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Liebe und Grauen

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von moonlight1305, 29. Oktober 2017.

  1. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2011
    Beiträge:
    386
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    Hallo zusammen,

    letzte Nacht hatte ich einen Traum, den ich nicht zu deuten weiß. Achtung, wird sehr grausig.

    Ich träumte,ich stand vor dem Wildgehege, welches sich (tatsächlich) unweit meines Hauses befindet. Normalerweise ist dort Damwild drin. In meinem Traum waren es jedoch Alpakas. In dem Gehege war noch ein riesengroßer Mann, bestimmt 2,50 - 3 m groß. Ich kannte ihn nicht. Er unterhielt sich mit mir und redete wirres Zeug, dass er verfolgt werden würde, man ihm seine Unterlagen gestohlen hätte, die er nun glücklicherweise wieder hatte, so dass er diesen Job haben konnte. Ich dachte, `ahhhja.... der ist bissl paranoid´

    Während er sprach, kam ein weißes Alpaka zu mir, legte mir seinen Kopf auf Schulter und gab mir einen Kuss mit seinen weichen Lippen auf die Wange. Es kuschelte sich an mich und guckte mich ganz lieb mit seinen großen Kulleraugen an. Ich war total gerührt und glücklich und wagte mich nicht zu bewegen, damit es sich nicht erschrak.

    Der Mann erzählte weiter, dass er ja der Wildhüter sei und die Tiere auch schlachten würde. Ich dachte mir: "jaja...was redet der für Unsinn" und er ging wieder weg. Ich überlegte dann, dass ja auf der Speisekarte des dazugehörigen Restaurants auch diese Tiere angeboten würden und stutzte (real gibt es kein dazugehöriges Restaurant).

    Dann sah ich, wie er tatsächlich ein Tier schlachtete. Es standen lauter Leute davor und schauten unbeeindruckt zu. Ich war starr vor Entsetzen, ich konnte nicht schreien, nicht weinen... es war einfach total furchtbar und grausam. Er häutete das Tier bei lebendigen Leib und es ließ sich das gefallen und wehrte sich nicht. Dann schnitt er ihm den Kopf ab, der Körper blieb unbeeindruckt stehen. Sodann zerteilte er den Rest. Ich stand weiter in einiger Entfernung und konnte mich vor Grauen nicht rühren und fasste nicht, warum die Leute einfach so zusahen.

    Dann wachte ich auf.

    Einen realen Zusammenhang seh ich nur sehr fern als dass ein Bekannter von mir sich 3 Alpakas hält,die ich zuletzt im Sommer gesehen habe. Sie sind sehr scheu und lassen sich eigentlich auch nicht streicheln. Weder zu der Tötung der Tiere noch zu dem riesigen Mann hab ich irgendeinen verständlichen Zusammenhang.

    Ich habe nur einen kleinen Faible für schneeweiße Tiere.

    Hat jemand eine Idee ?
     
  2. allesistgut

    allesistgut Guest

    Liebe moonlight,

    erstmal: Es ist mir unglaublich schwer gefallen, das Geschriebene zu lesen. Ich fand's ziemlich heavy. Mir fällt dazu nur ein.....weiß ist die Farbe der Unschuld, Alpakas stehen für Geschenke. Geht es bei Dir evtl. darum, dass Du Sorge hast, jemand könnte Dir etwas Wertvolles/Kostbares nehmen? Ich meine damit nichts Materielles, eher etwas von Deinen inneren Werten? Sorry, mehr fällt mir dazu im Moment nicht ein.

    Alles Liebe!
     
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  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    11.033
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Moonlight,

    in der Tat ein sehr schwieriger Traum. Das Alpaka könnte genau jene sanfte, unschuldige Gefühle umschreiben, von denen Du geschrieben hast. Diese "Alpakas" möchtest Du hüten und beschützen, weil Du ihnen vertraust und sie nicht verlieren möchtest.

    Der Wildhüter könnte die andere Seite der animalen Gefühle symbolisieren, mit ihren rohen, übermächtigen Kräften. Etwas, das alle auf der „Speisekarte“ stehenden Gefühle töten kann. Möglicherweise wird mit diesem Schlachten Deine Erkenntnis des Unvermeidlichen verbunden, dem Du machtlos gegenüberstehst.

    Als andere Möglichkeit könnte ich mir auch vorstellen, dass es da einfach nur um Dein Verhältnis und das Mitgefühl zu den Tieren geht. Etwas, das dann auch mit der Erkenntnis des unvermeidlichen Schlachtens und Deiner Ohnmacht endet. Dazu würden auch die Menschen passen, die dem Töten reglos zusehen.

    Hinter beiden Versionen müssen nicht unbedingt konkrete Anlässe stehen, es kann damit auch Deine ganz allgemeine Gefühlslage ausgelebt werden. So eine Art Ventil, mit dem angestaute Gefühle und Emotionen abgebaut werden können.

    Ach ja, fast hätte ich es vergessen in der vergangenen Nacht ist das Barometer sehr stark gefallen. Ich hatte da auch so einen belastenden Traum. Ich bin ja zurzeit eifrig beim Datensammeln, mal sehen, was sich daraus ableiten lässt. :cool:



    Merlin
     
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  4. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2011
    Beiträge:
    386
    Vielen Dank für eure Deutungen. Mir fiel ein, dass ich dieser Tage etwas über den "Oberveganer" Attila Hildmann und eine seiner Aktionen gelesen hatte, wo es um das Schlachten eines Kälbchens ging. Auch sehe ich einmal in der Woche den Schweinetransporter auf der Autobahn, da zieht sich mir auch immer alles zusammen und ich bekomme ein schlechtes Gewissen.

    Ich esse zwar sehr selten Fleisch und ernähre mich meist vegetarisch, aber in solchen Momenten fühle ich mich ganz schlecht.

    Vielleicht war es nur eine Verarbeitung dieser Thematik.

    Daran dachte ich dann auch sofort, der Sturm war gerade richtig heftig als ich aus dem Traum erwachte. Scheint tatsächlich was dran zu sein an der Wetteränderung.
     
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  5. Solis

    Solis Guest

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    Riesen werden in der mythologischen Sprache als dumm und grobschlächtig dargestellt.
    Schneeweiße Tiere finden sich vor allem im hohen Norden Richtung Nordpol. Weiß steht für Reinheit und Unschuld.
     
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