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Quert-Chno (Keltischer Schwesterorden)

Dieses Thema im Forum "Kelten, Germanen, europäische Naturreligionen" wurde erstellt von Macha, 27. Februar 2006.

  1. Macha

    Macha Neues Mitglied

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    Auf die Aufforderung von Sitanka komme ich also nach, das hier auch nochmal hinein zu stellen.

    Quert-Chnó Page

    [​IMG]
    Ord na Quert-Chnó - Nemeton Apfelhain - 1.Tochterorden Clochsliaph

    Dieser Schwesterorden gibt es seit 2004, ist im Moment wenig los, da die meisten im Mutterorden sind, wer gerne mitmachen möchte, kann das gerne tun. Der Mutterorden ist im übriegen wie oben schon erwähnt Clochslilaph und der besteht nun schon seit 2003 in den Kindernschuhen.

    Jedoch ist er gewachsen und unsere Mitgleider sind alle sehr herzlich.
    Einige sind hier auch schon aus unserem Clochsliaph-Forum hier.

    Der Schwesterorden hält sich also auch wie diese an diese Regeln und nimmt nur weibliche Mitglieder auf.

    Bei interessen könnt ihr euch gerne per PN und Mail melden oder hier.

    Gruß
    Machasolas
     
  2. Macha

    Macha Neues Mitglied

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    Präambel von Quert-Chnó (Vorwort)

    I Gründung und Aufgabe des Ordens, Auflösung



    1.Tochterorden Clochsliaph - Nemeton Apfelhain - Ord na Quert-Chnó
    sieht in seiner Aufgabe die Erforschung, Erhaltung, Förderung und Vermittlung unseres alten heidnischen keltisch-germanischen Glaubens und seiner Feste und Riten. Er ist eine religiöse und keine politische Gemeinschaft. Der Orden wurde von Daniela Pahnke - Machasolas (Licht der Macha) im Jahr (2004) zu Samhain auf dem Grundstück "Tara" in Wiesenhagen bei Trebbin (Brandenburg) durch sie gegründet.

    Die Gründerin selbst beschäftigt sich seit der Kindheit an mit esoterischen Themen, speziell mit keltischen Themen seit 15 Jahren und erhielt ihre Weihe im Jahr 2002 ihre Priesterweihe, mit Unterstützung eines keltischer Druiden und Priester. Seit dieser Zeit betreibt sie eine Webseite (ehem. www.machasolas.de). Sie bezeichnet sich selbst als Wächterin bezüglich des heidnischen Glaubens und konzipierte den Orden absichtlich in weitreichend offener Form, damit dieser sich nicht an formalistischen Zwängen oder Einschränkungen einengen lassen muss.

    Brigehddhaibh aka Sonja Harrmann ist Mitgründerin des Schwesterordens. Sie hatte sich ebenfalls schon ein wenig mit den Thema beschäftigt und begann 2003 die Ausbildung bei Machasolas. Sie hat den Rang einer Druidin.

    Eine Auflösung des Ordens geschieht durch Aufgabe des letztverbliebenen Priesteramtes oder durch gemeinsamen Beschluß der verbleibenden Mitglieder.
    In der Regel erfolgt dies, wenn KEIN Priestersitz binnen 1 Jahr und ein Tag von einem geeigneten Mitglied ausgefüllt wird.



    II Aufnahme in den Orden, Mitglieder

    Dieser Orden ist offen für Jedermann, der gewillt ist nach Kräften für die Ziele des Ordens einzustehen, den Glauben mit Leben zu erfüllen und zu ehren und nach besten Willen und Gewissen sich den Regeln unseres Ordens anzuschließen und sie zu respektieren. Über den Vorschlag zur Aufnahme entscheidet der jeweilige Ansprechpartner des Ordens (i.d.R. das angesprochene Mitglied) , das den vorstehenden Priester darüber binnen einer Woche und einem Tag in Kenntnis setzt. Bei berechtigten (i.d.R. sind das Zweifel an der Reife, Eignung und Führung des Betreffenden - auch in dessen eigenem Interesse) Einwänden anderer Mitglieder kann die Aufnahme jedoch auch von diesem direkt verweigert werden.

    Die Bestätigung zur Aufnahme oder zur Ablehnung erhält der Betreffende bei der nächsten Versammlung (also nach 6 Wochen bzw. vierteljährlich) und ebenfalls Gründe, die evtl. zur Ablehnung führen. Die Aufnahme ist gemeinschaftlich von den Anwesenden oder per Rückfrage zu beschliessen, sie gilt dann als angenommen, wenn alle Anwesenden dafür sind. Bei Zweifeln wird die Aufnahme verschoben bis zur nächsten Versammlung - bei mehr als 3facher Verschiebung gilt dies auch als Ablehnung. Eine Ablehnung ist auch dann auszusprechen, wenn mindestens die Hälfte der anwesenden Mitglieder gegen eine Aufnahme stimmt.

    Im Orden sind beiderlei Geschlechter in Gruppen vereint und gleichberechtigt, ein Mindestalter gibt es nicht. So bestehen auch die Versammlungen aus beiderlei Geschlecht. Menschliche Beziehungen zu Mitgliedern des Ordens und zu Nichtmitgliedern werden gefördert, Gäste sind jederzeit willkommen.

