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Über die Falschheit der Newton'schen Mechanik

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von DUCKFACE, 18. März 2013.

  1. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

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    Hallo!

    Hiermit möchte ich meine Meinung bezüglich der Newton'schen Mechanik kundtun, die etwa 200 Jahre lang das physikalische Weltbild dominierte und der relativistischen Physik vorausging.

    Integraler Bestandteil der Newton'schen Mechanik ist das klassische Additionstheorem, das auch als Galilei-Transformation bekannt ist. Selbiges besagt, dass Relativgeschwindigkeiten addiert bzw. subtrahiert werden müssen. Mathematisch formuliert bedeutet dies:

    Vrel = v1 + v2 respektive Vrel = v1 - v2

    Das klassische Additionstheorem impliziert die reale Existenz ruhender elektromagnetischer Wellen, was einem elektromagnetischen Felde bzw. einem Lichtfelde gleichzusetzen ist. Gemäß der Maxwell'schen Theorie kann ein solches jedoch unter keinen Umständen existieren.

    Beweis:

    Wir befinden uns auf einem Lichtstrahl und reiten auf diesem mit 300 000km/s durch den Kosmos. Verfolgt werden wir dabei von einem zweiten Lichtstrahl, der sich ebenfalls mit 300 000km/s fortbewegt. Mit welcher Geschwindigkeit erreicht uns jenes Lichtsignal? Das klassische Additionstheorem erteilt uns die Antwort:

    Vrel = 300 000km/s - 300 000km/s
    = 0km/s

    Aus unserer Perspektive ruht der uns nachfolgende Lichtstrahl relativ zu uns, womit wir ruhende Lichtbündel vorfänden.

    Alles Liebe

    Duckface
     
  2. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.846
    Ort:
    hear(hier)
    ganz falsch kann se nicht sein #die waage ist immer noch so gnadenlos wie eh und jeh:)
     
  3. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Meine Ansicht/Informationen:

    Stellen wir uns einen Neutronenstern vor, der ein hochintensives Gravitationsfeld induziert. Platzieren wir nun einen zur Hälfte mit Wasser gefüllten Eimer auf jenem Stern, so werden wir beobachten, wie sich die Wasseroberfläche infolge der enormen Schwerkraft nach "unten" verkrümmt.

    Nun denken wir uns einen Menschen, der einen halb mit Wasser gefüllten Eimer in der Hand hält. Plötzlich beginnt die Person, selbigen vertikal oder horizontal umherzuschleudern, so dass sich die Wasseroberfläche aufgrund der durch den Beschleunigungsvorgang entstehenden Trägheitskräfte zu einem Paraboloid verändert.

    Während ersteres einen Gravitationseffekt darstellt, handelt es sich bei letzterem um einen Beschleunigungseffekt. Das Gewicht einer Masse ist die Folge von Gravitation. Die Trägheit stellt einen Widerstand eines Objektes gegen einen Beschleunigungsprozess dar. Die schwere Masse und die träge Masse sind gleichwertig. Wie erklärt man diese Äquivalenz mit der Newton'schen Mechanik?
     
  4. Sayalla

    Sayalla Guest

    Gar nicht. Und ja, das ist wirklich lustig...
    womöglich schlägt man dir ein Physikstipendium vor. :)
     
  5. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    Die newtonsche Mechanik ist streng genommen falsch. Aber in den Bereich der Gravitationskraft und mit den Geschwindigkeiten, die wir gewohnt sind, stellt sie eine sehr gute Näherung dar. Wenn man die Gesetze der ART im Grenzfall kleiner Geschwindigkeiten und "schwacher" Gravitationsfelder anschaut, kommt die newtonsche Mechanik heraus. Die Mühe, alles nach ART zu rechnen, lohnt sich oft nicht. Daher wird die newtonsche Mechanik immernoch angewendet.

    Ebenso verhält es sich mit der Quantenmechanik. Betrachtet man diese für größere Skalen, kommt ebenfalls wieder die newtonsche Mechanik raus. Man kann z.B. das Sonnensystem auch quantenmechanisch berechnen. Das Ergebnis wäre genau das gleiche wie es mit der newtonschen Mechanik ist - plus minus einer Unsicherheit von ein paar Atomdurchmessern vielleicht, die hier wirklich irrelevant ist. Die Mühe lohnt sich hier nicht.
     
