrwasser tendieren dann auch Ursache und Wirkung solcher Entwicklungen in der Praxis. Ja, aber dann komme ich immer wieder auf den Punkt, wo ich erstaunt festhalte, dass es in Europa einige „neutrale“ Staaten gibt, die in einer solchen Gemeinschaft einen ganz eigenen charakterlichen Zug vermitteln, der in jeder anderen Staatenorganisation vermisst wird. Das ist in den Varianten der Strategiespielchen aber ein unwillkommenes Hindernis, statt als Möglichkeit zur Entfaltung eben dieses neutralen Elementes erkannt zu werden.

    Was will ich damit sagen? Bin ich ein ewiger Verhinderer, gegen den Fortschritt?

    Nein. Ganz im Gegenteil. Hier geht es in die Richtung der funktionellen Demokratie. In einem neutralen Staat viel stärker ausgeprägt, als sonst irgendwo. Oder wenn Du so willst, gehen die demokratischen Grundsätze in den Staaten verloren, dann besteht in den neutralen Staaten am ehesten die Chance, dass sie noch vorhanden ist.

    Wie stark in diesen Regionen jedoch der Gegenwind ist, erkennen wir daran, dass es keinerlei bündnisbildende Organisationen innerhalb der EU gibt auf der Basis der Neutralität. Gewiss, einzelne Staaten heben ihre „Besonderheit“ hervor, Großbritannien möchte immer ein Bein in der Tür Amerikas stehend wissen, und die Schweiz ist nicht mehr klein und kann allein. Aber diese Betonung der Neutralität in Summe fehlt.

    Diesen Trend zur Entmündigung der Demokratie, den sehe ich in den jüngsten gezeigten Maßnahmen von den Regierungen in Europa bestätigt. Oder noch verstärkt angewendet.

    Ich weiß ja nicht, was alles in Deinem Land dazu so geboten wurde, dazu bin ich zuwenig informiert, das gebe ich gerne zu. Jedoch unsere Politiker, unsere Ex-Politiker und die sogenannten Verfassungs-Experten, haben sich in der Frage Europa-Verfassung mit falschen Erklärungen, Lügen und heuchlerischen Formulierungen gegenseitig überboten.

    Wie dünn dort oben die Luft geworden ist, lässt sich an einem Satz ablesen,
    der im Rahmen einer angedeuteten Diskussion gesagt wurde:

    „Wer glaubt denn, dass sich die EU nach dem Willen eines kleinen Landes richten wird?“

    Da drängt sich doch die Frage auf, ob dieser Vertreter des Volkes zwar die Orientierungen von Union und Sozialdemokratie gelten lässt, aber neutrale Staaten mit verfassungsrechtlicher Struktur für ihn keine gemeinsame Interessen beinhalten?
    Ich würde mich freuen davon berichten zu können, er ist damit auf gedämpften aber massiven Widerstand gestoßen mit dieser Erklärung.
    Aber leider ist das kein Einzelfall mehr.

    Paralysiert? Unter persönlichen Druck? Oder ist es nur der „Zeitgeist“?


    und ein :weihna2
     
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