    Jedem Geschlecht steht eine Priesterin/Priester als Leiter vor, die aus der Gruppe nach Alter und Ansehen einmalig ausgewählt wird. Sie bestimmt vorrangig Richtlinien oder Vorschläge und leitet die Versammlungen bzw. Riten.

    Jedes aufgenommene Mitglied wird sich binnen eines Jahres und einem Tag bewähren müssen. Es wird auf Grund seiner Kenntnisse, seiner Führung und sittlichen, religiösen Reife vom Leiter eingestuft und kann daher auch ohne eigene Ausbildung durchaus nach einem Jahr eine dementsprechende Position begleiten.

    Es wird von allen neuen Mitgliedern ein hohes Maß an Verantwortung, Ehrlichkeit, Vertrauen und Verschwiegenheit gefordert. Diese Verschwiegenheit wird auch nach einem späteren Ausscheiden gefordert. Die Zeit der Aufnahme ist eine sehr feierliche Zeit, die sowohl das Neumitglied als auch die Gemeinschaft zum Wohle aller stärkt.






    III Wichtige Kernaussagen, Rechtssprechung, Ziele

    Recht, Ethik, Menschlichkeit, Schutz und Erhaltung der Umwelt mit allen Pflanzen und Tieren, sowie Verständnis und Respekt vor anderen Glaubensauffassungen sind unabdingbar und zählen zu den Kernpunkten.

    Der Orden bindet sich an die Gesetzgebung des jeweiligen Landes, er sieht die Menschenrechte und die Vorschläge der UN als übergeordnetes weltliches Institut als bindend an und vertritt sie auch nach Innen und Aussen.

    Heidnische Gruppen, die das Heidentum als Vorwand für menschenverachtende, rechtsbrechende oder unmoralische Taten nehmen werden nicht anerkannt und über die üblichen Wege öffentlich gekennzeichnet. Alle anderen heidnischen Gruppen werden als solche anerkannt und als gleichwertig erachtet.

    Der Orden setzt sich für religiöse, humane und umweltpolitische Ziele ein und unterstützt alle Gemeinschaften, die ohne finanzielle Interessen diese Ziele oder das Heidentum fördern.


    IV Die Standsäulen unseres Glaubens

    Unsere Standsäulen sind Ehrlichkeit, Vertrauen, Verschwiegenheit, Wissen und Standhaftigkeit. Die Liebe zum Menschen, zu den Göttern und zu allen Dingen ist in all diesen Standsäulen eingeschlossen. Unser Ziel ist es die Schöpfung zu ehren und mit beständigem Lernen und durch einstige Wiedergeburt zur Weisheit und damit zum Licht zu gelangen und in ihm einst aufzugehen.
    Wir glauben an die Wiedergeburt oder auch mehrfache Reinkarnation und halten den Lebenskreis und die Elemente Geburt und Tod/Werden/Sein/Vergehen oder Erde, Luft, Feuer, Wasser sowie den Geist für die Grundlage allen Seins.

    Die Bewältigung des täglichen Lebens ist uns genauso wichtig, wie die des Glaubens. Deswegen bieten wir allen Lebewesen unsere Unterstützung an, die in Not geraten sind und helfen, soweit es unsere Mittel und Verbindungen erlauben.
    Versöhnung, Liebe, Hilfe und die Gemeinschaft sind wichtige Dinge, die uns leiten.

    Der Orden bemüht sich um die Wiederbelebung der alten keltischen Werte und deren Glauben, soweit dieser aus Sagen, mündlichen und schriftlichen Berichten bekannt ist und in der heutigen Zeit angepasst gelebt werden kann. Hierzu zählt natürlich eine gewisse Anpassung an die Lebensumstände, die gesetzlichen Umstände, die politischen Umstände und die veränderte Kultur bzw. Gesellschaft.

    Da der Glaube gelebt werden soll und auch umgesetzt werden kann, wird auf „barbarische“ Riten und Traditionen (soweit sie den Kelten/Germanen zugeschrieben werden) selbstverständlich verzichtet.


    V Materielle Güter und Geld

    „Die Wahrheit gegen die Welt“ sei unser Sinnspruch, der uns daran mahnt, das unser Glaube uns höher und wichtiger ist als materielle Dinge. In diesem Sinne erhält sich der Orden nur aus Spenden oder Eigenleistungen der Angehörigen und nimmt für seine Aktionen oder Feste keinerlei Gelder ein - jedermann ist herzlich willkommen.
    Freiwillige Hilfen untereinander und nach Aussen sind selbstverständlich und keltische Tradition, ein Ausgleich kann erfolgen, muß es aber nicht: So kann auch eine Schuld ohne Bedenken mit in ein nächstes Leben genommen und dort beglichen werden, eine Aufrechnung von „Gefälligkeiten“ entfällt ebenso.

    Die finanziellen Mittel des Ordens sind aus diesen Gründen gering. Alle Gewänder (ausgenommen jene der Schüler) werden aus eigenen Mitteln der Mitglieder gestellt.

