1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Großes Problem ...

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von kittideluxe, 21. Februar 2012.

  1. kittideluxe

    kittideluxe Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2012
    Beiträge:
    4
    Werbung:
    ... ist Akzeptanz und Toleranz!
    Die Mutter meines Lebensgefährten kommt aus einer sehr strengen evang. freikirchlichen Gemeinde! Mein Freund ist dort mit deren Regeln aufgewachsen und wie seine 3 Geschwister mit der Volljährigkeit aus der Gemeinde ausgetreten. Er sagt, ihm haben die Antworten gefehlt ... es gab nur strenge Regeln, Verbote, Bestrafungen etc. aber keine Antworten! Ich bin ganz normal, ehr liberal evangelisch, ich glaube an Gott, aber nicht wirklich an die Kirche! Ich habe Werte und bin meiner Meinung nach ein "Guter Mensch"! Und meine Familie auch ... in den Augen meiner "Schwiegermutter in spe" allerdings nicht! Ich beteilige mich absolut nicht an irgendwelchen religiösen Auseinandersetzungen mit ihr, verhalte mich total neutral, wenn sie und mein Freund aneinander geraten, wenn sie ihn und seine/unsere Lebensweise kritisiert. Ich könnte auch gar nicht mithalten, die beiden kennen die Bibel auswendig ... Sie ist mir gegenüber ganz nett und freundlich, ich kenne diese Menschen aus deren Gemeinde aber gut genug, um zu wissen, wie geringschätzig sie eigentlich ist! Das ist ziemlich hart zu wissen! ich lass jeden glauben was er will, ich hasse all die schlimmen Sachen, die schon im "Namen Gottes/Jesus" begangen worden sind und andere Religionen und deren Fatanisten sind nicht besser ... warum kann nicht jeder einfach tollerant sein und akzeptieren was der andere glaubt ... ich kann das doch auch und lebe gut damit ... ich weiss nicht, wie das in meiner Familie noch werden soll ... Kennt jmd. eine solche Situation und wie würdet ihr damit umgehen? Danke fürs lesen! Viele Grüße, Kati
     
  2. Asaglia

    Asaglia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Oktober 2007
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Imladris
    oje das ist schwierig, ich kann dich verstehen. von meinem expartner die mutter ist ein mitglied der zeugen jehovas und hat uns auch immer wieder versucht zu bedrängen. wir haben die "sünde" begangen - in ihren augen- ein kind zu bekommen, bevor wir verheiratet waren. sie nahm den kleinen an, war lieb zu ihm...also eine ganz normale oma, aber ständig drängte sie uns dazu, zu heiraten. sie machte ständig andeutungen, dass war manchmal sehr unangenehm, einfach anstrengend und sie mischte sich in dinge ein, die sie einfach nichts an gingen.
    wir wollten heiraten wann wir es für richtig halten und nicht, weil es mit ihren ansichten nicht zu vertreten war. es soll ja auch um liebe und dem zwischenmenschlichen gehen und nicht, weil die regel besagt, dass sich das nicht schickt. und im nachhinein: gott sei dank haben wir nicht geheiratet, unsere beziehung ging dann auseinander:rolleyes:;)
    und auch ihre ansichten selbst waren etwas schwierig. denn in ihrem haushalt lebt auch die nichte meines expartners, die oma hat sie adoptiert. schwierig insofern, dass sie ihre ansichten auf das mädchen übertrug. plötzlich wurde nicht mehr weihnachten gefeiert, keine geburtstage mehr,... und das mädchen musste das mitmachen.
    ich bin auch der meinung, jeder soll glauben was er möchte. ich möchte darüber nicht urteilen. ich finde es nur schwierig, wenn andere menschen durch deren glauben in eine ecke gedrängt werden und quasi "gezwungen" sind ,besonders die kinder, die sich an regeln halten sollen, die sie noch nicht nachvollziehen und verstehen können. man sollte seinen glauben keinen aufdrücken und schon gar nicht dinge einfordern.
    für das mädchen war es auch nicht immer einfach...die nachbarin der mutter meines exfreundes- die sie quasi dazu bebracht hat, dort einzusteigen- hat auch ständig das mädel im auge gehabt und ihr immer "ratschläge" gegeben, wie sie ihre enkelin zu erziehen hat. ganz ganz schwierige sache.
    der bruder meines exfreundes hat sich das leben genommen und die mutter hat einiges an geld geerbt. er hatte einige motorräder usw. diese dann verkauft wurden nach seinem tod.
    auf jeden fall ist das ganze geld verschwunden... wir haben nur erfahren, dass sie das geld wohl den jehovas zeugen gespendet hat, obwohl sie selbst nicht viel hatte.
    aber wenn sie glücklich ist mit ihrem glauben, ist es für mich völlig in ordnung. ich finde es nur schwierig, wenn die kinder dann unter den regeln und ansichten leiden müssen. ich bin erzieherin und wir hatten mal ein kind im kindergarten, deren eltern mitglied dieser sekte waren und sie sagten uns ausdrücklich, wenn dem kind ein unfall passiert, wollen sie nicht, dass eingeschritten wird... keine wiederbelebungsmaßnahmen, keine erste hilfe,... das sind widerrum dinge, die ich absolut nicht vertreten kann und möchte. zumal ich mich auch strafbar mache. aberr ich würde sicher das kind nicht liegen lassen und zuschauen, "nur" weil es die eltern so möchten. ich kann das nicht, ich will das nicht...
    das ist ein punkt, den ich nicht akzeptieren kann, tut mir leid. da kann ich auch nicht tolerant sein, wenn es um unschuldige kinder geht, die ihren weg und glauben selbst finden sollen. das ist für mich eine absolute grenze, die ich nicht vertrete!
    ein mensch sollte in meinen augen alt genug sein,um selbst entscheiden zu können, woran sie glauben, vielleicht auch welcher glaubensgemeinschaft sie sich anschließen möchten. solche zarten seelchen.. natürlich hab ich auch gleich eine broschüre mitbekommen, worin stand, wie man die kinder am besten erzieht bzw züchtigt. :rolleyes: wie gesagt, in diesem fall kann ich nicht von toleranz sprechen, meinerseits. wenn es sich um erwachsene menschen handelt, auf jeden fall und unbedingt!!!
    ich würde an deiner stelle mit ihr offen reden. spreche mit ihr doch genauso, wie du hier schreibst. sage ihr, dass du sie sehr magst, dich das aber bedrückt und traurig macht. wir hatten damals auch ganz ehrlich gesagt, dass wir entscheiden wann wir heiraten und nicht sie..dann war es für sie in ordnung, als sie merkte, dass sie unsere ansichten akzeptieren muss.
     
