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Gott braucht keinen Vertrag

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Gathering, 13. Oktober 2005.

  1. Gathering

    Gathering Guest

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    Hallo,

    bin mir seit Kind bewusst, dass sich mehrere religio Glaubensrichtungen in mir vermischen. Der Kirche angehörend war ich, weil meine Eltern mich einfach wo reingesteckt haben, da es eben gesellschaftlich so dazugehört. Auch wenn ich aus der Kirche vertraglich aussteige, ändere ich meinen Glauben nicht.

    Oder würde Jesus etwa sagen: "Du gehörst nicht mehr der Kirche an? So bekennst Du Dich nicht zum christlichen Glauben und wirst von Gott ausgeschlossen? Würde Budda sagen:"Du bekennst Dich nicht zum buddistischen Glauben und wirst ausgeschlossen? "

    Der eigene Glaube zählt, und nicht das, was im Ausweis bezüglich der Religionsangehörigkeit steht...

    ...Verträge sind aus Menschenhand - nicht aus Gotteshand...


    lg
    Dio
     
  2. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2004
    Beiträge:
    4.582
    Ort:
    NRW
    Menschenhand ist Gotteshand.
     
  3. Fingal

    Fingal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2005
    Beiträge:
    3.501
    beide richtig
     
  4. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
    Gottes Hand ist Menschen Hand.

    :schaukel:
     
  5. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Ich lese in der Tiefe
    deines Herzens
    Menschen kann man
    leicht täuschen
    Gott aber nicht

    LG Tigermaus
     
  6. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
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    :rolleyes:

    Stimmt, Gott lässt sich nicht täuschen ... dem ist wirklich so.

    :schaukel:
     
  7. Toffifee

    Toffifee Guest

    Hallo Dio! :)

    Viel wichtiger als regelmäßig in die Kirche zu gehen oder Seitenweise die Bibel rezitieren zu können ist es, das Christ sein zunächst zu leben. Das vergessen oftmals die Fundis des christlichen Glaubens. Denn ob in Irland ein Katholik die rechte Wange hinhalten würde, wenn er von einem Protestanten auf die Linke geschlagen werden würde, wage ich zu bezweifeln. Allerdings vergessen die Angehörigen der anderen Glaubensrichtungen (Islam, Judentum) ebenfalls schnell die grundlegenden Inhalte (z.B. die 10 Gebote), wenn es darum geht "Ungläubige" aus dem Land zu jagen oder sich gar in Straßencafés in die Luft zu sprengen.

    Vielleicht ist der Buddhismus deswegen eine so friedvolle Religion, weil es dort keinen Gott gibt, auf den irgendeine Partei bzw. Politik Macht- oder Besitzansprüche erheben kann. Zen-Meister Linji forderte sogar: "Wenn ihr Buddha trefft, tötet Buddha [...]. Dann erlangt ihr zum ersten Mal Befreiung, werdet nicht mehr von Dingen gefesselt und durchdringt alles frei." Man stelle sich vor, was ein Schulkind für Augen machen würde, wenn der Priester auf die Frage nach dem Finden von Christus, antwortete:" Wenn du Jesus gefunden hast, so töte ihn."

    Aber was ist der richtige Weg? Ist eine Durchmischung der Religionen richtig? Sollte man sich aus jeder Religion nur das herauspicken, was einem am besten gefällt? Im Christentum ist das Weihnachtsfest sicherlich der schönste Brauch. Viele zahlen nur deswegen brav ihre Kirchensteuern, damit sie als "U-Boot"-Christen zu Ostern oder Weihnachten in der Kirche auftauchen können. Denn als "rationaler" Mensch vertritt man heute die Meinung, daß die Bibel ein Märchenbuch sei und Christus nur eine historisch belegbare Persönlichkeit. Man kann schon froh sein wenn die Menschen überhaupt an etwas ausser dem Sex, dem Job und dem eigenen Bankkonto glauben.

    Aus theologischer Sicht macht eine Durchmischung der Religionen sicherlich keinen Sinn, weil jede Religion ihre eigene Identität wahren möchte. Aus Sicht eines "Schäfleins" aber kann es nicht schaden sich mit der Philosophie anderer Religionen zu beschäftigen. Es fördert das gegenseitige Verständnis, baut Vorurteile ab, schlägt Brücken, ... Hinzu kommt, daß die Religionen nicht nur trennendes haben, sondern auch Verbindendes. In allen Religionen wurde das Gebot der "Nächstenliebe" als richtig erkannt. Ist das etwa nicht im Sinne Gottes?

    Gott ist sicherlich kein Rechtsanwalt, der Verträge mit Kleingdrucktem abschließt. Ihm wird es egal sein, wieviele Sprachen du sprichst, wieviel Geld du verdienst, ob du auf Hawai oder in Alaska geboren wurdest. Ich glaube, daß er schon froh wäre, wenn sich die Menschen auf der Erde nicht mehr gegenseitig den Schädel einschlagen würden. Vielleicht stellen die Religionen allesamt Wege dar, die zum gleichen Ziel führen. Warum sollte ein buddhistischer Mönch, der vor 500Jahren zufällig in einem Bergdorf geboren wurde und der sein ganzes Leben im Kloster verbrachte, nicht in das Paradies (so vorhanden) kommen? Buddhistsiche Mönche respektieren selbst das Leben von Moskitos... Damit haben sie sicherlich ein anständigeres Leben geführt als so mancher Christ. Aber woher hätte ein Mönch vor 500Jahren von Christus ahnen können?

    Amen. :kiss4:
    Toffifee
     
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    Hallo Dio,

    ich sehe das Ganze ähnlich wie du.

    Ich glaube mit den Religionen ist es wie mit den Sprachen. Wir Menschen sprechen alle unterschiedliche Sprachen, wir sind verschieden. Und das ist auch der Grund warum wir verschiedene Religionen brauchen.

    Ich denke, jeder Glauben, jede Religion sind alles Wege um nach Hause zu kommen. Welchen Weg man letztendlich wählt hängt vom eigenen Herzen ab. Es ist wichtig, sich in "seiner" Religion gut aufgehoben zu FÜHLEN. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist die Religion nicht die Richtige für einen.

    Ich persönlich bin ein Befürworter der Vermischung von Religionen und verschiedenen Glauben, weil sie (wie auch Toffifee bereits sagte) ähnliche Inhalte haben. Und ich mich bis jetzt noch in keiner Sparte hunderprozentig gut aufgehoben gefühlt habe.

    Es ist wichtig, seinen Glauben und sein Leben zu hinterfragen. Denn die Wahrheit kann man nur mit seinen eigenen Augen sehen.

    Alles Gute.
     
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