1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Tarot der Unterwelt: 8 und 11

Dieses Thema im Forum "Tarot" wurde erstellt von ratzefummel, 12. Mai 2005.

  1. ratzefummel

    ratzefummel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2005
    Beiträge:
    2
    Werbung:
    Ich habe mich etwas für Tarot interessiert und bin dabei auf H.R. Gigers Tarot der Untwelt gekommen. Link

    Dabei stieß ich auf diesen Kommentar:"Es enthält die 22 großen Arkana. Leider wurde hier die 8. mit der 11. Karte vertauscht: die ACHT entspricht der GereCHTigkeit (hebr. Wurzel CHET; wer dazu mehr wissen möchte, der sollte Kahirs "das verlorene Wort" lesen)- und diese Karte hat es in sich, Giger ist eben genial!, die elf ist die Kraft."

    Auch fand ich hier diesen Kommentar:"Die Vertauschung von Kraft und Gerechtigkeit ist einerseits in einer Konzeption der Abfolge der Karten begründet, andererseits in der bestimmten begrifflichen Fassung, was man unter "Gerechtigkeit" zu verstehen habe. Man kann für beide Abfolgen durchaus plausible Gründe anführen. "

    Was bedeutet es, dass diese zwei Karten "vertauscht" sind. Gehören diese Tarotkarten einem anderen Tarotsystem an? Und wenn, welchem? Gibt es ein richtiges Tarotsystem und falsche?
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    8/11

    Ich bin auch der Meinung, das die Gerechtigkeit, bzw Ausgleichung als 11 ins Zentrum des Tarots gehört, direkt ins Herz, als Höchstes Gesetz des Universums, das nämlich der Entsprechung, das Tao, die Waage Heachalot. Wenn du nämlich nun die 3*7 Karten oder auch die 7*3 Karten legst, wird die Waage immer im Zentrum bleiben, und auch in der mitte zwischen 1 und 21 und hällt so die Waage.
    Auch ist es treffend, das die Stärke nach dem Wagen kommt, denn wer in seinem Wagen ist, der hat Kraft und will sie auch zähmen lassen (oder nach Crowley sich austoben)... Auch würde der Wagen nie beim Eremiten landen, wenn er nicht sein ganzes MAchtpotential erleben würde und dadurch auch schmerz zufügen, vieleicht angst vor sich, zumindest ein zurücktretten von sich. Und war nicht Buddha zuerst ein Wagen, mit aller Macht, liebe, Geld und Stärke ausgestattet, fand dann den Weg zum Eremiten und Asketentum und konnte erst durch diese Erfahrungen zum Gleichgewicht, zum Mittelweg finden?


    (auszugsweise) Liber Legis Kapitel IV : AUM, die Offenbarung der Gerechtigkeit - vertausche nun zwei Bilder und setz das Tier und seine Hure nun vor mich als 8. - Denn ich steh im Herz von allem und stehe auch darüber - Mein Name ist Abix, nimm das x als k+s und du erhälst das dritte mal die heilge zahl aus 9 und 3 - Erkennt in mir den Weg zu Tipheret - und ich prüfe deinen Eid - Das Mass meiner Gerechtigkeit aber liegt bei dir - Feuer und Wasser sollen je glich viel sein denn mein Weg ist Ausgleichung - und ist die Erde von der Luft verschieden, wie will ich dich nicht richten - Abix, durch Athene offenbart, von Atma Inkarniert.

    by FIST
     
  3. ratzefummel

    ratzefummel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2005
    Beiträge:
    2
    Hau Fist, könntest du mir noch erklären warum im Rider-Waite Tarot es genau anders herum ist. Bzw. welches System bewerter ist.

    Und gibt es einen "Unterschiede" zwischen denen die mit 8 als Gerechtigkeit und denen die mit 8 als Kraft arbeiten in der Einstellung?
     
  4. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Unterschiede und Waite

    soweit ich von Waite weiss, hat er diese Umstellung persönlich vorgenommen und stützte sich auf nichts weiteres, als auf seine Persönliche Vision... da aber Waite sich nicht nur mit dem Tarot, sondern auch mit der Ganzen Esoterik auskannte wie beinahe kein Zweiter kann man annehmen, das diese Veränderung nicht ganz willkürlich war. Vieleicht war auch er besellt, von den Hütern der Waage (Heachalot), welche den Eingeweihten auf Herz und Nieren Prüfen um dann in den Garten A.. einzulassen oder nicht.

