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Meine Onkels wollen meiner Oma den Tod meines Vaters verschweigen!

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Rico77, 3. November 2018.

  1. Rico77

    Rico77 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2018
    Beiträge:
    2
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    Liebe Freunde,

    Sicherlich ist es eines der schlimmsten Dinge Wenn eine Mutter ihren Sohn überlebt.
    Mein Vater stammt von einer Insel im Mittelmeer, meine Oma hat diese Insel nie verlassen. Er hatte zugesagt sie im November so besuchen, vestarb aber Anfang Oktober. Seine Brüder, die dort wohnen und sich natürlich hauptsächlich um sie kümmern wollen unbedingt nicht mit ihr darüber reden. Sie sagen „es würde sie zerbrechen“.
    Ich besuche sie einmal im Jahr und kann mir nicht vorstellen sie auf die Frage wie es meinem Vater geht zu belügen.
    Andererseits kann ich verstehen dass natürlich meine dort lebenden Onkels und eine Tante hauptsächliche Bezugspersonen sind. Diese müssten sie dann auffangen. Jetzt den Kontakt zu ihr zu vermeiden kommt auch nicht in frage. Meine kleine Tochter und ich lieben unsere 96jährige Oma/Uroma.
    Macht es einen Unterschied dass sie zeitweise verwirrt ist? Ich wüsste nicht warum.
    Bin sehr gespannt auf eure Perspektive.
    Danke vorab

    Rico77
     
  2. evamaira

    evamaira Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2008
    Beiträge:
    400
    Ort:
    Phönixland
    Hallo Rico, willkommen im Forum.
    Du überlegst, Deiner 96-jährigen Oma gegen den Willen der Bezugspersonen Deiner Oma zu sagen, dass ihr Sohn verstorben ist, (nur) weil Du nicht lügen möchtest, bzw. weil es "die Wahrheit" ist. Es ist natürlich gut, die Wahrheit zu sagen und nicht zu lügen. Doch man muss nicht immer alles jedem überall zu jeder Zeit sagen. Das geht ja auch nicht.
    Kannst Du Dir vorstellen, das Thema des Tods gar nicht anzusprechen, sondern über alles andere zu sprechen, alles andre, was wichtig ist?
    Dann brauchst Du nicht lügen. Niemanden verletzt Du damit. Dann machst Du nichts falsch - denke ich.
    Aber wenn Du einer fast hundertjährigen Frau in den letzten Tagen ihres Lebens hier auf Erden eine so schwere Botschaft überbringst, obwohl Dich zwei Verwandte bitten, es nicht zu tun und obwohl Du selbst Zweifel hast ob das richtig ist und obwohl sich im Jenseits doch alle wiedertreffen und es gar keinen Informationsvorteil bietet - dann kannst Du allerdings einen großen Schaden anrichten, großen Kummer verursachen. Wem tut das gut? Also besser das Thema vermeiden, wenn es geht. Nur wenn man direkt gefragt wird, wenn Dir die Dame in die Augen guckt und Dich fragt: Wo ist mein Sohn, sage es mir jetzt, ist mein Sohn noch am Leben? Dann muss man ehrlich antworten. Aber es kann sein, dass diese Frage niemals gestellt wird. Dann muss sie auch nicht angesprochen werden.

    Das ist meine Perspektive. Meine Perspektive muss gar nichts bedeuten für Dich und die Familie. Aber Du hattest gefragt und ich wäge immer ganz pragmatisch ab, bei allen Entscheidungen.

    Manchmal hilft uns Gott oder ein guter Geist in diesen Situationen. Da wünsche ich Dir Unterstützung.
    Liebe Grüße
    evamaira
     
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  3. morrow

    morrow Mitglied

    Registriert seit:
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    34
    Ort:
    Wien
    Hm, ich sehe das etwas anders. Die Wahrheit ist finde ich wichtiger. Eine Frau die ewig wartet, dass ihr Sohn sie besucht. Es wird abgesagt, gelogen und im Endeffekt eine sehr negative Stimmung verbreitet. Es bleibt der Eindruck zurück, dass sie ihm nicht wichtig wäre zu besuchen. etc. Durch die ganze erdrückende Stimmung rund um sie herum spitzt sich das irgendwann richtig zu. So oder so würde das Herz zerbrechen. Warum nicht gleich mit der Wahrheit? Ich verstehe zwar, warum es gemacht wird. Aber die Wahrheit ist finde ich wichtiger.
     
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  4. The Crow

    The Crow Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    6.145
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    ♡Berg♡Wald♡Wiese♡
    Sehe ich auch so.

