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Politik heute...

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Gitta, 17. August 2005.

  1. Gitta

    Gitta Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2005
    Beiträge:
    263
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    Politik heute...

    Wie gegen das Volk regiert wird oder wenn man die
    Fatzkes regieren läßt

    Ein Bekannter stellte kürzlich sinngemäß folgende
    Fragen:


    * Lieber Mittelständischer Unternehmer, wissen Sie,
    warum Sie bald Konkurs anmelden müssen?

    * Herr Beamter, wissen Sie, warum Sie Ihre Pension
    nicht mehr erhalten werden?

    * Herr Soldat, wissen Sie, warum Sie mit Ihrem
    Afghanistan-Einsatz die Quellen für 90% des weltweiten
    Heroin-Handels schützen müssen?

    * Herr Angestellter, wissen Sie, warum Sie immer mehr,
    für immer weniger Nettoentgelt, arbeiten müssen?

    * Herr Arbeiter, wissen Sie, warum auch Sie demnächst
    arbeitslos werden?

    * Lieber Kranker, wissen Sie, warum Sie immer weniger
    Leistungen für immer höhere Versicherungsbeiträge
    erhalten?

    * Herr Handwerker, wissen Sie, warum Sie immer mehr
    Aufträge zu immer niedrigeren Preisen ausführen
    müssen?

    * Werter Herr Rentner, wissen Sie, warum die
    Nettokaufkraft Ihrer Rente permanent sinkt?

    * Herr Diplom-Volkswirt, wissen Sie, warum das
    Geldschöpfungsrecht privatisiert und bei Privaten
    monopolisiert worden ist und welche Auswirkungen das
    für die materielle Versorgung Ihrer Mitmenschen hat -
    interessiert Sie das überhaupt?

    * Lieber Politiker, wissen Sie, warum das herrschende
    Geld- und Finanzsystem so ein Tabuthema ist, obwohl
    die Zirkulationsebene (Geldumlauf) das festlegt, was
    und für wen produziert wird, und hier die Ursache für
    die totale Überschuldung aller sozialen Einheiten,
    auch des Staates liegt?

    * Bundesregierung jeder Färbung, wissen Sie, warum Sie
    permanent gegen Volk und Nation gerichtete Gesetze und
    Verordnungen erlassen und welchen Göttern Sie in
    Wirklichkeit dienen?

    * Liebe Mitbürger, wissen Sie, warum Sie sich das
    alles gefallen lassen, und wissen Sie, daß nichts so
    ist, wie Ihre anerkannten Experten und Medien es Ihnen
    weismachen, und daß so genannte (sichtbare)
    demokratische Prozesse zur Täuschung der einfachen
    Leute nur gut gemachte Inszenierungen einer als
    Demokratie getarnten, weltumspannenden Diktatur sind?



    Er bekam darauf natürlich keine Antwort, weil die
    Angesprochenen es nicht wußten und darüber auch nicht
    nachgedacht hatten. Es gab Wichtigeres zu tun, dachten
    sie.

    Am 11.8. gab die FAZ auf die Frage - natürlich
    verschlüsselt - eine der seltenen Antworten. Sie
    schrieb: "Die italienische Regierung hat versucht,
    sich einen Kredit an den Libanon verbotenerweise von
    der italienischen Notenbank finanzieren zu lassen. Die
    Europäische Zentralbank (EZB) hatte schon im Februar
    Einspruch eingelegt, wie aus der jetzt
    veröffentlichten Stellungnahme der EZB hervorgeht. Es
    ist das erste Mal, daß die EZB ein Gesetzesvorhaben
    klar ablehnte, weil es gegen das Verbot der monetären
    Finanzierung von Staatsausgaben verstößt. In der
    Stellungnahme heißt es, der zur Prüfung vorgelegte
    Gesetzentwurf bräche Artikel 101 des Vertrags über die
    Europäische Gemeinschaft (EGV). Danach dürfen die
    nationalen Notenbanken in der EU Regierungen und
    öffentlichen Einrichtungen keine Überziehungs- oder
    Kreditfazilitäten zur Verfügung stellen. Das Verbot
    soll verhindern, daß Staatsausgaben durch eine
    inflationäre Ausweitung der Geldmenge finanziert
    werden".

