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Organspende von "Toten"

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Melancholie, 7. November 2010.

  1. Melancholie

    Melancholie Mitglied

    Registriert seit:
    29. August 2010
    Beiträge:
    46
    Ort:
    Nürnberg
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    früher hatten wir Angst, lebendig begraben zu werden, heute müssen wir Angst haben, lebendig ausgeschlachtet zu werden.

    taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/neue-zweifel-am-hirntod/
    Die Frage ist, sind denn die Messgeräte genau genug?
    Wie viel bekommt ein Hirntoter noch mit?
    Empfindet ein Hirntoter noch Schmerz?

    dazu Professor Geisler:
    initiative-kao.de/Hirntod_Phase_im_Sterben.htm
    bitte vor die links http // www . einfügen
     
  2. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    14.667
    Die Frage ist, sind denn die Messgeräte genau genug?
    Wie viel bekommt ein Hirntoter noch mit?
    Empfindet ein Hirntoter noch Schmerz?
    --------------------------------------------------------------------------

    Diese Messgeräte sind sehr präzise,ein Hirntoter bekommt nicht sehr viel mit,sein Herz schlägt noch,sein Stoffwechsel Arbeitet,aber nur mit Hilfe von Lebens erhaltenen Geräten,er spürt kein Schmerz,nimmt nichts wahr,anders ist es bei Komma Patienten,hier wurde schon sehr oft bewiesen,das sie sehr viel mitbekommen.Sie spüren schmerzen,nehmen ihre Umgebung wahr,hören uns...sie können es nur nicht mitteilen.
    Ich persönlich besitze ein Organspende Ausweis,sollte ich irgendwann Hirntod sein,möchte ich im diesem zustand nicht Leben,denn ich wäre ja dann Tod...Möchte nicht durch ein Beatmungsgerät am Leben erhalten werden,nichts mitbekommen,nichts fühlen..
     
  3. dragonheart7

    dragonheart7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2010
    Beiträge:
    9.780
    Ort:
    im Herzen von Angeln
    ... ja ein zweischneidiges Schwert - obwohl ich immer und stets hlefen möchte, tue ich mich hierbei sehr schwer - und ich habe da eine innere Sperre, die mir sagt, daß man den Menschen doch genug Zeit lassen sollte, um zu sterben - denn tot sieht für mich dann doch anders aus - egal ob vermutet wird - das sie Schmerzen haben oder keine - ... ein Thema, mit dem ich mich immer wieder noch lange auseinander setzen werde ....
     
  4. nakano

    nakano Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2007
    Beiträge:
    195
    Ort:
    Linz Oberösterreich
    mein partner hatte einen gehirnschlag im stammhirn. 2 tage auf der intensivstation hatte er noch reflexe, er drückte meine hand, wenn ich mit ihm redete. ab dem 3 tag war nichts mehr. nächsten tag sagte man mir, daß er hirntod sei.
    die sicherheit bekam ich 2 tage später, nachdem 3 ärzte unabhängig eine untersuchung gemacht haben. man fragte mich, ob die lebenserhaltenden geräte abgeschaltet werden sollen. mit diesen geräten könne er noch 2 jahre leben, aber ohne reaktion.
    nachdem ich seine einstellung kannte, gab ich meine zustimmung zum abschalten, darauf starb er. ohne die geräte war er nicht lebensfähig.
    ich würde für mich sofort dasselbe wünschen. sollten von mir organe brauchbar sein, können sie diese entnehmen.
    mir wäre es lieber, in die andere welt zu gehen als dahinzusiechen.
    lg nakano
     
  5. Azura

    Azura Guest

    Wenn jemand hirntot ist, heißt das dass er nichts mehr mitbekommen kann, da die Verarbeitungszentrale (= Gehirn) eben tot ist.
     
