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Sturmwind

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von FIST, 28. August 2007.

  1. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Sturmwind

    es braust ein Sturmwind durch die Nacht
    der auch feste Fenster zittern lässt
    Türen aus den Angeln reisst
    Getier und Mensch in Angst erschreckt
    wimmern lässt vom jüngsten Tag

    Es ist mein Sturm frohlockt mein Herz
    Mein Sturm der endlich kommt
    lang gestauter Gestank aus allen Ecken fegt
    am Baum die Blätter lüftet
    den Wald ganz schaurig singen lässt

    Es ist mein Sturm frohlockt mein Herz
    und lacht über was sich da verkriecht
    und zittert, kauert, flieht und keucht
    Mein Sturm ist da, mein Sturm tanzt an
    schon reisst er an eurem Haar

    Er reisst euch eure Masken runter
    und Gewand, Kostüm und Lug und Trug
    Reist weg die feigen Spiele, weg den Totentanz
    Fegt Festungen hinweg und Stacheldraht
    lässt den Fluch im Keim erstummen

    Es ist mein Sturm, der hier nun tanzt
    euch auszieht bis aufs Fleisch
    weder Mauer noch Wall oder Hecke gar
    mag dem Brausen wiederstehn
    Mein Sturm ist da, mein Sturm

    Tosend reisst er weg das Tor
    das verschlossen eurer Herzen kerkert
    Fegt hinweg Gestrüp und darunter faulen Moder
    Auch humus, tote Knochen, bis zum Grund fegt er
    und polliert das Herz euch blank

    Mein Sturm war da, gar still liegt nun das land
    und in ihm strahlen, wer hätts je geträumt
    Neue Menschen, neu ein jedes Gewand
    Liebe strahlt nun jedes Auge, Friede jeder Mund
    Mein Strum war da, mein Schwert

    lG

    FIST
     
  2. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2003
    Beiträge:
    4.894
    Ort:
    ~ im kelch der blüte ~

    Der Wind trägt Zeichen


    Der alte Mann der Wüstendünen
    wirft seinen Blick auf einen Gott
    in weiter Ferne.

    In seiner Hand – weichumspannt
    ruht eine rosa Blüte,
    betört mit ihrem Duft den Wind.

    Am Horizont weicht der Moment
    vom Leben ins Vergehen
    eines Augenblicks.

    Still hauche ich – fast unbemerkt
    und unsichtbar
    ein Zeichen in den Himmel.

     
  3. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Und da erhob sich ein Tänzer und sprach:
    erzähle uns von den Zeichen des Himmels

    Und die Seelenträgerin hob an und sprach:

    Wie die Sterne das Läuchten in den weinachtlichen Augen der Kinder wiederspiegelt,
    so spiegelt jedes Geschenk das von Herzen kommt den Finger Gottes wieder
    Und wie das Dunkel zwischen den Sternen unsere Träume in die Unendlichkeit erheben,
    so sind unsere Dunklen Stunden eingesäumt von ungezählten Lichtblicken
    Und wie die Sonne in ihrem fürchterlichen Glanz den ganzen Himmel verdeckt
    so decken wir mit unserem inneren Feuer die blutenden Wunden zu, die wir in Unwissenheit geschnitten haben
    Und wie der Mond als kühlendes Auge ein Gesicht verleiht
    so formen unsere ruhigen und gleichmütigen Gedanken unseren Charakter
    Und im Wechsel zwischen Tag und Nacht erkennen wir unseren Tanz um Freude und Tränen wieder, der die Liebe mit uns Tanzt
    und wie hin und wieder Wolken unseren Blick ins Undenliche verdecken, so kann unsere Güte von Zorn und düsterniss verdeckt sein.
    Aber wie der Wind den Sturm von unserem Antlitz vertreibt, so soll auch der stille Windhauch der Liebe uns aus unserer Letargie erwecken

    (in Memoriam Khalil Gibran)

    lG

    FIST
     
  4. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2003
    Beiträge:
    4.894
    Ort:
    ~ im kelch der blüte ~


    Sind es die Schriften, welche diese Welt bekehrten
    auf blutigen Sohlen, in Stille sich vermehrten?