    Eine Vorschrift gibt es nur bei den traditionellen Farben, wobei zwischen den Geschlechtern unterschieden wird. Bei Festen wird auf ein einheitliches Gewand Wert gelegt, wobei bei Mitgliedern ohne eigenes Gewand bis zu dessen Herstellung aus eigener Hand übergangsweise auch normale oder gekaufte Kleidung getragen werden kann, die sich allerdings an der Form und Farbe orientieren soll.


    VI Ausbildungen, Lehren und Prüfungen

    Die Ausbildung erfolgt in der Regel kostenlos und ist auf längere Zeit angelegt. Ein Mindestalter für die Ausbildung ist auf 15 Jahre gelegt (mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten). Es wird umfassend Wert auf Reifung und Bildung in folgenden Zweigen gelegt:
    Geschichte, Sittlichkeit / Rechtskunde, Ethik und Glaube, Künste wie z.B. Musik und Malerei (bildende Künste), Naturwissenschaften (Astrologie, Chemie, Medizin, Biologie, Physik usw.) , die Kunst der Dichtung und Sprachen, Selbstverteidigung (Grundkenntnisse), Berufliche Unterstützung, Philosophíe.
    Da das Wissen den ganzen Menschen formt, achten und respektieren die Ordensmitglieder einander und verbürgen sich gegenseitig für die Unversehrtheit des anderen und stehen für sich ein. Das Tragen von offenen scharfen Klingen ist grundsätzlich untersagt, eine Ausnahme besteht nur bei Ritualen in Form von Sicheln bzw. Athamen - oder als Ritualgegenstand ggf. ein Schwert für Kultzwecke.

    Bei den Versammlungen wird der Fortschritt jedes Schülers überprüft, zwischenzeitliche Prüfungen sind ebenfalls üblich.
    Eine Prüfung gilt als abgeschlossen, wenn der jeweilige Leiter das Ende der Ausbildung verkündet. Mißlungene Prüfungen können beliebig nach Maßgabe des Leiters (üblicherweise nach einem Jahr und einem Tag) wiederholt werden.

    Eine Prüfung gilt als mißlungen, wenn dies der Leiter dem Schüler mitteilt.
    Die Prüfung alsauch die Ausbildung werden vom Leiter überwacht und festgelegt.

    Die Beendigung der Ausbildung kann von beiden Seiten erfolgen. Die Angabe eines Grundes ist üblich, kann aber von Seiten des Schülers entfallen.

    Die Lehrzeit beträgt zwischen 3 und 20 Jahren, je nach Vorbildung..
    Fleiß, Auffassungsgabe, Bildungsstand, Reife und eine evtl. Ausbildung/Vorbildung kann die Zeit entsprechend verlängern oder verkürzen. Darüber ist vom Leiter mit dem Lehrer zu befinden, die Bedingungen sind in den Regeln verfasst.

    Es sind insgesamt 21 Stufen zu je 3Gruppen (Schleier) mit je 6Stufen zzgl. 3 Stufen als Meistergrade üblich, die durch farbige Perlen an einer Halskette gekennzeichnet werden. Die Symbole Pentragramm, Triskell und Knoten der 4 Winde, Pfeilspitze können getragen werden und haben unterschiedliche Bedeutungen.

    Anzahl der gläsernen Perlen = Rangstufen bzw. erledigte Prüfungen
    Anzahl der blauen bzw. roten Perlen=ausgeübte Jahre
    Anzahl der gemischtfarbigen (grün/rot[<] rot/blau[=]) Perlen= Auszubildende
    Anzahl der grünen Perlen = Schüler / Anwärter
    Anzahl der weissen Perlen= ausgeführte od. erhaltene Priesterweihen (weiß/lila)
    Anzahl der gelben Perlen=besondere Auszeichnungen (Sterne)

    Die Rangstufe wird im keltischen Baumalphabet / Ogham angegeben.
     
  3. Macha

    Macha Neues Mitglied

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    VII Riten und Feste, Zeitrechnung

    Der Orden führt die üblichen Riten und Feste in möglichst naturnaher, sehr menschlicher Form durch, um die Ernsthaftigkeit des Glaubens zu leben. Üblicherweise stammen die Riten aus unterschiedlichsten Quellen, sind größtenteils historisch belegt oder werden zumindest nach überlieferten Berichten oder Dokumentationen zumeist in Deutsch abgehalten, die Namen entstammen dem Irisch-gälischen Zweig um die dortigen Glaubensvorfahren zu ehren - einige Texte entstammen dem Walisischen oder Schottischen .

    Es ist geplant, das alle Texte in deutscher Sprache ausgeführt werden um auch Gästen bei Riten den Zugang zu Glaubensinhalten zu ermöglichen.

    Die Freude am Glauben und der Ausführung soll überwiegen, deshalb wird aus diesen Gründen auch bei Riten und Festen Lachen und Rührung hochgeschätzt, denn der Glaube kommt und wohnt in den Herzen, nicht im Kopf. Diese werden der Location, dem Anlass und der Beiwohnenden angepasst und es wird Wert auf „festlich“ und „Würdevoll“ gelegt.