    Ich glaube (Persönliche Ansicht), der Unterschied zwischen jenen, die die die Stärke oder die Ausgleichung ins Zentrum setzen ist, das die ersteren nicht an eine Höhere Gerechtigkeit Glauben, bzw an ein höheres Gleichgewicht, das alle Kräfte immer und immer wieder ausgleicht... ich denke ich Wahlspruch währe "Tue was du willst". Die zweitern glauben an eine Höhere Instanz, deren sie Rechenschaft schuldig sind, sie glauben an ein Gesetz, das sie gar nicht umgehen können, da sie , als Teil dieser Ortnung eben dieser Ortnung unterworfen sind... vieleicht könnte ihr Wahlspruch sein "..aber dein Wille geschehe"

    Wenn ich das jetzt so betrachte, denke ich, das die Erste version (8 als Ausgleichung) das Magische Tarot ist, die Zweite (8 als Stärke) das Spirituelle Tarot

    Aus einer Persönlichen Vision weis ich, das die Waage die Hüterin von Tiphereph ist, also dem Herzen, dem Zentrum, dort, wo Gott und Mensch zu Adam Kadmon verschmelzen, darum setze ich die Waage ins Zentrum, ins Herz des Tarots... denn Tiphereth kann man nicht durch den Reinen Willen Erobern, denn wenn "Gott" dich nicht wählt, bzw, dich für "Gerecht" emfpindet, wird Tipereth für dich lehr sein, und das Werk wird unvollendet bleiben.

    Denn die Waage ist ja Maat, was 51 = 6 ergiebt, und 6 ist ja Tipheret, der Ort, wo das Obere und das Unter sich verschmelzen (zu je gleichen Teilen, auch hier das Gesetz der Augleichung), und der Ort wo Kether und Malchut wirklich gleich sind (auch hier wieder die Waage, nun als Tipheret selbst, welche Kether und Malchut wägt und beide für gleich schwer empfindet)

    Setzt man nun die Waage über den Menschen, also als das Universelle Gesetz, das unpersönliche, so entspricht sie auch dem höchsten Chakra, dessen Mantra ja Ohm (besser AUM ist), und aum gibt nun wieder die 11

    MFG FIST
     
  5. zauberweib

    zauberweib Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2003
    Beiträge:
    387
    Ort:
    franken
    soweit ich das verstanden hab, hat das crowley aufgebracht, dass die 8 und die 11 vertauscht sind (weiss jetzt aber nicht, ob das direkt auf seinem mist gewachsen ist, oder der es aus seiner loge oder so hat). ich stimme dem übrigens zu. die 8 für ausgleich passt einfach. auch die 11=2 kraft und hohepriesterin finde ich schlüssig.
    aber ob nu 8-11 oder 11-8 ist bei legungen eigentlich wieder unintressant, weil es dabei ja egal ist, ob die ausgleichung nun die 8 oder die 11 dransteht hat. das bild zählt.

    grüsslies
    zauberweib
     
  6. Albi Genser

    Albi Genser Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2004
    Beiträge:
    987
    Werbung:
    Hallo Zusammen,

    ne, "vertauscht" hat sie schon Herr Waite.
    und weil Waite so populär wurde, haben es viele Decks danach übernommen.

    vor Waite (-> Marseiller, Visconti ...) gab es diesen 'Dreher' nicht.

    Crowley war auch eher in die Richtung, so weit in die Ursprünge zurpck wie möglcih zu gehen, .. darum eher die Besinnung ohne diesen Dreher von Waite.

    PS: Crowley und Waite gehörten zum gleichen Orden und hatten in den Grundlagen die gleichen Ausgangsmaterialien.

    Liebe Grüße.

    Albi
     
  7. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Werbung:
    Hallo Zauberweib

    Ja, in der Divination ist es unbedeutend, welche Nummer die Karte hat, aber die Divination ist ja nur ein sehr geringer Teil des Buches Toth.

    11=2 also die Verbindung zwischen Kraft, bzw Ausgleichung zur Hohepriesterin trifft auf beide Karten zu (8 ist ja auch 2*2*2) auch befinden sich ja beide Karten auf dem Weg der Isis (2)...

    Hau Albi Genser

    das gleiche wollte auch Waite, einen so ursprünglichen Tarot wie möglich... irgendwie sind aber beide am Ziel vorbeigeschossen... vorallem der Gehängte ist auf keinem der beiden Spiele sehr Ursprünglich, da beide nicht zwischen zwei Balken hängen, sondern der einte an einem T-Kreuz, der andere an einen Umgekehrten Ankh.
    Aber von den Populären Tarots, die in der Tradition des Golden Dawn stehen sind sie beides zwei sehr Gute Spiele, und im vergleich zu vielen anderen warscheinlich sogar die besten, mag nun die die 8 und die 11 auch noch so verschieden gewertet werden...

    Ich denke eine vergleichbare Tiefe findet man sonst nur noch bei Haindl, der einen völlig eigenen Weg ging, und dann fest stellte, das dieser Weg sehr viel ähnlichkeit hat mit der Golden Dawn Tradition, oder halt beim Traditionellen Golden Dawn Spiel.

    MFG FIST
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen