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todestrieb&ego-bitte um hilfe

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von unsicher, 16. Mai 2005.

  1. unsicher

    unsicher Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2005
    Beiträge:
    11
    Ort:
    berlin
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    hallo ihr lieben,

    ich hab ein paar mir sehr wichtige und natürlich somit persönliche fragen.
    von einem rebirthing therapeuten wurde mir empfohlen meinen todestrieb aufzugeben...nur was ist er,und wie äussert er sich???(kann finanziell die therapeut zur zeit nicht tragen)
    und wie kann ich ihn aufgeben???
    paralell dazu mein immernoch bestehender kampf im kopf.(todestrieb???..)
    wie kann man seine kontrollmechanismen,ego-sabotagen und selbstverteidigung und negativen wie positiven denkschablonen (indentifikation) ablegen,loslassen und sich vorallem nicht davon energie rauben zu lassen...
    in der geübten meditation is es recht "einfach",ich galube da auch hier der verstand sich umkonditioniert hat,seine meditations-hintertür kreiert hat, :baden: daher auch mein glaube das mehrere techniken "besser" sind als eine.
    mich belasten meine ego-sabotagen sehr, und die innere schattenseite...

    freue mich über jeden hinweis und tipp oder eigene geschichte hierzu

    :guru:
    fröhlichen pfingstmontag an euch&den rest
     
  2. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo unsicher

    Unter dem Todestrieb versteht man normalerweise, dass man sein Leben so gestaltet, dass man dabei seinen Tod in Kauf nimmt. Ich habe einmal ein Buch von Frankreichs Staatsfeind Nummer 1, Jaques Mesrin gelesen, das hiess "Der Todestrieb". Er musste aufgrund seines kriminellen Lebenswandels stets damit rechnen, erschossen zu werden, was dann auch geschah. Auch S-Bahn-Surfern könnte man einen Todestrieb unterstellen.

    Vielleicht ist der Todestrieb eine heimliche Sehnsucht nach dem Tod. Dann sollte man sich allerdings die Frage stellen, woher diese Sehnsucht kommt. Meistens beruht sie auf der Unzufriedenheit bzw. des Überdrusses des momentanen Lebens. Gibt es bei dir ähnliche Tendenzen? Wie sehen deine Ego-Sabotagen aus?

    Ich glaube allerdings, dass eine Rebirthing-Therapie der falsche Weg ist. Ich jedenfalls glaube nicht an eine Reinkarnation.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  3. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
    Du solltest nicht den Todestrieb aufgeben sondern diesen Therapeuten!

    Der Todestrieb ist was ganz normales und sehr wichtiges. Du würdest ja auch von einem Arzt wegehen, der dir sagen würde: "Gib Deine Niere auf!"

    Was Du an negativ belastendem in Dir erlebst, da brauchst Du Begleiter die Dir helfen dies kennenzulernen und damit umzugehen.

    Solche therapeutischen Eisschlecker...........als ob das leben dazu da wäre...............in einem fort Pudding zu essen
     
  4. unsicher

    unsicher Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2005
    Beiträge:
    11
    Ort:
    berlin
    danke an euch zewei,

    also der todestrieb in mir, mir ist intuitiv die erklärung des heimlichen oder unbewustten todeswunsches , am liebsten. dieser wunsch gründet bei mir auf der versagensangst,nun da ich spirituelll aktiv bin, liegt er im versagen meine aufgabe zu erfüllen, wobei osho jetzt wohl lachen würde,da es nach ihm so etwas ja nicht gibt, also nichts zu erreichen gibt usw.

    meine ego sobatagen sind z.b ab-lenkung meiner aufmerksamkeit auf andere personen,gegenstände, "zeichen",körperliche ausflüchte wie wenn ich aufwache und müde bin,ich mir sage"du brauchst den schlaf um fit zu sein" also schlaf ich und mache wegen dem zeitverlust kein yoga o.ä.

    andere sabotagen sind die typischen verschiebungen auf später,morgen oder nächste woche z.b. wenn ich ein mädchen ansprechen will, einen weiseren menschen eine heitle frage fragen will, ich mir sage ich will fasten und nach polen wandern usw.
    oder gründe das hier und jetzt zu umgehen in der vergangenheit gesucht werden wie; ich bin nicht bereit für diese oder jene erfahrung weil ich zuwenig yoga,schlaf, reife o.ä.entwickelt habe
    dazu kommt die ablenkung durch meine sinne,durch wohl auch erst diese destruktiven gedanken entstehen,kurz gesagt will ich mich nicht idebtifiezieren aber genau das ist was immer stärker auftritt,und meine ängst wirklich kranhaft verrückt zu werden steigt...

    tja,soweit...
    ich vertraue dem rebirthing aber irgentwie,was auch nicht warum...

