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meine tote Oma taucht immer wieder in meinen Träumen auf, was soll ich tun?

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Fishly23, 30. September 2010.

  1. Fishly23

    Fishly23 Mitglied

    Registriert seit:
    2. August 2007
    Beiträge:
    176
    Ort:
    Wr. Neustadt Bezirk
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    der Tod meiner Oma liegt jetzt schon 1 1/2 jahr zurück. Sicherlich wars schwer für mich, das ist jeder Todesfall für jeden. Abgefunden oder zurechtgekommen damit? Dann ich selber in diesen Falle nicht beantworten.

    Ich träume jetzt schon fast 2 mal wöchentlich von ihr, und das macht mich fertig. Diese Träume haben aber erst jetzt angefangen.
    Es war einfach wenn mich nichts an sie erinnerte, aber wenn das alles jetzt im traum auch noch auftaucht, bzw nicht mehr aufhört weis ich nicht mehr was ich machen soll. Ich will mich auch an die Träume gar nicht erinnern, ich wills einfach nicht. Die erinnerung daran wär einfach zu schmerzhaft.
    Ob ich ein gutes Verhältnis zu meiner Oma hatte? Ja ein sehr gutes, deswegen hat mich der tot auch so schwer getroffen.

    Gibts tipps oder hilfen?

    Früher hatte ich im Traum immer kontaktaufnahmen zu Verstorbenen, doch davor hab ich bei meiner oma irgendwo angst, weil ich mal einen Kontaktaufnahme mit ihr kurz nach ihren tot hatte was mich so dermassen fertig macht das ich es nicht nochmal haben möchte...

    um einen Rat wär ich sehr dankbar
     
  2. Iris78

    Iris78 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2010
    Beiträge:
    2
    Hallo,

    ich kann Dich wahnsinnig gut verstehen und möchte Dir gerne helfen.
    Als mein Vater starb, begannen kurze Zeit später genau die gleichen Träume.
    Als wäre das Durchleben des Alltags ohne die verstorbene Person nicht schon schlimm genug.....

    Bei mir waren es ganz oft schlimmste Schmerz-und Verlustträume, deren Stimmung mich oft den ganzen Tag begleitete. Teilweise war ich nachdem Aufwachen fix und fertig. Selbst heute wache ich manchmal nach so Träumen noch auf und die ersten Tränen des Tages laufen noch bevor der erste Schluck Kaffee getrunken wurde.

    Allerdings sind diese Träume ein Versuch Deiner Seele Dir zu helfen. Das hört sich absurd an aber vielleicht hilft Dir meine Erklärung:

    Der Tod eines geliebten Menschen ist ein Traumaschock. Vermutlich konntest auch Du es die ersten Wochen nicht begreifen, durchlebtest die Beerdigung wie im Nebel......man versteht einfach nicht, wie ein Mensch, der immer da gewesen ist, plötzlich weg ist. Man kriegt diesen großen Verlust nicht in seinen Kopf. Bitte entschuldige meine saloppe Aussprache aber Dein Unterbewusstsein möchte das Du es verstehst. Das Unterbewusstsein möchte Deinem Bewusstsein auf die "Sprünge" helfen, damit Du es verarbeiten kannst. Das Unterbewusstsein besitzt nämlich mehr Weitblick als das Bewusstsein und weiß im Grunde genommen viel besser, was gut für Dich ist.

    So drängt das Unterbewusste die Dinge, die das Bewusstsein in die Schublade "zu schwer und schmerzhaft um verarbeitet zu werden" gesteckt hat, immer und immer wieder ans "Tageslicht".

    Das ist im Rahmen eines Trauerprozesses (und Traumaverarbeitungsprozesses)sehr brutal aber ein ganz, ganz wichtiger Schritt damit Du es verarbeiten kannst. Die ersten Monate sind sowieso die schlimmsten. Ich kann Dir nur vom ganzen Herzen sagen, dass Trauer ein Prozess ist, der nicht still steht. Selbst in Momenten, wenn Du selbst ganz unten bist......es wird sich ändern.

    Bei mir (als ich die Hoffnung schon fast aufgab und schon regelrecht Angst vor der Nacht bekam) haben sich die Träume irgendwann geändert. Anfangs träumte ich z.B. nur in schwarz-weiß, alles war grau und kalt. Dann wurden die Träume regelrecht warm und sonnendurchflutet.

