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Kausal oder analog ?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von benny, 17. Januar 2005.

  1. benny

    benny Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2005
    Beiträge:
    459
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    Hallo !

    Würde gerne mal einige von euch nach ihrem gegenwärtigen Astrologieverständnis fragen.

    Geht ihr davon aus, dass bestimmte Konstellationen von Himmelskörpern kausale Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele der lebenden Erdmenschen haben ? (Stichwort: Mond)

    Oder glaubt ihr, dass "dort oben" nur auf einer anderen Ebene abgebildet wird, was "hier unten" geschieht oder - eher noch - unter günstigen Voraussetzungen geschehen kann ?


    Gruß
    Benny
     
  2. SpiritChaser

    SpiritChaser Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2004
    Beiträge:
    1.607
    Ort:
    Berlin
    hi benny,

    was mir an deiner fragestellung gefällt, ist vor allem das "glaubt ihr". denn ich kenne auch nach knapp 20 jahren intensivem kontakt mit astrologie niemanden, der das tatsächlich zu wissen scheint. glauben hingegen tun viele ne menge...

    meine vorstellung ist eine analoge. ich betrachte die planetenstellungen als eine art kosmische uhr, welche zustände anzeigt - ganzheitliche zustände. archetypische modelle helfen mir beim verständnis weiter, in erster linie jedoch praxis, kontakt, austausch und reflektion. was in mir selber weniger ausgeprägt ist, wird über kontakt und resonanz greifbarer, verständlicher.

    warum astrologie funktioniert, diese frage stelle ich mir nicht mehr. habe sie nicht beantworten können, keine wirklich befriedigenden antworten gefunden - spekulationen über möglicherweise abgestrahlte energien waren und sind mir zu widersprüchlich und spekulativ. das sie funktioniert, bringt mich letztlich dem staunen vor dem ganz grossen wunder näher - ohne das ich sie zur religion erhebe. das vielfältige informationspotential der astrologie steht für mich weniger und weniger der unbegrenzten komplexität menschlichen lebens und des lebens überhaupt nach.

    zusammenfassend: analogieprinzip, resonanzpotentiale anzeigend.

    namoh
    spirit
     
  3. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.970
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo Benny,

    Astrologie und Astrnonomie sind so alt wie die Menschheit. Man hat schon
    vor 25 Jahren 35000 Jahre alte Knochen mit versehenen Einkerbungen gefunden, auf welchen die Mondphasen berechnet wurden. Man wickelte
    einen Bastfaden um die jeweilige Kerbe, so hatte man den ersten Mondkalender. Astrologie und Astronomie waren zu Zeiten der vormesopotamischen Frhühkulturen eng miteinander verwoben. Die Ägypter
    bauten ihre Pyramiden und Städte nach den Ausrichtungen der Gestirne.
    Die damals rund 50 bekannten Sternbilder dienten der Seefahrt, sowie
    den nomadischen Vorkulturen zurück bis in die Vorsteinzeit. Damals schuf
    man sozusagen die Sternbilder nach und nach, schrieb überlieferte Geschichten in den Himmel. Später entnahm man den Sternkreis willkürlich
    Zeichen für Zeichen und setzte sie in gleichmäßigen Abschnitten in den
    bekannten Tierkreis ein.

    Die Sumerer, später die Babylonier teilten die Bahn der Sonne in den Tag,
    sowie in das Jahr ein. Deren Mythologien wurden später bis in den Mittelmeerraum getragen. Unter den Griechen wurde das Konzept der Mysterien übernommen, natürlich unter anderen Namen. Bei den Babyloniern
    hieß die Göttin der Unterwelt Ereschkigal, bei den Griechen wurde daraus
    Hades, später bei den Römern als Pluto bekannt.

    Die Astrologie geht vom hermetischen Gesetz des Mikro- Makrokosmos aus,
    "Wie oben, so unten, wie Innen, so Außen"! Das heißt zum Beispiel, dass das
    Zentralgestirn unseres Sonnensystems die Sonne als Mittelpunkt steht. Der
    Mensch ist ein kleines Abbild dieser Sonne. Im psychologischen Sinne stellen
    die bekannten Planeten unsere menschlichen Sinnes-, Körper- und Gefühlsorgane dar.

    Eine solide Astrologie dient nicht der Prognostik, sondern sie erfasst einen
    Menschen als etwas Ganzes. Man setzt bei einem Menschen im Horoskop bei
    dessen Stärken an, da die Schwächen automatisch immer wieder nachziehen.
    Besonders in der Psychologie dient ein Horoskop als hervorragendes Instrumentarium, da man gegebenenfalls perinatale und postnatale Traumata
    zeitlich zurückverfolgen kann.

    Ein Horoskop ist nichts anderes, als ein kosmisch, genetischer Fingerabdruck
    eines Menschen.

    Mit lieben Grüßen!

