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Katholikenbashing, Ökoreligion und Andere

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Mönch, 1. März 2013.

  1. Mönch

    Mönch Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2012
    Beiträge:
    213
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    Nach dem Katholikenbashing der letzten Zeit muß ich mal ein paar naive Weltbilder in Wanken bringen.

    Zum Islam brauche ich wohl nichts mehr schreiben.

    Das hinduistische Kastensystem ist auch bekannt.....

    ....und für die veganischen politisch-korrekten West-Budhhisten die die Glocke gegen eine Klangschale und das Vaterunser gegen ein tibetanisches Mantra ausgetauscht haben..........

    Krimineller Dalai Lama und Tibet:
    Systematische Vergewaltigungen von Frauen als Training zur Beherrschung der sexuellen Energien als "Erlösung" von Männern
    Wie der tibetisch-tantrische Glaube an die Wiedergeburt die Frauen erniedrigt und jeden sexuellen Missbrauch mit dem Ziel der "Erlösung" des Mannes rechtfertigt - Missbräuche, Menschenrechtsverletzungen an Frauen, damit der Mann lerne, seine Sexualität zu beherrschen DER GANZE SCHROTT VON DEM IST OKKULT UND DEM HOFFIEREN ALLE HIER. Guckst du hier:http://www.geschichteinchronologie....gen-von-frauen-als-erloesung-von-maennern.htm


    Alles Herumgehacke auf Katholizismus kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Religion nicht abgeschafft wird, sondern nur andere Foren annimmt: Ersatzreligionen wie Sozialismus, Feminismus und Ökologismus treten an die Stelle, ohne aber wirklich spirituell zu sein. Aber sie geben eine klare Orientierung, wer die Guten und wer die Bösen sind. Der englische Biologe Dr. Rupert Sheldrake (der Entdecker der morphogenetischen Felder) bezeichnet das vorreformatorische Christentum mit ihrer Marienverehrung als erste grüne Bewegung. Die Gottesmutter Maria, welche vorwiegend in Höhlen und Grotten aufgestellt wird, sei ein Symbol für Gaia, also Mutter/Materie Erde. Darüber "schwebe" das ordnende immaterielle Prinzip, der Vater im Himmel. Die Auferstehung sei ein Symbol ähnlich dem Phönix aus der Asche. (näheres bitte googeln)

    Die Säkularisierung der Gesellschaft hat weniger mit dem Verlust an Glauben der Menschen zu tun, vielmehr ist sie das Ergebnis einer Verlagerung der Religiosität der Mensch weg vom Monotheismus hin zu einer Verehrung eines diffusen Bildes von reiner und unveränderter Natur. Und ebenso wie Kirche und Glauben schon immer auch als Mittel zur sozialen Verortung und Abgrenzung genutzt wurde, dient die moderne Hinwendung zu allem Natürlichen als Mittel zur Demonstration der Zugehörigkeit zu einer besonderen, moralisch über anderen stehenden Gruppe der Bevölkerung. Wir retten wahlweise die Welt, unsere Kinder, die Natur und was in ihr kreucht und fleucht, ihr ignoriert sie, zerstört sie und denkt nicht an unser aller Zukunft. Und damit hat es sich auch schon in den überwiegenden Fällen mit dem Engagement für die Umwelt und die Natur. Ökologisches Wissen speist sich zumeist aus Boulevardmagazinen, dem Hörensagen und dem eigenen Glauben, der Rest ist Herdentrieb und die Unfähigkeit sich nicht in den Strudel der Bionade-Biedermeier-Bewegung hineinziehen zu lassen. Wer sich heute nicht als Bedenkenträger vor neuen Technologien zu erkennen gibt und keine Angst vor Veränderungen hat, der gehört einfach nicht dazu und hat sich in den Augen der grünen Schickeria schnell disqualifiziert. Das ist in aller Kürze das Fazit von Andreas Möllers Buch Das grüne Gewissen - Wenn die Natur zur Ersatzreligion wird, in dem er das grüne Lebensgefühl als Aufbruch beschreibt, der sich im Laufe seines Aufbegehrens lediglich als neue Bürgerlichkeit entpuppte, der es um Gewissensentlastung, nicht aber um den eigentlichen Gegenstand der Verehrung, die Natur, geht.
     

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