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Mysteriöses Kätzchen

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von SohnFenrirs, 17. August 2014.

  1. SohnFenrirs

    SohnFenrirs Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2014
    Beiträge:
    14
    Ort:
    Krefeld
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    Wie in meiner Vorstellung bekannt gegeben entstamme ich aus dem Balkan und dort bin ich mit vielen Geschichten groß geworden die alle eines gemeinsam hatten. Sie alle waren unheimlich und wahr. Einige wurden von Bekannten oder Verwandten selbst erlebt... und einiges habe ich selber gesehen und erlebt.

    Ich war 13 und in den Sommerferien bei meinen ungarischen Großeltern. Meine Großeltern hatten ihr Haus am Rand des Dorfes neben einer großen Weidefläche und fast schon gegenüber war auch ein Brunnen wie man aus Bildern der Puszta kennt. Meine Tante und Onkel wohnten auf der anderen Seite des Dorfes, so das ich durch das komplette Dorf laufen musste. Es war schon Dämmerung als ich von meiner Tante zu meinen Großeltern ging wo ich auch meine Sachen hatte.

    Als ich schon über die Hälfte der Strecke geschafft hatte, sah ich ein kleines Mehrfarbiges Kätzchen, war keine Schönheit doch sie hatte was, was mich rührte. Ich kauerte an einer Mauer und mauzte leise das fast schon flehend klang. Ich ging vorsichtig zu dem Kätzchen, und so wie es aussah war es noch jung und nicht ausgewachsen. Zutraulich schmiegte sie sich an meine Hand die ich ihr hinhielt. Ich hob sie auf und sie schmiegte sich an mich und obwohl es noch warm war zitterte sie ein bisschen. Ich hatte eine leichte Sommerjacke an und so nahm ich sie und steckte sie unter meine Jacke die halboffen war. Das Kätzchen schnurrte was ich hören und auch in meiner Hand und meiner Brust spüren konnte, da ich sie unter der Jacke hielt mit der Hand.

    Während ich so weiter ging spürte ich wie sich sich mehr entspannte und ich hatte den Eindruck das sie sich aufplusterte, auch kam sie mir schwerer vor, doch ich dachte das kam nur daher weil ich sie die ganze Zeit hielt und meine Hand so langsam lahm wurde. Während des Gehens redete ich leise mit dem Kätzchen, so wie ich es von meinen Großeltern gelernt hatte. Sie haben mir immer gesagt und auch gezeigt das eine ruhige warme Stimme Zutrauen zu dem scheusten Geschöpf wecken kann.

    Ich war gerade am Hof des Dorfschmiedes was nur 2 Höfe von meinen Großeltern war, als das Schnurren immer lauter klang, es war schon fast ein Knurren und das Kätzchen wurde immer schwerer. Der Klang ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen und ich fühlte mich immer mehr unwohl. Der Nachbar von meinen Großeltern ließ über Nacht immer 3 Hunde von der Kette so das sie über den Hof frei liefen und bei jedem der vorbei ging anschlugen. Ich hatte immer etwas Angst vor ihrem Geknurre und Gebell was mein unheimliches Gefühl nur verstärkte. Die Mauer zur Strassenseite war an einer Ecke etwas schadhaft, hatte einige Löcher am Sockel.

    Meine Angst... eigentlich fast schon Panik nahm überhand und ohne richtig hin zu sehen hatte ich meine Hand mit dem Kätzchen an eines der Löcher gehalten und das Kätzchen da rein gesteckt. Ich ging weiter und meine Panik wich und das schlechte Gewissen meldete sich. Ich hoffte keinen Fehler gemacht zu haben und das Kätzchen nicht die Hunde traff, weil sie sonst bestimmt von denen gerissen worden wäre.

    Kurz darauf, war schon fast am Hof meiner Großeltern angelangt hörte ich wütendes Gekläffe und ein Fauchen. Ich stockte kurz und wollte schon zurück gehen als ich auf einmal die Hunde aufjaulen hörte. Ich hörte sie rennen und das Fauchen wurde lauter und unheimlicher. Noch einmal das Jaulen das schon panisch klang. Meine Panik gewann wieder die Oberhand und so schnell war ich noch nie das kurze Stück gelaufen zu meinen Großeltern. Ich kann mich nicht so recht erinnern wie ich rein kam, weil das nächste was ich mich erinnerte war das ich in der guten Stube meiner Großeltern war und mein Großvater gerade rein kam. Er schaute vor dem schlafen gehen immer noch mal nach den Tieren. Ich weiss nur das ich so sehr zitterte das ich kein Wort raus brachte und meine Großmutter mich wie ein kleines Kind zu Bett brachte.