    Die Regierungen - und nicht nur die italienische -
    sind trotzdem bis unter die Hutschnur verschuldet. Wer
    also darf "eine inflationäre Ausweitung der Geldmenge"
    betreiben. Sie wissen es natürlich, nur Privatbanken.
    Warum dürfen ausgerechnet (die richtigen) Privatbanken
    aus dem Nichts über Kreditvergabe (auch an den Staat,
    denn woher hätte er sonst seine Schulden?) immer neue
    Zahlungsmittel schaffen? Weil dafür Zinsen anfallen,
    die nicht entstehen, wenn sich die Regierung selbst
    das Geld schaffen würde, wie es die italienische in
    diesem Fall versucht hat und US-Präsident Kennedy es
    kurz vor seiner Erschießung versucht haben soll. Diese
    Zinsen fürs Nichts darf man den hohen Herrn von der
    Finanz doch nicht vorenthalten, da sind sich alle gut
    bezahlten Experten einig. Und hat man Ihnen nicht auch
    eingetrichtert, wenn Private (die richtigen) für
    private Zwecke Geld schöpfen, ist das o.k., wenn es
    Ihre demokratisch gewählte Regierung tut, ist das böse
    und macht Inflation. Und welchen Buhmann halten uns
    alle Neoliberalen stets vor: den "Staat mit seinen
    Schulden". Warum gibt es diese Schulden? Weil die
    produzierende Wirtschaft und viele Haushalte
    überverschuldet und daher nicht mehr kreditwürdig
    sind. Weil sie deshalb ihre Investitionen und
    Arbeitskräfte nicht mehr bezahlen können und die
    Arbeitslosen nicht verhungert werden sollen. Das ist
    die halbe Antwort, die andere lautet: Wo - bittschön -
    soll ein nach Leistung bezahlter Bankangestellter noch
    Abnehmer für das viele Geld finden, daß sein
    hochbezahltes Management zum eigenen Vorteil gerne
    drucken würde. Wenn man die Privathaushalte mit
    allerlei Anlageangeboten ordentlich in die
    Kreditpfanne gehauen hat und sie kreditunwürdig
    geworden sind, und wenn man bereits allerlei Töchter
    als Hedge-Fonds und Anlagefirmen zur Kreditvergabe für
    Spekulationszwecke gegründet hat und auch diesen keine
    gewinnbringenden Geschäfte mehr einfallen, dann bleibt
    als Kreditnehmer "of last resort" nur noch der Staat.
    Wenn der sich das Geld selbst machen würde - wo bliebe
    da die notleidende Bankierswelt, die es nicht abwarten
    kann, bis ihr die Weltherrschaft all inclusive über
    Zahlungsverpflichtungen in den Schoß fällt?

    Unser Innenminister Otto Schily, dessen Regierung
    behauptet, die Bundeswehr am Hindukusch die Freiheit
    des Drogenhandels nachdrücklich verteidigen, und der
    Regierung und Elite im Land gegen wildgewordene
    "Terroristen" (z.B. Sparer, die ihre Einlagen
    zurückverlangen) härten will, kennt sich in dieser
    Materie schon ein wenig aus. Er schrieb 1998 unter der
    Überschrift "Flora, Fauna und Finanzen": "Die stetig
    widerkehrende Redewendung, das Geld müsse »hart
    arbeiten«, gibt einen Hinweis darauf, in welch
    falschen Vorstellungen wir befangen sind, was sich
    jenseits des Geldschleiers real vollzieht. Das Geld
    als solches arbeitet natürlich nicht; sondern weil es
    über die Bank gegen Zins weitergegeben wird, arbeiten
    andere Menschen, und zwar um so härter, je höher der
    Zins ist, den das Geld verdienen soll. Geld kann auf
    diese Weise Herrschaftsverhältnisse und Abhängigkeiten
    begründen. Mehr noch: Es kann Menschen und ganze
    Völker regelrecht versklaven, wenn diese für die
    Zinslasten, die ihren über Kreditgewährungen auferlegt
    wurden, Frondienste leisten müssen". So ist es. Und
    wenn die Menschen das Geforderte nicht mehr leisten
    können oder wollen, dann muß man diese Terroristen in
    Schach halten.