  3. honnete

    honnete Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2012
    Beiträge:
    15
    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur dringend raten, eine Familenaufstellung zu machen, möglichst bei einer Kineosologin, um dir die ganzen Verstrickungen anzuschauen, zu fühlen und zu sehen und das ganze dann "auf den Weg" zu bringen. Es ist fasznierend und gut investiertes Geld! (Ca. 50 - 80 €) Viel Erfolg!
     
  4. Asaglia

    Asaglia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Oktober 2007
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Imladris
    ich denk es ist aber auch wichtig, dass der schwiegermutter ganz klar grenzen aufgezeigt werden und ihr klar und bewusst gemacht wird, dass sie die beziehung zu ihrem sohn und ihrer schwiegertochter gefährdet.
    eine familienauftellung mag ihr ja selbst sicherlich helfen, aber deswegen wird die schwiegermutter trotzdem weiter nerven und sich einmischen.

    lg:umarmen:
     
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.896
    Ort:
    An der Nordsee
    Du weißt nichtmal ob du mit dem Mann verheiratet bist oder ob er lediglich dein Freund/Lebensgefährte ist .... wer weiß was es mit dem Rest deiner Geschichten auf sich hat.

    Aber so ist das mit den "Gut(en)Menschen" und ihren Werten.

    R.
     
  6. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    31.236
    Ort:
    Niedersachsen
    Werbung:

    Ich hatte mal eine Freundin, die in der freikirchlichen Gemeinde war und sie war auch sehr intolerant. Viele Vorstellungen und Meinungen stießen mich immer mehr ab und so haben wir dann mit der Zeit den Kontakt verloren. Du wirst solche Leute nicht ändern können, Du solltest denen nur klar machen, dass Du und Dein Freund ein gemeinsames Leben habt und dass sie sich da nicht einzumischen haben. Dein Freund hält auch zu Dir oder läßt er sich von seiner Familie beeinflussen?

    Es kann auch durchaus sein, dass ihr ganz auf Distanz gehen müßt, wenn sie euch zu arg zusetzen. Könnte notwendig sein. Würde ich auf jeden Fall tun, wenn die Belastung zu groß wird.
     
  7. Saneschi

    Saneschi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. September 2010
    Beiträge:
    8
    Werbung:
    Ist das wirklich so? Ich meine: bist du wirklich tolerant dem gegenüber, wie deine Schwiegereltern glauben? Bist du tolerant ihrer Intoleranz gegenüber?

    Nach ihrer Art zu glauben, müssen sie deine Art zu leben und zu glauben ablehnen, sie können nicht anders. Nach deiner Art zu leben und zu glauben und nach deinem Denken kannst du wiederum nicht anders, als ihre Intoleranz deinem Leben gegenüber ablehnen.

    Habt ihr da nicht etwas gemeinsam?

    Ich höre von dir, dass sie, obwohl sie so intolerant sind, dich freundlich behandeln und dir gegenüber nett sich verhalten. Wow! kann man mehr von ihnen verlangen?

    Was sollten sie deiner Meinung nach denn noch anders machen?

    Gruss
    Mimi
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen