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Toxoplasmose - Ein Parasit verändert den Charakter

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von SvenHoek, 20. August 2009.

  1. SvenHoek

    SvenHoek Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2009
    Beiträge:
    149
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    http://weltderwunder.de.msn.com/mensch-und-natur-article.aspx?cp-documentid=8565831&imageindex=1

    http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/ee60122c8749051

    http://derstandard.at/fs/1250003534236/Wenn-Ameisen-zu-Zombies-werden

    Das ist doch abstossend, kann man die Natur nicht irgendwie ausräuchern oder so? :3puke:

    MfG Sven
     
  2. engelchen2308

    engelchen2308 Mitglied

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    Beiträge:
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    mainz
    hallöchen,

    nicht nur die persönlichkeit ist betroffen. wenn man mit diesem parasit in jungen menschjahren kontakt hatte, kann es passieren, dass dieser parasit sogar organische schäden hervorruft die bis zum verlust gehen können.

    ob nun frauen warmherziger werden - das kann ich nicht beurteilen, aber das andere schon.
    zudem ist dieser parasit auch sehr hartnäckig bei behandlungen. wenn man eine toxoplasmose entdeckt hat, dann bekommt man die härtesten malariatabletten verabreicht und das ganze dauert ein halbes jahr bis dieser parasit endlich abgestorben ist.
    wer häufig innigen kontakt zu katzen, hamster und co. hat und bemerkt das hinter seinen ohren bei schnupfen ein knuppel ist, sollte seinen arzt mal fragen, ob es sich um eine toxoplasmose handeln könnte.
    deshalb ist dieser befall bei menschen so gefährlich, vorallem bei kinder, schwangeren und menschen mit defekten immunsystem.
    und was auch auffällig ist bei bereits erkrankten menschen ist, dass diese in manchen bereichen langsamer dem gesamten geschehen folgen können - meistens fehlt ihnen der gesamtüberblick einer situation.

    das sind meine feststellungen zu einem befall von diesen parasiten. mein sohn hatte diese erkrankung mit 3 jahren und die auswirkungen sind heute immer noch bemerkbar.
     
  3. SvenHoek

    SvenHoek Mitglied

    Registriert seit:
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    149
    Tja Hallo Engelchen 2308,

    es macht mich betroffen davon zu hören daß du direkt von dem Thema betroffen bist. Du sagst Erkennung und Heilung der Krankheit ist möglich? Wie furchtbar muß es sein zu erkennen daß man selbst oder das eigene Kind von sowas betroffen ist? Ich selber bin mit Haustieren wie Katzen und Hunden aufgewachsen aber bin scheinbar gott sei dank an solchen Krankheiten vorbeigekommen. All das deutet doch irgendwo darauf hin daß es keinen liebenden Gott geben kann wenn in der Natur alles nur Futter für irgendwas anderes ist, selbst der Mensch der ja angeblich die Krone der Schöpfung ist ist nur Futter für Raubtiere und Parasiten, wo ist da der Sinn dahinter und wo der liebevolle Schöpfer?

    MfG Sven
     
  4. engelchen2308

    engelchen2308 Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    mainz
    hallöchen,
    ja, erkennung und heilung ist möglich, da mein sohn lebt und dieses jahr seinen 20zigsten feiert - ist das der beweis. sein glück war, dass er kein säugling war bei der ansteckung. den gäbe es nur zwei möglichkeiten: die eine ist, er wäre daran gestorben und die andere ist, dass er schwerst geistig behindert geworden wäre.

    es war für mich damals der schrecklichste befund, denn man übermittelt bekommen kann. ich habe eine ganze woche lang nur geheult und mir die schlimmsten vorwürfe gemacht und alle gingen in die richtung, ich hätte besser auf das kind aufpassen müssen. das stimmte natürlich so nicht.
    denn im tropeninstitut haben sie mich auch getestet - sie dachten, vielleicht hat die mutter das kind angesteckt, dem war aber nicht so.

