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Männlich vs. Weiblich

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von venus-pluto, 24. Februar 2008.

  1. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
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    ... oder yin vs. yang. Das Thema ist weit.

    Ich hatte heute mit meinem Nachbarn sehr intensive Gespräche über weibliches und männliches Empfinden. Er war eh der Meinung, dass man den Frauen nicht allzu viel Spielraum lassen sollte, weil sie eh mehr Power hätten als Männer. Dem stimme ich, als Frau, völlig zu.

    Eine der ersten Sachen, die ich mir anguck, bevor ich mich an eine Deutung mache ist, wie ist er/sie drauf? Mehr weibliche oder mehr männliche Energien? Seltsamerweise sind in meiner Sammlung die Schwulen fast die einzigen Männer, die mehr Yang-betont sind. Frauen sind in meiner Datenbank an Yang-Energien den Männern an gleichen Energien prozentual komplett überlegen .

    Ich bin ausgesprochen Yang, hatte auch fast ausschließlich nur männliche Freunde. Puppen als Kind = Null. Lieber hab ich ältere Jungs verprügelt. Auch heute beschränkt sich mein Freundeskreis ausschließlich auf Männer, die meist völlig Yin sind. Mit den paar Yangs hatte ich schon irgendwas...:weihna1 und die sind mir auch irgendwie heilig.

    So. Das bin aber ich. Man wählt sich ja den Gegenpol. Mehr oder weniger.
    Das Gespräch mit meinem Nachbarn ist dann aber etwas ausgeufert. Er meinte dann: Frauen müßten unterdrückt werden, weil sie definitiv das stärkere Geschlecht sind und es zu recht so ist, wie es ist. Ich lach da nur drüber. Aber eigentlich bin ich auch der Meinung, dass die Frauen das stärkere Geschlecht sind. Dabei komm ich mit Frauen gar nicht klar. Also wenn, dann nur mit ganz wenigen. Und die sind genauso Yang wie ich. Hmmm?!

    Meine Feststellung im Astro-Dschungel: sieht man mal von den primären Geschlechtsmerkmalen ab, gibt es keine Unterschiede. Eine Frau kann männlicher sein als ein Mann und ein Mann weiblicher als eine Frau.

    Mal gucken, was ihr dazu sagt :stickout2

    :liebe1:

    P.S. Das Thema ist einfach aus einer Laune heraus entstanden und doch beschäftigt mich dieses Thema sehr oft. Bin gespannt, was ihr für Meinungen dazu habt.

    P.P.S. Glaubt man den Statistiken, die ich leider nicht selber gefälscht habe, schaut es in etwa so aus (ohne Prozentzahlen zu nennen - denn die müßt ich erst raussuchen. Ist aber fakt.

    - die meisten Partnerschaften werden von Frauen aufgelöst
    - die meisten Seitensprünge haben Frauen
    - Frauen haben mehr sexuelle Partner als Männer
    - bisexuelle Verhältnisse sind bei Frauen häufiger

    Da gibt es sicher noch mehr. Aber das ist das, was mir grad einfällt. Bei Punkt 1. waren es, soweit ich weiß, 70%. Das ist aber nur das sexuelle Verhalten. Doch selbst das spricht ja schon für sich, oder?
     
  2. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    hart an der Grenze
    Hi, Miez.

    Abgesehen davon, dass Astrologie bei dem Thema außen vor ist, fiel mir bei deiner Einleitung:
    ein, dass die sterotype Meinung lautet, dass Männer wehleidiger, Frauen aber die Empfindsameren seien. Also wenn Männer ihre Empfindungen von sich geben, wird das unter wehleidig gebucht, wenn Frauen empfinden wird das als sensitiv gebucht...
     
  3. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
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    Nee, darum ging es eigentlich nicht. Das ist auch ein Klischee, das so nicht stimmt. Die meisten Männer, die ich kenne, sind so tough, sich nix anmerken zu lassen, wenn ihnen irgendwas fehlt.
    Genau da find ich, dass man Yin und Yang merkt. Yang-betonte Menschen jammern kaum über körperlichen Schmerz. Yin schon mehr. Und das lustige ist, dass grad die großen Bären :weihna1 oft die sind, die völlig Yin sind. Irgendwie ist das männlich/weilbliche in meinen Augen völlig verdreht - zumindest von den Interpretationen her. Kann auch nur meine Sicht sein. Ich weiß nicht. Deswegen frag ich ja.
    :)
     
  4. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

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    Wien
    Wieso????
     
  5. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    Ort:
    hart an der Grenze
    Ich nehme an, du fragst wegen "Astro außen vor"?

    Wenn du mir bei einem Horokop das Geschlecht des Eigners zeigen kannst...

    Außerdem halte ich die Zuordnung zu m/w im Horoskop, meist noch mit einem "Gewichtungssystem", für nicht sehr relevant. Da kommt kaum mal etwas dabei raus, dass ich es für irgendwas gebrauchen könnte. Aber ich werde aufmerksam lesen, was hier noch kommt -- vielleicht sehe ich ja etwas nicht.
     
