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Moses und so

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von SalixAlba, 27. Dezember 2004.

  1. SalixAlba

    SalixAlba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    978
    Ort:
    Österreich - Kreis Voitsberg
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    Dieser Tage lief im TV der Film "Der Prinz von Ägypten", welcher eine Zeichentrickverfilmung der Geschichte von Moses ist. Ich find den Film recht unterhaltsam und das Thema hat ja schon einige Anlässe zur Verfilmung gegeben.

    Bei dem Ganzen stieß mir aber eine Sache gehörig auf. Würde Gott in dem Maß eingreifen, wie es in der Geschichte von Moses beschrieben ist? Oder auch in anderen Geschichten, die in der Bibel stehen? Ich meine, wir wissen ja, daß wir das Recht des freien Willens als Geburtsrecht mitbekommen haben. Und wenn man sich heute so umguckt, wird davon auch recht fröhlich Gebrauch gemacht. Rückblickend in der Geschichte, die in der Schule gelehrt wird, gibt es keinen Fall, wo Gott in dem Maß eingegriffen hat und sein "auserwähltes Volk" errettete. Ich finde nicht, daß die Juden/Israelis/Israeliten soviel besser oder schlechter sind, als andere Völker. Aber wenn er den freien Willen verteilt, wieso sollte er/sie (Gott als allumfassendes Ganzes) hergehen und den Ägyptern Plagen schicken, damit sie einsichtiger werden und als dann alles nichts nützt, geht Moses her und teilt das rote Meer. Über dieses Phänomen habe ich schon oft gegrübelt. Entweder hatten die Israeliten ein Riesenglück, oder Moses war ein Schamane und hatte die Fähigkeit, den Elementen zu befehlen, oder sie erwischten eine Stelle, die grundsätzlich nicht tief war und es herrschte gerade Ebbe. Die Ägypter hatten dann wohl nicht so viel Glück, denn sie erwischten die Flut.

    Wie auch immer. Ich glaube nicht an einen strafenden Gott, der Blitze vom Himmel schickt, um die Menschen auf den rechten Weg zurückzuführen. Um mal ganz hoch zu greifen, könnte man die Theorie aufstellen, daß zu jener Zeit höher entwickelte Wesen auf unserem Planeten verweilten, die es als besondere Aufgabe sahen, das Volk der Israeliten zu beschützen und ins gelobte Land zu führen. Aber diese Theorie ist sogar für mich gewagt und ich glaube an vieles zwischen Himmel und Erde, das für manch anderen ein Ding der Unmöglichkeit ist.

    Womöglich ist es aber auch eine gut ausgeschmückte Geschichte die als Beispiel für die Worte "Du säest, was du erntest" dient.

    Alles Liebe
    SilverWillow
     
  2. nocoda

    nocoda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2004
    Beiträge:
    935
    Ein gewagter Gedanke, aber für sowas bin ich eh immer zu haben.

    Leider kann ich dazu nicht viel beitragen.
    Allerdings hat mich seit jeher beschäftigt, wie gewaltig und geradzu pompös über (sagen wir mal) solche Taten berichtet wurde.
    In unserem Denken und Verständnis heutzutage, können wir das Denken und Leben von damals in keinster Weise nachempfinden.
    Nur damals wie heute sind die Menschen in ihren Schilderungen immer noch dieselben, sie erfinden gerne dazu, damit ihr Gesagtes einen imenses Gewicht und Wichtigkeit erhält.

    Wenn wir das mal runterschrauben würden. Wie Du schon geschrieben hast, es herrschte Ebbe, dann kam die Flut vielleicht noch mit einem heftigen Sturm... Niemand würde das alleine als so ehrfürchtig betrachten. Wird aber noch ein bischen ausgeschmückt, dann sieht das Alles schon anders aus. Da zählt dann nicht mehr, der lange Marsch des Volkes alleine, nein, da muß noch mehr her, damit es noch wichtiger wird, die Menschen noch mehr Gott fürchten.

