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Meditation-Welche methoden gibt es und was soll es bewirken?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Porygon, 27. August 2007.

  1. Porygon

    Porygon Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2007
    Beiträge:
    41
    Ort:
    Hannover
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    hallo ich bin eigentlich im bereich von natur- und Baum geistern, aber da wurde mir meditation geraten.
    deshalb frage ich hier welche methoden es gibt.
    mir wurde gesagt dass man mit meditation den gedanken so zu sagen; Stopp, sagt, aber ich habe jetzt hier auch schon gelesen dass man auch ängste damit "bekämpfen" kann.
    das wäre fü mich sehr hilfreich denn ich habe als ich noch klein war gruselgeschichten gehört,
    wofon ich angst bekam die bis heute blieb obwohl ich die gruselgeschichten nicht mehr gruselich finde.
    kann mir da firleicht jemand weiterhelfen? Ich wäre sehr dankbar.

    Timon (porygon)​
     
  2. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    3.809
    Ort:
    Linz
    Hallo Porygon,

    es ist alles eine Frage der Intention, der Absicht und des Ziels.

    Es gibt Meditationstechniken um ...

    a. sich das physische Leben erträglicher zu machen oder um sein emotionales Gleichgewicht herzustellen/zu festigen. Hier ist es das Ziel die Persönlichkeit zu stärken, die ja Teil des Geistes (Egos) ist, um letztendlich Vorteile auf materieller Ebene zu erlangen.

    b. jenen, spirituellen Teil zu födern, der Tief im Menschen begraben liegt und oft als Seele bezeichnet wird. Hier ist das Ziel, die Seele langfristig von allen materiellen Verhaftungen zu befreien, um letztendlich aus dem Rad der Wiedergeburt herauszugelangen. Es geht darum unterscheiden zu lernen, was wirklich ist ... und was bloß Täuschung ist. Ohne einen kompetenten Meister kommt man hier aber nicht weit.

    Die Persönlichkeit hat ständig irgendwelche Komplexe und ist NIE mit dem zufrieden was sie hat. Ängste gehören da auch dazu und es gibt kaum Menschen die nicht davon beeinflusst werden.

    Die Frage, die du dir stellen musst lautet:

    Wovor habe ich Angst?
    Worauf lässt sich diese Angst letztendlich reduzieren?
    Welche Angst spricht diese Gruselgeschichte in mir an?

    Vielleicht magst du ja was dazu schreiben?

    lg
    Topper
     
  3. Porygon

    Porygon Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2007
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    Hannover
    ich habe im dunkeln angst; also ich denke dauernt jetzt kommt jemand von hinten und ersticht mich oder wenn ich die treppe hoch gehe oder in mein bett steigen will denke ich immer "gleich kommt eine hand von hinten und tötet mich."

    zur hilfe kann ich sie ja mal erzählen.

    1.
    Eine frau hatt 3 kinder.
    sie möcht für jedes eine rote rose kaufen.
    sie geht in den Blumenladendoch es gibt keine roten rosen die verkäuferin kann nur schwarze rosen anbieten. die frau findet sich damit ab und kauft drei schwarze rosen und stellt an jedes kinderbett eine.
    (schwarze rosen bringen unglück
    In der ersten nacht kommt ein menschenarm ans kind vom ersten kind und erwürgt dieses.
    In der zweiten nacht kommt der arm wieder und schneidet dem zweiten kind den kopf ab.
    in der dritten nacht kommt der arm wieder doch die mutter war schneller und schneidet dem arm die hand ab.
    am nächsten tag geht die frau wieder in den blumenladen um dieses mal eine rote rose zu kaufen und kauft diese doch da fällt ihr auf dass die verkäuferin die eine hand hinter den rücken hällt. die frau fragt die verkäuferin danach und diese hällt den arm nach vorne und die hand ist ab.

    2.
    Ein mädchen war auf einer party und ruft sich ein taxi.
    das taxi fährt doch nach einiger zeit ist das benzin alle und das auto bleibt stehen. das radio läuft:"ein massenmörder läuft draussen herum, schließen sie alle türen und fenster."der taxifahrer sagt :" hier in der nähe ist eine tankstelle. ich hole mal etwas benzin." er steigt aus und schließt alles ab.
    nach einiger zeit hört das mädchen etwas hinterm auto rascheln. sie guckt hin doch dort ist nichts. dann hört sie es for dem auto rascheln doch dort ist auch nichts. auf einmal schlagt mit einem bumm bumm bumm jemand eine kuhle in dass autodach. danach ist es still. nach einiger zeit kommt ein eneuedurchsage:"der massenmörder ist geschnappt worden."
    das mädchen macht die tür auf und auf dem autodach liegt der abgehackte kopf vom fahrer.

