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Insekten und Tiere rausgelassen

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Berlinerin, 27. März 2010.

  1. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
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    Hallo,

    ich war mit einem (unbekannten) Freund in einem Zimmer. Plötzlich kamen wenige kriechende Insekten irgendwo her in das Zimmer rein. Es wurden schnell immer mehr, bis der ganze Teppich voll von Insekten war und ganzes Zimmer.

    Da waren plötzlich noch 3 andere Tiere, ein Tiger und noch 2 an die ich mich jetzt nicht erinnern kann (Storch? Vogel?)

    Zuerst mußte ich diese 3 Tiere rauslassen. Das wußte ich innerlich. Also öffnete ich die Wohnungstür und lies diese 3 Tiere raus aus meiner Wohnung.

    Der Freund von mir saugte mit dem Staubsauger inzwischen im anderen Zimmer die kriechenden Insekten alle weg.
    Er half mir die Insekten loszuwerden. Die teils auch schon vom Zimmer in den Korridor reinkrochen und die Holzwände im Flur hochliefen.

    Wir haben wohl alle Insekten entfernen können aus der Wohnung.

    Ende

    Ist das gut oder schlecht?

    :confused::confused::confused:
     
  2. tschü

    tschü Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2009
    Beiträge:
    494
    Hallo Wally,

    die Insekten – das sind einige Dinge die stören und immer wieder gekrochen kommen. Zum Beispiel irgendwelche Projektionen des Kopfes, vielleicht auch Schmerzen, die dein Herz schon lange plagen oder auch andere Dinge. Wie man sieht, willst du auch den Tiger, der ja für Kraft und Energie steht und auch den Vogel, der den Aspekt von Freiheit hat, weghaben.
    Beim Tiger/Energie kommt vielleicht noch der Aspekt hinzu, wie man die Energie nutzt. Der Tiger ist ja auch ein Raubtier, vielleicht hast du Angst, dass in dir destruktive Kräfte vorhanden sind und willst ihn deshalb weghaben. Hier würde ich einfach empfehlen, „lass deine Energie kreativ werden“, das verhindert, dass sie „sauer oder destruktiv“ wird. Finde einfach irgendetwas, was dir gefällt. Also mir würde da spontan einfallen, du könntest mal beginnen, einzelne Traumbilder zu malen. Das Bild könntest du dann vielleicht zusätzlich hier reinstellen für die Deutung,
    Soweit ich weiß arbeitest du auch daran, mehr ins Gefühl zu kommen. Daran arbeite ich übrigens auch, ist ja schließlich vor allem ein Thema für die Männer, das Thema vom Verstand ins Herz kommen benenne ich „vom Roboter zum befreiten Menschen“. Aber in deinem Traum kommt ja auch dein „innerer Mann“ vor, sodass hier ein Konnex bestehen könnte.
    Was auch sehr hilfreich sein kann, ist das neutrale Beobachten. Also wenn zum Beispiel ein Gedanke kommt, und der ist negativ, dass du ihn nicht gleich „wegdenkst“ (verdrängst) – in deinem Traum vielleicht die Insekten, wo du mit dem Staubsauger kommst). Verdrängen kostet Energie. Verdrängen bedeutet Kontrolle. Verdrängen bedeutet eine Wahrnehmungsstörung. Es bedeutet auch, dass man, Dinge, die man nicht wahrnehmen will an sich selber nicht merkt, wenn man es tut. Wenn man zB die Grausamkeit nicht sehen will und selber in Worten dann grausam ist, merkt man das einfach nicht mehr. Auch in dieser Weise funktioniert Verdrängung.
    Ja und beim neutralen hinsehen kann der negative Gedanke einfach hier sein. Wenn du nur zusiehst, bekommt dieser negative Gedanke keine Energie und kann wieder gehen. Ähnlich ist es auch mit den Gefühlen. Wenn die Wut kommt, dann ist sie eben da. Hier kannst du dann ein paar Runden wo um den Wohnblock rennen oder du hast vielleicht ein Fitnessgerät zum austoben, aber dann brauchst du den Tiger nicht wie im Traum wegschicken.
    Und Freiheit (Vogel) bedeutet letztlich vor allem die innere Freiheit. Dazu gehört auch der Mut, „du selber zu sein“. Also auch das „Authentisch-Sein“.
    Ja noch was fällt mir hier ein: vielleicht dass man auch beides annimmt, die materielle Welt und die spirituelle Welt. Das Feiern und das weinen. Das Leben besteht nicht darin, auf den Tod zu warten, sondern es pulsiert in deinen Adern, in deinem Herzen. Im Gegensatz zu den Dingen, die sich irgendwo im Kopf abspielen oder in irgendwelchen Schriften stehen, ist das Leben das, was wirklich 100 % „real ist“.