    Heute wird Reiki z.B. schon fast als Normalität betrachtet. Ungewöhnlich ist, wenn im Fernsehen darüber berichtet wird und Menschen es erstaunt, wie heilende Hände funktionieren.
    Was ist wenn Jesus einfach ein Reikianer war?
    Ja, ich stelle naive Fragen...

    Wir wissen Nichts.

    Den Film habe ich auch gesehen... teilweise fand ich ihn auch schon heftig.

    *lg
    nocoda
     
  3. Benz

    Benz Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2004
    Beiträge:
    279
    Ich weiß ja nicht ob ihr gerade richtig denkt....

    Wenn ihr an soetwas zweifelt....dann müsst ihr schauen ob die Bibel im allgemeinen glaubwürdig und war ist ....wenn ihr euch die bibel anschauen würdet z. B. die ganzen Prophezeiungen usw...und ihre genau erfüllung ....
    diese Prophezeiungen sind manchmal 700 jahre vor dem Ereignis prophezeit wurden...

    Dass die Bibel , obwohl sie in einem Zeitraum von über ein paar Tausenden von Jahren geschrieben wurde ....doch so viel Sinn ergibt....

    Die leute haben das buch ja nicht in ein paar jahren niedergeschrieben wo alles lebten ....nein sie kannten sich meist gar nicht ...sie sind nur von Gott geleitet oder inspiriert worden....die wussten meist seber nicht was sie schrieben ....
     
  4. SalixAlba

    SalixAlba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    978
    Ort:
    Österreich - Kreis Voitsberg
    Hallo Benz,

    wenn ich Bücher lese, dann hinterfrage ich sie auch - außer es sind Romane. Und gerade bei Prophezeihungen bin ich vorsichtig. Niemand kann heute beweisen, wieviel Bibeltext wirklich einfach übersetzt und übernommen wurde und wieviel hinzugefügt oder weg gelassen wurde. Alles in allem ist der Inhalt sehr spannend zu lesen, aber ich kann viele Texte nicht einfach unbesehen übernehmen. Das fängt schon damit an, daß ich den Gott, an den ich glaube, nicht fürchte. Ich fürchte mich auch nicht vor einer Hölle, weil es die nicht gibt. Und ich fürchte mich nicht vor Satan, weil es den auch nicht gibt. Luzifer ist existent, aber er hat eine besondere Aufgabe und ist nicht das grauenvolle Wesen, als das er hingestellt wird. Ich wende mich auch an die Erzengel, wenn ich finde, ich habe ihre Hilfe nötig. Aber das, was ich hier aufzeige, ist meine Sicht der Wahrheit und jedem ist es überlassen, sich darüber Gedanken zu machen oder nicht.

    Heutzutage wird auch viel prophezeit. Die Welt ist in den letzten 500 Jahren laut den Prophezeihungen mindestens schon 20 mal untergegangen. Wieso steh ich dann noch drauf?

    Was ich mit meinem Text über Moses meinte, ist eher, daß wir nicht unbesehen etwas hinnehmen sollen. Mein Gottbild entspricht nicht den Ereignissen in der Bibel. Der indianische Glaube z.B. hat viele Varianten, aber eine Grundlage: Die Achtung und den Respekt vor Mutter Erde und allem, was zu ihr gehört. Sicher haben die verschiedenen Völker das immer auf ihre Weise gelebt. Auch sie haben Prophezeihungen und frühgeschichtliche Ereignisse. Aber die wurden auch immer bildhaft dargestellt.

    Ich will dich hier nicht von deiner Überzeugung abbringen. Nur denke ich, daß sich nicht alles und jedes mit der Bibel erklären, bzw. beweisen läßt.

    Alles Liebe
    SilverWillow
     
  5. Benz

    Benz Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2004
    Beiträge:
    279
    Aber schau mal an ...wenn alles verfälscht wurden ist ....nach deiner meinung

    wie können dann Schriften von Jesaja die man gefunden hat am toten meer...noch total übereinstimmen ....( er war ja sogar ein großer prophet)????

    und diese schriften sind bis zu 700 Jahre alt....
     