    War es der Kaiser, der das Zeichen am Himmel sah,
    den Gegenpart im Fluss versenkend, den Sieg so nah.

    Oder die Büßerin im Kerker, gestillt nur in der Dunkelheit,
    mit einem Tag ganz ohne Licht, innigst zum Sterben bereit.

    Ist Tod als Opfer dieser Liebeszeichen, denn blutiger Samen
    nur für eine Religion, die niemals starb in seinem Namen?

    Bin ich nicht weit gewandert, um dies alles zu verstehen,
    mein Haupt geneigt zur Taufe in dem Weltgeschehen.

    Für dieses Wasser heiligstes, ist es Symbol und Reinheit
    mir in dieser Seelenhülle, vor Gott alsdann geweiht.

    Gott schenkst du mir Geleit? Und sprichst du immer Wahrheit?
    So soll es sein, so will ich auf dich hören.

    Und meine Worte werden leichter als der Wind.

    ~°~
     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Eine Feder tanzt im Wind
    hast du sie gesehn?
    wie das Licht sich in ihr spiegelt?
    wie sie selbsvergessen hüpft?

    und hinter ihr, im Herbstgewand
    spielt ganz sanft die Birke auf
    auf tausend kleinen Harfen
    spielt sie dir alleine auf

    und davor der alte Fels
    der ganz ruhig in sich gekehrt
    dem Spiel beiwohnt
    seit einer halben Ewigkeit

    eine Feder im Wind
    eine Birke die singt
    ein Fels der lauscht
    sind Gottes heilige Schrift

    lG

    FIST
     
  6. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    Dies ist nicht die Zeit
    Alle Hüllen fallen zu lassen
    Um Dich anzusehen
    Oder ist sie es?

    Ich lege meine Rüstung ab
    Um das was Du bist
    in mich aufzunehmen
    und Antwort auf meine Fragen zu finden
    Wer bist Du?
    Wer warst Du?
    Warum bist Du nun hier?
    Das Herz lügt nie.

    Es trifft mich wie ein Schlag
    Ich fürchte die Erholung dauert lang
    Ein Funke nur, kann einen Waldbrand entzünden
    Verbrenne mich nicht, würde ich sagen
    Hätte ich nicht bereits meine Hand im Feuer
    Um zu sehen, wie es sich anfühlt
    Darin zu verbrennen

    Reine Energie
    Du sagst
    Es liegt an mir es zu verstehen
    Liebe oder Schmerz
    In Wahrheit gibt es dafür keine Unterscheidung
    Nutze das eine oder das andere
    Beides kann Dich zu Fall bringen oder in ungeahnte Höhen führen
    Es liegt an Dir

    An mir?
    Ist das Dein Ernst?
    Das Feuer zieht mich magisch an,
    ist das noch freier Wille?
    Wenn man in Wahrheit
    es doch gar nicht mehr erwählen kann,
    weil das Herz einen davonträgt
    und sich nicht mehr zügeln lässt?

    Abspringen?
    Das ist nicht Dein Ernst?
    Ich habe meine Liebe nie verlassen
    und ich fange hier und heute
    mit Sicherheit nicht damit an
    Die Liebe selbst muss mich verlassen,
    aber ich verlasse nicht meine Liebe
    Siehst Du den Unterschied?

    Alles gemeinsam überstehen oder daran zu Grunde gehen
    Ist mit Sicherheit keine weise Alternative
    Aber was soll ich Dir sagen?
    Ich könnte es Dir nur vorsingen:

    Being a woman means
    desire to
    live
    Desire to love and
    desire to give


    Never end fulfilling this
    My way
    means
    To be a woman
    till the last day


    Being Your wife is
    all I can
    give
    Being Your friend may be
    easier to live


    Being a woman
    is like rain and sun
    but
    In spite of this fighting
    I will need no gun


    Being a woman
    no man can
    be
    Imprisoned by love,
    but in mind always free


    Free like the ocean or
    free like a bird
    that
    No one can own
    and no one
    can hurt


    I am a
    woman as
    long as I
    live
    Being a
    woman is
    all I can
    give


    (Dir gewidmet, zeitlos, R.S.)
     

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