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Schon wieder besoffen

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Iakchus, 11. Dezember 2005.

  1. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
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    Hallo!

    Wider allen Dämonen und
    Wirklichkeitsschändern.
    Schändung der Wirklichkeit

    Sie beuteln mein schlechtes Gewissen.
    Es ist nichts dagegen einzuwenden,
    wenn ich den Schändern ein schlechtes Gewissen
    mache,
    allein durch Worte.

    Klartext: Mit euch allein,
    hätte ich mich aufgegen.
    mit Gott aber dabei,
    ists die Rettung mir gegeben.

    Mir fröstelt
    Luke auf
    Luft kalt rein.

    Ich erinnere mich.
    Oh ja,
    Wimmerndes!

    Wollte damals
    ach so herrliche
    Zeit erleben.

    Das war
    anno Ende
    November.

    Ich wollte eifrig meine Talente
    fördern,
    der Zukunft von Gesellschaft
    meine Zukunft, meinen Beitrag,
    mein Vermögen anzustellen.
    Was ich morgen würde sein,
    dachte ich,
    da haben sie dann meinen Beitrag.

    Ich will nämlich kein Alkoholiker und Faulenzer sein.
    Da wäre mir meine Seele zu schade für.

    Doch dann kamen sie und ich wurde zum Alkoholiker.

    Ich hatte Lust,
    aufs Erwachen,
    Kontemplation.

    Ich wollte eifrig,
    Astrologie
    erlernen.

    Und endlich die Welt
    der (Nacht-)Träume erobern,
    Und dann musste ich
    zum Arbeitsamt.

    Zur Malochenwand,
    an deren Zettel,
    ich hing.

    Und die sagten,
    nein, sie stöhnten.

    Sie sollen
    gefälligst Arbeit
    suchen.

    Na klar,
    meinte ich,
    zu mir selbst,

    denn woher nehmen,
    wenn nicht stehlen,
    musst deine Träume
    benebeln.

    Und schaut die Zeit zugleich
    dir in dein Herz
    und fröstelt es dir darin.



    Du allein
    mit deinem Schmerz,
    die ganze Welt
    auf dich geladen,
    weil du hier
    nichts findest.
    Keinen Ausweg.
    DU bist allein.
    Weil du so lebenslang dein Leben,
    nicht im Griff hast,
    bei dem,
    was du weisst,
    was du doch könntest,
    aber war dein ganzes Leben nicht ein Sch***-Haufen?

    Du wirst gestossen,
    immer wieder,
    in Gruften tief,
    es vergrössert sich auch die Schlucht,
    und was hilft da mehr,
    als in dieser bitteren Stunde,
    aus dem Loch sich sauffen.
    Stets und ständig.

    Sauffen.
    Nicht laufen,
    sondern sauffen.

    Denn
    das ist fein,
    dann geht es dir besser,
    für diesen Moment.

    Und ich erinnerte mich,
    ach ja,
    ich muss
    Bewerbungeschreiben
    artig fauchen.

    Nur damit sie es sehen,
    - aber ich bin
    ein ehrlicher Mensch,
    wenn ich was schreibe,
    meine ich das so.

    Aber ich will nicht arbeiten,
    und nichts mehr tun.
    Wenn ich Postbote
    oder was wollen die?
    dann werde,
    was bin ich
    für ein Stück Müll?
    Was hat das mit mir zu tun?

    Wo sind meine Träume?
    Ach ja richtig,
    du darfst nicht träumen,
    du Fascho du,
    schlägst alles klein,
    weil sie dir bei gebracht haben,
    schände deine Seele!

    Schände sie
    Schände sie
    und grab tief
    tief dich ein

    Seit einem Monat bin ich ein Säufer,
    habe mich aufgegeben,
    in allen Punkten
    denke ich,
    habe ich verloren.

    und dich holt nur einer raus
    das ist der liebe Gott.

    Und könnt ihr es glauben,
    ihr müsst es saugen
    aus meinem Sabermund geschwafelt,

    der liebe Gott hat zu mir gesprochen,
    durch Zeichen so gross wie
    ein Kontinent.

    "Sag einfach nein."
    Zu diesem Druss,
    hat er mir gesagt,
    es geht schon gut.

    Ich will euch nur sagen,
    ich bräuchte einen,
    der mir daraus hilft,
    wenn es nicht
    den lieben Gott gäbe,
    das könnt ihr mir glauben,
    ich läg im Koma,
    einer Lache,
    so gut wie Suizid,
    davon rede ich immer,
    in meinem Trauma.