    Wenn die weisungsberechtigten und weisungsgebunden
    Güter produzierenden Lohn-Sklaven das fällige Geld
    nicht mehr in der gewünschten Zeit heranschaffen, weil
    für ihre Produkte die zahlungsfähige Nachfrage fehlt,
    sie also zahlungsunfähig werden, dann wackeln die auf
    ihre Arbeit gezogenen Wertpapiere, dann wackeln die
    diese verwaltenden Banken und dann wackeln die darauf
    errichteten Throne (und die daran baumelnden
    Politiker). Wenn die Throne wackeln, marschieren die
    Soldaten, natürlich gegen einen bösen Feind - und wenn
    man keinen mehr kennt, dann muß man sich einen
    schaffen. Gegen Bösewichter marschieren dann alle mit,
    um an ihnen ihr Mütchen zu kühlen. Das war schon immer
    so, und geistlosen Eliten fällt, weil sie Golf spielen
    müssen, auch nur ein, was immer schon war. Es gibt
    einen zweiten Grund. Wenn alles unter den
    Marschstiefeln wieder kleingetreten ist, wissen sie
    dann Guten (Sieger), warum auch für Sie trotz der
    hohen Produktivität die Versorgung so schlecht
    geworden ist. Das ist eben so, wenn man beim Krieg
    mitmacht.

    Und was versprach der (nominelle) Throninhaber im
    Januar anläßlich seiner erneuten Inthronisation? Die
    USA würden "die Flammen der Freiheit anfachen, um die
    finstersten Ecken der Welt zu erleuchten [enlighten]".
    Damals veröffentlichte der Journalist Seymour Hersh
    seinen Artikel "Kriege, die kommen sollen" (Wars to
    come). Er berichtete, daß seit Sommer 2004
    amerikanische Spezialeinheiten in geheimer Mission im
    Iran schon die Bombenziele für den kommenden Krieg
    markieren. Der regierende Vizepräsident Cheney hat
    diese Darstellung zwar nicht bestätigt aber auch nicht
    dementiert, sondern nur gesagt, daß "der Iran ganz
    oben auf der Prioritätenliste steht" und gemeint "Die
    Israelis könnten wohl entscheiden, als erste zu
    handeln ("israelis could well decide to act first").
    Und schon 2003 hatte ein US-Journalist dem Iran
    geraten, seine Kernenergieambitionen aufzugeben "um
    den Besuch der 3. Infanteriedivision zu vermeiden".
    Guillemette Faure, der diese Vorgeschichte im Figaro
    vom 10.8. Revue passieren läßt, hält es für schwer,
    sich nach dem Desaster im Irak nun einen Angriff auf
    den Iran vorzustellen.

    Bei der Verlegenheit hilft ihm die naseweise FAZ auf
    die Sprünge. Sie beschrieb am gleichen Tag gleich drei
    militärische Optionen der USA für den Iran, von denen
    vor allem die dritte der "erzwungene Regimewechsel"
    die Unterstützung der "Verbündeten" erheischt.

    Jetzt wissen sie vielleicht, weshalb wir auch in
    Deutschland einen Regime Change brauchen, und Sie
    dabei mitwählen dürfen. Denn Joschka kriegt einen
    Kampfeinsatz zur Verteidigung unserer Freiheit im Iran
    wahrscheinlich alleine nicht mehr hin. Schröder zeigt
    dazu noch wenig Lust (das kann sich ändern, siehe
    Kosovo). Aber Merkels Schäuble knallte schon vorab in
    den USA mit den Hacken und kann es gar nicht mehr
    erwarten, an der Seite der USA für Freiheit,
    Demokratie und christliche Werte (es sind die Werte
    Venedigs bei diversen Kreuzzügen) ins Feld zu ziehen.

    Wenn die Throne wackeln marschieren die Soldaten nicht
    nur, um den Thron zu halten. Sie tun das vor allem,
    damit der Herrschende und seine Experten-Clique sich
    beim Sturz nicht eingestehen müssen, daß sie
    inkompetente Versager und überbezahlte Know-Nothings
    waren. Das siegende Volk darf im anschließenden Elend
    vergessen, daß sich die hinterhertrottende
    Niebelungen-Doofheit nicht auszahlt. Für hochnäsige
    alte Herren verliert sich das Leben leichter als das
    Gesicht. Alles Übrige sind Kollateralschäden. Also
    "Auf sie mit Gebrüll für US-Freiheit, US-Demokratie
    und nationale US-Sicherheit!"

    Quellenangabe: http://www.spatzseite.de/
     

  2. Köstlich :D :D :D :D
     
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