    Die 2. geschichte soll wirklich passiert sein wa ich aber nicht glaube.

    Timon(Porygon)​
     
  4. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    3.809
    Ort:
    Linz
    hmmm ... und stehst du auch heute noch auf solche Horror-Geschichten und Horrorfilme? Damit würde ich aufhören, weil die gehen an der Realität vorbei und machen krank ...

    Solange ich mir immer wieder so Sachen ansehe und 'Fredi Krüger' in Aktion erlebe, wie er Menschen umbringt, glaube ich vielleicht bald selber, dass es ihn gibt. Doch das ist nur ein Hirngespinst. Es gibt ihn nicht und was es nicht gibt, braucht man auch nicht fürchten, oder?

    Kann es sein, dass du Angst vor dem Tod hast?
    Kann es sein, dass du Angst vor dem Unbekannten hast?

    Du wirst dich mehr mit Leben und Tod auseinandersetzen müssen, um die Angst davor zu verringern. Ich empfehle dir Bücher von Raymond A. Moody zu lesen, oder Elisabeth Kübler Ross.

    Letztlich gehen Angst und Vertrauen Hand in Hand miteinander. Vertrauen aufzubauen bedeutet gleichzeitig Angst zu verringern. Schenk dein Vertrauen dem Vetrauen und weniger der Angst. Sie ist das falsche Pferd. Es gibt nichts wovor man Angst haben müsste, es sei denn vor der Angst selber. Angst selber löst keine Probleme.

    lg
    Topper
     
  5. Porygon

    Porygon Mitglied

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    Hannover
    Ich gucke keine horrorfilme und stehe auch nicht auf horror geschichten und habe auch nie darauf bestanden.
    die geschichten wurden mir auf der kur (Mamas Kur) erzählt als ich so ca.5 1/2 Jahre alt war.
    Wir (Meine schwester und ich) Haben da zwei andere geschwisterkinder entdeckt und haben uns mit denen angefreundet.
    Der Junge wollte uns dann irgendwann zwei Kleine kurzgeschichten (So hat er es gesagt) erzählen und hatt diese 2 Geschichten erzählt.
    Die angst die daraus entstand ist bis heute geblieben.

    Ich habe keine angst vor dem tod. Ich habe die angst vor dem erschrecken. ich bin sehr schrecksahm und vor der hand habe ich auch nicht die angst dass sie mich unbringt sondern dass sie mich erschreckt und zum stolpern bringt.

    Ich habe auch keine angst vor dem ungewissen nach dem tod. ich bin eher sehr neugierig was nach dem tod kommt.​


    Und wegem deiner signatur nochmal ne frage: Bist du christ?
     
  6. Hippolythe

    Hippolythe Neues Mitglied

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    Hallo Porygon,

    ich habe einige Jahre nach der richtigen Meditation für mich gesucht und sie gefunden. Es ist die ursprünglich vor 2500 Jahren von Gautama gelehrte Vipassana Meditation.

    Diese Technik steht mit keiner Religion in Verbindung. Sie erfordert wie jede Technik Ausdauer, Entschlossenheit und Disziplin.

    Bei dieser Meditation beobachtet man seinen Körper mit all den Empfindungen, wie sie sind (Vipassana = "die Dinge, wie sie sind", d.h. es gibt keine Astralreisen, Außer-Körper-Erfahrungen oder ähnliche eosterische Erlebnisse.

    Zur Einführung in die Technik gibt es Zentren auf der ganzen Welt, die völlig kostenlos (!!! keine Sekte!!!! ) Dir in Form von Kursen (10 Tages Kurse) die Einweisung geben. Ich selbst habe einen solchen Kurs gemacht - und kann nun meine Suche nach der richtigen Technik für mich beenden. Durch den Kurs habe ich meine alte Wut, die sich über die Jahre angestaut hatte und die ich in keiner Therapie beseitigen konnte, endlich losbekommen.

    Gruß
    Hippolythe

    Hier der Link zum Zentrum in Deutschland:

    http://www.dvara.dhamma.org/index.php?id=dvara&L=1
     
  7. Porygon

    Porygon Mitglied

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    7. August 2007
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    Hannover
    wie geht diese denn?
     