    Wo sind die Brücken,
    und da stünde ich,
    und ich würde finden,
    warum willst du
    es denen gut tun,
    und dich da runter stürzen?

    Dann gehe ich runter,
    unter die Brücke,
    und das ist meine Brücke,
    als Obdachloser.

    Die Welt ist kalt,
    trotz dass es Gott gibt,
    der mir hilft,
    durch seine Zeichen
    und seine Zuversicht,
    die ich teile.

    Ich vergass noch
    meinen Zorn
    zu entladen
    auf alle
    die es besser
    wissen,
    gehen
    SIE
    arbeiten,
    wir sind nicht hier,
    um uns zu vergnügen,
    wir sind hier zum Leiden.

    Darfs auch ein bisschen mehr sein
    von der Zynik:

    Kurzum:
    Diese Welt ist kalt.
    Die Welt ist kalt,
    weil geschundene Seelen
    gefälligst sehen müssen,
    wo sie bleiben,
    sonst werden sie
    einfach matt gesetzt.

    Mein Zorn:
    Ihr werdet eure Autos haben
    Ihr werdet eure Jobs haben
    Ihr werdet eure Versicherungen haben,
    haben!
    habt ihr aber eine Seele,
    dann werdet ihr das alles auch noch
    übermorgen haben.
    Aber wenn ihr keine Seele habt,
    mit eurem Tod ists vergessen,
    und ihr habt umsonst geschändet!

    Ich finde Zivilisation zum Kotzen.
    Wie ihr sehen könnt.

    Was will ich?
    Ja, ich will dass wir auf Äckern leben.
    Ich will, dass das alles nicht mehr ist.
    Alles neu!

    Aber da ihr mich für einen haltet,
    der irgendwie plemplem ist,
    so will ich das verzeihen.
    Und wieder vergessen.
    Ich bin ja allein.

    Denn ich mache es mir so:
    Ich halte die Welt an,
    in meinen Gedanken,
    und dann gibt es euch nicht mehr.
    Das nennt man innere Stille, Schweigen und
    alles ist dann unablässig verloren,
    weil es keine Bedeutung mehr hat.

    Diese Leere wird sein
    und es ist mein Tod,
    für den ich hart arbeiten muss,
    - wisst ihr eigentlich,
    wie schwer es ist,
    zu meditieren?

    Und ich habe euch besiegt,
    die ihr als schwarze Ungeheuer
    den Menschen
    die Augen verbindet.

    Diese Dämonen sind es,
    die uns die Gedanken benebeln,
    und ihnen den Garaus machend,
    greifen wir zum Alkohol.

    Denn es ist eine Sache,
    dass es im Grunde
    nur darum geht,
    diese Täuschung zu erlösen in ein Nirvana.

    Mit dem lieben Gott,
    der schaltet und waltet,
    hab ich noch die Kraft
    in mir,
    ich sage Lebewohl,
    denn ich werde
    nicht mehr saufen.
    Ha, so billig komme ich nicht in eure Fänge!

    Was ich werde tun,
    das ist,
    was ich immer wollte,
    das grosse Loslassen,
    ist die neue Arbeit.
    Das ist mein wirkliches Seelen-Amt.
    Das kann mir keiner nehmen.
    Was soll es?
    Ich bin allein
    mit meinen Sorgen
    und tausche sie ein,

    für mein Seelenheil.
    Das habe ich gewonnen.
     
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  2. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    Deutschland
    Ihr habt verloren, nicht ich.

    Das sind große Worte eines Stümpers,
    aber so schlecht wie ich,
    und so heuchlerisch,
    zu sagen,
    ihr hättet verloren,
    nicht ich,
    so schlecht
    seid ihr allemal!

    - ihr, die ihr die Zeichen und Opfergaben
    der Zivilisation vorantreibt,
    so blind in eurem Schlaf,
    und euch einbildet,
    ihr hättet die Weisheit mit Löffeln gefressen!

    - ihr die ihr einen ausweglosen Kampf gegen mich führt!
    Ihr habt verloren! Fertig. Auf jeden Fall habt ihr verloren.
    Ob ich in eurem Zeichen niedergehe,
    oder diesem Knast entfliehe.

    Wo ist eigentlich meine Flasche Bier?
     
  3. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

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    NRW
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    Hi Antidrisczh,

    Mein besoffener Mate, was geht = :alchen:
     

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