  6. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    5.128
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    Bad Ischl, St. Florian, Grundlsee
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    ich finde es gut wenn Physik als wirklich relativ entlarvt wird, und nicht nur als Theorie relativ ist, denn es geht darum anzuerkennen, dass Paralleluniversen sich augenblicklich etwas schenken können, und die Physik ist nur die Geburtsstätte der Metaphysik und ihre Transmutationen und Transvalorationen, dazu müssten die Wissenschafter aber ihre Sinnlichkeit überwinden, und zur Übersinnlichkeit gelangen, dazu braucht man die Elektronen entlang der Wirbelsäule hinaufgeleitet, die mit anderem im Genital erzeugt werden.
     
  7. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    5.128
    Ort:
    Bad Ischl, St. Florian, Grundlsee
    Anfrozit hat die metaphysischen Eigenschaften das Perpetuum mobile zu ermöglichen, und das ist sicherlich im Endeffekt ohne verständliche Mechanik, und es war schon da, musste aber dann wegen eines Schockes in die Warteschleifen, die selbe Substanz ist auch im Blutbeifuß.
     
  8. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Meine Meinung:

    Ja, das theoretische Konzept der Newton'schen Mechanik halte ich ebenfalls für inkorrekt. Raum und Zeit sind eben keine invarianten, absoluten Komponenten der Existenz. Sie sind relativ.

    Das Additionstheorem der klassischen Mechanik vermag es nicht, die Resultate des Fizeau'schen Versuchs zu erklären, bei dem die Lichtgeschwindigkeit relativ zu einer Röhre ermittelt wird, in welcher Flüssigkeiten fließen oder Gase strömen. Die Ergebnisse jenes Experimentes stimmen dagegen mit den mathematischen Berechnungen des relativistischen Additionstheorems überein, welches lautet:

    Vrel = (v1 + v2)/1 + v1*v2/c²

    Auch kann die Perihelverschiebung des Planeten Merkur nicht von der Newton'schen Physik erklärt werden, da die geometrischen Modifikationen der Raumzeitstruktur dort keinerlei Rolle spielen.
     
  9. Ghostwriterin

    Ghostwriterin Mitglied

    Registriert seit:
    12. November 2012
    Beiträge:
    128
    Ort:
    neben meinen Nachbarn
    Aber sagte nicht schon Newton, dass die Masse ein Mass für die Trägheit (bzw. Widerstand gegen Beschleunigung, egal ob gravitative oder andere Beschleunigung) eines Körpers ist? Hatte das immer gemeint, bin mir da aber nicht so sicher ...

    Jedenfalls scheint es mir etwas happig, die Newton'sche Mechanik einfach als "falsch" zu bezeichnen. Sie ist sogar sehr exakt und sehr nützlich - in ihrem Anwendungsbereich. Niemand käme auf die Idee, die Flugbahn eines Objekts auf der Erde mit der ART zu berechnen, ausser er/sie hätte zuviel Zeit und Musse ... oder die Konstruktion von Maschinen, Flugzeugen, etc.

    Es sind ja alles nur Modelle (auch die Relativitätstheorie), und in ihrem Gültigkeitsbereich leisten beide Hervorragendes. Wenn man dann über ihre Implikationen diskutieren will ... aber selbst dann kann man doch nur diskutieren, ob eine Theorie "umfassender" als die andere ist; ist aber m.E. nicht automatisch ein Kriterium für "richtig" oder "falsch".

    Einigen wir uns darauf, dass sie nicht absolut, sondern nur relativ "falsch" ist :rolleyes: (finde ich keineswegs nur eine Spitzfindigkeit)

    Grüsslein, Ghostwriterin
     
  10. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

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    Ja, nach meiner Kenntnis wusste auch Newton schon um die Äquivalenz der trägen und der schweren Masse. Jedoch vermochte er nicht, selbige auch physikalisch zu erklären.

    Ja, im Sektor kleiner Massen und geringer Geschwindigkeiten liefert die Newton'sche Mechanik durchaus hinreichend exakte Resultate. Trotzdem ist das theoretische Konstrukt der Newton'schen Mechanik inkorrekt, da relativistische Effekte auch auf diesem Planeten existieren. Sie sind in vielen Fällen nur völlig irrelevant.
     
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