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Judentum, Christentum und Islam funktionieren nur dann, wenn...

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von pan1234, 21. Februar 2016.

  1. pan1234

    pan1234 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2015
    Beiträge:
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    Judentum, Christentum und Islam funktionieren nur dann, wenn jemand an die Schriften, Traditionen und Priester, Imame und Rabbis dieser Religionen glaubt. In Grund genommen basiert dieses ganze manipulative System nur auf "Glaube" und dieser "Glaube" wird den Gläubigen und ihren Kindern solange eingedrillt, bis sie "brav" daran glauben.

    Aber wo bleibt die Freiheit? Wo bleibt der Einzelne/ die Einzelne? Wo bleibt Gott, wenn schlimme Dinge passiert? Wer hilft, wenn die Not da ist? Wo bleibt die Vernunft, wenn Glaube ins Chaos führt? Wo bleibt den der liebe Gott, wenn (sexuell, physisch, psychisch, usw.) Menschen missbraucht werden?

    In Grund genommen sind die einzelnen Gläubigen Gefangene im Glaubenssystem der monotheistischen Religionen, Judentum, Christentum und Islam.

    Was hilft gegen monotheistische Manipulation?

    Empirische Wissenschaften, eigenständiges Denken, das "Hören" auf die Innere Stimme, auf die Fakten schauen, Aufklärung und vor allem der Mut, aus diesem verdummten und manipulativen System der monotheistischen Religionen auszubrechen und es hinter sich zu lassen!
     
    starman und Darkhorizon gefällt das.
  2. Gida

    Gida Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    ALSDORF
    pan1234,
    Wo bleibt Gott, wenn schlimme Dinge passiert? Wer hilft, wenn die Not da ist? Wo bleibt die Vernunft, wenn Glaube ins Chaos führt? Wo bleibt den der liebe Gott, wenn (sexuell, physisch, psychisch, usw.) Menschen missbraucht werden?

    Ja wo bleibt er denn wenn es keine dieser Religionen mehr gibt?
    er existiert unabhängig von jeger Religion.
    Gott hat mit keine der Religionen etwas zutun.
    Er steht über allen diesen Religionen, denn er ist für alle Menschen da, egal ob sie an ihn glauben.
    Das was mit uns Menschen schlimmes geschieht ist die Auswirkung unseres Karmas.
    Karma sind die Aufgaben die wir mit ins Leben nehmen. Bei erfolgreicher Erledigung wird uns nichts Böses geschehen. Haben wir unsere Aufgaben nicht gelöst, steht ein neues Leben an.
     
    starman und Elias-Magier gefällt das.
  3. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

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    nördliches Waldviertel
     
  4. pan1234

    pan1234 Aktives Mitglied

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    Wien
     
  5. MichaelBlume

    MichaelBlume Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Ort:
    .
    nicht wenn sie in ihrer Religion aufgehen und ihre Kraft daraus beziehen, echte Gläubige sind kraftvolle Menschen.
    Ungläubige können genauso gefangene sein, wie auch innerlich frei, es hat mit Authentizität zu tun, nicht mit Glaube oder Unglaube.
     
  6. MichaelBlume

    MichaelBlume Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2013
    Beiträge:
    2.515
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    und wo hat Gott seinen Platz in dieser These?
     
  7. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Und nicht nur das, auch Parteien und auch alle sonstigen Weltbilder existieren und funktionieren nur mit den Meschen, die an sie glauben.
    Trotzdem kann man sich auch mal fragen, wie Religionen entstanden sind. Meinst du sie sind entstanden, weil sich jemand mal fragte, wie er seine Mitmenschen am besten unterdrücken, manipulieren, beherrschen und töten kann? Nein, dieses Unterdrücken, Manipulieren, Beherrschen und Töten funktioniert auch ganz ohne Religion. Das sind grundlegende Eigenschaften des Menschlichen.

    Wie also könnte ein Glauben an etwas entstanden sein, dass wir Menschen nicht diejenigen sind, die über allem stehen? Denn das ist die Grundannahme, dass es Kräfte gibt, welche die menschlichen Fähigkeiten übersteigt. Irgendwann in der Menschheitsgeschichte merkte der Mensch, dass nicht er es war, der die Erde mit allem was darauf wuchs erschaffen hat, aber irgendwer musste es doch gemacht haben? Und so enstand die Vorstellung, dass der Mensch nur ein kleines Abbild eines größeren Abbildes sei. Also war diese Vorstellung eines Eingebettetseins in ein größeres Ganzes der Beginn der Gottesvorstellung. Man nahm Kräfte wahr, welche die menschlichen Kräfte überstieg. Und je nach Kultur und menschlicher Wahrnehmungsfähigkeit, sowie der Vorstellungskraft enstanden die unterschiedlichsten religiösen Vorstellungen, die sich im Laufe der Zeit (zusammen mit der Entwicklung des Menschen) wandelten.