    Gefeiert werden:

    Die 4 Mondfeste:
    Samhain am 1.11.
    Imbolc am 1.2.
    Beltaine am 1.5.
    Lughnasad am 1.8


    Die 4 Sonnenfeste:
    Alban Arthan am 21.12.
    Alban Eiler am 21/22.3.
    Alban Heyfin am 21.6.
    Alban Elved am 21.9.

    Riten:
    Einweihungen, Priesterweihen, Dank- und Bittriten, Bestattungen, Geburt, Taufen, Jugendweihen, Altersweihen, Bindungen.

    Wir weisen ebenfalls aus Traditionsbewusstsein neben der heutigen, geläufigen Zeitrechnung auch jene nach der 2. Schlacht von Mag Tured aus, sowie den Monat oder Tag in der ursprünglichen Art des Colignykalenders aus.

    Gezählt wird nach dem Jahr des Sieges der Thuatha de Dannan über die Fumorer (2. Schlacht Mag Tured) die im Jahr 1871 v. Chr. statt fand. Das aktuelle Jahr ist also 1871 + Normjahr nach Chr .


    VIII Sitz des Ordens, heilige Stätten

    Die Gründungsstätte liegt in Münzenberg / Hessen, während die Wohnorte der Mitglieder über Deutschland verteilt sind, nach dieser Stätte und dem dortigen Heiligtum wurde der Orden auch benannt. Der Sitz des Ordens liegt beim jeweiligen Leiter - momentan ist der Hauptsitz also Berlin.
    Weitere Stätten sind u.a. die Externsteine und ein Hain in der Berliner Umgebung, worin auch überwiegend die allgemeinen Riten stattfinden.

    Alle heiligen Stätten, sowie religiöse Bauwerke werden gleichermaßen geachtet und respektiert. Nach Möglichkeit setzt sich der Orden für deren Schutz, Erhaltung oder Wiederaufbau in Absprache mit Behörden oder Institutionen ein.
    Die Umgebung und Natur wird bei Riten geschont und gepflegt und dortige Gesetze beachtet. Der Orden pflanzte schon einige Bäume und setzt sich für den Erhalt des Waldes, der Gewässer und der Umwelt im Allgemeinen ein.

    Vorrangig sind von uns laut Tradition also Waldlichtungen, Gewässer, Haine und Berggipfel / Hügel, Steinkreise und Naturdenkmäler als heilige Stätten zu betrachten und werden mit Respekt behandelt.

    Gemeinsame Anbetungen, Riten, Gottesdienste oder Feste mit anderen Gruppen werden ebenfalls dort begangen, wobei auch hier auf den Schutz der Stätten geachtet wird und ggf. Anwesende oder Dritte auf den Erhalt und die Pflege hingewiesen werden.

    Etwaige Beschädigungen oder Verschmutzungen während der Feste werden auf eigene Kosten von den Mitgliedern beseitigt, aber in der Regel vermieden.


    IX Priester und Lehrer

    Wir sind alle Suchende, Lehrer und Schüler zugleich. Wir lassen uns von den dunklen Seiten unseres Daseins nicht verführen, aber respektieren Sie, denn sie ist Teil der Menschen und der Gemeinschaft: Wir wandeln auf dem Pfad der Erkenntnis und sehen selbst in schlechten Dingen Gutes. Der Drachenorden von Clochsliaph bemüht sich auch nach Aussen hin um den Abbau von Vorbehalten, Irrtümern oder Feindseligkeiten und ist zu jedermann freundlich und nach Kräften zu helfen und zur Wissensvermittlung im Besonderen bereit. Die erste Weihe ist ein besonderes Ereignis, weshalb diese auch einen vorrangigen Platz bei uns inne hat.

    Ab der Weihe der 6. Stufe gilt ein Mitglied als Priester, vorher als Anwärter.

    An Zeremonien oder Festen nehmen alle Mitglieder gleichermaßen Teil. Trotz unterschiedlicher Stufen werden alle gleichermaßen geachtet und berücksichtigt.

    Ab der Stufe 12 darf jeder geeignete Priester auch ausbilden.

    Alle Priester unterstehen dem Schweigegelöbnis und bilden sich selbst in unterschiedlichsten Gebieten auch untereinander weiter. Nach Möglichkeit haben Lehrende eine abgeschlossene Berufsausbildung, sowie eine pädagogische Eignung.

    Jeder Lehrer (Priester) darf nur einen, bei fortgeschrittenen Schülern auch davon zwei gleichen Geschlechtes ausbilden. Das Lehramt wird vom Leiter überwacht.
    In Ausnahmefällen darf auch ein Schüler/Schülerinnen vertretungsweise durch einen Lehrer ungleichen Geschlechts ausgebildet werden. Dieser ist jedoch bei Vorhandensein eines geeigneten Lehrers/in gleichen Geschlechtes an diese/n abzugeben. Es werden i.d.R. beide Zweige gelehrt: Der Männliche und der Weibliche.

