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Jeder tanzt zunächst allein

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von maiila, 1. April 2015.

  1. maiila

    maiila Guest

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    Um mich herum bist du getanzt und ich hing mein Herz daran, so wie man eine Hose an die Leine hängt
    Doch du wolltest kein Herz, nichts Allzuanhängliches
    Tanzen, wolltest du, und ich sollte deine Leinwand sein. Dein Spiegelsaal mit einem Boden, auf dem du meterweit würdest schlittern können. Diese Aufgabe habe ich verkackt.
    Mit Kaffee und Bildern habe ich dich beschwichtigt. Dir all das von mir gegeben, von dem ich dachte du würdest es wollen, denn ich fühlte mich durch deine Pirouetten zum Tanzen aufgefordert. Doch du wolltest, dass ich sitzen bleibe. Gar keine Tänzerin bin, sondern sitzen bleibe und dich still liebe.
    Still und weiblich wie eine Königin und du wolltest um den Thron werben. Konsequenzfrei allerdings,
    denn für mich wolltest du niemand sein.
    Für dich selbst führtest du diesen Tanz auf, und ich klatschte lauter in die Hände als ich konnte, so laut dass meine Haut rissig wurde, denn ich dachte je lauter ich klatsche, desto mehr fühlst du dich geliebt. Und du sollst dich geliebt fühlen.
    Doch dann sprang ich auf und ich nahm dich und wollte mit dir tanzen, doch du warst ja nicht allein.
    Deine Einsamkeit war im Gepäck und sie wog viel zu schwer, um sich auf ein anderes DU einzustellen. Du
    bestelltest dir Rum-Cola wenn ich kam. Oder Bier. Oder ein Hefe. Oder du musstest zur Toilette. Oder schnell wieder weiter. Keine Zeit, Zeit Zeit.
    Ok, ich tanzte ein wenig allein, im Spiegelsaal, dessen Boden ich mir selber bereite, und warte auf dich.
    Du schlitterst aufs Parkett, als du kommst, doch die Schritte fließen nicht mehr frei, denn du teilst deine Tanzfläche einfach ungern.
    Nicht aus Geiz, sondern aus Angst.
    Du tanzt so lange hilflos, bis ich müde werde, und mich hinsetze
    und da, wo ich sitze
    streife ich mich plötzlich ab, und im Abstreifen sehe ich dich an und im Ansehen werde ich zur blanken Leinwand. Und du kommst und zeigst mir deine Wunden und als ich nicht danach greife, um sie zu verarzten sondern ganz ruhig bleibe, kommst du wieder.
    Du legst deinen Kopf in meinen Schoß.
    Du bleibst bei mir so lange bis du nicht mehr bleiben kannst.
    Die Filmrolle erreichte ihr Ende, gerade wo Schluss ist
    Das Tor öffnet sich, für dich, und du jubelst.
    Schau wie die Hände nach oben greifen. :)
     

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