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Kirche und U.S.A.

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Saami, 24. Februar 2006.

  1. Saami

    Saami Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. Februar 2006
    Beiträge:
    3
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    Ich wollte mal Fragen, was ihr so über das denkt, was man über christliche Fundamentalisten und "Kreationisten" in den USA hört...
    Ich meine, da gibt es Gemeinden, deren Kirchen haben mehr Sitzplätze als unsere riesen Kino´s und da laufen Werbespots in der Kirche
    Was haltet ihr davon?
    Ist das nicht teilweise genauso schlimm, oder sogar noch schlimmer als das was die Moslems machen?
     
  2. DregorBaer

    DregorBaer Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2005
    Beiträge:
    392
    Ort:
    Mettmann, NRW
    Hallöchen,

    Ich denke mal, dass das ein sehr schwieriges Thema ist und man sich nur davor hüten kann hier zu verallgemeinern.
    Zu sagen "das was die Moslems machen" ist zu stark pauschalisiert und kann leicht falsch verstanden werden. Sagen wir lieber " was die Islamisten machen" oder ähnliches.

    Darüber hinaus denke ich, kann und sollte man seinen Glauben ausleben, wie man will, solange man damit Niemandem schadet.
    Speziell beim Kreationismus stellt sich natürlich die Frage, ob es nicht eine Art von Schädigung ist Kindern naturwissenschaftliche Zusammenhänge wie die Evolutionstheorie vorzuenthalten.

    Generell gilt für mich aber, dass Fundamentalismus nie gut sein kann, weil er immer davon ausgeht alleinig im Recht zu sein und alle Anderen zu seiner Wahrheit bekehren zu müssen.
     
  3. Zahya

    Zahya Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2004
    Beiträge:
    416
    Ort:
    Graz AT
    bedenklich finde ich alles, was die "einzige wahrheit" für sich proklamiert und andere bekehren oder missionieren will, und alles andere, was nicht dieser eigenen "einzigen wahrheit" als gefährlich und feind erachtet... und genau das ist meines erachtens nach in amerika der fall. ich habe gehört, dass in den staaten, in denen statt evolutionstheorie die christiliche genesis unterrichtet wird, warnungen auf werke gedruckt sind, die auch nur ein bisschen von der evolutionslehre beinhalten ... und das finde ich erschreckend. so werden kinder nicht zu eigenständig denkenden menschen herangezogen, können sie gar nicht, da ihr horizont eingeschränkt wird und man ihnen nicht die möglichkeit gibt, sich selbst gedanken zu machen und sich eine meinung zu bilden ...
     
  4. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Da war letztlich im Fernsehen immer wieder mal eine bestimmte Sendung - auf Phönix - die auf diese Problematik einging.

    Mir fiel dabei auf, dass da [ auf die Sache bezogen ] doch eine gewisse Oberflächlichkeit vorherrschte.

    Hauptargument war immer wieder: Mein Opa war doch kein Affe!!!!!

    Ich denke, wenn man in die Materie wirklich überlegt einsteigt, dann gibt es mit der kreativen Evolution [​IMG]
    nicht wirklich ein Problem - nur mit dem Wortwörtlichnehmen...

    Mal abgesehen davon, dass die biblische Reihenfolge des " es werde und es ward" nicht wirklich logisch ist....

    es ringt mir sehr viel mehr Respekt und Ehrfurcht ab, wenn ein Geist/Gott/Schöpfer die Dinge von den kleinsten Anfängen her so planen und ihnen dennoch den nötigen Freiraum lassen kann, ihre Eigendynamik zu entwickeln, als wenn er knietief im Matsch steht, rumformt, draufbläst und mit einem " es werde" ist es schlagbumm erledigt...

    Gruß von RitaMaria
    die sich schon als Kind brennend für Paläonthologie und Anthropologie interessiert hat und dabei niemals einen Widerspruch zur Schöpfung feststellen musste.
     
  5. Zahya

    Zahya Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2004
    Beiträge:
    416
    Ort:
    Graz AT
    grad an diesem argument erkennt man auch wieder sehr schön, wie weit der mensch sich von der natur entfernt und sich drüber stellt ... sich die erde untertan machen will. sich selbst sieht man als die krone der schöpfung an, und alles andere ist minderwertig. und schwupps, da ist sie wieder, die einzige wahrheit ...
     
  6. Vojvodinac

    Vojvodinac Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. Februar 2006
    Beiträge:
    11
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    Christliche Fundamentalisten das ist nichts Schlimmes die Leute Interpretieren nur das Wort Fundamentalisten falsch den das Wort bedeutet Fundament in glaube nur wird das heute für eine extreme Bezeichnung verwendet.

    Die Christliche Kirchen in Amerika sind ganz ok und gut organisiert und sind unabhängig es gibt keine Steuer die die Mitglieder zahlen müssen sonder alles wird gespendet und jeder der den glauben halbwegs verstanden hat wird gerne was beitragen. Wir Europer sind zurück geblieben wir sind sonntagschristen nichts andere. Die Gemeindenmitglieder helfen sich gegenseitig und sind alle stehts bereit einen anderen zu helfen. Ich kenne sogar viele Atheisten in der USA wahren und solche Christen kennengelehrt haben und voll positiv begeistert sind da sie gut empfangen worden sind obwohl er ein Atheist ist. Ich würde mit auch in Europa eine Christlichen Sender wünschen was für Kinder Zeichentrickfilm sendet leider gibt es das nur über Satelit.
     