    Arnold
     
  4. SpiritChaser

    SpiritChaser Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2004
    Beiträge:
    1.607
    Ort:
    Berlin
    hallo benny,

    sehe mich genötigt, hier zu korrigieren. die astrologie gibt es nicht! es gibt unterschiedliche astrologische schulen, welche teils übereinstimmende, aber eben auch teilweise voneinander abweichende schwerpunkte und sichtweisen vertreten. verschiedene vorstellungen eben, um eine brauchbare, praktikable arbeitsgrundlage zu haben.

    auch was ein horoskop ist, kann niemand für sich beanspruchen mit letzter gültigkeit in (s)einen definitionsrahmen zu sperren. auch dazu gilt vorstehendes. die eigentliche bedeutung des wortes, "stundenschau", gibt wenig aufschluss über die vielfältigen anwendungsmöglichkeiten und informationsebenen.

    und - manche astrologen streiten gern. darunter wirst du insbesondere solche finden, die "ihr" system und verständnis als massgebend oder richtungsweisend betrachten... ;)

    namoh
    spirit
     
  5. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.970
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hi,

    Jedenfalls gehen sehr viele astrologische Schulen vom hermetischen Gesetz
    aus. Es bleibt natürlich einen jeden selber überlassen, sein astrologisches
    Süppchen zu kochen.

    Mit lieben Grüßen!

    Arnold
     
  6. benny

    benny Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2005
    Beiträge:
    459
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    Hallo und danke für die tiefgehenden Einblicke in ein Gebiet, mit dem ich schon oft gespielt habe, ohne es jedoch mit relativer sicherheit in eine "ecke außrhalb meiner potentiellen (!) Fantasie gestellt" zu haben.

    Momentan scheint mir folgender Konsens unter "den astrologen" gewonnen zu sein

    --> Weiß der himmel warum, aber man kann damit im hinblick auf die eigene evolution viel anfangen.

    Kommt das hin ?

    @
    Arnold

    Du sagtest, Kindheitstraumatas könnten in einem Zusammenhang mit den sternen stehen (wenn ichs mal so sagen darf). Kannst du hier vielleicht eine konstellation andeuten, die sexuellen missbrauch als (potentielles) Lebensthemengebiet indiziert ? Wenn ja - ist bei der frage nach dem grund der analogie ....
    Wie will man nach analogen kausalitäten fragen...

    *menno mein verwirrtes smiley geht und geht nicht :(*

    grüße
    benny
     
  7. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.970
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo benny,

    Die Indikationen bei sexuellen Missbrauch sind Aspekte von:

    Pluto zu Venus oder Mond, Uranus zu Venus oder Mond, seltener Aspekte
    von Neptun oder Mars zu Venus oder Mond.

    ACHTUNG!!! Sexuell missbrauchte Menschen haben solche Aspkete im Horoskop. Diese Gruppe stellt ca. 14 - 18% von der Bevölkerung dar.

    Andere, also die meisten Menschen haben ebenso diese Aspekte - und diesen
    Personen ist gar nichts passiert! Hier hilft gegebenenfalls nur nachfragen!

    Bei vor- oder nachgeburtlichen Traumata wurden verdichtet Planeten wie
    Pluto, Uranus, Saturn, Neptun und Mars kurz vor oder nach dem Aszendenten
    festgestellt - siehe Stanislav Grof.

    Mit lieben Grüßen!

    Arnold
     
  8. benny

    benny Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2005
    Beiträge:
    459
    Hallo Arnold,

    Mit anderen Worten - weil die meisten Menschen diese Konstellation ohnehin aufweisen, kommt sie eben auch bei Opfern von sexuellem / körperlichem Missbrauch vor ?! Das wäre keine tiefschürfende astrologische Erkenntnis (in diesem Kontext), oder steh ich auf dem Schlauch ?

    Gruß
    Benny
     
  9. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
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    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo Benny,

    An dieser Stelle hat die Astrologie ihre Aussagegrenzen! Ohne die jeweilige
    Kenntnis einer Persönlichkeit lassen sich nur bedingte Aussagen machen.
    Aus meiner Kenntnis heraus leben die Menschen einen jeweiligen Aspekt
    im Horoskop in vier Ensprechungsstufen, dazu kommt dass soziale Mileu,
    die Herkunft der Familie usw.

    Mit lieben Grüßen!

    Arnold
     
  10. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
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    Hallo Benny :)

    für mich "funktioniert" Astrologie nach dem Resonanzprinzip. Sie ist analog.


    Zum Verständnis von bestimmten Konstellationen vielleicht mal ein Beispiel (konstruiert):

    Mars-Uranus kann auf eine Unfallneigung hinweisen.
    Menschen mit häufigen Unfällen weisen fast immer Mars-Uranus-Verbindungen auf.

    Nicht jeder, der Mars-Uranus-Verbindungen hat, hat häufig Unfälle. Das wäre astro-logisch un-logisch.

    Logik für Astrolog/inn/en

    Lieben Gruß
    Rita
     
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