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Macht des Mantras

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Götterbote, 25. Februar 2009.

  1. Götterbote

    Götterbote Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2009
    Beiträge:
    39
    Ort:
    Rheinland
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    Hallo!!!!!

    Ich hab mal eine Frage zu einem Traum, den ich vor einem Jahr hatte, mich aber immer noch Fragen stellen lässt, die mir aber bislang keiner beantworten
    konnte. Nach stillem Mitlesen hab ich mich dann doch entschlossen mich anzumelden. Also in diesem Sinne, ein herzliches Hallo an die Gemeinde.

    Hab vor einem Jahr intensiv das tibetische Mantra "Om Mani Padme Hum" wiederholt. Vor dem Schlafengehen, Tagsüber,etc. . Dabei legte ich sehr viel
    Wert auf die einzelnen Silben. Quasi so:
    AOUM-MA-NI-PAD-ME-HUM
    Eines Nachts hatte ich folgenden Traum:
    "Ich befinde mich mit einem mir bekannten Person (den ich aber nicht im Traum erkennen konnte, aber ich hatte das Gefühl, dass es mein bester Freund war) auf einer großen Wiese. Es war alles sehr dunkel. Auf einmal kamen wir an einem Stein vorbei, dessen Inschrift dieses Mantra in Tibetisch beinhaltete. Und in mir kam der Gedanke auf, dass das Mantra keine Kraft mehr hat (?). Jedenfalls ging ich weiter, und auf einmal sah ich wie im Himmel, links von mir, nacheinander 3 weiße Christliche Kreuze aufkamen, woraufhin ich total erschrocken wurde. Aus den 3 Kreuzen wurden immer mehr die immer kleiner wurden. Dann intonierte ich aus vollem Leibe, AMEN, (Warum ich das machte weiß ich nicht) woraufhin es zu einem gewaltigen Sturm kam und nur ich noch Stand. Mein Begleiter hielt sich am Boden fest."
    Danach wurde ich wach und hatte ein unbeschreibliches Gefühl, als ob ich über allen Dingen stehen würde (also nicht physisch, ich meinte eher Geistig)! Leider blieb dieses Gefühl nur noch den Tag, und kam nie mehr wieder zu mir zurück. Egal was mir an diesem Tag passierte, allem begegnete ich mit tiefem Gleichmut und einem Lächeln auf den Lippen.

    Was war geschehen? Könnt ihr mir einen Tipp geben in welche Richtung ich weiter forschen soll?

    LG
     
  2. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    ja, das kann es auch nicht
    ENTWEDER ich verurteile etwas ODER ich erkenne etwas
    da der Buddhismus die weibliche Kraft, aus der dieses Mantra stammt VERURTEILT
    bleibt es DUNKEL



    Das Kruzifix (diese Lehre aber), sein weiss (Reinheit) und seine Kraft bezieht sich WEDER auf männliche noch auf weibliche,
    sondern auf die
    GANZHEIT (Dreifaltigkeit) der Schöpfung..
    im Sinne des BLOOM EFFEKTES
    (http://www.amazon.com/gp/reader/1571741704/ref=sib_dp_pt#reader-link)
    oder auch der Morphogenetischen Felder

    also nicht DAS EINE (GEIST) und DAS ANDERE (MATERIE)
    SONDERN
    DAS ALLES

    Das KREUZ oder KRUXIFIX steht aber nun ZUGLEICH für das, was den Menschen (das Ego) BINDET und VERHINDERT,
    das er FREI WIRD SICH ZU ENTFALTEN (wie oben angesprochene Blüte)
    wenn DAS WAS IST aber SEINER NATUR NACH ERKANNT WIRD, kann sich der BLOOM EFFEKT (das ERBLÜHEN) entfalten

    so wird am Ende NICHTS ANDERES ERREICHT, als das, was auch der Buddhismus WILL
    und doch wegen seines URTEILS ÜBER DIE WELT (Materie, Weibliche) SO NICHT ERREICHEN KANN.