    @diabolo; warum denkst du der todestrieb wäre normal,also den tod in kauf nehmen,da er das leben ist, oder der ergänzende teil, ist klar, baer wenn mein vertsand mich mit allem möglichen todesursachen ängstigt wie; mutig einem wütenden türken oder einem proletten entgegen treten ist das wohl überzogen. würde gern deine ansicht vom tod, und dem todestrieb hören...

    bye & :danke:
     
  5. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
    Der Todestrieb steht dialektisch dem Lebenstrieb gegenüber.
    Der Lebenstrieb will Sex Fortpflanzung, materielle Teilhabe in der Welt, er will das Jugendliche (jugenlichkeitswahn), der Lebenstrieb will Emotionen und sinnliche Reize.
    Der Todestrieb strebt zum Geistigen, zum Mystischen, zur Vergeistigung, zur Auflösung, er ist zentrifugal in seinem Streben wöhrend der Lebenstriebn zentripedal ist.
    Der Todestrieb hat auch destruktive Abkömmlinge (nur so kennt ihn die Tiefenpsychologie). Eine primitive basale form des Todestriebes sind die Selbstmordwünsche, huierbei schleicht man sich aber an der Lebensproblematik vorbei.
    Die zerstörerischen Impulse des Todestriebes sollen Verfestigungen auflösen um Raum für vergeistigungen zu schaffen, also ein gesundes Gleichgewicht zwischen todestrieb und Lebenstrieb schaffen.

    In der Jugend überwiegt der Lebenstrieb, in zunehmendem Alter sollt der Todestrieb und die damit verbundenen spirituellen Möglichkeiten gelebt werden.

    Also versuchen sich altersentsprechend zu verstehen und die Möglichkeiten des jeweiligen Alters optimieren. Jugendliche sollen keinem verfrühten Altenlichkeitswahn nachhängen und ältere sollen keine Pillen und kein Viagra nehmen um ihrem Jugendlichkeitswahn nachzuhängen.

    Todestrieb und Lebenstrieb sind umfassende Prinzipien etwa wie Yin und Yang.
    Leider sind unsere materialisitsichen Therapeuten oft so dusselig daß sie von diesen Verhältnissen nichts verstehen................und kommt halt so ein Pudding und Zucker Therapeut und sagt.

    Schaff dir deinen Todestrieb ab.

    Wenn dies überhaupt möglich wäre käme dabei nur ein decapitierter Lustmolch raus...........und wer will das schon sein :)

    Diabolo
     
  6. unsicher

    unsicher Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2005
    Beiträge:
    11
    Ort:
    berlin
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    puhhh,super sache! :danke:

    so wie ich es verstehe sind sozusagen meine versagesängste und selbstmordtendenzen durch z.b. (früher!) drogenkonsum oder (heute) stolz meine bedürfnisse zu äussern, blockaden(verfestigungen)wie auch scham und angst? d.h. wenn meine energie frei fliessen würde würde ich meinen todestrieb positiv nutzen können...?
    was hälst du von der transpersonalen psychologie,die anscheinend(ich bin da zu ininformiert) tiefer geht als die standart psychologie...

    wo hast du eigentlich die,doch sehr genaue info her??ganz nebenbei...kennst ja das ego...MEHRMEHR...

    love&peace out
     
  7. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
    Der Todestrieb ist beispielsweise auch der Grund dafür daß sich Menschen überhaupt für Religion und Esoterik interessieren.

    Er wird in seiner umfassenden Bedeutung verleugnet meistens weshalb Du in den transpersonalen Therapien schon eher etwas in dieser Richtung findest.

    Viele haben hierzulande Angst vor dem Tode, weshalb sie diese Erkenntnisse nicht erlangen können.

    So wie ich das skizziert habe findest du das am ehesten noch bei den Anthroposophen................bei Rudolf Steiner fand ich manchmal was zum Todestrieb....................Anthroposophen sind auch esoteriker, etablierte sozusagen.

    Aber denke zum Beispiel an das Tibetanische Totenbuch.............dies regt sich natürlich auch in diese Richtung.

    Das Wort Todestrieb spielt auch in der Psychoanalyse und in Tiefenpsychologien eine Rolle..........hier scheinen aber verkürzte auffassungen zu existieren.

    Die Problematik ist eine Schwierige...............ich kann dir hier nur Hinweise geben.

    Um die Angst vor Tod und Todestrieb und dergleichen mehr zu verlieren lohnt es sich Vegetarier zu werden. Dies kann auch da ein gutes Stück weiter helfen.

    Diabolo
     
  8. magickian20

    magickian20 Guest

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    Ich kann Diabolo beipflichten, es ist gut sich auch mit seiner negativen Seite zu befassen und vor dieser keine Angst zu haben :schaukel: , doch denke ich, dass in deinem Fall der Todestrieb zu stark zum negativen strebt, vielleicht solltest du mal versuchen einen Ausgleich in deinem Leben zu finden, geh unter Menschen und versuch positive energien zu finden, hör dir harmonische Musik an, wenn du zu sehr am negativer hängen ist genauso schlecht wie zu sehr am positiven, es ist so wie in der musik, die dissonanten töne geben den rhytmus und bewegung, die harmonischen geben ruhe und ordnung, das wichtigste ist dass du erkennst wo die grenzen sind, unter negativ verstehe ich zum beispiel nicht, andere menschen zu ärgern , sondern sich in unbekannte gebiete zu trauen, sich mal ärgern wenn man muss. Wenns du Angst hast, oder zu schüchtern bist, dann musst du bewusst diese Mauer immerwieder sprengen, nur so kommst du voran, und nach einiger übung (ist wieder wie bei nem musikinstrument :banane: ) wird sich das in dich integrieren. Versuch die Mitte zu treffen
    lg Magickie der es auch versucht
     

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