    Ich kann mir gut vorstellen, in was für einer harten Phase Du steckst aber es wird sich ändern. Du wirst Deine Oma nie vergessen und das ist gut und wichtig so aber der Schmerz wird sich ändern.

    Was mir z.B. oft hilft ist der Gedanke, was mein Vater gewollt hätte. Mein Vater hätte gewollt, dass ich das Leben liebe, das es mir gut geht und das ich mich nicht von den Dingen abwende, die mir gut tun. Ich glaube sowieso (absolut persönliche Vermutung), könnten die Verstorbenen mit uns sprechen, sie würden uns regelrecht Auffordern, nicht im Tod zu verharren, sondern das Leben zu lieben, mit ihnen im Herzen. Es ist doch im Grunde nur ein kurzer Augenblick denn wie schnell ziehen die Jahre vorbei....

    Aber noch mal kurz zu Deinem Problem: hast Du Menschen, mit denen Du offen über dieses Problem reden kannst? Sollte es nach ein paar Monaten gar nicht besser werden, wäre es vielleicht ratsam, die Hilfe eines Arztes in Anspruch zu nehmen. Was ich Dir auch empfehlen kann ist der Beitrag zum Thema "Trauerprozess" auf Wikipedia.
     
  3. Iris78

    Iris78 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2010
    Beiträge:
    2
    Ich muss mich erneut kurz melden. Irgendwie belastet mich das, wenn jemand so schlimme Trauer-Träume hat weil ich genau weiß, wie furchtbar das ist.

    Bei meiner Antwort habe ich aber übersehen, dass der Tod Deiner Oma bereits über 1 Jahr zurück liegt.

    Darf ich ganz ehrlich sein: ich glaube Du hast es noch nicht verarbeitet und irgendetwas in Dir sperrt sämtliche mögliche Verarbeitungsprozesses. (Also, ich bin keine Psychologin. Ich schreibe hier nur aus dem Bauchgefühl heraus)

    Daher nehmen die Träume auch zu. Dein Unterbewusstsein möchte Dir helfen und besitzt einen ebenso langen Atem, leider nur eine sehr schmerzhafte Weise, sich mitzuteilen. Damit Du es verarbeiten kannst, versucht es, die Mitteilung in Dein Bewusstsein zu drängen. Und das geschieht durch Träume, die im Rahmen eines Trauerprozesses ganz normal sind. Ich weiß zwar, wie furchtbar quälend diese Träume sind aber leider kenne ich Dich überhaupt nicht und kann Dir daher keinen spezifischen Rat geben. Versuche irgendwie, den Knoten zu lösen, dann werden die Träume auch aufhören
     
  4. Fishly23

    Fishly23 Mitglied

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    2. August 2007
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    Danke iris, das wenigstens du dir zeitgenommen hast mir eine antwort zuschreiben.
    Das was du schreibst klingt mir einleuchtend, jedoch schwer zu realisieren für mich. Es istfür mich schwer im traum vielleicht einfach mal hinzusehen, meine oma direkt anzusehen.

    es war für mich bis jetzt immer leichter, alles von mir fernzuhalten, darüber auch nicht zu sprechen, weils sonst in weinkrämpfe ausarten würde. Und somit hab ichs einfach besser unter kontrolle. einfach nicht darüber nachzudenken oderzu reden. Sicher denk ich ab und an an meine Oma,sicherlich sind traurige momente dabei. Aber seit dem tod meiner oma war ich erst 2 mal bei ihrer urne, davon war 1 mal auch nur weils ichs meinen vater zuliebe gemacht habe. Ich will das einfach nicht. Ich meide es, auch wenn es sich kalt anhört.
    Ich hoffe oma du bist mir nicht böse, aber ich kann das nicht.
    Die beerdigung war die hölle, obwohl ich sie eigentlich nur so im nebel wargenommen habe, ich kann mich auch nur schemenhaft daran erinnern.
    Ich glaube zumindest das ich das zumindest so besser verkraftet habe,.
    Meldet sich mein Unterbewusstsein doch ums mirzu sagen....:rolleyes:

    die eine kontaktaufnahme nach ihren tod im meinen traum war mir einfach zu viel, wenn du verstehst was ich meine.... das hat mich so verletzte undso schockiert das ich im traum einfach nicht hinsehen kann.
     
  5. Fishly23

    Fishly23 Mitglied

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    hier hab ich die begegnungdorstmal aufgeschrieben, falls du es dir durchlesen möchtest, warum ich jetzt die begegnungso meide

    http://www.esoterikforum.at/threads/115457
     
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