    Eine Weihe kann durch einen Priester erfolgen, auch die Selbstweihung wird anerkannt und als höchste Form auch bevorzugt. Sie stellt aber die Ausnahme dar und verlangt ein hohes Maß an Eigenverantwortung desjenigen, der sich diesem Weg unterzieht. Jener erkennt nur die betreffende Gottheit/Götter als Lehrer an und kann also seine Ausbildung nur dem eigenen Gewissen und der Anerkennung der Gemeinschaft unterwerfen. Er wird sein Tun also gewissenhaft selbst prüfen und sich auch von anderen darauf prüfen lassen müssen. Eine Bestätigung durch andere kann er dementsprechend als Abschluss einer Prüfung werten, die aus diesen Gründen nicht geringer anzusehen ist als fremdbewertete Prüfungen.

    Ab der Stufe 18 darf ein Priester auch eine separate Gruppe führen und leiten., die unabhängig vom Mutterorden existiert. Er verpflichtet sich jedoch dazu, das auch der Schwesterorden unter der gleichen Bezeichnung mit Namenszusatz des entsprechenden Ortes geführt wird.


    X andere Religionen, Zusammenarbeit

    Das Gute hat viele Gesichter, Namen und Seiten. Wir messen es stets an seinen Ergebnissen und nicht nur an seinen Taten. In diesem Sinne erheben wir weder einen Ausschließlichkeitsanspruch für unsere Glaubensregeln oder Auffassungen, noch erachten wir die Meinung anderer darüber als geringer als unsere.

    Aus diesem Grunde bemühen wir uns um regen Gedankenaustausch zwischen vielen religiösen und heidnischen Gruppen, halten Kontakt zu keltischen Vereinigungen oder deren Mitgliedern im In- und Ausland, weltweit. Einige jener Organisationen sind: Europäisch-keltische Gemeinschaft, Order of White Oak USA, Yggdrasilkreis, Rabenclan, Ordinic Rite, Das Dorf (Österreich) usw.

    Eine Aufgabe der ehemaligen Religion (kirchliche Weihen wie z.B. rk, ev.) wird auch bei Aufnahme in den Orden von den Aufzunehmenden daher nicht verlangt und soll koexistent bleiben. Der Orden erstrebt eine eigene Anerkennung als Glaubensgemeinschaft und unterstützt dahingehende andere Vereine oder Institutionen in dahingehenden Aktionen.

    XI Unsere Visionen

    Wir halten an deinen Träumen und Wünschen fest. Der Glaube vermag Mauern einzureissen und sei es nur die Mauer zwischen den Menschen einerseits, alsauch die Mauer zwischen den Göttern und uns oder jener, die wir zwischen die Natur gesetzt haben .

    Eine unserer Regeln besagt demnach auch:

    „Glaube an die Liebe und gib sie auch anderen. Nur wer liebt, vermag auch zu glauben und erringt dadurch wahrlich Weisheit und Unsterblichkeit!“

    Wir erachten die Zusammenarbeit zwischen und für die Menschen, ihren Glauben daran und an die Schöpfung für unser Ziel.

    XII Behörden, Selbstverständnis, Streitigkeiten

    Die Kommunikation mit Behörden oder Medien ist Aufgabe der jeweiligen Leiter. Nur diese dürfen im Namen des Ordens Statements oder Aussagen zur Gemeinschaft machen, weil Sie aus langjähriger Erfahrung alle Aspekte berücksichtigen können.
    Diese Aufgabe kann nach Maßgabe auch auf geeignete Mitglieder übertragen werden.

    Auf Zusammenarbeit mit weltlichen Institutionen wird Wert gelegt, der Orden bemüht sich um Anerkennung und Achtung aller gängigen Vorschriften und Regeln.

    Alle Mitglieder sind freiwillig und ungebunden im Orden vereint. Alle anerkennen und erarbeiten die Ordensregeln gemeinsam und ohne Zwang. Der Orden selbst versteht sich als eine Glaubensgemeinschaft Gleichgesinnter und legt Wert darauf, das er weder als Sekte, noch als Amtskirche in der gängigen Form betrachtet wird.
    Menschenverachtende oder rechtlich/sittliche Verfehlungen - auch Aussenstehender - werden nicht toleriert und mit Mitteln der Öffentlichkeit (Gerichte, Medien und rechtsstaatliche Institutionen) geahndet. Über alle weiteren internen Streitigkeiten oder Abweichungen entscheidet die Glaubensgemeinschaft in der darauffolgenden nächsten Sitzung gemeinsam, bei Schülern der jeweilige Lehrer in Absprache mit dem Leiter. Es wird erheblich Wert auf Einsicht in höhere Werte gelegt, denn auf Bußen.
     
  4. Macha

    Macha Neues Mitglied

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    Hier folgen einige Regeln für das Erarbeiten der Lektionen:

    Die allgemeinen Lektionen für BEIDE Geschlechter tragen keinen besonderen Vermerk (M bzw W) .

