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Politik und Wahlen in der BRD - I. Bildungspolitik

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Physikus, 8. Juli 2009.

  1. Physikus

    Physikus Mitglied

    Registriert seit:
    30. Dezember 2008
    Beiträge:
    273
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    Da alle Aspekte der Politik zu Umfangreich sind, möchte ich die verschiedenen Themen in eigenen Threads eröffnen.
    Den Anfang mache ich mal mit der Bildungspolitik, später folgen weitere Ressorts.

    Wie ist eure Meinung?


    • Studiengebühren
    In der Bildungspolitik gibt es verschiedentlich Streitpunkte. Hoch im Kurs dürfte die Frage nach den Studiengebühren stehen.
    Es besteht die Meinung, dass eine Universitätsstudium generell Umsonst sein soll. Bildung sei das Recht eines jeden Bürgers und soll über Steuern zu finanzieren sein. Positiv an nicht anfallende Studiengebühren sei, dass niemand ein Studium aufgrund monetärer Gründe verwirft. Somit wäre ein Studium sozialer als mit Studiengebühr. Es würde vermieden werden, dass sich teure Hochschulen herausbilden auf denen eine Elite herangebildet wird, die nach den finanziellen Kräften der Eltern vorselektiert wird. Diese Position wird z.B. von Die Linke vertreten.

    Andere Positionen sehen in der Freiheit der Hochschulen Studiengebühren nehmen zu können eine Erhöhung des Wettbewerbes zwischen den Hochschulen. Die zusätzlichen Gelder, die stärkere Position der Studenten als "zahlende Kunden" und der Druck auf die Hochschulen soll eine viel bessere Qualität der Lehre ermöglichen, denn die deutschen Studenten müssten sich auf einen globalisierten Arbeitsmarkt behaupten.
    Verfechter der Studiengebühren ist z.b. die CDU.
    Die Grünen sind sich uneinig über dieses Thema. Die Bundsebene lehnt sie weitgehend ab, wenngleich besonders in den Ländern die Gebühren von Grüner Seite befürwortet werden.

    Meine persönliche Ansicht ist, dass ein Teil der sehr teuren, in einigen Disziplinen exorbitant teuren, Hochschulbildung von den Studenten mitgetragen werden soll. Schließlich sind wir es, die direkt von dieser Bildungsinstitution profitieren und später Führungspositionen einnehmen wollen. Sicherlich ist dies weiter im Interesse der gesamten Gesellschaft, so dass der Großteil weiter steuerfinanziert bleiben sollte.
    Ob sich eine Steuerung der Studentenströme in "sinnvollere" Fachrichtungen einstellt, das frage ich mich besonders. Studiengebühren schrecken meines Erachtens eher Studenten der Disziplinen ab, die später von geringen wirtschaftlichen Bedeutung sind und in denen später sehr wenig verdient wird. Grade diese Fachrichtungen sind heute aber überlaufen, während anderen Fachrichtungen der Ingenieurs- und Naturwissenschaften die klugen Köpfe fehlen. Studiengebühren könnten die Bereitschaft erhöhen in volkswirtschaftlich Relevanteren Bereichen einzusteigen.

    Wichtiger als die Existenz der Studiengebühren sind die Möglichkeiten der Finanzierung des gesamten Studiums. Die Zugangsvoraussetzungen für das Bafög sollten verringert werden und den Studenten ermöglicht werden weit mehr Geld als bisher nebenbei zu verdienen. Studienkredite sollten weiter angeboten werden. Für die Finanzierung der Studiengebühren bin ich persönlich von dem FDP Konzept angetan.
    Die liberalen stehen für eine Studiengebühr, die erst nach dem Studium (nachlufend) bezahlt werden soll. Das sollte die mangelnde Liquidität während des Studiums beseitigen.
    Besonders sollte besser Kommuniziert werden, dass Ausgaben zum Studium als Investition in sich selbst betrachtet werden müssen.

    • Schulsystem

    Ein weiterer Standpunkt ist das Schulsystem. Die Gliederung des Schulsystems in Haupt-, Real- und Gymnasium wird vor allem von der CDU befürwortet. Differenzierte Schultypen könnten besser auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler eingehen und sie so besser fördern. Die FDP plädiert weitergehend für mehr Durchlässigkeit der einzelnen Schulformen. Dagegen steht z.B. "Die Linke", die das Konzept der Gesamtschule befürwortet. Gemeinsames Leben und Lernen solle vor Selektionen gehen. Bis zur 8. Klasse sollen die Schüler ohne Differenzierung miteinander Unterrichtet werden.

    Ich selbst finde eine Konkurrenzsituation zwischen den einzelnen Ideen evtl. als guten Mittelweg. Mit Einführung des Zentralabiturs (zumindest in meinem Bundesland) bietet für jede Schulform eine am Ende stehende gleiche und gerechte Prüfung. Weniger die einzelnen Schulformen als die Art des Unterrichts und die Lehrerausbildung sollten meiner Meinung nach Reformiert werden. Mehr Vernetzung zwischen den einzelnen Fächern und eine mehr der Praxis orientierte Lehrerausbildung sind viel wichtiger.
     
  2. PT 1976

    PT 1976 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2008
    Beiträge:
    969
    Ort:
    Wien
    hi ..

    interessantes - langes - thema ...

    ich bin der meinung, dass studieren absolut free und gebührenfrei sein und bleiben muss ..

    PT
     
  3. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.720
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    ja, lieber pt, es sollte so sein.....


    das problem ist nur, dass wir in der brd "für alles" genügend geld haben ...ausser vernünftiege bildungspolitik, umweltpolitik und gesundheistpolitik zu betrieben (und von der einführung dergrundsicherung ganz zu schweigen!)

    shimon1938
     
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