  6. Melancholie

    Melancholie Mitglied

    Registriert seit:
    29. August 2010
    Beiträge:
    46
    Ort:
    Nürnberg
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    versteht mich mal nicht falsch, ohne Gehirn ist kein selbstbestimmtes Leben möglich, und auch ich würde es dann bevorzugen, wenn mein "Leben" dann nicht künstlich verlängert wird.
    Ich bezweifle nur, dass, auch wenn das Hirn tot ist, keinerlei Empfindung mehr möglich ist.
    Ich habe ein Buch von Bernhard Jakoby gelesen, der sich einen Namen in der Sterbeforschung gemacht hat.
    Sinngemäß schildert Herr Jakoby dort einen Fall von einem jungen Mann, dem "hirntot" seine Organe entnommen wurden.
    Als die Eltern ihren Sohn im Sarg noch einmal sehen wollten, hatte der junge Mann ein schmerzverzerrtes Gesicht, und schneeweiße Haare.
    Ärzte berichten von Schweißausbrüchen und einem Blutdruckanstieg bei einer Organentnahme, eindeutige Zeichen von Schmerzempfinden.
    http: // www .initiative-kao.de/der_hirntod_ist_nicht_der_tod.htm
    (Leerzeichen vorne entfernen)
    Selbst die Ärzte sind sich nicht sicher, wie viel ein "Hirntoter" noch mitbekommt:
    http: // www .initiative-kao.de/Was_ist_das_fuer_ein_Tod.htm
    ich gehe davon aus, dass auch "Hirntote" noch etwas spüren, Schmerz verspüren, und das ist kein Horrofilm, sondern leider Realität, auch wenn ein Sterbender nicht mehr in der Lage ist, zu kommunizieren, heißt es nicht, dass er nichts mehr spürt:
    http: // www .initiative-kao.de/DEKT_2009_Bericht_Renate_Focke.htm
    Es gibt Ärzte, die Organentnahmen nur unter Vollnarkose durchführen. Aber nicht in allen Ländern, und nicht in allen Kliniken.
    Ich möchte dieses Thema einfach mal ansprechen, weil es uns alle treffen kann, oder unsere Liebsten.
    Organe spenden, die man "nicht mehr braucht" um anderen zu helfen, klingt gut.
    In der Sterbephase unendlichen Schmerzen ausgesetzt zu sein, ohne die Möglichkeit zu haben, sich zu artikulieren oder zu wehren... auf gar keinen Fall.
    Liebe Grüße
    Melancholie
     
  7. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    31.222
    Ort:
    Niedersachsen
    Aus den Gründen, liebe Melancholie, bin ich nicht bereit, Organe zu spenden und ich bin auch nicht bereit, selber ein Organ eines anderen Menschen zu erhalten. Wenn ich sterben soll, dann sterbe ich eben, ich habe kein Problem damit.
     
  8. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    4.451
    Schön und gut, aber was ist mit den Patienten, die von einem "Hirntod" zurück ins Leben kamen ?
    oder eine Bemerkung in einer Studie der Neurologischen Universitätsklinik Erlangen:
    "Die Auswertung der Untersuchungsprotokolle ergab, dass in 4,8 % der Fälle die initiale Verdachtsdiagnose des Hirntodes revidiert werden musste."

    Liegt es an fehlerhafter Hirntoddiagnotik oder ist "Hirntod" eben doch nicht tot?
     
  9. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    hm, also zumindest das halte ich für ein Gerücht...

    Ist jemand gestorben, entspannen sich sämtliche Muskeln, ebenso die im Gesicht, auch wenn der Tod selber noch so schmerzhaft war. Verstorbene sehen so immer entspannt und friedlich aus....
    Das typische Horrorfilm-aussehende Gesicht, welches so derart schmerzverzerrt ist, ist im Grunde nicht möglich.


    Schneeweiße Haare, von einem Tag auf den anderen...bezweifle ich auch dass es funktioniert...
    Der Farbstoff in den Haaren ist immer noch Melanin, wenn jemand weiße Haare hat, bedeutet das nicht, dass sich die "Farbe" geändert hat, sondern, dass dann da drin kein Farbstoff, also kein Melanin mehr vorhanden ist...
    Wo soll denn das Melanin innerhalb weniger Stunden hinverschwinden? Haare sind "totes" Material, sie werden nicht durchblutet oder dergleichen...

     
  10. Werbung:
    1) http://msbiotech.de/Forensik.htm

    Die Totenstarre sollte schon beachtet werden, denn sie ist "variabel"
    je nach Umständen.....

    2) Wenn der Umstand eintritt, dass die "pigmentierten" Haare ausfallen,
    dann ist laut der Dermatologen ein plötzliches Weiß der Haare möglich...

    3) Auch die Biographie über Karl Marx möchte ich nicht anfechten....

    4) Außerdem wachsen die Haare ja weiter und wer weiß zu welchem
    Zeitpunkt die Eltern den Sohn tatsächlich gesehen haben.....

    5) Wir sollten wirklich nicht ALLES ins Allgemeingültige zerren,
    manches wird trotz allem individualgültig bleiben, bis eine höhere
    Instanz gefunden worden ist......
    :)
     
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