  8. reinsch

    reinsch Sehr aktives Mitglied

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    2.818
    Hallo Hippolythe,
    kannst Du ein wenig mehr über den Kurs erzählen.
    Lieben Dank

    R.R
     
  9. Hippolythe

    Hippolythe Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2006
    Beiträge:
    22
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    Berlin
    Ja, ich erzähle gerne etwas mehr. Hier ein Auszug von der Homepage des Zentrums in Deutschland. Die Regeln sind weltweit exact die selben.

    Einführung in die Technik

    Vipassana ist eine der ältesten Meditationstechniken Indiens. Sie wurde vor mehr als 2500 Jahren von Gotama, dem Buddha, wieder entdeckt, nachdem sie lange für die Menschheit verloren war. Das Wort Vipassana bedeutet, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Es ist der Prozess der Selbstreinigung durch Selbstbeobachtung. Man beginnt mit der Beobachtung des natürlichen Atems, um den Geist zu konzentrieren. Mit der so geschärften Aufmerksamkeit geht man dann über zur Beobachtung der sich ständig verändernden Natur unseres Körpers und Geistes und erlebt die universellen Wahrheiten der Unbeständigkeit, des Leidens und der Ichlosigkeit. Diese Wahrheitserkenntnis durch direktes Erfahren ist der Prozess der Läuterung. Der gesamte Weg (Dhamma) ist ein universelles Heilmittel für universelle Probleme und hat nichts mit irgendwelchen organisierten Religionen oder Sekten zu tun. Er kann daher von allen Menschen, jederzeit und überall, ohne Gefahr von Konflikten aufgrund von Rassen-, Gruppen- oder Religionszugehörigkeit praktiziert werden, und er wird sich für alle gleichermaßen hilfreich erweisen.
    Was Vipassana nicht ist:

    * Es ist kein Ritus oder Ritual, das auf blindem Glauben beruht.
    * Es ist keine intellektuelle Beschäftigung oder philosophische Erbauung.
    * Es ist keine Erholungskur, kein Urlaub, keine Gelegenheit zu Geselligkeit.
    * Es ist keine Flucht vor den Prüfungen und Schwierigkeiten des täglichen Lebens.

    Was Vipassana ist:

    * Es ist eine Technik, die das Leiden von der Wurzel her auflöst.
    * Es ist eine Kunst der Lebensführung, die einem hilft, konstruktive Beiträge zur Gesellschaft zu leisten.
    * Es ist eine Methode der geistigen Läuterung, die es einem ermöglicht, allen Spannungen und Problemen des Lebens ruhig und ausgeglichen zu begegnen.

    Vipassana-Meditation zielt auf die höchsten geistigen Werte, die vollständige Befreiung und vollkommene Erleuchtung. Sie bezweckt nie einfach nur die Heilung körperlicher Krankheiten, aber als Nebenprodukt der geistigen Läuterung werden auch viele psychosomatische Leiden aufgelöst. Tatsächlich jedoch entfernt Vipassana die drei Ursachen allen Unglücklichseins: Verlangen, Aversion und Unwissenheit. Bei regelmäßiger Übung löst die Meditation die im täglichen Leben aufgebauten Spannungen und öffnet die Knoten, die durch die alte Gewohnheit des unangemessenen Reagierens auf angenehme und unangenehme Situationen entstanden sind.

    Obwohl die Technik der Vipassana-Meditation durch den Buddha entwickelt wurde, ist die Ausübung nicht auf Buddhisten beschränkt. Es geht in keiner Weise um Bekehrung. Die Technik beruht auf der simplen Grundlage, dass alle Menschen die gleichen Probleme teilen, und dass eine Technik, die diese Probleme auszulöschen vermag, eine universelle Anwendung finden wird. Menschen vieler Konfessionen haben die positiven Auswirkungen der Vipassana-Meditation erfahren und darin keinen Konflikt zur Ausübung ihres Glaubens gesehen.


    MEDITATION UND SELBSTDISZIPLIN

    Der Prozess der Selbstläuterung durch Selbsterkenntnis ist niemals einfach -- man muss hart daran arbeiten. Nur durch eigene Anstrengungen gewinnen Ausübende Erkenntnisse über sich selbst, Einblicke in die eigene Realität -- niemand anders kann das für sie tun. Deshalb eignet sich diese Meditation nur für diejenigen, die bereit sind, ernsthaft zu arbeiten und die aufgestellten Regeln einzuhalten. Diese Regeln sind nur zum Wohl und Schutz der Meditierenden da; sie sind als solche ein integraler Teil der Meditationspraxis.