    AL Dir


    Regina
     
  3. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    siehe vielleicht auch

    im Buddhismus wird DAS EINE AUF KOSTEN DES ANDEREN ERREICHT
    DIE LEHRE MEINT ZU WISSEN, WAS ES IST, das ÜBERWUNDEN WERDEN MUSS

    das ist Ihre Verfehlung(!)

    in der ECHTEN (noch UNBEKANNTEN) LEHRE der DREIFALTIGKEIT GIBT ES KEIN ÜBERWINDEN

    wenn ein GÄRTNER es NICHT SCHAFFT seinen GARTEN ZUM ERBLÜHEN ZU BRINGEN
    wer oder wo ist sein Widersacher?
    wenn er aber ERKENNT was ZU TUN IST, und was NICHT ZU TUN IST, wird sein Garten erblühen, MIT HILFE VON ERKENNEN

    es GIBT KEINEN VERLIERER oder GEWINNER
    alles hat DEN GLEICHEN WERT UND den GEIST entsprechend SEINER NATUR

    die aber erst ERKANNT WERDEN MUSS

    und von der man sich nicht ANMASSEN DARF SIE SCHON ERKANNT ZU HABEN
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.546
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Hm ...,

    die Ausführungen zu dem Mantra sind ja sicherlich gut gemeint, nur sind sie Kinder der Ratio. Der Traum bedient sich seiner eigenen Gesetzmäßigkeit und Bildersprache. All die rationalen Philosophien spielen in unserem Unterbewusstsein nur eine untergeordnete Rolle.

    In der Seele geht es um die existenzielle eigene Befindlichkeit, Bedürfnisse, Gefühle, Emotionen und Ängste – eben der Mensch als nacktes Individuum. Ich fände es deshalb nicht so glücklich, die Deutung dieses Traumes in der buddhistischen Lehre zu suchen. Hier lockte das Mantra leider auf den falschen Weg.

    Der besagte Traum ist aus der Konditionierung durch das Mantra entstanden. Die Wiese verbindet sich mit der Erinnerung zur Symbolik des Mantras und der Freund verkörpert hierbei die eigene rationale Seite des Träumenden. Bezeichnend ist jedoch, dass alles im Dunkeln liegt, also die Zusammenhänge nicht verstanden oder erkannt werden.

    Der Stein soll in diesem Zusammenhang den Gefühlsverlust verkörpern, der mit dem Mantra symbolisch verbunden wird. Das wird dann auch mit der wörtlichen Erkenntnis im Traum noch deutlicher herausgestellt.

    Der Himmel versinnbildlicht dem Träumenden, dass sein Ziel unerreichbar scheint. Das Kreuz wird als Symbol des Geistes gesehen, welcher nur mit Überwindung von Hindernissen leidvoll perfektioniert werden kann. Mit der Drei wird hier die Erkenntnis verbunden, dass nur so die Bemühungen zum Erfolg führen können. Warum sich diese Kreuze (Erkenntnisse) vermehren, erklärt sich damit ganz von selbst.

    Ich denke, dass dem Träumenden die Bedeutung des Begriffes Amen bewusst ist, denn damit hatte er die Situation und die damit verbundenen Erkenntnisse als unumstößlich und endgültig deklariert. Der daraus folgende Sturm soll im verdeutlichen, dass diese Bemühungen um Spiritualität nicht zum Erfolg führen können und es besser ist die Kräfte zu sammeln, um auf einem anderen Weg voranzukommen.

    Dieser positive Ausblick in einem scheinbaren Scheitern hat dann auch zu einer emotionalen Entladung geführt. Ein Gefühl der Stärke und des Glücks ist die logische Folge einer solchen Erfahrung. Ich denke, dass der Träumende dann im realen Leben daraus den falschen Schluss gezogen und sich auch vom Mantra in die Irre führen hat lassen.


    Viel Spaß beim Grübeln
    Merlin :zauberer2
     
  5. Götterbote

    Götterbote Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2009
    Beiträge:
    39
    Ort:
    Rheinland
    @alle

    Vielen Dank für die Ausführlichen Antworten und Interpretationen meines Traumes.
    Fühle mich aber irgendwie von dem Mantra "magisch" angezogen, immernoch.
    Seit ich es das erste Mal in einem Buch über Pranayama rezitiert hab.

    Ich persönlich finde, dass das was sich für einen gut anfühlt, wobei man ein gutes Gefühl hat, nicht falsch sein kann. Nach Zeiten der Unterbrechung werde ich wohl wieder anfangen "es" zu rezitieren. Bis der nächste Traum kommt und mich wieder grübeln lässt. :rolleyes:
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.546
    Ort:
    An den Ufern der Logana
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    Es ist ja auch nicht falsch oder schlecht – sondern es führt dich nicht zu deinem gewünschten Ziel. Eine Pause einzulegen finde ich jedenfalls schon mal sinnvoll.

    Merlin
     
  7. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    ja, (lach) las Dich nur nicht ablenken von Dir selbst

    auch durch die Gedanken und Assoziationen nicht, die Dein Traum bei mir ausgelöst hat

    Danke für das posten Deines Traumes


    LG



    Regina
     
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