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Schule manchmal ein rechtsfreier Raum ?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Erdkröte, 29. Juni 2015.

  1. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2008
    Beiträge:
    1.461
    Ort:
    NRW
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    http://www.spiegel.de/schulspiegel/...itschueler-nach-stuhlwegziehen-a-1041194.html

    Bei diesem Artikel, sowie meinem eigenen Erleben als Inclusionsbegleiter kam mir dir Gedanke wie oft in Schulen eigentlich ein rechtsfreier Raum geschaffen wird. Heute mehr als früher, da wirkliche Konsequenzen für die Schüler selten erfolgen.

    So bin ich aufgrund meiner Arbeit die meiste Zeit in der Klasse, mit der ausdrücklichen Ansage mich aus allem heraus zu halten. Manchmal ist für mich allerdings zwangsweise die Grenze des Vertretbaren erreicht. Schüler die sich treten, schlagen, demütigen, Stuhl weg ziehen, etc. ist Alltag. Da wird zwar von den Lehrern mal gemahnt - Konsequenzen = Null. Wird ein Schüler massiv gewürgt und ich melde das trotz Ansage passiert außer einer Zurechtweisung nichts, im Gegenteil eine Teilschuld wird dem Opfer noch untergeschoben.

    Das hatte mich früher als Schüler schon gestört - nun heute ist Gewalt an der Schule fast normal.

    Was denkt ihr dazu ?
     
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  2. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.903
    Das hätte früher für einen Schulverweis gereicht... Wir waren keine Chorknaben und haben manchen Sch*** gebaut, aber die heutige, standardmäßige Brutalität und Niedertracht gab's noch nicht...

    LG
    Grauer Wolf
     
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  3. Percor

    Percor Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juni 2015
    Beiträge:
    43
    Ort:
    in der Realität
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    Tja Erdkröte,

    erfahren diese Schüler etwa zu Hause Konsequenzen ?

    Es gibt mit Sicherheit Ausnahmen, bevor die Wellen hochschlagen, aber das ist doch nicht neu.

    "Mein Kind" macht sowas nicht, sind immer die anderen daran schuld. Woher sollen die Kinder denn das auch lernen ? "Müssen" doch alle arbeiten, sehe den Trend voll in den Kindergärten. Wir werden uns wundern, was in den nächsten zehn Jahren noch auf uns zu kommt.

    Die Hauptursache sehe ich in Eltern, die schon auf den Elternversammlungen mit dem Schulrecht unter dem Arm in vorderster Reihe sitzen, deren Kinder immer" besonders gefördert werden müssen, denen man noch den Schulranzen in die Klasse trägt, die mehr Geld ausgeben, wie mancher Sozialempfänger zur Verfügung hat, die vielleicht mal eine Familie erleben, wenn einer davon Geburtstag hat.

    ...und die Lehrer, warum sollen die sich unnötig "Gefahren" aussetzen, wo sie sowieso keinen Einfluss mehr haben, abgesehen davon, dass es nicht ihre Aufgabe ist Erziehungsdefizite aufzuarbeiten.

    Hinzu kommen schnell mal Dienstaufsichtsbeschwerden, oder auch nur schriftl. belanglose Eingaben an die Schulverwaltung, die dann irgendwann in der Personalakte landen....und wofür dann noch den Rest an Idealismus verschwenden?

    Kenne zur Genüge beide Seiten und sehe auch die Machtlosigkeit im allgemeinen.

    Grüße Percor
     
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