    Zehn Tage sind sicherlich eine sehr kurze Zeit, um in die tiefsten Schichten des Unbewussten vorzudringen und zu lernen, die dort liegenden Komplexe aufzulösen. Eine ununterbrochene Praxis in Zurückgezogenheit ist das Geheimnis des Erfolgs in dieser Technik. Die Regeln wurden unter Berücksichtigung dieses praktischen Aspektes ausgearbeitet. Sie sind weder zum Nutzen der Lehrer oder der Organisatoren aufgestellt worden, noch sind sie negativer Ausdruck einer bestimmten Tradition, orthodoxer Konventionen oder blinden Glaubens an irgendeine organisierte Religion. Sie basieren vielmehr auf der jahrelangen praktischen Erfahrung von Tausenden von Meditierenden und sind wissenschaftlich und rational begründet. Die Regeln einzuhalten, schafft eine sehr förderliche Atmosphäre für die Meditation, sie zu brechen, schadet ihr.

    Die Kursteilnehmer müssen sich deshalb bereit erklären, die vollen zehn Tage des Kurses zu bleiben. Sie sollten sich außerdem vorher sorgfältig mit allen übrigen Regeln vertraut machen. Nur wer überzeugt ist, die geforderte Disziplin ehrlich und gewissenhaft einhalten zu können, sollte sich für eine Kursteilnahme bewerben. Wer nicht bereit ist, sich von ganzem Herzen zu bemühen, vergeudet nur seine Zeit, und stört darüber hinaus jene, die ernsthaft arbeiten möchten. Angehende Kursteilnehmer sollten gleichfalls verstehen, dass es in keinem Fall ratsam ist, einen Kurs vorzeitig abzubrechen, z.B. weil man die Einhaltung der Disziplin als zu schwierig empfindet; dies kann sehr unangenehm sein, und es ist nicht auszuschließen, dass man sich dadurch Schaden zufügt. Ebenfalls wäre es sehr bedauerlich, wenn jemand, trotz wiederholter Ermahnungen, die Regeln nicht einhält und aufgefordert werden müsste, zu gehen.

    Teilnahmebedingungen für Meditationskurse
    Das Fundament für die Praxis von Vipassana ist sila -- sittliches Handeln. Sila ist die Basis für die Entwicklung von samadhi -- Konzentration des Geistes; und die Reinigung des Geistes wird durch panna erreicht -- der durch Introspektion gewonnenen Weisheit.

    Die Regeln

    Alle Teilnehmer an einem Vipassana-Kurs müssen für die Dauer des Kurses die folgenden fünf Regeln gewissenhaft beachten:

    1. kein lebendes Wesen zu töten;
    2. nicht zu stehlen;
    3. sich jeglicher sexueller Aktivitäten zu enthalten;
    4. nicht zu lügen;
    5. keine Rauschmittel irgendwelcher Art (einschl. Tabak und Alkohol) zu sich zu nehmen.


    Von alten Schülern (d.h. solchen, die schon einmal einen Kurs mit S.N. Goenka oder seinen Assistenzlehrern abgeschlossen haben) wird erwartet, dass sie drei zusätzliche Regeln beachten:

    6. keine Nahrung nach 12 Uhr mittags zu sich zu nehmen;
    7. auf sinnliche Vergnügungen und Körperschmückungen zu verzichten;
    8. nicht in übertrieben weichen oder luxuriösen Betten zu schlafen.


    Alte Schüler beachten die sechste Regel, indem sie in der 17-Uhr-Pause nur Tee (ohne Milch) oder Zitronenwasser bzw. Fruchtsaft zu sich nehmen, während neue Schüler Tee mit Milch sowie Obst erhalten. Die Lehrer können einen Schüler aus gesundheitlichen Gründen von der sechsten Regel befreien. Die siebte und achte Regel sollte von allen beachtet werden.


    Edle Stille

    Alle Kursteilnehmer müssen von Kursbeginn bis zum Morgen des letzten vollen Kurstages “Edle Stille” einhalten. Edle Stille bedeutet Stille von Körper, Sprache und Geist. Jede Art von Kommunikation mit den Mitmeditierenden, einschließlich Gesten, Zeichensprache, geschriebenen Notizen o.ä., ist untersagt.