    Die Überschriften geben an:

    LektionNr - Fach - Sparte/Religion - Betreff/Teilbereich - Stichwort


    Zum Inhalt:


    A) Die Lektionen sind stets allein zu bearbeiten und zu erarbeiten. Hilfsmittel wie Internet Bücher etc sind gewünscht - sofern sie der fachlichen Beantwortung dienen. Eine Antwort soll PERSÖNLICH bleiben (d.h. nicht nur aus Quoten bestehen)

    B) Rückfragen an den Lehrer KÖNNEN beantwortet werden, MÜSSEN aber nicht.

    C) Die Beantwortung erfolgt von Seiten des Schülers per Posting und zwar möglichst komplett

    D) es steht eine Bearbeitungszeit von einer Woche zur Verfügung.

    E) Die Korrektur bzw. Bewertung von Seiten des Lehrers kann auch mit Gegenfragen einher gehen, auch ist eine Beantwortungszeit von 1 Woche und einem Tag üblich.

    F) Es gibt KEINE Noten, sondern nur Hilfen oder Bemerkungen.

    G) Die Lektionen sind vertraulich! Eine Weitergabe nach Aussen oder zu Dritten wird als Vertrauensbruch bewertet (siehe Copyright).

    H) Eine Aufgabe gilt als gelöst, wenn dies der Lehrer entscheidet.

    I) Es können gezielt Fragen gestellt werden die unsinnig erscheinen oder gar als falsch erkannt werden (sollen). Dennoch wurde jede Lektion gewissenhaft erarbeitet.

    J) Die Lektionen haben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad! Der Lernfortschritt ermisst sich auch an der Art der Erarbeitung und an der Art der Geschicklichkeit im Losen! Sollte eine Lektion zu schwer sein, so sollte man Teillösungen bieten können!

    K) Jede Lektion kann bis zur Lösung - auch bim Überspringen der Lektion -beliebig wiederholt werden!



    !! Die Aufgaben UNSERER Schüler sollten in der Rubrik "Leitung- Lösungen und Berichte X_NAME_X" eingetragen werden. Es gilt hierbei das Passwort des Schülers - Rückfragen beim Lehrer zum Passwort sind gewünscht!

    Viel Spass beim Lernen. Wer diese Lektionen ernsthaft erarbeitet, zieht bestimmt seinen Nutzen daraus.


    Brigheddhaibh und Machasolas, nemeton Quert-Chnó im Jahr 2004
     
  5. Macha

    Macha Neues Mitglied

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    Hierzu folgt ein kürzer Überblick und eine Grundaussage über unsere Ausbildung:

    Sie ist gestaffelt in 3 Abschnitte der Grundausbildung:

    Lektionen 1-20 für den allgemeinen Ovatengrad/-reife
    Lektionen 21-40 für den allgemeinen Bardengrad/-reife
    Lektionen 41-60 für den allgemeinen Druidengrad/-reife

    Um ein einzelstehender Priester in einer der Sparten oder allen zu sein ist eine vollständige Bearbeitung der zusätzlichen Ovaten-/Barden-/Druidenlektionen notwendig, die auf die jeweiligen Sparten zugeschnitten sind.

    Eine abgeschlossene Grundausbildung mit fortgeführten Studium gilt als Druidenlaufbahn. Je nach Eignung kann in der Grundausbildung jemanden ein dedizierter Ovaten-/Barden- oder Druidengrad zugestanden werden, d.h. das derjenige "auf Bewährung" diesen Grad führt (für ein Jahr und einen Tag) bis er Gültigkeit erreicht und durch sein Verhalten und die Meinung der Gemeinschaft über ihn bestätigt wird.

    Zu den Fertigkeiten der einzelnen Grade:

    Ovaten besitzen Grundkenntnisse in

    1 Philosophie (Weltbild, Lehre, Priester-, Gesellschaft, Numerologie)
    2 Religion (Ethik, Glaube, Irisch, Walisisch, Bretonisch)
    3 Handwerk (Berufl., Knoten, Schmieden etc.)
    4 Kampf&Verteidigung (Verteidigung, Strategien, Techniken, Übungen)

    sowie die Kenntnis über grundlegende Opferrituale und Segnungen, sowie über die Geschichte und Grundregeln der Gemeinschaft. Ovaten gelten als einfache Opferpriester, Assistenten oder relig. Handwerkskünstler.

    Barden besitzen Grundkenntnisse über

    5 Schrift (ogham, Symbole, Techniken, Ausdruck usw.)
    6 Musik&Dichtung (bild.Künste, Musik, Malerei, Gedichte)
    7 Geschichte (Keltentum, Irland, Heidentum, Vorgeschichtliches)
    8 Recht&Brauchtum (Sittlichkeit, Rechtskunde, kelt.Recht,)

    sowie erweiterte Kenntnisse über die Bereiche 1-4, sie gelten als Geschichtenerzähler, Diplomaten und Künstler der Sprache oder der Musik, sowie auch Rechtsgelehrte.