    Als ich am nächsten Morgen aufwachte kam mir das Erlebnis wie ein böser Traum vor... es hatte ein Gefühl von etwas unwirklichem. Meine Großeltern nahmen mich ins Gebet kaum das ich aus meinem Zimmer draussen war. Ich erzählte ihnen alles und dann wurde es still....

    Erst nach dem Frühstück nahm mich mein Großvater zu den Nachbarn mit. Die Hunde waren wieder an der Kette im hinteren Teil des Hofes... doch sie schlugen nicht an, wie sie es normalerweise taten.

    Der Nachbar den ich immer nur fröhlich kannte machte ein ernstes Gesicht und erzählte das er seine Hunde jaulen gehört hatte und als er nachsehen ging fand er alle drei im hinteren Teil des Hofes verkrochen. Alle drei Hunde hatten Verletzungen davon getragen. Dem einen Hund fehlte ein Auge; dem anderen Hund fehlte das halbe rechte Ohr und er hatte Verletzungen an der Seite die von Krallen kamen. Der letzte Hund war am schlimmsten dran, sein kompletter Rücken und rechte Flanke war zerfetzt und lag nur, als wir kamen damit ich das sehen sollte hob er nur den Kopf.

    Mein Großonkel war der Veterinär des Dorfes und der außen liegenden Höfe. Er erzählte das dem letzten Hund nicht mehr geholfen werden konnte und das der Nachbar den Hund erschossen hat um ihm vom Leiden zu befreien. Die Verletzungen durch die Krallen waren tiefer und ernster als es eine normale Hauskatze gemocht hätte. Diese Katze habe ich nie wieder gesehen noch gehört das sie jemand anderes sie gesehen hätte...
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. August 2014
  2. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    5.258
    Ort:
    Kassel, Berlin
    immer schön bei der Wahrheit bleiben. ;)
     
  3. Normale Hauskatzen können in Panik sehr stark verletzen.
     
  4. SohnFenrirs

    SohnFenrirs Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2014
    Beiträge:
    14
    Ort:
    Krefeld
    Was ich hier geschrieben habe ist die Wahrheit, entweder selbst erlebt oder erzählt bekommen. Wer es nicht glauben will, braucht es nicht zu glauben.
     
  5. Seelach

    Seelach Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. August 2014
    Beiträge:
    1.767
    Ort:
    Pfalz
    Ein Kätzchen, das sich zu wehren wusste?
     
  6. Sabsy

    Sabsy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2005
    Beiträge:
    20.329
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    Entweder selbst erlebt, oder erzählt bekommen :D
    Dies ist doch nur eine Geschichte, das könnte man dann aber wissen!
    Eine Katze bevorzugt meist die Nase der Hunde, nicht das Hinterteil.
    Bei einem kurzen Gefecht- zieht sich entweder Katze, oder Hund zurück.
    Da nun alle 3 Hunde sich ängstlich zurück gezogen hatten,
    musste diese Katze nur eine minikurze Zeit aufgewendet haben- Drohhaltung
    und einmal Krallen auf die Nase- ja das kann schon verletzen, aber es führt nicht zum Tode.
    Dorfhunde kennen Katzen, unwahrscheinlich, dass gleich 3 Hunde
    die ersten Erfahrungen gemacht haben sollen, hinzu es war ja wohl eine junge kleine Katze :)
    Oder willst du mit dieser Geschichte uns von Dämonen berichten?
    Bei einer frischen Kampf- Verletzung einer Katze- dauert selbst eine Blutvergiftung länger.
    Das ein Hund eingeschläfert werden muss, gerade der nur am Hinterteil verletzt war, halte ich für übertrieben.
    Ich habe mein ganzes lebenlang Katzen- erzähl das mal einem Tierarzt hier ;)
    Du berichtest schön in Romanform, schmückst auch alles detailliert aus
    und kannst hier nicht festlegen, ob du es selbst erlebt hast, oder erzählt bekommen hast :D:confused:
     
  7. SohnFenrirs

    SohnFenrirs Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2014
    Beiträge:
    14
    Ort:
    Krefeld
    Bitte ließ noch mal am Anfang, da steht ob ich es erzählt bekommen habe oder selber erlebt. Ich habe es selber erlebt.

     
  8. Villimey

    Villimey Guest

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    Unfassbar, was man hier unterjubelt bekommt.
    Gesunder Menschenverstand scheint bei den meisten Mangelware.
     

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