    Wann immer es notwendig ist, können die Schüler jedoch mit den Lehrern sprechen oder sich bei Problemen mit dem Essen, der Unterbringung, der Gesundheit etc. an das Management wenden. Aber auch diese Kontakte sollten sich auf ein Minimum beschränken. Die Kursteilnehmer sollten das Gefühl entwickeln, isoliert zu arbeiten.
    Paare

    Während des Kurses ist eine vollständige Trennung der Geschlechter einzuhalten. Paare, ob verheiratet oder nicht, sollten während des Kurses in keinster Weise miteinander in Kontakt treten. Das gleiche gilt für Freunde, Familienmitglieder etc.
    Körperkontakt

    Es ist wichtig, dass für die Gesamtdauer des Kurses jeglicher Körperkontakt zwischen Personen gleichen oder verschiedenen Geschlechts vermieden wird.
    Yoga und Leibesübungen

    Obwohl auf den Körper ausgerichteter Yoga und andere Körperübungen mit Vipassana vereinbar sind, sollten sie für die Dauer des Kurses ausgesetzt werden, da angemessene separate Räumlichkeiten dafür auf dem Kursgelände nicht zur Verfügung stehen. Jogging ist ebenfalls nicht erlaubt. Die Kursteilnehmer können sich während der Pausen durch Spazierengehen innerhalb des gekennzeichneten Kursgeländes körperlich Bewegung verschaffen.



    Kleidung

    Die Kleidung sollte einfach, dezent und bequem sein. Enganliegende, durchsichtige, entblößende oder auf andere Weise auffallende Kleidungsstücke (wie zum Beispiel Shorts, kurze Röcke, Leggings, schulterfreie oder knappe Oberteile) sollten nicht getragen werden. Oberkörper und Beine sollten stets bedeckt sein, auch beim Aufhalten in der Sonne. Dies ist wichtig, um Ablenkungen für andere Schüler auf ein Minimum zu reduzieren.
    Wäsche waschen und Duschen

    Es stehen leider keine Waschmaschinen und Trockner zur Verfügung, die Schüler sollten daher ausreichend Kleidung mitbringen. Kleinere Sachen können per Hand gewaschen werden. Duschen und Wäsche waschen ist nur in den Pausen erlaubt, nicht während der Meditationsstunden.
    Außenkontakte

    Die Schüler müssen während des gesamten Kurses innerhalb des abgesteckten Kursgeländes bleiben. Dieses darf nur mit besonderer Erlaubnis der Lehrer verlassen werden. Bis zum Ende des Kurses ist keine Kommunikation nach draußen, zum Beispiel über Briefe, Telefonanrufe oder Besucher, erlaubt. Mobiltelefone, Pager und andere elektronische Geräte müssen beim Management bis zum Kursende hinterlegt werden. In dringenden Fällen können Freunde oder Verwandte sich an die Kursorganisatoren wenden.
    Musik, Lesen und Schreiben

    Das Spielen von Musikinstrumenten, Radios etc. ist nicht erlaubt. Es sollten keine Lese- oder Schreibmaterialien zum Kurs mitgebracht werden. Die Schüler sollten sich nicht durch Notizenmachen ablenken. Diese Einschränkungen des Lesens und Schreibens sollen den rein praktischen Charakter dieser Meditation betonen.
    Kassettenrekorder und Kameras

    Diese dürfen nicht benutzt werden, es sei denn der Lehrer hat die ausdrückliche Erlaubnis dazu erteilt.


    KURSFINANZIERUNG

    Nach der Tradition des reinen Vipassana werden Kurse einzig und allein auf Spendenbasis durchgeführt. Spenden werden nur von denjenigen akzeptiert, die bereits wenigstens einen Kurs mit S.N. Goenka oder seinen Assistenzlehrern abgeschlossen haben. Wer zum ersten Mal einen Kurs besucht hat, kann direkt am Ende des Kurses eine Spende geben oder auch jederzeit danach.

    Auf diese Weise werden Kurse von denjenigen unterstützt, die selbst die positiven Wirkungen der Praxis erfahren haben. In dem Wunsch, diese wertvollen Erfahrungen mit anderen zu teilen, gibt man eine Spende nach seinen eigenen Wünschen und Möglichkeiten.