    Wenn der Vater/Sohn sie ja besuchen wollte im November wird bestimmt gefragt; wieso dass er nicht kommt.
    Also Lüge oder Wahrheit.
    Ich finde Wahrheit die richtige Entscheidung.
     
  5. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    7.693
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    Kassel, Berlin
    ich finde diese Nachricht zu wichtig und zu persönlich bedeutsam für die Frau, als daß man sie unterschlagen dürfte.

    und was heißt, die Onkels (also ihre eigenen Söhne!) "wollen" es verschweigen? das tun sie doch bereits seit einem Monat!
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. November 2018
  6. elfenzauber111

    elfenzauber111 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2010
    Beiträge:
    3.268
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    ich persönlich würde es verschweigen... du gehst zu Besuch hin,,, zerbrichst jede Menge Geschirr und um die Scherben dürfen sich andere kümmern. Warum soll man dieser Frau diesen Kummer anbringen? Sie ist 96 man weiß dass auch ihre Tage gezählt sind. Wenn man ihr diese Nachricht bringt und sie stirbt kurz darauf, wem ist damit geholfen? Man macht sich dann Vorwürfe und Gedanken dass man nun auch sie ins Grab gebracht hat.

    Zum Thema Lügen: ich habe Jenseitskontakte, den Verstorbenen geht es gut, sie erholen sich... Bringt die Frau es auf dieses Thema, sag ihr es geht ihm gut , er wird sich bald melden ( und das ist nicht gelogen, viele Verstorbene melden sich bei lieben Personen. Dafür spricht auch ihr verwirrter Zustand) und überlege dir sofort eine Ausweichthema.. lenk das Gespräch auf irgendwas , was du schon immer fragen wolltest..alte Rezepte..Jugenderinnerungen.. und und und

    ich wünsche dir viel Kraft und liebevolle Engel an deine Seite
     
  7. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    7.693
    Ort:
    Kassel, Berlin
    die Frau lebt seit 96 Jahren, hat Krieg erlebt, hat mehrere Kinder großgezogen,
    hat etliche Bekannte, Verwandte und Fremde um sie herum sterben sehen,
    sie hat Geburten mitbekommen und Tode, Ereignisse und Herausforderungen,
    hat die ganze Palette des Fühlens und Bangens durchlebt, war aktiv, hat gelebt
    ... man soll sie mal bitte nicht unterschätzen und vor allem sie nicht derart
    entmündigen. wolltet ihr, daß euch verschwiegen wird, daß euer Kind tot ist??
    allen Ernstes? das kann man doch nicht machen!
     
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  8. Rico77

    Rico77 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2018
    Beiträge:
    2
    Liebe Freunde,

    Danke schonmal für eure Antworten. Ich kann beide Richtungen gut verstehen!

    Ja, der Krieg war dort auch hart. Sie hat in ärmlichen Verhältnissen 11 Kinder groß gezogen. Mein Vater ist jetzt als erster verstorben. Schon Anfang 70.
    In vergangenenheit wurden ihr immer wieder Dinge verschwiegen.
    Mein Vater ist aus der katholischen Kirche ausgetreten (war trotzdem aktiv christlich). Das sollte sie nicht wissen um diese tief religiöse Frau nicht unglücklich zu machen.
    Auch von seiner Scheidung sollte sie nichts wissen. Als sie ins Altenheim zog (womit sie sehr einverstanden war) warf ein Sohn alles aus der Wohnung raus ohne Absprache mit ihr...
     
  9. Shopona

    Shopona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2016
    Beiträge:
    472
    Zum einen weiß hier niemand, wie eng das Verhältnis ist, wie der Kontakt der Mutter zum Sohn. Wie der Gesundheitheitszustand der alten Dame ist.
    Natürlich hat sie ein Anrecht darauf zu erfahren, das eines ihrer Kinder verstorben ist, wenn gesundheitlich nicht zu viel dagegen spricht.
     
  10. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
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    7.693
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    Kassel, Berlin
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    daß man verhältnismäßig unbedeutende Dinge verschweigt, weil man weiß, die Person hat da nunmal ihre Grenze des Akzeptierenkönnens, kann ich gut nachvollziehen. quasi Notlügen. man kann schon mal sagen, das ist meine Angelegenheit, sie muß nicht alles wissen. aber daß jemand gestorben ist, und zwar nicht irgendwer, sondern eins ihrer 11 Kinder, das fällt eindeutig nicht in diese Kategorie.
     
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