  6. Benz

    Benz Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2004
    Beiträge:
    279
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    Es heißt doch ...der Glaube hält mich am leben ...

    nicht das wissen ....du kannst nicht alles beweisen....dann wäre es doch kein glaube ...oder???
     
  7. Paolo

    Paolo Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2004
    Beiträge:
    894
    Ort:
    Stuttgart
    Unter Pharao Menes geschah es,
    dass eines der Sklavenvölker sich gegen ihn erhob.
    Doch der Herrscher schlug den Aufstand der Sklaven nieder und trieb das Volk der Aufsässigen aus der Stadt Memphis hinaus.

    Von Hunger und Durst gepeinigt
    zog das Volk der Sklaven durch die Wüste
    und suchte Zuflucht bei einem Berg,
    der Horeb genannt wurde.

    Auf jenem Berg aber hauste ein finsterer Gott Namens Zabaoth.
    Und alle Schwachen und Erbärmlichen verkrochen sich bei ihm,
    dem verächtlichsten aller Götter.
    Denn er umschmeichelte sie mit klebrigen, zuckersüßen Worten.
    Und sie leckten ihm den vergorenen Speichel, der aus seinem Mund triefte.

    Da nun seine Anhängerschaft nur aus Schwächlichen und Kränkelnden bestand, blickte er voll Eifersucht zu den anderen Göttern,
    deren Glanz und Pracht er ihnen neidete.

    Besonders die Schönheit Ashtaroths quälte seine unreinen Gedanken.
    Denn in seinen widernatürlichen Neigungen fühlte er sich nur zu seinem eigenen Geschlechte hingezogen,
    während er die Reinheit des Weiblichen aus tiefster Seele hasste.

    Als nun Zabaoth jenes Volk der Sklaven erblickte,
    das bei ihm Zuflucht suchte,
    da leuchtete die Gier in seinen Augen,
    und er trachtete danach,
    sich dieses Volk untertan zu machen.

    So erhob er seine Stimme
    und sprach zu dem Volke der Sklaven:
    Ich bin Zabaoth, der Herr des Berges.
    Was ist es, das euch zu mir führt?
    Und die Sklaven antworteten ihm:
    Gerechtigkeit ist es, die wir suchen.

    Und so verlangte Zabaoth von ihnen:
    Unterwerft euch mir, und ich werde euch Gerechtigkeit verschaffen!

    Doch die Sklaven entgegneten ihm:
    Schon einmal haben wir uns unterworfen.
    Denn es war der Herr von Memphis und Theben, der uns in Knechtschaft hielt und gegen den wir aufbegehrten.
    Nun verlangt es uns nach Rache für das Unrecht, welches wir erleiden mussten.

    Darauf sprach der Gott des Berges zu ihnen:
    Höret die Worte Zabaoths!

    Wer mir folgt, der soll kein Unrecht mehr erleiden.
    Ich werde euer Herr sein,
    und ich werde der Herr derer sein, die euch unterworfen haben.
    Es soll keine Herren und keine Sklaven mehr unter den Menschen geben, und alle Menschen sollen einander gleich sein.

    Mit großem Wohlgefallen vernahmen die Sklaven die Worte des Gottes.
    Und mit Freude waren sie bereit,
    sich ihm zu unterwerfen.

    Doch Zabaoth hatte nicht im Sinne, die Sklaven zu befreien, sondern er wünschte auch die Freien zu versklaven.
    In seinem Reich sollten alle gleich sein, doch nicht gleich an Freiheit, sondern gleich an Unfreiheit.
    Aber keiner von denen, die ihm folgten, durchschauten die Niedertracht Zabaoths.
    Denn nicht Freiheit ist der Wunsch der Sklaven, sondern dass es niemanden gebe,
    der weniger unfrei sei als sie selbst.

    Der Neid ist der stärkste Trieb der Sklaven.
    Und Zabaoth befriedigte ihren Neid,
    indem er jene zu vernichten versprach, die den Neid der Sklaven erregten.