    Diese Spenden sind überall auf der Welt die einzige Quelle zur Finanzierung von Kursen in dieser Tradition. Es gibt keine wohlhabenden Organisationen oder Mäzene, die diese Kurse fördern. Weder die Lehrer, noch die Organisatoren erhalten irgendeine Form von Bezahlung für ihre Dienste. Auf diese Weise erfolgt die Verbreitung von Vipassana mit reiner Motivation, frei von jeglicher Kommerzialisierung.

    Egal, ob eine Spende groß oder klein ist, sie sollte mit dem Wunsch gegeben werden, anderen zu helfen: Der Kurs, an dem ich teilgenommen habe, wurde durch die Großzügigkeit früherer Kursteilnehmer ermöglicht; in gleicher Weise möchte ich nun etwas geben, um die Kosten eines künftigen Kurses tragen zu helfen, damit auch andere die positiven Wirkungen dieser Technik erfahren mögen.
    Zusammenfassung

    Die Disziplin und die Regeln lassen sich in den folgenden zwei Sätzen zusammenfassen, durch die der Geist, der hinter ihnen steht, deutlich wird:

    Geben Sie sehr sorgsam darauf Acht, dass niemand durch Ihr Verhalten gestört wird. Ignorieren Sie jegliche Störung, die durch andere verursacht wird.

    Es mag sein, dass ein Schüler die praktischen Gründe für eine oder mehrere der genannten Regeln nicht versteht. Bevor man aber erst Abwehr und Zweifel in sich wachsen lässt, sollte man besser umgehend bei den Lehrern um Klärung nachsuchen.

    Nur durch diszipliniertes Arbeiten und durch ein Maximum an Bemühung wird ein Schüler in der Lage sein, die Technik vollkommen zu verstehen und Nutzen aus ihr zu ziehen. Die Betonung während dieser zehn Tage liegt auf Arbeiten. Die goldene Regel heißt, so zu arbeiten, als wäre man allein, mit nach innen gekehrtem Geist, ohne jeglichen Unbequemlichkeiten und Ablenkungen Bedeutung zuzumessen.

    Schließlich sollten die Kursteilnehmer verstehen, dass ihr Fortschritt in Vipassana allein von ihren eigenen positiven Eigenschaften, dem Grad ihrer persönlichen Entwicklung, und von fünf Faktoren abhängt: ernsthaftem Bemühen, Vertrauen, Aufrichtigkeit, Gesundheit und Weisheit.

    Mögen die hier gegebenen Informationen Ihnen helfen, den größtmöglichen Nutzen aus Ihrem Meditationskurs zu ziehen. Wir freuen uns, Ihnen mit unserem Kursangebot dienen zu können und hoffen, dass die Erfahrung mit Vipassana Ihnen Frieden und Harmonie bringen möge.


    TAGESABLAUF
    Der folgende Zeitplan für den Kurs soll den Kursteilnehmern ermöglichen, die Kontinuität der Praxis während der 10 Tage aufrechtzuerhalten. Um bestmögliche Resultate zu erzielen, wird den Schülern empfohlen, diesen Zeitplan so gewissenhaft wie möglich ein zuhalten.

    04:00 Gong - Aufstehen
    04:30-06:30 Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer
    06:30-08:00 Frühstückspause
    08:00-09:00 GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE
    09:00-11:00 Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer entsprechend den Anweisungen des Lehrers
    11:00-12:00 Mittagessen
    12:00-13:00 Ruhepause und Gelegenheit zum Interview mit dem Lehrer
    13:00-14:30 Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer
    14:30-15:30 GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE
    15:30-17:00 Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer entsprechend den Anweisungen des Lehrers
    17:00-18:00 Teepause
    18:00-19:00 GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE
    19:00-20:15 Vortrag des Lehrers in der Halle
    20:15-21:00 GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE
    21:00-21:30 Zeit für Fragen in der Halle
    21:30 Nachtruhe - Licht aus
     
  10. reinsch

    reinsch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2006
    Beiträge:
    2.818
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    Hallo Hippolythe,

    lieben Dank für die Mühe, die Du dir gemacht hast.
    Mich beschäftigt die Frage, ob ich mit meinen verinnerlichten 2 x 20 Minuten täglicher Meditation es schaffen könnte, 10 Tage so intensiv zu meditieren.

    Unterstützung durch die Gruppe wird man wohl nicht erfahren, so wie die Regeln aussehen.

    Magst Du mir dazu etwas sagen?

    Liebe Grüße
    R.R
     
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