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Lobbyismus leicht gemacht:

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Maud, 23. Oktober 2006.

  1. Maud

    Maud Guest

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    Autor: Redaktion Monitor
    Datum: 19.10.2006
    22:25 Uhr

    Lobbyismus leicht gemacht: Von der Industrie bezahlte Mitarbeiter sitzen direkt in den Bundesministerien. Zu den beteiligten Firmen und Verbänden gehören derzeit u.a. so bekannte Namen wie Daimler Chrysler, die Deutsche Börse AG, die Fraport AG, der Verband Deutscher Maschinen und Anlagen, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Nach Angaben der Ministerien seien die entsandten Mitarbeiter so wörtlich „von großer Bedeutung“, unterstützten „Entscheidungen“. Der Verwaltungsrechtler von Arnim spricht im Monitorinterview von U-Booten der Industrie, einer neuen Form der direkten Einflussnahme.

    http://www.wdr.de/tv/monitor/forum/r...f=1&collapse=1

    Man fragt sich langsam wer regiert eigentlich das Volk, die Industrie oder die Politik? Wen mann dann 2+2 zudammen zählt dan kommt mann zum volgendem Ergebniss. Die Politik ist der Schein, die Industrie ist das sein, weil sie der Politik die Spendengelder giebt. Die sie dan auf ihren Konten in der Schweiz deponieren, und dann über das dumme Volk lachen.

    L.G. Maud
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    auf jeden Fall sind irgendwelche gutartigen Entwicklungen aus diesen krebsgeschwürartigen Seilschaften aus Politik und Wirtschaft nicht zu erwarten. Ohne Revolution und hau drauf auf die Kacke wie in anderen Ländern wird es niemals nicht gehen, dass sich etwas ändert. :weihna1
    Weil sich diese Krebsgeschwüre aus dem Fernsehapparat 1:1 in unser aller Körper, Familien, Gedanken und Lebensgeschichten ausbreiten wie eine Pest.

    :liebe1:
     
  3. Bonobo

    Bonobo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. April 2006
    Beiträge:
    2.194
    Ort:
    Potsdam
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    Hallo Maud :)

    Leider gab`s das schon immer.

    Vielleicht könnte man es sogar als Fortschritt bezeichnen, dass solche Vorgänge heute eher ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden können, zumindest in Ländern, in denen es so etwas wie Pressefreiheit gibt.

    Das was wir heute an Bestechungsskandalen mitbekommen (und was anderes ist es nicht, wenn Politiker von der Industrie bezahlt werden) ist m.E. nur die Spitze des Eisbergs.Die kostspieligen Folgen trägt das Volk, indem eben dann kein Geld mehr da ist für Bildungspolitik oder Kultur.

    Trotzdem kannst du nicht verallgemeinern.Sicher gibt es auch Politiker, die tatsächlich zum Wohle des Volkes arbeiten wollen.

    Es sind ja nicht immer nur die großen Entscheidungen, sondern die alltägliche Bestechung bei der Auftragsvergabe, z.B in den Kommunen.

    Hier noch ein Bericht über die Folgen von Korruption:

    3.1.7 Korruption und Bestechung: ein globales Problem24

    3.1.7.1 Schwächung und Schaden durch Korruption

    Korruption, der Missbrauch anvertrauter Macht zu persönlichem Nutzen, ist historisch betrachtet kein neues Phänomen (Noonan 1984). Es gibt aber Anzeichen, dass das Problem heute virulenter ist als je zuvor. Die Korruption schwächt Volkswirtschaften in vielfältiger Weise:

    (1) Korruption schmälert die regulatorischen Kapazitäten des Staates, da Vorschriften mit Hilfe von Bestechungszahlungen umgangen werden können.

    (2) Korruption verzerrt Anreize und lenkt Ressourcen in vergleichsweise unproduktive Rent-Seeking-Aktivitäten.

    (3) Korruption belastet den Privatsektor, wenn Beamte für die Ausübung ihrer Aufgaben Bestechungsgelder verlangen.

    (4) Korruption unterminiert die Geltung von Verfügungsrechten, wenn diese vor Gericht nicht mehr eingeklagt werden können und gerichtliche Entscheidungen käuflich werden.

    (5) Korruption untergräbt die Legitimität der Marktwirtschaft und der Demokratie, wenn diese nicht zum Wohle aller, sondern zum Nutzen weniger funktionieren.

    (6) Korruption führt zu einer Einkommensumverteilung zu Lasten der Armen, da diese an den Gewinnen aus dem „Korruptionsgeschäft“ in der Regel nicht beteiligt werden.
    http://www.bundestag.de/gremien/welt/glob_end/3_1_7.html


    Ein wichtiger Punkt wurde bei der Aufzählung noch vergessen.

    Die Moral der Bevölkerung geht damit ebenso den Bach runter.

    Also kurz gesagt: Wenn ich weiß, dass Politiker korrupt sind und sich bereichern, welche moralische Bedenken habe ich als Normalbürger dann noch, Schwarz zu arbeiten oder arbeiten zu lassen, das Arbeits-oder Bafög Amt zu bescheissen oder die Haftpflichtversicherung zu betrügen.

    Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken.

    Die Frage ist aber, wie kommen Menschen dazu, solchen Versuchungen zu erliegen.

    Angst vor Sanktionen oder ein schlechtes Gewissen scheinen sie ja nicht zu haben, oder?

    Liebe Grüße

    Bonobo
     
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