  6. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

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    Der ausschlaggebende Punkt des Gepräches heute war die Tatsache, dass eine 22-jährige Frau einen 41-jährigen Mann komplett platt gemacht hat. Mit mehr Erfahrung, mehr Power...und der Mann hockt da und jammert wirklich weibisch rum und versucht zu verstehen, was da abging. Ich kann mich an Gespräche mit Frauen erinnerm, da kommt frau viel mehr auf den Punkt als das unter Männern der Fall ist. Ich war schon oft Zeugin solcher Gespräche.

    Ums mal aufs Astrologische "runterzuziehen", auch wenn du behauptest, es sei diesbezüglich irrelevant: steht zum Beispiel der Mond in einem männlichen Zeichen (z.B. Widder) wird er ganz sicher anders reagieren als ein Mond im Krebs. Und lass den Krebs mal der Mann sein und den Widder-Mond die Frau. Autsch! Ich weiß, wovon ich rede :weihna1
     
  7. Hallo Mieze-Katze,

    meine ying yangs sind so ziemlich ausgelichen, stört mich auch nicht wirklich, was ausgeprägter wäre. Deine Statistik entspricht meinem gefühltem Erleben, deshalb möchte ich später als weibliches Wesen wiedergeboren werden :banane:

    By the way, Frauen haben viel größere "Entfaltungsmöglichkeiten" beim Sex, empfinden tiefer, mehr und länger. Ich gönne es ihnen, haben sie sonst wenig zu lachen.

    Lieben Gruß

    Martin

    PS.: Biologisch sind sie uns "Männern" kilometerweit überlegen
     
  8. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Hannelore Traugott weist in ihrem Lilith-Buch auf einige Fallen hin, die in diesen plakativen "männlich-weiblich"-Zuordnungen verborgen sind. Zum Beispiel, dass Vieles an Deutungs-Stereotypen, was der m- bzw. w-Seite zugerechnet wird, dann quasi automatisch auch als bevorzugtes Merkmal realer Frauen und Männer betrachtet wird. Zum Beispiel, dass da in schlimmeren Fällen auch noch Bewertungen damit einhergehen, die skurril erscheinen ... es wird die m-Energie ja auch als positiv und die w-Energie als negativ bezeichnet, und schon hamma den Salat bei schlichteren Gemütern...

    Sonne und Mond, nehmen wir das mal als Basisparadigma von m und w. Da versammeln sich dann gern beim Mond alle Eigenschaften, die per Vorurteil gern den Frauen zugeordnet werden und bei der Sonne die des "stärkeren Geschlechts". Hilft es mir nun, über die Gleichheit oder Differenzierungen der Geschlechter nachzudenken, um den Männern zu helfen, ihren Mond besser nehmen zu können und die Frauen ihre Sonne? Ist Empfangendes, Aufnehmendes, Nährendes wirklich "typisch weiblich", nur weil es in überkommenen Rollenbildern so gehandhabt wurde? Ich geh soweit, dass ich auch bei einer Frau ihren Anteil an (Sonne-)Zeugungsqualität voraussetze, damit sie ein Kind hervorbringen kann. Das Empfangen ist Mond, klar... das Herauspressen erscheint mir sehr sonnenbetont. Wie umgekehrt ein Mann wohl umso eher auch zum liebevollen Vater wird, wenn er gut mit seinem Mond klarkommt und seinen Nachwuchs empfangen kann...

    Bevor ich mich jetzt dem Vorwurf der Gleichmacherei aussetze: Selbstverständlich haben auch die realen biologischen und psychosexuellen Unterschiede ihre Entsprechungen, und die wären dann eben auch nur für das jeweilige Geschlecht zu deuten. Worauf es mir ankommt: zu differenzieren. Zu schauen, was da wirklich gemeint ist - eine tatsächlich geschlechtliche Zuordnung oder einfach eine unkritisch übernommene Deutungsphrase. Ich meine, man könnte sehr gut ohne m und w auskommen ... ersatzweise schau ich mir das gern unter dem Aspekt der extra- oder introvertierten Dynamik an, was mir in der Kombinatorik eher weiterhilft als m und w.

    Was die Diskussion mit Deinem Bekannten anlangt - da meine ich auch, das ist nun weit entfernt von Astrologie. Das ist der Bodensatz von Jahrhunderten, und was sich da so an beliebten Spielchen zwischen m und w etabliert hat, lässt sich auch ganz ohne Sterne begreifen... nicht wegen "typisch männlicher" oder "typisch weiblicher" Eigenschaften, sondern einfach als Strategie, die sich "bewährt" hat ... bewährt nicht im Sinne persönlicher oder sozialer Entwicklung, sondern bewährt als zweckorientierte Taktik, um einen bestimmten Nutzen zu erzielen. Auch das findet freilich im Rahmen der jeweiligen Konstellationen statt - kompensatorisch, neurotisch, wie auch immer...

    Alles Liebe,
    Jake
     
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