    Liebe Lichtgrüße,
    Tschü
     
  3. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
    Lieber Tschü,

    das ist sehr hilfreich, danke für die viele Mühe!!
    Sehr schön gesagt, danke.

    Was ich noch völlig vergessen hatte zu schreiben,

    während ich da im Zimmer saß und die Insekten langsam hervorkamen, hielt ich auf einmal ein Baby, einen SOHN im Arm, mit dunkelschwarzen Haaren, sah lieb aus und war ca. ein paar Monate erst alt. Als die Tiere kamen, hielt ich ihn gaaaanz fest und habe gesagt unter Furcht: Oh jeh, hoffentlich kommen die Insekten nicht zu meinem Söhnchen und nehmen ihn mir weg :(
    Ich hatte große Furcht um das Baby, den Sohn.

    vielleicht ist das wichtig?

    Danach war dann nicht mehr die Rede von dem Baby.

    lg Wally
     
  4. tschü

    tschü Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2009
    Beiträge:
    494
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    Hallo Wally,

    danke für die Rückmeldung.

    Der Sohn steht vieleicht für die Bereitschaft, die Bereitschaft eine Veränderung zuzulassen, die Bereitschaft, etwas Neues in dein Leben treten zu lassen, die Bereitschaft zum Beispiel, das Herz zu öffnen und auch aus dem "Bauch heraus" zu leben, die Bereitschaft, auch in das Leben verliebt zu sein, die Bereitschaft auch Schmerz zuzulassen, denn ohne das Zulassen des Schmerzes gibt es auch kein Zulassen der Freude.

    Natürlich sind hier auch die Ängste, die Angst kommt immer wieder geschlichen, die Angst ist eigentlich das Gegenteil der Liebe, die Angst macht uns eng und begrenzt, die Liebe macht uns weit. Die auf die Zukunft gerichteten Angstgedanken nehmen die Möglichkeit, ins Herz zu kommen. Auf Zukunft gerichtete Angstgedanken sind ein Konstrukt des Verstandes. Sie suggerieren eine Form der Sicherheit. Aber Angstphantasien können keine Sicherheit bieten. Wenn du angstfrei bist, bist du flexibel und kannst viel schneller reagieren, alleine das gibt mehr Freude und mehr Sicherheit, es gibt ein "Fließen". Angstgedanken bringen nur Widerstand und Schmerz. Angstgedanken wollen, dass alles so bleibt wie es ist, dass sich nichts verändert. Man versucht das Leben zu kontrollieren. Dann kommen anstatt der Freude eben viele so "Insekten" - Projektionen des Kopfes und lassen einen keine Ruhe - vor allem deshalb auch nicht, weil es da tief im inneren eine Stimme gibt, die sagt, "eigentlich könnte ich frei sein". Das ist dann der Vogel in deinem Traum, denn du da noch nicht richtig sehen konntest.
    Aber mit der Bereitschaft für das Neue - dafür steht ja das Kind - wird sich ein Weg finden...

    Liebe Lichtgrüße,
    Tschü
     
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