    dann suchte ich einen spezialisten auf diesem gebiet und fand auch einen und ich war sehr enttäuscht mit der antwort von ihm. er meinte, ich solle doch froh sein, dass mein kind noch leben würde - andere wären daran gestorben. na eine solche aussage gibt einen doch gleich wieder mut oder :ironie:
    ich war nur noch fassungslos. und dann kam bei mir der ehrgeiz, ich konnte und wollte diese diagnose nicht einfach so hinnehmen.
    als erstes musste ich feststellen, was dieser parasit alles beschädigt hatte bei meinem kind - nicht mal dazu waren diese spezialisten fähig, dass herauszufinden. das waren die rechte gehirnhälfte und der hauptsehnerv am rechten auge. er konnte auch nicht mehr richtig sprechen und der gleichgewichtssinn war gestört. und was noch sein könnte, da mussten wir warten was die zeit ans tageslicht brachte.
    ich kann nur sagen, dass ich wirklich alles versucht habe und mein sohn heute nur noch eine legasthenie und das sehvermögen auf dem rechten auge von 10 % in beiträchtigen. wenn ihn jemand sieht, glaubt keiner, was dieser junge hinter sich hat.
    ich bin auch mit vielen tieren (gleich neben einen bauernhof) aufgewachsen. und hatte sowas nicht.

    ich weiß nicht, ob man den liebevollen schöpfer hier als schuldigen sehen kann - ich weiß es wirklich nicht.
    aber ich weiß eines ganz genau, es sind menschen, die aus habgier unsere umwelt überzüchten und ausbeuten, die an solchen krankheiten schuld sind - so sehe ich das. der mensch meinte, er wäre die krönung der schöpfung, dass stimmt so nicht, wir sind nur ein teil davon.
    und der andere punkt ist, mit dieser hysterie von penibler sauberkeit fast schon zur sterrilität neigende gesellschaft macht die angelegenheit was parasiten angeht, alles nur noch schlimmer. wir haben keine natürliche abwehr bilden können.

    trotzdem danke für dein mitgefühl :kiss4:
     
  5. SvenHoek

    SvenHoek Mitglied

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    11. Juli 2009
    Beiträge:
    149
    Ich glaube diese Parasiten haben Mittel und Wege um unser Immunsystem zu überlisten. Ich denke nicht daß das etwas damit zu tun hat daß wir zu reinlich leben. Unser Immunsystem und sein Zustand sind im Wesentlichen abhängig von unserer Ernährung, der Qualität unserer Umwelt (Ausmaß deren Vergiftung durch z.B. Pestiziden) sowie unserer seelischen Verfassung. Trotzdem gibt es Parasiten wie Mücken,Zecken,Bakterien und Viren die den Mensch hauptsächlich als eins betrachten, als Nahrungsmittel. Ich finde es auch über alle Maßen gruselig daß solche mikroskopisch kleinen Lebewesen uns sogar steuern und manipulieren können sollen wie Zombies. Deswegen nochmal in aller Deutlichkeit, ich kann da nicht den Plan eines Schöpfergottes erkennen es sei denn dieser sei hochgradig pervers. Für mich deutet das alles mehr in Richtung Evolution als in Richtung Schöpfung. Tut mir leid wenn das alles zu wissenschaftlich klingt, deine Geschichte von dir und deinem Sohn läßt mich selbstverständlich nicht kalt und es freut mich zu hören daß diese Geschichte mehr oder weniger ein Happy End hatte. Trotzdem will ich mit diesem Thread meinen Grusel vor der Natur zum Ausdruck bringen und auch nochmal klar stellen daß das alles für mich gegen die Schöpfungsgeschichte spricht.

    MfG Sven
     
  6. engelchen2308

    engelchen2308 Mitglied

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    hallöchen sven,

    ich kann dich sehr gut verstehen.

    ja, und auch ich grusel mich schon allein mit dieser vorstellung, was diese parasiten alles anstellen können - auch heute noch oder gerade deshalb, weil ich es selbst erlebte habe.

    was mich am meisten erschüttert ist, dass sowas auch noch im dienste der wissenschaft gezüchtet wird, um evtl. gegenmassnahmen ergreifen zu können. und das ist für mich das perverseste überhaupt.
    ich weiß auch nicht, ob das noch was mit der schöpfungsgeschichte zu tun hat. es kann aber auch sein, dass diese ganze schöpfungsgeschichte einfach eine ganz große lüge ist. ich hab da schon auch meine bedenken.
     
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