    Druiden besitzen umfassende kenntnisse der Bereiche 1-4, erweiterte Kenntnisse der Bereiche 5-8 und Grundkenntnisse über

    9 Bio&Pflanzenkunde (Pflanzen, Tiere, Ernährung)
    10 Medizin (Heilen, Sterbebegleitung, Grundlagen)
    11 Magie&Energetik (Grundlagen, Übungen, Fortführendes)
    12 Naturwissenschaft (Astrologie, Chemie, Physik usw.)

    diese befähigen Sie zu lehren, Rituale zu leiten, Versammlungen zu eröffnen, Gericht zu halten oder jede der Aufgaben der anderen beiden Priesterränge zu übernehmen. Ein Studium schliesst erweiterte und vollendete Kenntnisse der Bereiche 5-12 ein, jenes kann sich aber über Jahre erstrecken.

    Merksatz:

    Ein dedizierter Grad ist ein verliehender Grad, dem man die Befähigung zusagt über die Eigenschaften zu verfügen. Dieser Grad ist jederzeit widerrufbar.

    Ein verliehener Grad muß nach einem Jahr und einen Tag bestätigt werden, sonst ist er schlichtweg ungültig.

    Ein bestätigter Grad kann bei schweren Fehlverhalten oder menschlichen Entgleisungen wider die Grundsätze der Gemeinschaft, der Ethik oder auch der gebotenen Höflichkeit zeitweise oder für immer entzogen bzw. aberkannt werden.

    Ein von anderen Gemeinschaften verliehener Grad KANN anerkannt werden, ein Anrecht dazu besteht aber nicht.


    Machasolas als Ausbildungsleiterin
     
  6. Macha

    Macha Neues Mitglied

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    Hier schon mal einige Fragen vorweg die beantwortet wurden. Bezogen auf Clochsliaph.

    Wo und was ist der Steinberg. Das ist unser Grundungsort. Der Steinberg liegt in Münzenberg, der sich nördlich von Frankfurt befindet.
    Ein Ort in Mittelhessen/Wetterau.

    [qoute]Was beduetet Quert-Chnó? [/quote]

    Apfelhain. Der ebenfalls bei Münzenberg ist.

    Dazu muß ich kurz ausholen: Der Drache ist einerseits ein keltisch-walisisches Symbol (roter Drache=Kelten) aus der Zeit Heinrichs und der Arthursaga, auf der anderen Seite auch eine Erinnerung an die Anfänge des Ordens am Steinberg, da Steine und Gebirge ja der Rücken des Drachen sind. Diesbezügliche Rituale und Erdverbundenheit kommt daher auch in diesem Symbol zur Geltung.


    Nun, so ganz falsch liegst du da nicht. Die Anfänge des Neodruidentums vor rund 300 Jahren waren auch freimaurerisch bis sie sich spalteten (in heutigen OBOD und DDO). Dennoch halten wir uns nicht für Freimauer, erkennen aber durchaus auch Tugenden an.

    Den eher religiösen, an einer "Bruder- bzw. Schwesterschaft" angelehnten Begriff. Wir sehen uns daher in erster Line als Glaubensgemeinschaft mit Zielsetzung einer späteren Anerkennung.


    Es gibt keinen Unterschied, wir SIND eine religiöse Gemeinschaft und durchaus mit christlichen oder buddhistischen etc. Gemeinschaften vergleichbar. Es gibt allerdings (noch) keine Klöster oder Häuser und wir achten auch nicht auf eine strikte Trennung der Geschlechter, obwohl es jedem ausgebildeten Drui freigestellt bleibt wie er es handhabt. In diesem Sinne wären wir evtl. mit der Organisationsform der keltisch-syrisch orthodoxen Kirche vergleichbar, allerdings ohne Papst.

    Nun, Clochsliaph IST der Mutterorden von z.B. Quert-Chnó, unserem Bardenstuhl, derreen dearg etc.

    Clochsliaph ist allerdings auch ein OBOD-Seedgrove (bzw. ist es im werden), ein OBOD Bardensitz und natürlich der älteste von den drei deutschen Whiteoakgroves auf europ. Festland.

    Daneben ist Clochsliaph noch Mitglied der Kulturgeister und hält Verbindungen zu weiteren Orden und Gruppen bzw. hat diese auch teiwleise aus der Taufe gehoben.

    Ganz einfach: Stein-berg (gälisch). Da wir unsere Wurzeln in Irland sehen (auch die Schotten oder Scoti stehn den Iren ja sehr nahe) und es die meisten Aufzeichnungen darüber dort gibt sehen wir uns in dieser Tradition.

    Zu den deutschen Kelten verbindet uns ebenso viel: Sie sind unsere Ahnen, ausserdem errichteten iroschottische Mönche hier das Christentum - Mönche, die aus Filifamilien stammten.

    "Tara" ist unser Vereinsgelände - Der Name wurde bewusst gewählt: Galt Tara doch als Sitz der irischen Könige und (als Tarahill bzw Hügel) auch als der Sitz der Sidhe (die verbannten Thuatha de Danann). Diesen "Göttersitz" zu bewahren (auch vor der umstrittenen M5) gilt unser Anliegen.

    Ja, besser gesagt ein kleines Fleckchen im Wald - der Ausweichort in Berlin.
     