    LGInti
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Februar 2016
    starman, Syrius, Fee777 und 2 anderen gefällt das.
  8. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Nordhessen
    Der Begriff des Gefangenen ist zu erweitern auf alle Weltbilder die möglich sind, alle diese Vorstellungen können um uns herum Wände aufziehen, unüberwindliche Berge und undurchdringliche Dschungel entstehen lassen. Es geht nicht darum dies oder jenes zu verdammen, denn damit begeben wir uns in einen weiteren abhängigen Zustand manipulativer Vorstellungen. Ein religiöser Missionar ist gleichzusetzen dem atheistischen Missionar, denn es geht beim missionieren um die manipulativen Kräfte (anderen erzählen was richtig und was falsch ist) und nicht darum Wahrheit zu erkennen. Diese Wahrheit kann nur IN einem selbst erkannt werden, es ist ein persönlicher Erkenntnisprozess, der einen selbst zur Wahrheit führt. Diese Wahrheit ist natürlich nur als subjektive Wahrheit denkbar, es ist die klare Erkenntnis dessen was in mir IST, was IN mir wirkt. Es ist schlicht und Einfach Authentizität - die Erkenntnis was, wer und wie bin ich. Wer zu sich steht, wer sich nichts erzählen lässt, sondern nur das für wahr nimmt, was er selbst erlebt und erkennt, der ist frei.

    Die empirischen Wissenschaften sind nur eine Seite der Medaille, die andere Seite ist die, der eigenen inneren Welt (du sprichst es an mit "innerer Stimme" - Intuition), aus der heraus die Weltbilder entstehen. Bei den sogenannten objektiven Wissenschaften schaut man nach außen, man schaut auf die Objekte, das aber ist nur eine mögliche Blickrichtung, die andere Blickrichtung geht nach Innen. Um einen Ausgleich zu schaffen, der die Wahrheit in sich trägt muss man sich auf beide Kräfte einlassen, die zentripetalen und die zentrifugalen Kräfte.

    LGInti
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Februar 2016
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  9. MichaelBlume

    MichaelBlume Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    .
    das Hören auf die Intuition, halte ich persönlich für das einzig richtige, alles andere ist genauso manipulierbar und individuell gefärbt.
     
  10. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Das eigentliche Problem bei den mosaischen Religionen liegt in dem Machtanspruch des monotheistischen Gottesbildes. „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“, trägt in sich den Keim der Macht, Intoleranz und den Anspruch die ultimative Wahrheit in Händen halten zu können.

    Das ist auch verständlich, denn Moses als auch Mohammed hatten das Zusammenleben und der Einigung von nicht homogenen Gruppierungen im Sinn. Etwas, das auch bei Kaiser Constantin eine entscheidende Rolle spielte, als er zum Konzil nach Nicäa aufrief. Es wäre aber eventuell klüger gewesen, dem Menschen Jesus treu zu bleiben – aber da stand dann leider untrennbar dieser übermächtige Gott im Hintergrund.

    Der Fairness halber sollte man aber in der Christenheit nicht nur auf jene des Machterhaltes blicken, sondern auch auf jene, die dem Weg Jesus folgten und seine Lehre mit Leben erfüllten. Eventuell liegt ja in diesem Vorleben der Geist, der uns zu besseren Menschen machen könnte. Es reicht eben nicht aus, nur von Nächstenliebe zu reden – denn sie kann nur durch unser Tun zur Wirklichkeit werden!

    Es fragt sich jedoch, ob die Nächstenliebe alleine ausreicht, um ein besserer Mensch zu werden. Es gibt doch noch viele andere Dinge in unserer Welt, die zwar zu unserem Seelenheil beitragen, aber nichts mit einem Nächsten zu tun haben. Zarathustra sprach einmal von der Weltseele, die vor Gott trat, um ihr Leid zu klagen – sollten wir uns also nicht auch an eine solche Weltseele erinnern und uns um deren Heil sorgen? Hatte sich nicht auch der heilige Franziskus dieser Sichtweise geöffnet, die über die Nächstenliebe hinausreicht? Aus all den Gründen habe ich mich deshalb entschlossen, lieber das Streben nach dem Guten in den Mittelpunkt meines Lebens zu stellen.

    Ja, es scheint nicht einfach zu sein, mit den Menschen und ihrem Gott.


    Merlin
     
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