    So sprach Zabaoth zu dem Volk der Sklaven:
    Ihr seit das Volk, welches ich auserwählt habe.
    Darum werde ich einen Bund mit euch schließen.
    Unterwerft euch den Gesetzen, die ich euch auferlege,
    und ihr werdet euren gerechten Lohn empfangen.

    Doch nicht im Leben sollt ihr euren Lohn empfangen, sondern im Tode!
    Darum sollt ihr den Tod verehren und das Leben verachten!

    Verachtet die Freuden und Genüsse des Lebens,
    denn sie werden die Freuden und Genüsse verringern, die nach dem Tod auf euch warten!
    Verachtet alles, was euch bisher als heilig galt,
    denn ich werde euch neu benennen, was heilig ist!
    Demut soll fortan Stolz heißen und Schwäche fortan Stärke.
    Die Stärke hingegen sollt ihr fortan Schwäche nennen.
    Auch sollt ihr die Unfreiheit Freiheit nennen und die Freiheit Verbrechen. Ja, alles sollt ihr verachten, was euch bisher als heilig galt.

    Und verachtet Marduk und Ashtaroth, denn ich soll euer einziger Gott sein!
    Keine anderen Götter sollt ihr neben mir haben, mit denen ihr meine Eifersucht erzürnt!

    Verachtet alle, die nicht so sind wie ihr,
    denn ihr sollt zu einer Herde werden,
    und ich will euer Hirte sein!
    Es soll keinen geben,
    der sich aus der Herde hervorhebt.
    Tilgt alle aus, die nicht sein wollen,
    wie die Herde ist!

    Und verachtet auch die Weiber!
    Macht sie euch untertan,
    und hört nicht auf ihre Worte!
    Denn sie verführen euch zur Lust des Fleisches,
    die euch verderben wird.
    Sie sind ein Abbild der Hure Ashtaroth, die sich nicht in Demut dem Manne unterordnet
    und die Erde statt dessen
    mit ihrer Lasterhaftigkeit besudelt.

    Darum sollt ihr als Symbol des Bundes
    euer Geschlecht beschneiden zum Zeichen
    für eure Verachtung für alle Begierden des Leibes, mit denen Ashtaroth euch verführen will.

    Achtet die Gesetze, die ich euch auferlegt habe,
    dann wird mein Wohlwollen euch überall begleiten!
    Niemals mehr werdet ihr euch mit Sorgen quälen müssen,
    denn ich werde stets euer Geschick bestimmen.

    Und so schloss das Volk der Sklaven seinen Bund mit Zabaoth.
    Nicht länger mehr war Zabaoth nun der Gott eines Berges, bei dem die Schwachen und Verfolgten ihre Zuflucht suchten, nun war er zum Gott eines ganzen Volkes geworden.

    Das ganze Buch Ashtaroth kann zum Beispiel unter
    http://mitglied.lycos.de/astarothsd...ashtaroth2.html
    gefunden werden

    In meinem Buch "Gespräche mit Lucy Band 3 Verkehr zwischen Himmel und Erde" gehe ich sogar davon aus, dass dieser Gott ein Außerirdischer ist.

    Liebe Grüße
    Paolo.
     
  8. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

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    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Paolo :)
    Das ist ja bitterbös :D
     
  9. Paolo

    Paolo Mitglied

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    Wenn du "Die Botschaft der Außerirdischen" des Rael liest, kannst du sehen dass dieser "Gott" ein großer Zyniker ist.

    Und die 10 Gebote hat König Hamurabi schon hunderte Jahre vor Moses auf eine Stehle schreiben lassen. Un die Geschichte vom Binsen Boot wird hunderte von Jahren vor Moses von Kaiser Sargon dem Großen geschrieben. Jetzt muss mit den unwissenden Gläubigen einmal Tacheles geredet werden.

    Liebe Grüße
    Paolo.
     
  10. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

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    Paolo :)

    Da siehst dus. Viele Wahrheiten ergeben ein Ganzes........................
    Und auch Tacheles kann man drehen und wenden:D

    alles Liebe :)
    Caya
     
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