  7. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Hi, das ist ja schönn und lobenswert, wenn sie sich so solidarisch verhalten. Es ging hier in der Diskussion allerdings mehr um die Inhalte, die wörtlich nimmt, als vl. doch eher als Symbol verstanden werden sollte.

    Lieben Gruß,
    RitaMaria
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Alechem

    ich finde, wie viele Kirchen in den USA das Christentum begreiffen sehr, sehr traurig. Da werden BigBrothermässige Fernsehschows gemacht, beidenen der GEwinnt, der am meisten "heiden" Missioniert (hauptsächliches Aktionsfeld Südamerika und der Nahe Osten)... da tretten TV Prediger auf die lärmen und schreien wie die besten aller Demagogen (oder sollte man Dämongogen sagen?) - da wird das Neue Testament, dass im Grund ein Manifest der Gnade ist (Wer viel liebt, dem wird viel vergeben) zu einem Manifest der Unterdrückung, des Stalharten Korsets von Gesetzen, Satzungen und Ortnungen. Da gibt es eine sogenannte Moralische Mehrheit, die sich das Recht nimmt, über andere MEnschen zu richten, es gibt dort Kirchen, die verbunden sind mit Armeestützpunken und ähnlichem.

    Und dann die Ganze Polemik : Krieg gegen das Böse (wie wenn man das Böse mit Gewalt und Krieg bekämmpfen könnte), Achse des Bösen (als ob alle Arabischen Ländern nur Osama bin Ladens ausspucken), vorbereitung zu Aramagedon (es gibt Amis, die auf dem Feld von Aramgedon schon Parcellen kauffen um der Letzen Schlacht zuzusehen) - und vorallem : Das Missbrauchen der Bibel für Politische Zwecke, das verdrehen, umodeln, umdeuten, interpretieren der Bibel, damit sie genau die Kriege Legitimiert, die die USA will, die Bibel wird in Politischen Amerika zu einem Dekmantel gegen Drogenkriege, auf der Suche nach öl und den kleinen Schmutzigen Kriegen...

    Der einzige Unterschied zwischen einem Fundamentalistischen Muslim und einem Fundamentalistischen Christ ist der, dass ein Muslim sich selber in die Luft jagt, die Christen aber Muslime in die Luft jagen...

    mfg by FIST
     
  9. Moludeami

    Moludeami Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    1.986
    Der militant fundamentalistische Moslem reisst aber dann noch ein paar andere mit in den Tod - nicht nur sich selbst - sollte auch nicht vergessen werden.

    Alles mal wieder eine Sache der Technik. Hätten die militanten Fundamentalisten in der islamischen Welt die gleichen militärischen Voraussetzungen wie sie die Christen und die anders Gläubigen haben, würden sie auch nur noch aus der Ferne aufs Knöpfchen drücken...
     
  10. Mariposa

    Mariposa Sehr aktives Mitglied

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    Mitten in einem Mohnblumenfeld auf dem Planeten Ve
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    Wenn ich so schaue, finde ich viele Affen klüger als manche Menschen.

    Jaja.....Amerika ist gut und Europa ist schlecht....Ich finde, wir sind immer noch zu veramerikanisiert. Haben zu lange nach Amerika geschaut. Und dabei uns und unsere uralte Herkunft vergessen. Sehr schade. Wir Europäer sollten einfach stolz auf unsere Ur-Ahnen und unsere vielfältigen Kulturen sein - und wieder wir selbst sein!

    ---------

    Ich kann nichts weniger ab, als die selbstgerechte Arroganz der meisten US-Amerikaner, die sich in der ganzen Welt als Retter aufzwingen. Ich habe noch nirgends oberflächlichere Menschen kennengelernt, und noch keine, die sorgloser mit unserer Umwelt umgehen (Auto einfach laufenlassen, während man beim Einkaufen ist wegen der Klima-Anlage, und das mitten in Deutschland, mit genau 3 heißen Tagen im Jahr). Noch nirgends Menschen mit weniger Benimm am Leib. Aber es sind samt und sonders alle so wundervolle Christen...

    Wen wundert dann das sonderbare Verhalten der amerikanischen Christen? Auch dort spiegelt die Kirche und das Fernsehen das Verhalten der Gesellschaft wieder. Und wen wundert's, dass auch in den Kirchen Werbespots laufen - in einem Land, wo ständig die Glotze eingeschaltet ist, egal ob jemand hinsieht oder nicht?

    Vielleicht sollte man noch Wissen, worin (mögliche) Ursachen liegen: Die Medien der USA senden extrem selektiv. Wir würden es u.U. Zensur nennen. Die Mehrheit der Bevölkerung weiß es einfach nicht besser. Eben, weil sie Tag für Tag nur Amerika vorgesetzt bekommen. Die meisten haben noch nie andere Ansichten gehört, und wenn, sind diese dann sogleich in Grund und Boden gestampft worden. Da macht die Christianisierung nicht vor halt.
     
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