  7. Macha

    Macha Neues Mitglied

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    Nun, wir schreiben das Jahr nach der 2. Schlacht von Mag Tured, in denen die Thuatha gewannen. Dies ist u.a. einerseits der Grund dafür, das wir als Götternamen ihre Personen und diese Zeit ausgewählt haben (siehe Sidhe). Auf der anderen Seite beziehen wir auch ganz klar Stellung darauf, das dies wohl die Zeit gewesen sein müßte, in der sich keltische und germanische Einflüsse mischten und eine (wenn auch facettenreiche) Religion auf europäischen Festland bildeten. Wir beziehen uns in erster Linie zwar auf Irland und die dortigen Kelten, in zweiter aber natürlich auch auf die hiesigen Vorfahren.

    Eindeutig nein. Einen Fixpunkt mußten wir setzen, damit wir eine Bezugsgröße zu Götterpantheon, Sagen, Bräuche und Zeit hatten. Nichtsdestotrotz verstehen wir uns ebenso als festlandbezogene Religion (was ja auch verständlich ist).

    Unbedingt. Auch wenn kritische Zungen behaupten, das es z.B. vor der Eisenzeit keine Germanen oder Kelten in dem Sinne gab eröffnen Sprachwissenschaftler doch ganz andere Perspektiven. Sie sagen größtenteils unisono das vor ca. 4000 Jahren die Sprachen Germanisch, Keltisch und italisch aus einer Ursprache heraus entstanden. Dies bestätigt unserer Meinung nach die These, das die Kultur der Kelten und Germanen auf ähnlichen Dingen beruhte und wir sehen in alten, urständigen Bräuchen unserer Heimat ebenso schützenswerte Dinge darin, wie auch in alten Sagen oder Sitten. Blutopfer oder sonstige archaische Sitten lehnen wir allerdings ab: Wir leben heute in unserer Gesellschaft und haben uns weiterentwickelt.

    Wir beziehen uns auf die Druiden, Sitten und Gebräuche über die am meisten bekannt ist. Ich persönlich halte mich da an Archetypen wie z.B. Miraculix oder auch Gandalf/Merlin, die den alten weisen Priester, Magier, Gelehrten und Menschen zeigen. In Ihnen ruht unser Glaube.
    Viel Überliefertes gibt es ja nicht, also halten wir uns an Schilderungen Dritter aus der Antike und aus wissenschaftlichen Schriften bzw. alten Büchern. Lesenswerte Quellen sind daher Markale, Le Roux und Guyonvarc aus Frankreich, aber auch Stifter und Raimund Carl aus Österreich. Die OBOD Quellen wurden ja bereits genannt, wenn sie auch unserer Meinung nach etwas weniger sachliche Inhalte besitzen.

    Es gibt gewisse Tugenden, die wir den Göttern gegenüber versprachen einzuhalten: Gastfreundschaft, Lernen, Weise richten, Beständigkeit, Fleiss, Gnädigkeit und Ehrlichkeit, nur um einige zu nennen. Unser Ziel ist es, anderen auf ihrem Weg zu helfen, zu lernen und zu lehren, menschlich zu sein, der Natur dienlich zu sein und den Göttern und Menschen gegenüber stets ein gutes Vorbild im Verhalten zu sein. Natürlich sehen wir uns auch als Bewahrer und Vermittler unserer Glaubensvorstellungen und als Priester, die für die Gemeinschaft zuständig sind.

    Wir würden uns über eine breite Anerkennung freuen, die (auch im Sinne des Grundgesetzes) längst überfällig ist. Wir möchten nicht mehr Privilegien als christliche und andere Kirchen und Institutionen hier im Land, aber im Sinne der Gleichberechtigung zumindest die gleichen Rechte und Pflichten (wenn wir sie auch nicht alle anwenden würden).
    Es ist ein Unding, das die älteste einheimische Religion auch gleichzeitig die (laut einigen fanatischen "Christen") am wenigsten geduldete ist, obwohl aus ihr die berühmten Missionarsmönche erst hervorgingen.

    Ansonsten gibt es keine Zugaben, wohl aber Abgaben die wir machen:
    Ebensowenig wie heutige Christen Erstgeborene ihrem Gott darbringen oder mehrere Frauen haben, so leben wir auch im 21. Jahrhundert.
    Wir tragen unsere Ritual- und Festkleidung, haben unsere Sicheln und lieben nach wie vor unsere Bäume und Gemeinschaften - so wie seit Jahrtausenden. Ich wüsste nicht, was davon nicht mehr in die heutige Zeit passt.
     
  8. Sitanka

    Sitanka Guest

    he super, du hast es hier gepostet :)
     
  9. sailem

    sailem Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2005
    Beiträge:
    86
    Ort:
    Mühlviertel
    Hallo Machasolas!

    Kann man eurem orden auch beitreten, wenn man in österreich lebt. Ich meine wegen der räumlichen entfernung. Gibt es schon österreichische mitglieder?

    lg sailem
     
  10. Macha

    Macha Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2005
    Beiträge:
    26
    Ort:
    NRW Hamm
    Werbung:
    Hallo Sailem,

    Natürlich kann man sich auch dazu entschliessen, wenn man aus Österreich kommt. Wir haben zwei Leute aus Österreich bei uns.

    Alles andere kann man mit uns bereden.

    Lieben Gruß
    Machasolas
     

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